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erste Version: 9/2007
letzte Überarbeitung: 12/2007

VA319.

Warum alle bekannten Beweise für das feinstoffliche den Naturwissenschaftler nicht befriedigend vorkommen

Der Begriff "Feinstofflich" ist Physikalisch zu ungenau definiert um widerlegbar zu sein

Da das Feinstoffliche in seinem Bewußtsein so aussieht, als wäre es Materie, vermutet der Esoteriker, daß es so etwas ähnliches wie Materie ist. Genauer wird behauptet, daß es sich um eine "feinere Materie" oder eine Materie mit unvorstellbar geringer Dichte handele, die aber grundsätzlich anders aufgebaut wäre als normale Materie. - Nur ist das ebenfalls so ungenau, daß es sich naturwissenschaftlich nicht widerlegen oder belegen läßt, weil man bei gleich welchem Ergebnis einer Untersuchung zum Thema was denn das Feinstoffliche wirklich sei, kann man dann nämlich mit gleichem Recht behaupten "ja wieso daß paßt doch zur Definition von feinstofflich" oder "Nein das ist doch etwas völlig anderes." - Je nachdem, wie genau man das mit dem ähnlich und das mit dem anders aufgebaut nimmt.

Die tatsächliche Bedeutung des Begriffes

Der Begriff "feinstofflich" ist dadurch definiert, daß der Esoteriker alles als feinstofflich bezeichnet, was an merkwürdigen Bildern, ohne daß er es sich bewußt ausdenkt, in seinen Kopf kommt, wenn er sich mit Esoterik beschäftigt.

Es bezeichnet also tatsächlich alles, was auf eine bestimmte Art und Weise wahrgenommen wird, die sehr stark an Synästhesie erinnert.
V74. Kersti: Aurensehen als Synästhesie
Dabei ist es völlig egal, ob es sich bei den so wahrgenommenen Phänomenen um innerpsychische Vorgänge oder um Wahrnehmungen irgendeiner Art handelt.
VA317. Kersti: Wie funktioniert feinstoffliche Wahrnehmung?

Da der Begriff primär durch die Art der Wahrnehmung definiert ist, kann man ihn natürlich schlecht mit physikalischen Mitteln untersuchen, sondern man muß zuerst die Funktionsweise dieser Art der Wahrnehmung aufklären, bevor man sie physikalischen Messungen sicher richtig zuordnen kann.

Zusätzlich ist mir ist keine Physikalische Theorie bekannt, die genug mit dem Konzept der Feinstofflichkeit zu tun hat, damit sich diese beiden Konzepte gegenseitig widersprechen können. Ich wüßte auch nicht, wie das gehen sollte.

Kersti

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Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.
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