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erste Version zwischen dem 15.02.2000 und dem 01.05.2000
letzte Überarbeitung: 7/07

VB16.

Die Bedeutung der Optionhaltung

Geistige Gesundheit:
Neben sehr vielen nahezu wirkungslosen bis gefährlichen Therapieformen, gibt es auch einige Methoden die mit wenig Aufwand erstaunliche Erfolge zuwege bringen. Grundlage JEDER erfolgreichen Therapie ist Folgendes:
  1. Der Therapeut darf seinen Patienten weder be- noch verurteilen, ihn nicht auslachen oder abwerten, ihm nicht sagen, was er über sich selbst und seine Gedanken und Handlungen denken soll. Vorsicht ist auch bei Ratschlägen jeder Art geboten.
  2. Er darf die Geheimnisse des Patienten nicht ausplaudern, noch sonstige Gespräche während der Behandlung ohne Erlaubnis weitergeben, ihn nicht erpressen, sich keine sexuellen oder sonstigen Übergriffe erlauben.
  3. Hält der Therapeut sich an diese Regeln, entwickeln viele Patient mit schwerwiegenden Problemen zu ihm oft ein so maßloses Vertrauen, daß der Therapeut es nicht akzeptieren darf, wenn der Patient sich wirtschaftlich oder sozial von ihm abhängig macht, Geldgeschenke macht, die über die übliche Bezahlung von Therapiestunden hinausgehen usw.. Ein Therapeut ist kein Freund, denn Freundschaft erfordert Gleichberechtigung!
    Erst wenn der Patient die menschlichen Fehler des Therapeuten wieder erkennt, darf der Therapeut auch große Geschenke annehmen. - Oder Ratschläge geben.

VB95. Kersti: Die therapeutische Haltung und ihre Macht

Am Option Institut in den USA habe ich erfahren, wie unglaublich viel sich mit Option-Dialogen erreichen läßt, wenn der Mentor (dort übliche Bezeichnung für den Therapeuten) die obigen Regeln beachtet. Fünf Dialoge und ein Wochenendseminar haben mein Leben verändert. Jede sinnvolle Therapie macht sich selbst auf Dauer unnötig.

Doch selbst bei alltäglichen Problemchen, die man zuerst einmal nicht sortiert bekommt, weil sie zu viele Einzelheiten haben und deshalb kompliziert sind, ist ein aufmerksamer Zuhörer, der sich ein wenig an die Optionhaltung hält, enorm zeitsparend. Oft tut es allerdings aufschreiben, aufzeichnen oder z.B. durch Knetfiguren nachstellen genauso.

Unter 3. steht das, worin sich die Scientology-Church so viel zuschulden kommen läßt, daß die durch die Beachtung der 1. und 2. genannten Forderungen erzielten Erfolge wieder aufgezehrt werden.

Kersti

V26. Kersti: Option-Fragen
V140. Kersti: Die zerstörerische Arroganz der herrschenden Meinung
V141. Kersti: Eine andere Gewaltenteilung: Krieger und Heiler
V159. Kersti: Warum ich nicht hasse
V167. Kersti: 17-jährige Gruppenführer verhindern Ausgrenzung wirksamer als Lehrer
V168. Kersti: Meckerrunde
V223. Kersti: Option - was mir einmal sehr geholfen hat
V248. Kersti: Spielverderber - oder - Wer sind die Guten?
V318. Kersti: Option: "Und ich hatte doch recht gehabt!"
V319. Kersti: Was heißt "Ichlosigkeit"?
V320. Kersti: Im oberen Teil der Brücke wird man verrückt!
VA31. Kersti: Warum es unmöglich ist, bei vorurteilsgeladenen Themen auf Wörter zu verzichten, die als abwertend gelten
VA37. Kersti: Die Schuld immer auf den Schwächsten schieben - die beste Methode, um Probleme unlösbar zu machen
VA241. Kersti: Verdrängungs- mechanismen
VA248. Kersti: Wie funktioniert Reinkarnationstherapie?
VA250. Kersti: Meditation als Werkzeug von Therapie und Aufstieg
VA272. Kersti: Wenn meine Beispiele alle von mir handeln - heißt das etwa, daß ich selbstbezogen bin?
VA278. Kersti: Die Scientology-Church steht auf der Tonstufe Mitleid
VA289. Kersti: Kurze Zusammenfassung der Methode "The Work" nach Byron Katie

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.