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12/2007

VB32.

Tonskala, Treppe und was sie mit Abstieg und Aufstieg zu tun haben

Tonstufe als Funktion von Anforderungen und Leistungsfähigkeit

Auf welcher Tonstufe ein Mensch sich befindet, hängt von zwei Faktoren ab: einerseits von seiner Leistungsfähigkeit, andererseits von den Anforderungen, die das Leben an ihn stellt. Während eine Seele im Verlauf vieler Leben Erfahrungen sammelt, nimmt ihre Leistungsfähigkeit aus zwei Gründen zu - einerseits erlernt diese Seele einiges, was ihr hilft sich im Leben zurechtzufinden und die verfügbaren Körper effektiv für ihre Zwecke zu nutzen, andererseits wächst die Seele im Verlauf ihrer Entwicklung und wird auch dadurch leistungsfähiger.

Die Anforderungen, die das Leben in einem bestimmten Typ von Welten und Kulturen stellen, bleiben dagegen unverändert.

Junge Seelen stehen deshalb gewöhnlich auf einer niedrigeren Tonstufe als alte Seelen, die sich in derselben Kultur, in derselben gesellschaftlichen Stellung und in demselben Typ Körper auf derselben Welt inkarniert haben.

Das Leben in Kulturen die den Instinkten des Körpers entsprechend funktionieren - bei Menschen sind das Jäger- und Sammlerkulturen - ist für die Seele einfacher, da sie sich dort weitaus mehr auf instinktiv angelegte Verhaltensmuster verlassen kann. Deshalb fühlt man sich gewöhnlich besser, wenn man ein Leben führt, daß der natürlichen Lebensweise der Art entspricht, deren Körper man gerade besitzt.
VA75. Kersti: Das Gefühl, daß die Welt in Ordnung ist

Die Entwicklung der Seele durch die Tonstufen hindurch

Die Seele beschreibt im Verlaufe ihrer Leben eine Art Bogen - Anfangs taucht sie nach und nach immer tiefer in die Materie ein und verankert sich mit jedem Leben immer stärker in der Welt. Den Tiefpunkt hat sie mit der Tonstufe 1,8 - Schmerz erreicht. Danach befreit sich sich nach und nach wieder von ihren Verstrickungen, bis sie bei der Erleuchtung nicht mehr in der Welt verankert ist und sie verläßt, um anderswo neue Erfahrungen zu machen.
 VA37. Kersti: Die Schuld immer auf den Schwächsten schieben - die beste Methode, um Probleme unlösbar zu machen
VA39. Kersti: Wer oder was reinkarniert?
VA84. Kersti: Warum ich von mir aus keinen Kontakt mit Toten aufnehme
VA85. Kersti: Scientology: Wie der Eindruck entsteht, Hubbard hätte mehr geleistet als menschenmöglich
VA98. Kersti: Tonskala - Skala der Gefühle
VA109. Kersti: Geistige Gesundheit
VA111. Kersti: Lexikon der Scientologischen Begriffe
VA112. Kersti: Geistige Freiheit
VA116. Kersti: Auditieren - und es funktioniert doch!
VA117. Kersti: Wieviele Leben leben wir?
VA118. Kersti: Eine irre Reise durch meine persönlichen Reinkarnations-Erinnerungen
VA121. Kersti: Kinder der Lichtwelten als Aufstiegshelfer und ihre Irrtümer
VA151. Kersti: Was ist die Seele?
VA175. Kersti: Methoden der Traumdeutung
VA180. Kersti: Lexikon der esoterischen Begriffe
VA181. Kersti: Bestandteile des Gewissens
VA223. Kersti: Chronik des Aufstiegs...
VA234 Kersti: Aufstieg: Wie sich Menschen verändern müssen, um unsere Weltprobleme zu lösen

Im einzelnen sieht die Reise durch die Tonstufen folgendermaßen aus:
? Geistig tot Ein Wesen ist so runtergeflucht, daß es sich in der geistigen Welt nicht mehr rühren kann

VA98. Kersti: Tonskala - Skala der Gefühle
? Untot Ein Wesen ist so runtergeflucht, daß es sich nicht inkarnieren kann und damit einige andere Wesen ansteckt.

VB91. Kersti: Untote entstehen durch Flüche - Wer keine Erinnerungen hat war oft vor kurzem untot
0,0 Tod Die Seele kann sich kaum als Mensch inkarnieren, weil die Erde sie so überfordert, daß sie in einem menschlichen Körper kaum überlebensfähig wäre. Versuche sich zu inkarnieren scheitern deshalb häufig.

0,05 Apathie Die Welt ist immer noch ein völlig überwältigender Ort. Noch ist sie als Mensch kaum handlungsfähig und kann sich deshalb zu nichts aufraffen, das über die körperlichen Grundfunktionen hinausgeht.

0,375 Wieder- gutmachen Da sie nur selten aktiv genug ist, um etwas zu tun, beschränken sich die Arbeiten der Seele auf weitgehend erfolglose Reperaturbemühungen an den Stellen, wo es am notwendigsten ist.

0,5 Gram - Traurigkeit Die Seele hat zum ersten mal geug Zeit, um über ihre Situation nachzudenken und ist traurig, weil sie nicht das Gefühl hat, zurechtzukommen.

0,8 Sich um die Gunst bemühen Um nicht unterzugehen, sucht die Seele Hilfe bei erfahreneren Seelen.
0,9 Mitleid Zum ersten mal schaut sich die Seele um und stellt dabei fest, daß andere Wesen sehr heftige und unangenehme Gefühle kennen wie Angst, Haß und Schmerz. Da sie selber noch nicht weit genug ins Spiel verstrickt ist, um sich vorstellen zu können, diese Gefühle zu haben, bemitleidet sie die Wesen mit den heftigen Gefühlen und versucht ihnen die Liebe und das Glück zu vermitteln, das sie von vor ihren Leben kennt. Tatsächlich hat sie damit aber kaum Erfolg, weil sie dazu erheblich zu unerfahren ist. VA278. Kersti: Die Scientology-Church steht auf der Tonstufe Mitleid
VA34. Kersti: Ist alles Leben Leiden?
0,98 Verzweiflung
1,0 Furcht Langsam verliert die Seele ihren Kontakt zu höheren Ebenen und ist ganz auf diese Welt bezogen. Dabei wird ihr bewußt, daß andere in dieser Welt viel älter und erfahrener sind als sie und sie bekommt Angst.
1,1 Versteckte Feind- seligkeit Die Seele ist neidisch auf diejenigen, die ihr überlegen sind, traut sich aber nicht, sie offen anzugreifen und sich das zu nehmen, was sie will. VA199. Kersti: Können Engel böse sein?
1,2 Gefühl- losigkeit Um den Anforderungen des Lebens gewachsen zu sein, verdrängt die Seele alle störenden Gefühle und konzentriert sich völlig darauf, sich durchzusetzen und ihre Ziele zu erreichen.

Diese Verdrängung hat die Nebenwirkung, daß die Seele nicht mehr zu Mitgefühl fähig ist und unter dem Mangel an Gefühlen leidet. Deshalb wird Schmerz als angenehm empfunden. Aus diesem Grund ist die Stufe der Gefühllosigkeit oft mit Sadismus oder Selbstverletzung verbunden.

Seelen in der Stufe der Gefühllosigkeit nehmen sich rücksichtslos alles was sie kriegen können, achten dabei aber sehr darauf nicht Stärkeren in die Quere zu kommen.

Seelen auf der Stufe der Gefühllosigkeit und auf darunter angesiedelten Stufen sind in Kohlbergs Moralstufen ihr gesamtes Leben auf prämoralischem Niveau angesiedelt.

O4. Kersti: Niveau 1 - Prämoralisch
VA222. Kersti: Wie man Verdrängung wahrnehmen kann
VA241. Kersti: Verdrängungs- mechanismen
VA48. Kersti: Direkte Zensur - indirekte Zensur - Gedankenzensur
VA50. Kersti: Denken verboten Schilder...
VA82. Kersti: Psychodelische Drogen oder warum man Verdrängung nicht gewaltsam aufheben darf
VA88. Kersti: Was ist Satanismus?
VA91. Kersti: Kersti, aus welchem Hut zauberst du die ganzen Sadisten hervor?
1,5 Zorn, Wut Langsam bekommt die Seele so weit die Oberhand, daß sie sich traut, ihren Zorn zu zeigen und auszuleben. Da sie ziemlich viel Zorn verdrängt hat, ist sie aber sehr maßlos in ihren Wutanfällen.
1,8 Schmerz Hinter jeder Wut liegt Schmerz. Da die Seele nun stark genug ist, um ihn zuzulassen, wird ihr dieser Schmerz bewußt. Immer wieder ist er aber so überwältigend, daß sie sich auf der Erde Ablenkung sucht, um den Schmerz nicht so stark zu spüren. Seelen in der Entwicklungsphase Schmerz sind diejenigen, die am stärksten in der Materie verankert sind, da sie die stabilisierende Anker-Wirkung des Körpers benötigen, um den Schmerz gut durcharbeiten zu können.

Schmerz ist die Tonstufe der therapeutischen Arbeit. Man kann innere Probleme nur therapieren, indem man einen sich Schmerz nach dem anderen bewußt macht und ihn auflöst.

Der erste Grund, wegen dem Seelen sich mit Schmerz konfrontieren, ist daß sie Gefühllosigkeit nicht mehr aushalten. Seelen, die chronisch auf der Tonstufe Gefühllosigkeit stehen, fügen sich selber Schmerzen zu, um wenigstens irgendetwas zu fühlen. Ein typisches Beispiel hierfür sind Jugendliche, die sich die Arme aufritzen.

Wenn eine Seele chronisch auf der Tonstufe Zorn/Wut steht, wird sie direkter. Sie beginnt den Schmerz zu konfrontieren, der hinter der verdrängten Angst steht und wird deshalb wütend.

VA47. Kersti: Die verdrängte Wahrheit ist immer schlimmer, als die Deckerinnerung hinter der wir sie verstecken
VA182. Kersti: Ego? - oder warum schlecht aufgearbeitete Erinnerungen immer so groß erscheinen
VA200. Kersti: Mögliche Gründe für eine dunkle Aura
VA230. Kersti: Mir kommen Foltererinnerungen hoch - woran liegt das?
VA244. Kersti: Die Entwicklung des "typischen Scientologen"
VA247. Kersti: "Clear World" heißt dasselbe wie "Der Aufstieg der Erde"
2,0 Anta- gonismus Langsam bekommt die Seele die Oberhand über die verdrängten Schmerzen. Deshalb beginnt sie ihre Wut weniger heftig auszudrücken und macht manchmal Scherze darüber. VA284. Kersti: Dämonen können besser verzeihen als Engel
VA202. Kersti: Der Humor ehemaliger Dunkler
VA212. Kersti: Alte Seelen sind seelische Krüppel
2,5 Langeweile Der Schmerz ist weitgehend aufgearbeitet und die Seele entspannt sich. Noch ist sie aber zu müde von den vergangenen Strapazen um sich neue Betätigungen zu suchen. Deshalb hat sie erst einmal einige richtig langweilige Leben und erlebt wenig heftige Gefühle. Sie ist etwa so stark mit der Materie verbunden wie auf der Stufe der Gefühllosigkeit.
3,0 Konser- vatismus Die Seele hat das Gefühl, die Welt verstanden zu haben und übernimmt ein erlerntes System an Konventionen um sich darin zurechtzufinden.

Seelen auf der Stufe des Konservatismus erreichen im Laufe ihres jeweiligen Lebens gewöhnlich das Niveau der konventionellen Rollenkonformität

O4. Kersti: Niveau 2 - Moral der konventionellen Rollenkonformität
3,5Interesse Von dem sicheren Boden der Konventionen aus, beginnt die Seele sich für all die Aspekte der Welt zu interessieren, die nicht absolut überlebenswichtig sind.

Erst ab dieser Tonstufe kann eine Seele eine Moralstufe erwerben, die auf eigenen Erkenntnissen beruht.

O4. Kersti: Niveau 3 - Moral der selbst akzeptierten moralischen Prinzipien
4,0Enthu- siasmus Daß die Dinge endlich gelingen, führt zu Enthusiasmus.
6,0Ästhetik
8,0Überschwang
22,0Spiele Das Ganze ist so wenig anstrengend, daß es nicht mehr so recht ernst genommen wird. Die Seelen albern herum und denken sich neue Probleme aus, um sich nicht zu langweilen.
40,0Erleuchtung Die Seele verliert nach und nach die Bindung an die Welt, weil sie ihr keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr bietet. Sie vernachlässigt die Alltageserfordernisse, weil sie sie einfach nicht mehr wichtig genug nehmen kann, um wenigstens das Notwendigste zu tun.

Tatsächlich ist die Erleuchtung genausowenig mit dem Leben in der Welt vereinbar wie die Tonstufen 0 - Tod.

VA89. Kersti: Ist Erleuchtung vielleicht ziemlich blöd, wenn man sie erreicht?
VA44. Kersti: Sind Erleuchtete, Eingeweihte, Clears, OTs, Zen-Meister oder Heilige Übermenschen?

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.
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