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10/2008

VB61.

Alltagstelepathie

Wir sind mit der Vorstellung aufgewachsen, Telepathie und dergleichen gäbe es nicht, dennoch begegnet den meisten Menschen im Alltag das ein oder andere Beispiel der Telepathie.

Gedanken auffangen

Gelegentlich kommt es vor, daß man einen Gedanken eines anderen Menschen auffängt. Man merkt das nicht immer, denn Gedanken anderer Menschen sind normalerweise nicht bemerkenswerter als die eigenen Alltagsgedanken. Manchmal erkennt man sie jedoch daran, daß sie untypisch für einen selbst sind.

Eine Bekannte hatte, als sie mit einer Freundin zusammenzog, plötzlich lauter Ängste die sie vorher nicht gehabt hatte. Als ihr klar wurde, daß das nicht ihre eigenen Ängste sondern die der Freundin waren, war es einfacher, damit umzugehen.

Lustig war es mit meinem Mann. Bevor wir geheiratet haben, hatte ich einmal eine Phase in der ich glaubte, er würde mir alles, was ich ihm sage, nachplappern, weil seine Ideen meinen so ähnlich waren - bis mir auffiel, daß ich das ja noch gar nicht ausgesprochen hatte. Daraus entstand dann nach der Hochzeit eine Art Standardwitz: Wenn einer von uns etwas aussprach, was der andere zuvor gedacht hatte, bekam er als Antwort: "Plapper mich nicht ständig nach!" Der Satz wurde zeitweise etwa einmal täglich ausgesprochen, obwohl wir zu der Zeit beide voll gearbeitet haben und mein Mann teilweise weit fahren mußte, so daß wir wenig Zeit hatten, uns gegenseitig "nachzuplappern".

Kampfsport

Bei Kampfsportarten ist es wesentlich, die Bewegungen des Gegners möglichst frühzeitig zu erahnen, um geschickt kontern zu können. Dabei macht man manchmal die Erfahrung, daß man weiß, was der andere tun wird, bevor er zu handeln beginnt.

Ich habe Jahrelang Kendo gemacht - Japanischer Schwertkampf, das ist die Variante, wo man mit Bambusschwertern übt - dabei war das öfter Gesprächsthema, was irgendwann mal jemand im Umkleideraum mit den Worten kommentierte: "Irgendwie werden alle, die Kendo machen, zu Telepathen". Ich glaube kaum, daß bei Kendo Telepathie häufiger auftaucht als bei anderen Kampfsportarten, der Eindruck entstand wohl einfach, weil so etwas nicht kategorisch ausgeschlossen wurde und es deshalb sozusagen erlaubt war, darüber auch mal zu sprechen.

Telefon

Ein anderes Telepathieding, das man häufiger hört, ist, daß man an jemanden denkt und dann ruft der an.

Eine Bekannte hat es allerdings noch etwas weiter getrieben, sie meinte nämlich zu jemandem "Meine Tochter kommt mich heute besuchen.", der fragte: "Woher weißt du das, hat sie dich angerufen?" "Nein, aber das wird sie gleich tun." Dann klingelte das Telefon und die Tochter war dran, um sich anzumelden.

Gebetserhörungen

Sicherlich kennen die meisten Menschen jemanden der aufs Beten schwört und meint, Gebete werden erhört. Dem ein oder anderen wird auch das Buch "Bestellungen beim Universum" bekannt sein, und er wird es vielleicht ausprobiert haben und dabei festgestellt haben, daß es wirklich funktioniert, auch dann, wenn man den lieben Gott einen guten Mann sein läßt.

Eines Tages kaufte ich für mich und eine Frau ein, die mit Engeln arbeitete. Ich muß sagen, ich finde zwar, daß ihre abgespaltenen Anteile alles süße kleine Engel sind und ein paar auch liebe etwas größere Engel - Abgesehen davon sind mir dort aber nicht mehr Engel aufgefallen, als bei anderen Menschen auch. Jedenfalls überlegte ich bei dem Einkauf gerade, was ich in den nächsten Tagen essen will und kam auf Kartoffeln mit Kräuterschmand.
Ich hörte im Geiste eine Simme:
"Kauf Schnittlauch. Den Rest wirst du finden."
Ich dachte mir: "OK, wenn sie meint." kaufte Schnittlauch, brachte meinen Einkauf zu meinem Zelt und brachte ihr ihren Einkauf vorbei. Sie gab mir alle möglichen Kräuter mit, so daß ich damit überreichlich versorgt war. Am nächsten Tag besuchte sie mich am Zelt, sah meinen Schnittlauch, war hocherfreut und meinte, das wäre das einzige, was ihr noch in ihrem Garten fehlt. Ich war froh, für die Planze einen Platz gefunden zu haben, wo sie weiterwachsen konnte, sobald ich sie nicht mehr brauchte.

Ob das im eigentlichen Sinne eine Gebeterhörung war, weiß ich nicht. Es wirft aber ein Schlaglicht darauf, wie Gebetserhörungen wohl meist funktionieren: ein unbewußter Anteil derjenigen, die betet sucht von der geistigen Welt aus das, worum gebetet wurde und bitten jemanden, der es übrig hat, darum oder lenkt die Aufmerksamkeit unseres bewußten ichs auf das Gesuchte.

Telepathie ist häufig aber weitgehend unbewußt

Als ich etwa 18 war, begann ich ein Experiment: Ich erzählte jedem den ich kannte eine Geschichte über irgendein Erlebnis von mir, das solche Alltagstelepathie enthielt und schaute, wie die Leute darauf reagierten. Die meisten, mit denen ich das machte, erzählten mir daraufhin ein oder zwei Beispiele für Situationen, wo sie es für möglich hielten, daß sie selbst telepathisch etwas wahrgenommen hatten.

Daraus schließe ich, daß jeder oder fast jeder Mensch zu Telepathie fähig ist. Allerdings ist diese Fähigkeit offensichtlich nur begrenzt dem Bewußtsein zugänglich: Meist bekommt nur einer der Beteiligten den telepathischen Kontakt mit, selbst wenn es sich hierbei um ein regelrechtes telepathisches Gespräch handelt.

Dagegen merkt man recht regelmäßig, daß diese telepathischen Kontakte keine Einbildung sind - beispielsweise indem der Gesprächspartner zwar nicht bewußt mitbekommt, daß mit ihm geredet wurde aber darauf reagiert und hinterher tut worum man ihn bittet oder umgekehrt, daß er sich freut wenn man seine Bitten erfüllt. Man könnte also sagen: Telepathie ist alltäglich, leider beherrscht sie nur unser Unterbewußtsein und das erzählt uns nicht immer davon.

Kersti

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Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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