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erste Version: 12/2010
letzte Bearbeitung: 12/2011

VB118.

Welten des Bösen?

Zerfallene Welten in meiner Erfahrung

Seit ich mich mit der geistigen Welt beschäftige und einiges mitbekomme, was dort geschieht, erfuhr ich mehrfach von - mindestens zum Teil nur feinstofflichen - Welten die zerfallen sind und deren Reste auf die Erde gefallen sind.

Meine Gruppenseele erzählte mir über diese Welten, daß Welten zerfallen, wenn die Bewohner nicht mehr den Wunsch hegen, diese Welt aufrecht zu erhalten und ihre Aufmerksamkeit deshalb von dort abziehen. Ohne Beobachter kann eine Welt also nicht existieren.

Ein häufiger Grund dafür, daß Welten zerfallen, ist meiner Erfahrung nach, daß es in einer Parallelwelt besser läuft und daß deshalb alle in der anderen Welt inkarnierten Wesen ihre Aufmerksamkeit auf die bessere Parallelwelt verlagern.

In vielen Fällen können sich solche Welten jedoch nicht ganz auflösen, da einige der in ihnen existierenden Wesen noch unaufgelöste seelische Verletzungen mit sich herumtragen und es bleiben deshalb Reste dieser Welten erhalten, die mit auf die Zielwelt fallen. Diese auf die Zielwelt gefallenen Reste machen es den Seelen, die auf der Zielwelt existieren, schwer, bei ihrem vorher positiven Erleben zu bleiben, denn sie müssen zusammen mit den Traumata der Zielwelt aufgearbeitet werden, damit man sich dort wohlfühlen kann.

Für die folgenden Ausführungen ist der wichtigste Punkt aus diesem Abschnitt: Welten zerfallen dann, wenn ihre Bewohner sie nicht mehr haben wollen und die Absichten, die ihnen Existenz verleihen, loslassen.

Wie Absichten wirken und wie man sie losläßt, ist in folgendem Text beschrieben:
VB92. Kersti: Segen, Flüche und Eide - Das klebrige Spinnennetz des Wyrd

Das angebliche Böse in meiner Erfahrung

Wer die Bösen sein sollen, ist in jeder religiösen Überlieferungen recht klar. Was böse sein heißt, ist wesentlich unklarer.

Als der Böse galt ursprünglich Satan.

Meine Gruppenseele vor langer Zeit zu dem Ergebnis kam, daß sich die Probleme dieser Welt nur lösen lassen, wenn man Satan - den damaligen Erzfeind - heilt. Sie spaltete deshalb einen Teil von sich ab und schickte ihn aus, um Satan zu heilen. Und dieser ausgeschickte Teil wiederum spaltete einen Teil von sich ab, der die Aufgabe hatte, die Verbindung zu den höheren Ebenen zu halten und zu allen Seiten der feinstofflichen Kriege gute Beziehungen aufzubauen und aufrechtzuerhalten - C'her. Ironischerweise führte das dazu, daß viele Anteile dieser zur Heilung Satans ins Dunkel geschickten Fraktion meiner Gruppenseele selber für böse erklärt wurden, obwohl sie ihre Aufgabe treu erfüllten und heute langsam auch zum gewünschten Erfolg kommen. Ich selbst - die irdische Kersti - bestehe im Wesentlichen aus Anteilen des Anteiles der die Beziehungen zwischen den Ebenen aufrechterhalten soll.

Irdisch habe ich - Kersti - die Aufgabe zu erklären, was der Sinn der Heilung Satans ist und was wir bisher geschafft haben - deshalb beschäftige ich mich intensiv mit Satan und habe einen besseren Einbick in die inneren Strukturen dieser Gruppenseele, als die meisten inkarnierten Menschen.

Inzwischen komme ich zu dem Ergebnis daß, wenn etwas als böse angesehen wird, das wenig mit den Eigenarten des angeblich bösen Wesens zu tun hat. Als Böse gilt immer das was die Gesellschaft an sich selbst nicht akzeptiert. Wer als Böse gilt, sagt mehr über die Gesellschaft aus, die ihn ausgrenzt, als über den angeblich Bösen. Und wer immer als Böse gilt, ist ein Mensch wie wir, ohne den unsere Gesellschaft nicht ganz ist.
VB51. Kersti: Verdrängung - oder warum der Teufel verteufelt wurde

Wie Seelenanteile sich abspalten

Wenn eine Seele einen kleineren Anteil abspaltet ist das kein einseitiger Vorgang. Grundsätzlich entsteht eine solche Aufspaltung dadurch, daß ein Wesen mehrere Absichten hat, die es nicht gleichzeitig ausführen kann, ohne sich zuvor aufzuteilen. Jeder der beiden entstehenden Teile enhält den Teil der Ursprungsseele, der die Absicht, die er ausführen soll, schon vor der Aufspaltung am stärksten hatte. Wenn also ein Wesen eine Welt erschaffen will sich diesen Vorgang unbeteiligt von außen betrachten will, teilt sie sich in zwei Teile auf. Das von diesem Wesen, das erschaffen will wird zu dem Anteil, der sich nachher ans erschaffen macht, das vom Ursprungswesen, was zuschauen will, wird zum Zuschauer.

Die zerstörten Welten der Kabbalah

Rabbi Isaac ha-Cohen war laut Karlsson1. einer der bedeutensten Vertreter einer kabbalistischen Richtung, die folgende Theorie vertritt:

Es gab Welten, die vor unserer erschaffen wurden und allein aus den Prinzipien der linken Seite des Lebensbaumes erschaffen wurden. Da diese Welten aus dem zersetzenden und zerstörendem Prinzip erschaffen wurden, waren sie vollkommen zerstörerisch. Darum stürzten sie durch ihre eigene Boshaftigkeit und Zerstörungskraft in sich zusammen. Jedoch blieben von diesen Welten Reste, die den Qliphot darstellen.

Gott wollte Welten erschaffen, in denen sich Wesen für Rechtschaffenheit entscheiden können, indem sie zwischen Guten und schlechten Handlungen wählen. Wenn er in einer Welt nur zwei rechtschaffene Wesen finden würde, würde das dazu führen, daß er die Welt bestehen ließe.

Die drei zerstörten Welten, die Gott aus den zerstörerischen Kräften schuf, wurden von Quamtiel, Belial und Ittiel regiert und jede war schlimmer als ihr Vorgänger.

Da es nicht funktioniert hatte, die Welt, in der es "rechtschaffene Menschen" oder "Gerechte" gibt, nur aus den bösen Kräften zu bauen, erschuf Gott unsere heutige Welt aus einer Mischung aus guten und bösen Kräften.

Ein merkwürdiges Bild

Mit dem Vorwissen meiner Gruppenseele diese Darstellung zu lesen, läßt vor meinem inneren Auge ein merkwürdiges Bild entstehen. Welten entstehen durch viele miteinander verwobene Absichten, die einzelne Gegenstände und Räume erschaffen. Irgendwann kommen die Schöpfer dieser Welten - das sind immer die Bewohner der Welten, nicht der ungeteilte Gott als Ganzes - zu dem Schluß, daß sie genug in dieser Welt erlebt haben und die Welt nicht mehr haben wollen. Also lassen sie nach und nach all die Absichten los, die diese Welt konstituieren und lösen sie so wieder auf.

Was daran böse oder boshaft sein soll ist unklar.

Klar wird: "Gott" war mit den Welten nicht zufrieden und fand seine abgespaltenen Anteile deshalb nicht "rechtschaffen". Nur: Was hat er zu entscheiden, wie diese Welten und die darin lebenden Wesen zu sein haben? Es sind doch nicht seine Welten! Er hat sie nicht gebaut, wohnt auch nicht darin, sondern ist nur Zuschauer.

Die Welt und die Wesen, die er haben will, wird er sicherlich nur bekommen, wenn er selber diese Welt macht. Warum sollte das, was Gott nicht sein wollte - und das was wollte, was Gott nicht wollte, Gottes Ziele erreichen?

Das was wollte, was Gott nicht wollte, wird zuerst versuchen seine eigenen Ziele zu erreichen. Dabei sammelt es Erfahrungen und stellt fest, daß seine ursprünglichen Ziele so weder erstrebenswert noch umsetzbar sind. Also denkt es sich etwas Neues aus, das mit diesem Erfahrungshintergrund erstrebenswert und umsetzbar erscheint und auch das klappt nicht perfekt. Also wird ein dritter Versuch gestartet... Doch Gottes Ziele wird es nicht zu erreichen suchen, denn diese hat es zusammen mit Gott abgespalten, bevor es die erste Welt erschuf. Hinzu kommt, daß Gott die Lernerfahrungen des abgespaltenen Anteils nicht mitgemacht hat, und deshalb nicht begreift, warum dieser seine Absichten änderte.

Und: Wer war der Gott in dieser Geschichte, der glaubte, daß so etwas Naives funktionieren kann?Ist das wirklich Gott?

Ist die heutige Welt besser?

Welches diese drei Welten sein sollen und welches Wesen dort mit Gott gemeint ist, ist mir nicht ganz klar. Ich habe den Eindruck, daß das eine Geschichte ist, die sich auf mehreren Ebenen wiederholt hat.

Tatsache ist, daß meine Gruppenseele sich einmal für "die Guten" hielt und "die Bösen" bekämpfte, ohne sich zu bemühen "die Bösen" zu verstehen. Und Tatsache ist, daß diese Selbstgerechtigkeit zu keinem guten Ergebnis führte. Tatsache ist, daß wir irgendwann zu dem Ergebnis kamen, daß es so nicht weitergeht und deshalb beschlossen unseren Feind zu heilen, statt ihn weiterhin zu bekämpfen. Und das führte dazu, daß wir jetzt herausfinden, daß unser "böser" Feind eigentlich dasselbe wollte wie wir - daß er nur zu verletzt war, um es erreichen zu können. Und daß er die Welt viel besser verstanden hat als wir - und daß seine Pläne deshalb oft besser waren als unsere, er sie nur nicht umsetzen konnte.

Ich glaube, daß viel von dem Mißfallen dieses Gottes einfach aus mangelnder Lebenserfahrung entsteht. Und sehr wahrscheinlich auch auf einen nicht akzeptierten Wunsch, selber zu leben und selber zu schaffen.

Satan und meine Gruppenseele wollen diese Welt jedenfalls auch auflösen, indem wir alle Absichten loslassen, die diese Welt aufrechterhalten oder uns mit ihr verbinden. Und wenn Gott eine neue will, dann soll er sie doch selber schaffen und selber darin leben! Zuschauen und dumme Sprüche machen können wir auch! Von mir aus darf er auch diese Welt übernehmen - sofern wir sie verlassen können, ohne sie ganz aufzulösen.

Kersti

Quelle

Dieser Artikel beruht auf dem Wissen meiner eigenen feinstofflichen Anteile.
VA299. Kersti: Fragen beantworten: Das Wissen der eigenen feinstofflichen Anteile
  • 1. Das fand ich in folgendem Buch, S.49f:
    Thomas Karlsson: Kabbalah, Qliphoth und die Goethische Magie. Rudolstadt: Edition Roter Drache ISBN 3-939459-1
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VA121. Kersti: Kinder der Lichtwelten als Aufstiegshelfer und ihre Irrtümer
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VA130. Kersti: Feinstoffliche Welten: Die Ebenenaufteilung nach historischen Autoren
VA131. Kersti: Heilung durch Arbeit an den feinstofflichen Körpern
VA132. Kersti: Begriffsverwirrung: Götter, Teufel und die Seele
VA133. Kersti: Das Kristallschwert
VA134. Kersti: Die Aggregatszustände der geistigen Welt
VA135. Kersti: Natur und Umwelt
VA136. Kersti: Was ist eine Wissenschaft?
VA137. Kersti: Esoterik ist keine Wissenschaft
VA138. Kersti: Homöopathie ist eine Wissenschaft
VA139. Kersti: Wissenschaftsforschung
VA140. Kersti: Was ist Esoterik?
VA141. Kersti: Geistige Gesundheit, Zufall, Magie und Gebete
VA142. Kersti: Erleuchtung, Aufstieg, Einweihung
VA145. Kersti: Hüter des Lichts
VA153. Kersti: Die Pflichten und Rechte der Hüter der Akasha-Chronik
VA154. Kersti: Der Kristallschutz
VA155. Kersti: Der Bannwald
VA156. Kersti: Das Zentrum des Waldes: Meine Wohnung in der geistigen Welt und ein Ort der Heilung
VA157. Kersti: Der Zugang zu Akasha-Chronik, ein Chakra der Erde
VA159. Kersti: Akasha-Chronik, Kristallines Gitternetz
VA160. Kersti: Was ändert sich in der Akasha-Chronik?
VA161. Kersti: Wie sieht das Chakrensystem der Erde aus?
VA164. Kersti: Die Welt ist eine Illusion...
VA165. Kersti: Fantasie oder Realität?
VA170. Kersti: Was die Entscheidung für die Liebe uns schenkt
VA171. Kersti: Magische Homöopathie
VA180. Kersti: Lexikon der esoterischen Begriffe
VA181. Kersti: Bestandteile des Gewissens
VA182. Kersti: Ego? - oder warum schlecht aufgearbeitete Erinnerungen immer so groß erscheinen
VA183. Kersti: Das Lichtleitsystem
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VA185. Kersti: Das Auflösen von Implantaten
VA186. Kersti: Wie kann ich Telepathie lernen, möglichst ohne eine andere Person?
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VA200. Kersti: Mögliche Gründe für eine dunkle Aura
VA201. Kersti: Verletzungen der Aura heilen
VA202. Kersti: Der Humor ehemaliger Dunkler
VA203. Kersti: Aussendungen, Dunkle Anteile und Doubles
VA204. Kersti: Wie heilt man ein feinstoffliches Wesen, von dem nur noch ein Schmutzfleck an der Wand übrig ist?
VA206. Kersti: Reinkarnierte außerirdische Ingenieure?
VA212. Kersti: Alte Seelen sind seelische Krüppel
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VA214. Kersti: Feinstoffliche Parasiten
VA215. Kersti: Das Innere Licht
VA216. Kersti: Sternarbeit
VA217. Kersti: Auffinden und zurückholen verschwundener Seelenanteile
VA218. Kersti: Gruppenseelen und multiple Persönlichkeiten
VA222. Kersti: Wie man Verdrängung wahrnehmen kann
VA228. Kersti: Wiederinbetriebnahme der aufgegebenen Stränge der Akasha-Chronik
VA230. Kersti: Mir kommen Foltererinnerungen hoch - woran liegt das?
VA235. Kersti: Gott - oder der Weg des Glücks
VA237. Kersti: Das Dimensionen- verständnis- problem
VA241. Kersti: Verdrängungs- mechanismen
VA243. Kersti: Unbewußte schwarze Magie
VA247. Kersti: "Clear World" heißt dasselbe wie "Der Aufstieg der Erde"
VA248. Kersti: Wie funktioniert Reinkarnationstherapie?
VA249. Kersti: 3.3 Der Grund ein Universum zu beenden
VA250. Kersti: Meditation als Werkzeug von Therapie und Aufstieg
VA257. Kersti: Die Nachwirkungen einer Dämonenheilung
VA266. Kersti: Was ist Gottvertrauen?
VA279. Kersti: Das Teil und das ganze, oder der erleuchtete Rollenspielheld
VA284. Kersti: Dämonen können besser verzeihen als Engel
VA292. Kersti: Gibt es die große Karma-Rechenmaschine, die dafür sorgt, daß alles Böse bestraft wird?
VA293. Kersti: Grobstoffliche und Feinstoffliche Parallelwelten
VA294. Kersti: Inwieweit ist Homöopathie bewiesen und beweisbar?
VA295. Kersti: Die Treppe zwischen Himmeln und Höllen
VA301. Kersti: Patchworkwesen wieder richtig zusammensetzen und verschwundene Körperteile finden und wieder einbauen auf feinstofflichen Ebenen

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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