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5/2015

VB173.

Mütterliche Impression

Als Mütterliche Impression bezeichnet man eine vermutete Kausalbeziehung zwischen etwas, das die schwangere Mutter stark beschäftigt, erschreckt oder geängstigt hat und einer Fehlbildung oder sonstigen körperlichen Merkmalen des Kindes, die dem bei diesem Erlebnis Gesehenen entsprechen.1., 2., 9. S.52f

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VB173.1 Kersti: Beispiel
VB173.2 Kersti: Geschichte
VB173.3 Kersti: Bedeutung für die Parapsychologie
VB173. Kersti: Quellen

 
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1. Beispiel

Es wurde in einer ganzen Reihe Studien nachgewiesen, daß die Einstellung der Mutter zum Kind und die Streßfaktoren, denen sie während der Schwangerschaft ausgesetzt war einen starken nachweisbaren Effekt auf die emotionale und körperliche Gesundheit des Kindes haben3. S.33ff. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, da bekannt ist, daß unsere Emotionen über das Endokrinsystem alle körperlichen Funktionen direkt oder indirekt beeinflussen4., 5., 6.. Daher wäre es erstaunlich, wenn solche unspezifischen Wirkungen nicht nachweisbar wären.

Für die Parapsychologie bedeutsamer aber auch wesentlich schwerer physiologisch zu erklären sind Fälle wie der folgende, bei denen der Einfluss spezifischer ist.

Ein bekannter wissenschaftlich veröffentlichter Fall einer mütterlichen Impression handelt von einer schwangeren Frau, die auf der Straße einen Mann mit teilweise amputierten Füßen sah. Das beunruhigte sie in der Form, daß sie fürchtete, ihr Kind könne mit vergleichbaren Mißbildungen geboren werden, was auch tatsächlich geschah. Die Füße des Kindes waren nicht vollkommen ausgebildet und glichen denjenigen des Mannes, den die Frau auf der Straße gesehen hatte.9. S.52f
Mißbildungen sind selten und von vielen Mißbildungen ist die genetische oder medikamentöse Ursache bekannt. Daher ist davon auszugehen, daß es noch viel seltener vorkommt, daß ein starker Eindruck während der Schwangerschaft tatsächlich zu einer Mißbildung führt.2.

 
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2. Geschichte

Die Vorstellung, daß die Entwicklung der Kinder im Mutterleib durch die Eindrücke, die die Umwelt in dieser Zeit auf die Mutter machen, beeinflußt werden können, geht mindestens bis 400 vor Christus zurück, da beispielsweise Platon sie erwähnt. In der Genesis der Bibel erreicht Jakob daß in einer Herde schwarzer Tiere gestreifte Jungtiere zur Welt kommen, indem er ihnen Stämme zeigt, die gestreift sind, weil er Teile der Rinde in Streifen abgezogen hat. Auch in Griechenland waren solche Vorstellungen verbreitet.1.

 
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3. Bedeutung für die Parapsychologie

Während für die Entstehung der Mütterlichen Impressionen paranormale Einflüsse denkbar aber zu ihrer Erklärung nicht nötig sind, bieten sie im Rahmen der Reinkarnationstheorie einen Erklärungsansatz dafür, daß nicht nur Verletzungen aus früheren Leben oft auch im nächsten Körper zu in ähnlicher oder abgeschwächter Ausprägung zu sehen sind7., 9., sondern auch auf die Leiche aufgemalte Flecken9. S.101f, S.115, 122ff, die dazu dienen sollen, die Seele im nächsten Leben wiederzuerkennen und Verstümmelungen, die nach dem Tod durchgeführt wurden9. S.210ff.

Kersti

 
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Quellen


Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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