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5/2015

VB175.

Prinz Galitzins Homburger Prostituierte, die unter Hypnose auf französisch von einem Mord aus einem Leben als Adelige in der Bretangne erzählte

Autor: Prinz Galitzin wird von Autor: Gabriel Delanne als ein Magnetiseur genannt, der im Sommer 1862 in Homburg eine arme Homburger Prostituierte hypnotisierte und von ihr auf französisch erzählt bekam, daß sie in einem früheren Leben eine französische Adelige gewesen sei. Diese Geschichte hat er nachprüfen und bestätigen können.1. Dieser Fall wird sowohl bezüglich Reinkarnation als auch bezüglich Xenoglossie diskutiert.

Inhalt

VB175.1 Kersti: Vollständiges Zitat der ursprünglichen Quelle
VB175. Kersti: Deutsche Übersetzung
VB175. Kersti: Französisches Original
VB175. Kersti: Schauplatz und Personen
VB175. Kersti: Quellen

 
Inhalt

Vollständiges Zitat der ursprünglichen Quelle

Aufgrund seines Alters ist der Text inzwischen gemeinfrei, daher übersetze ich die Textstelle aus der ursprünglichen Quelle hier vollständig.

Der Prinz Adam de Wisznicwski, rue du Débarcadère 7 in Paris, teilt uns Folgendes mit. Er mußte die Zeugen mit einem Punkt abkürzen, da einige noch leben und nicht zugestimmt haben, anders als durch ihre Initialien genannt zu werden.

Der Prinz Galitzin, der Markgraf von B., der Graf von R. waren im Sommer 1862 wieder an den Wassern von Homburg vereinigt.

Eines Abends, nachdem sie sehr spät im Park des Kasinos zu Abend gegessen haben, bemerkten sie eine Arme, die auf einer Bank lag. Sobald sie sie angesprochen und sich vorgestellt hatten, luden sie sie ein, im Hotel zu essen. Nachdem sie mit großen Appetit gegessen hatte, kam Prinz Galitzin, der Magnetiseur war auf den Gedanken sie zu hypnotisieren*. Nach diversen Luftstrichen, hatte er darin Erfolg. Das erstaunte die Leute nicht, bis jene, die sich im Wachzustand nur in einem minderwertigen deutschen Dialekt ausdrücken kann, tief schlafend sehr korrekt französisch sprach, erzählend, daß sie sich in Armut inkarnierte als Strafe dafür, im vorhergehenden Leben im XVIII. Jahrhundert ein Verbrechen begangen zu haben. Sie bewohnte damals ein Schloß in der Bretagne am Ufer des Meeres. Da sie einen Liebhaber genommen hatte, wollte sie sich von ihrem Mann befreien und stieß ihn von der Höhe einer Klippe ins Meer. Sie zeichnete den Ort des Verbrechens mit großer Genauigkeit.

Dank dieser Hinweise, konnten der Prinz Galitzin und der Markgraf von B. sich an die Côtes-du-Nord der Bretagne begeben, Nachforschungen für zwei getrennte Untersuchungen anstellen, deren Ergebnis identisch war. Nachdem sie diverse Personen befragt haben, erhielten sie zunächst keine Auskunft. Sie fanden schließlich alte Bauern, die sich erinnerten, wie ihre Eltern ihnen die Geschichte einer schönen jungen Schlossherrin erzählten, die ihren Gatten tötete, indem sie ihn ins Meer hinunterstieß. Alles, was die arme Frau unter Hypnose** gesagt hatte, wurde genau so bekannt.

Bei seiner Rückkehr aus Frankreich kam Prinz Galitzin erneut in Homburg vorbei und befragte den Polizeirat bezüglich dieser Frau. Dieser Beamte gab an, daß sie jeglicher Bildung entbehrte, nur einen einfachen deutschen Dialekt spräche und nur von den spärlichen Recourcen einer Soldatenfrau*** lebte.

Dieses mal, ist die Amnesie betreffend der Vergangenheit während des Hypnosezustands verschwunden, indem die bedauernserte Frau nicht nur ihren tragischen Abgang wieder aufleben lassen hat, sondern auch, indem sie sich der französischen Sprache bediente, von der sie im normalen Zustand kein Wort versteht.1.

 

Anmerkungen zur Übersetzung:
*verwendet wurde nicht das neuere französische Wort "hypnotiser" sondern "endormir" - wörtlich "zum schlafen bringen", das damals meist für hypnotisieren verwendet wurde.
**verwendet wurde nicht der neuere deutsche Ausdruck "dans l'hypnose" sondern "dans l'état somnambulique" - wörtlich "im somnabulen Zustand", das damals meist hierfür verwendet wurde. Da dieser Begriff heutzutage sowohl im Deutschen als auch im Französischen eher für Schlafwandeln verwendet wird, halte ich meine Übersetzung für angemessener.
***Mir war unklar, ob mit "femme à soldat" eine Frau gemeint ist, die eine mehr oder weniger feste Beziehung zu einem Soldat hat oder ob eher eine Art Prostituierte gemeint ist. Möglicherweise wird zwischen beidem nicht unterschieden. Allerdings paßt die Beschreibung der Situation der Frau eher zu einer armen Prostituierten als zu einer Frau in einer festen Beziehung.

Französisches Original:
Le prince Adam de Wisznicwski, 7, rue du Débarcadère à Paris, nous communique la relation suivante. Il la doit aux témoins eux-mêmes dont quelquesuns vivent encore et n'ont consenti à être désignés que par des initiales.

Le prince Galitzin, le marquis de B..., le comte de R... étaient réunis pendant l'été de 1862 aux eaux de Hombourg.

Un soir, après avoir dîné très tard, ils se promenaient dans le parc du casino; ils y aperçurent une pauvresse couchée sur un banc. L'ayant abordée et interrogée, ils l'invitèrent à venir souper à l'hôtel. Après qu'elle eut soupé avec un grand appétit, le prince Galitzin, qui était magnétiseur, eut l'idée de l'endormir. Après de nombreuses passes, il y réussit. Quel ne fut pas l'étonnement des per­sonnes présentes lorsque, profondément endormie, celle qui, dans la veille, ne s'exprimait qu'en un mauvais dialecte allemand se mit à parler très correctement en français, racontant qu'elle s'était incarnée pauvrement par punition pour avoir commis un crime dans sa vie précédente, au XVIIIe siècle. Elle habitait alors un château en Bretagne, au bord de la mer. Ayant pris un amant, elle voulut se débarrasser de son mari et le précipita à la mer du haut d'un rocher. Elle désigna le lieu du crime avec une grande précision.

Grâce à ces indications, le prince Galitzin et le marquis de B... purent plus tard se rendre en Bretagne, dans les Côtes-du-Nord, séparément, et se livrer à deux enquêtes dont le résultat fut identique. Ayant questionné nombre de personnes, ils ne purent recueillir d'abord aucun rensei­gnement. Ils trouvèrent enfin de vieux paysans qui se rappelèrent avoir entendu raconter par leurs parents l'his­toire d'une jeune et belle châtelaine qui avait fait périr son époux en le précipitant à la mer. Tout ce que la pauvre femme de Hombourg avait dit dans l'état somnambuli­que fut reconnu exact.

Le prince Galitzin à son retour en France, repassant à Hombourg, interrogea le commissaire de police au sujet de cette femme. Ce fonctionnaire lui déclara qu'elle était dépourvue de toute instruction, ne parlait qu'un vulgaire dialecte allemand et ne vivait que des mesquines res­sources d'une femme à soldat.

Cette fois, l'amnésie en ce qui concerne le passé a si bien disparu pendant le sommeil somnambu­lique que la malheureuse femme a non seulement ressuscité son tragique passé, mais cela en employant la langue française dont elle ignorait le premier mot à l'état normal.1.

 
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Schauplatz und Personen

Prinz Galitzin muß, da sein voller Name erwähnt ist, zwischen 1862 und 1924 gestorben sein und man kann davon ausgehen daß er 1862 erwachsen war, also nicht wesentlich später als 1840 geboren wurde. Der Name der russischen Adelsfamilie wird laut Wikipedia sehr unterschiedlich geschrieben in lateinischen Buchstaben Galitzin, Galizyn, Golizyn, Gallitzin.2. Aus den Vorhandenen Daten läßt sich nicht sicher ableiten, wer gemeint ist. In Frage kommen mehrere Personen.

Es gibt mehrere Städte namens Homburg, nach dem Text ist nicht zu entscheiden, welche gemeint ist.

Kersti

 
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Quellen


Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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