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1/2016

VB180.

Wissen und Liebe

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VB180.1 Kersti:
VB180.2 Kersti:
VB180.3 Kersti:
VB180. Kersti: Quellen

 
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Zukunfstwege nach der Endzeit

Vor einigen Tagen fiel mir ein Vortrag von Eberhard Kohler mit dem Namen "Die große Auseinandersetzung"1. wieder in die Hände, den ich Jahren als Kopie in die Hände bekommen habe. Ich las ihn noch einmal durch und muß sagen, daß ich dem Autor in seiner Kernaussage nicht zustimme und ich möchte hier an einigen Beispielen von möglichen Zukünften erklären warum das so ist.

Zum Verständnis dieser Vorgehensweise muß man wissen, daß die Erde eine von unvorstellbar vielen Parallelwelten ist, in denen sich die Geschichte, die wir kennen, unterschiedlich entwickelt hat. Viele Wege, die wir von hier aus in die Zukunft wählen könnten, wurden schon in vorauslaufenden Parallelwelten ausprobiert. Wie dies grob funktioniert, ist in folgenden Text beschrieben.
VB34. Kersti: Parallelweltenaufspaltung und das Wesen der Zeit
Man kann sich also anschauen, was auf anderen Welten passiert ist und daraus lernen, welche Arten von Entscheidungen in welche Arten von Welten führen. Man kann aus den Fehlern anderer Welten lernen und sich dann überlegen, was eine bessere Lösung sein könnte.

Kohlers Endzeit ist eine Erinnerung an eine vorauslaufende Parallelwelt, die heute nicht mehr eine mögliche Zukunft zu unserer Gegenwart ist, es aber zu der Gegenwart war, in der Kohler seine Prophezeihung aufgeschrieben hat.

 
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Intelligenz ohne Liebe ist keine Weisheit

In Kohlers Broschüre findet sich folgende Stelle:
"In der Vergangenheit ist uns die Liebe ans Herz gelegt worden. In Zukunft, während der Regierungszeit des Antichristen jedoch, wird das Wissen - die Grundlage der Welteinheitsreligion - zur höchsten und edelsten Fähigkeit hochstilisiert. Beide Kräfte, Göttliche Liebe und Luziferische Weisheit, prallen dann voll aufeinander. In jeder Familie, jedem Haus, an jedem Arbeitsplatz und in allen Ländern der Welt."1.
Was mich an dieser Aussage stört, ist daß hier das Wort "Weisheit" verwendet wird.

Intelligenz ohne Liebe ist ungefähr so weise, wie es weise ist, den Ast abzusägen, auf dem man sitzt. Intelligenz ohne Liebe ist die Logik, die Welten zerstört. Tatsächlich gibt es keine Intelligenz, die völlig ohne Liebe ist, denn wir können ohne Liebe nicht existieren.

Es gibt allerdings Welten, in denen Menschen überzeugt sind man solle sich auf Intelligenz und nicht auf Liebe verlassen. Schon in der Welt in der wir leben, ist diese Denkweise gefährlich weit verbreitet. Bei uns gibt es Menschen, die ernsthaft glauben, sie hätten einen Vorteil davon, wenn sie

 
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Liebe ohne Intelligenz findet keine Lösungen

In seiner Schrift beschreibt Eberhard Kohler ein Scenario, in dem die Welt mitsamt den darauf lebenden Menschen in Kriegen untergeht, während sich nur die Seelen derjenigen Menschen noch davon lösen können, die in der Liebe geblieben sind.

"Jene Menschen, für die Liebe das Entscheidende im Leben gewesen ist, und die auch in der Endphase tätige Christen sind, erfahren eine Verwandlung ihrer Leiblichkeit, indem sich die Schwingungsebene der Köper ändert. Sie werden dann im Innern eine Kraft tragen, die die Erdanziehungskraft überwinden lässt. Dies ist nichts anderes als eine Manifestation jener Energie, die wir Liebe nennen.

Wo die Liebe der Mutter Erde zum menschlichen Körper aufgewogen wird durch die auf alle Ebenen des Bewusstseins ausgedehnte Liebe der Seele zu Gott, werden diese Menschen plötzlich wie von unsichtbarer Kraft erfasst und körperlich weit über die Erdoberfläche hinaus emporgehoben. Die Bibel spricht hier von der Entrückung. In vielen Heiligengeschichten der katholischen Kirche finden wir das Phänomen der Levitation. Die Namen wechseln, die Wirklichkeit bleibt.

Aus der Vogelperspektive dürfen die am Ende übrig gebliebenen Christen die letzten Ereignisse beobachten und bei der Verwandlung dieser Erde Zeuge sein. Diejenigen Menschen, deren Gedanken sich heute schon ausschließlich mit dem materiellen Leben beschäftigen und die das in der Endphase noch ausgeprägter tun werden, fesseln sich selbst durch eigene Gedanken an die Materie. Ihr Bewusstsein wird gefangen genommen und sie müssen jene Bannung über sich ergehen lassen, von der in den letzten Versen des Propheten Maleachi, im Alten Testament, die Rede ist. In diesem Geschehen manifestiert sich die Auseinandersetzung und Scheidung der Geister.

Ein Teil der Menschheit - die Materialisten - wird wieder zur Materie und muss den Evolutionsprozess des menschlichen Daseins von neuem beginnen. Wer in seinem ganzen Leben nur tierische Instinkte angenommen und zur Lebensgrundlage gemacht hat, wird zum Tier. Diejenigen, die ihren geistigen Standpunkt nicht mehr verlassen können, beginnen diesen Prozess auf den Stufen der Pflanzen. Sie werden den Christen, denen sie einst das tägliche Brot entzogen haben, durch die Frucht, die sie selbst hervorbringen, zu essen geben.

Wessen Herz aus Stein ist, und der es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, sich gegen die Mitmenschen immer nur durchzusetzen, diese zu belasten und zu beschweren, dessen seelisches und geistiges Sein erfährt am Ende ein ähnliches Schicksal wie „Loth's Weib“ in der Bibel. Er erstarrt zur Salzsäule und versteinert. Sein Bewusstsein wird ins Mineralreich zurückversetzt, wo es sich in einem neuen Evolutionsprozess von unten an wiederaufbauen kann. Das Innere eines jeden Menschen offenbart sich dann und erscheint als neue äußere Form und Daseinsweise."

Was er danach als das Tausendjährige Friedensreich beschreibt, ist eine feinstoffliche Welt.

Während es zurifft, daß diese Seelen sich von einer sich selbst zerstörenden Welt lösen können, während die meisten anderen sich zu sehr in ein solches Scenario verstricken und deshalb an die zusammengebrochene Welt gebunden bleiben, bis diese Realität auf eine naheliegende noch lebende Welt fällt, ist es falsch zu behaupten, daß allein durch die Liebe irgendein Problem gelöst würde.

Es kann schlichtweg nicht Sinn der Sache sein, tatenlos dem Untergang von Welten zuzusehen, ohne nach einer Lösung zu suchen, die dazu führt, daß das zumindest seltener geschieht. Tote Welten und erst Recht Weltenfriedhöfe mit vielen zusammengebrochenen Welten sind Fallen für nachlaufende Welten, da die zusammengebrochenen Welten auf die wenigen Welten fallen, die noch weitgehend intakt sind und die dortigen Seelen von verwandten Seelen integriert werden müssen, die auf der bisher intakten Welt leben.

Wenn die nicht funktionierenden Ideen aus den zusammengebrochenen Welten dann - was ohne therapeutisches Aufarbeiten häufig geschieht - gedankenlos wieder umgesetzt wird, bricht erneut eine Welt zusammen.

Wenn man nichts unternimmt, um weitere Zusammenbrüche von Welten zu verhindern, entsteht dadurch ein immer größerer Weltenfriedof.

 
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Wissen und Liebe müssen sich verbinden, erst dann entsteht Weisheit

Kersti

 
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Quellen

  • 1. Eberhard Kohler: Die große Auseinandersetzung. Abdruck eines Vortrages. Diese Schrift erhalten Sie kostenlos: vom Verfasser Eberhard Kohler, Steinweiden 7, D 8211 Ettenhausen Post Schlechning, oder von Klaus-Dieter Nasall, Greifenberger Str. 24. D8088 Echning am Ammersee. (Welt: Volltext)

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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