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erste Version: 3/2016
letzte Bearbeitung: 3/2016

VB18.

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VB18. Kersti: Text
VB18. Kersti: Quellen

 
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Text

In den vorhergehenden Sitzungen war deutlich geworden daß meine Beziehung zu Crowley merkwürdig freundlich und seltsam herzlich war.

Nachdem meine Gruppenseele sich von der größeren Gruppenseele abgespalten hatte zu der auch Crowley gehört, weil wir den Glauben daran verloren hatten, daß der Weg der Abhärtung durch Desensibilisierung richtig ist, wurden wir sehr lange Zeit als Verräter verfolgt und nach Kräften gefoltert und zugrunde gerichtet.

Wir führten die meiste Zeit keinen Krieg gegen sie sondern haben immer nur unser Bestes getan, um sie von unserer Variante zu überzeugen. Wir waren der Ansicht, daß Desensibilisierung letztlich nur dazu führt, daß man gar nicht mehr weiß, wofür man kämpft und deshalb genau das, was man schützen will, vernichtet.

Wir bildeten aber immer noch zur Selbstverteidigung Krieger aus, taten das aber durch aufarbeiten verdrängter Traumata, um eine bessere Stabilität gegenüber neuen Verletzungen zu erreichen, nicht durch neue Foltern. Unsere Krieger fühlen, was sie tun.

Vor der Xenu-Geschichte dieser Version der Erde wandten sich ihre Boten an die ihnen bekannten größeren Fraktionen meiner Gruppenseele und teilten uns mit, daß sie zu dem Schluß gekommen seien, wir wären nicht wirklich Verräter, da wir uns ihnen gegenüber nie wie Feinde verhalten hatten. Daher würden sie versuchen und zurückzurekrutieren, indem sie, wann immer jemand weit genug wäre, um eine neue Stufe der Ausbildung zu erreichen, ihre neuen Spezialausbildungen anwenden würden. Und wenn es uns gelänge, bei unserer Sicht der Dinge zu bleiben und trotzdem ihre Ausbildungen zu bestehen, dann würde die Ausbildung unserer Kriegerlinie als gleichwertige Ausbildung anerkannt.

Die "neuen Ausbildungen" bestanden aus Foltern, die sich schlimmer anfühlten, als alles, was wir uns bis dahin hatten vorstellen können, aber bei weitem nicht so zerstörerisch waren. Es führte immer wieder dazu, daß Gruppenseelenmitglieder von uns innerlich zusammenbrachen, aufgaben und sich ihnen unterwarfen. Ich kann mich erinnern, als Xenu Ewigkeiten lang mit unfaßbaren Grausamkeiten gefoltert worden zu sein. Xenu hat diese Foltern nicht verkraftet und ist in viele kleine, nicht mehr zusammenhängende Anteile zerfallen, von denen sie dann einige als Galionsfigur verwendet haben, als sie das zweite Geschehnis inszeniert haben. Die Parallelwelt der Erde wo damals das zweite Geschehnis stattfand, brach zusammen, fiel auf unsere Erde und ihre Reste wurden hier integriert.

Die neuen Ausbildungen, haben sie übrigens auch erfolgreich mit Michaelanteilen gemacht, die sie dann in ihr Heer integriert haben.

Ich kann mich erinnern, daß ich in der Steinzeit dieser Erde einige solche Foltern abbekommen habe und immer wieder zwischen einem Aufstand gegen sie und Resignation und Unterwerfung hin und her geschwankt bin. Ich war und bin überzeugt, daß ihr Weg der falsche ist und nur zu Unheil führen kann, weil, wenn man verdrängt, daß es liebe Freude und Schönheit gibt, dann weiß man nicht mehr, wofür man kämft und greift schließlich das Falsche oder alles an.

Michael-Anteile haben mich dann darauf hingewiesen, daß in Ägypten Techniken gelehrt wurden, mit denen man wirkungsvoller aufarbeiten kann und eine größere Stabilität gegenüber Foltern und Angriffen erreichen kann und mit denen man zusätzlich verlorene Anteile zurückrufen kann. Nach dem Jesusleben war es mir dann endlich gelungen, meine Gruppenseele so zu stabilisieren, daß ich keine Anteile mehr verliere.

Das Wunschziel dieser "neuen Ausbildungen" ist es nicht, den Willen des Auszubildenden zu brechen, sondern ihn durch die Foltern so weit zu desensibilisieren, daß er keine Liebe mehr fühlt und nicht mehr erkennen kann, warum der Weg der anderen falsch ist. Sie sehen das natürlch anders und meinen, man würde endlich klar denken und begreifen daß ihr Weg immer schon der richtigere war, weil er stark macht. Liebe halten sie für ein Selbstsabotageprogramm, das einen davon abhält, die eigenen Interessen mit angemessenem Nachdruck zu vertreten.

Wenn derjenige wie Haushofer oder Xenu an der Ausbildung zerbricht oder in sehr viele verschiedene Anteile zersplittert, gilt das als Mißerfolg, weil er dann nichts richtiges mehr leisten kann. Man beobachtet dann, ob sich derjenige wieder ausreichend zusammensetzen kann, um etwas leisten zu können, ist aber nicht glücklich über das Ergebnis. Daher glaube ich nicht, daß es die Absicht von Crowley und Co. war Haushofer zu brechen, sondern daß sie unabsichtlich einen wunden Punkt von ihm erwischt haben, von dessen Existenz sie nicht wußten. Da jeder irgendwo wunde Punkte hat, die zu treffen fatale Folgen haben kann, ist es eher auf Pech als auf einen Charakterfehler des Auszubildenden zurückzuführen, wenn so etwas passiert. Wenn derjenige wie ich damals irgendwie mir den Foltern fertig wird, ohne den Zugang zur Liebe zu verlieren und ohne zu zerbrechen, flößt ihnen das einerseits Respekt ein, andererseits sind sie aber auch nicht völlig glücklich mit dem Ergebnis, weil sie eben keinen Erfolg hatten. Trotzdem haben wir bisher festgestellt, daß sie tatsächlich abwarten, bis sie meinen, daß das betreffende Wesen weit genug für die nächste "Fortbildung" ist bis man wieder mit einem solchen Ausbildungs- und Desensibilisierungsprogramm konfrontiert wird. Thekla, man muß die Denkweise des Gegners kennen und möglichst tiefgreifend verstehen, um zu wissen, wo man den Hebel ansetzen muß, um sie zu ändern. Wenn ich sie sachlich und ohne Wutanfälle zu bekommen beschreiben kann, heißt das nicht, daß ich ihr zustimme. Es bedeutet nur, daß ich meine diesbezüglichen psychischen Probleme recht weitgehend aufgearbeitet habe. Mit deiner Gesamtbeurteilung, daß diese Denkweise, die dort als "Kriegerausbildung" durchgeht "Völliger destruktiver Schwachsinn" ist, hast Du ohne Zweifel recht. Deshalb habe ich dem ja schon vor langem den Rücken zugekehrt und das aus der eiskalten, psychisch kastrierten Logik heraus, die für deren Denkweise typisch ist. Den größten Teil der inhärenten Fehler dieser Denkweise habe ich erst viele Zeitalter nach dieser Entscheidung nach und nach als solche erkennen können, während ich selber wieder psychisch gesünder geworden bin. Ich war nämlich mal einer von denen. Daß die Einsichtsfähigkeit schweren Schaden genommen hat, stimmt absolut. Die Desensibilisierungsmethoden erzeugen eben Verdrängungen und wenn man 90% von dem, was wesentlich wäre, verdrängt hat, dann kann ja nur Mist dabei herauskommen, wenn man auf dieser Grundlage Entscheidungen trifft. Wenn man ein Kollektiv dieser Größe zu Einsicht bewegen will - und zwar egal welches Kollektiv und unabhängig davon ob ihre Einsichtsfähigkeit voll funktionsfähig ist - kann man sich auf Äonen der Frustration einstellen. Sehr große Kollektive brauchen für ihre Entwicklung nun einmal um ein vielfaches länger als ihre einzelnen Mitglieder. Das heißt aber nicht, daß keine Entwicklungen und Lernvorgänge stattfinden würden. Es bedeutet nur, daß diese um ein vielfaches länger dauern und das normalerweise die Frustrationstoleranz des Einzelwesens, das etwas ändern will, bei weitem übersteigt. Ehe sich irgendetwas im Großen rührt hat man immer zwanzig mal völlig aufgegeben und es zwanzig mal erneut versucht. Mindestens. Die massiven Verdrängungen die durch diese Ausbildungsmethode erzeugt werden, verkomplizieren das Problem erheblich, weil man die zugrundeliegenden Probleme therapieren muß, ehe eine Einsicht überhaupt denkbar ist. Nun, man kann sich nicht von seiner eigenen Seelenherkunft verabschieden, man kann diese nur verdrängen und damit würde man dann genau denselben Fehler machen, den sie machen, indem sie Verdrängung zum Ausbildungsprinzip erheben. Das einzige, was eine Lösung bieten kann, ist eben sie zum Umdenken zu bewegen. Und dazu muß man ihre Denkweise möglichst genua verstanden haben, möglichst genua wissen, wodurch sie entstanden ist und auf welchen tiefgreifenden Verletzungen sie beruht. Meine ursprüngliche Heimat war der Vorgänger von Markab und verwandten Planeten. Die Planeten wo ich (beziehungsweise mein Anteil Elken, nach meiner üblichen Namen-Channelmanier El C'hen - El ist ein Titel und eigentlich keinen Namensbstandteil.) einmal als Xenu Herrscher war, haben bei jeder einzelnen Geburt kontrolliert, welche Seele sich dort inkarniert. Wenn sie mich nach dem zweiten Geschehnis gefunden haben haben sie mich gefangen und gefoltert. Das war auf Markab und verwandten Planeten nicht so. Die Drachen haben sich nicht die Mühe gemacht, zu kontrollieren, welches Seele sich wo inkarniert. Die wichtigen Posten wurden erst nach einer Geistlesung vergeben, in der geprüft wurde, ob der Kandidat vorbehalte gegen die Regierung hat, die über normales kritisches Denken hinausgehen. Solche Tests habe ich normalerweise bestanden. Obwohl Xenu dort ebenfalls als Staatsfeind und Verräter galt, konnte Xenu dort unbehelligt leben, in der Menschenkultur ging das nicht. Eigentlich nicht. Ich hatte befürchtet, es würde dann wieder wie bevor ich zu den Hellen gegangen bin, als ich noch keine Liebe kannte. Aber ich stellte fest: Lieben kann man überall und überall wo man Liebe säht wird man auch Liebe ernten. Ich stellte fest, daß ich dort genauso in der Lage war mir ein liebevolles Umfeld zu schaffen wie in der Kultur der Hellen. Es war sogar einfacher, weil ich dort nicht ständig als völlig fremdartig auffiel. Was hast du gegen menschliche Körper? Menschliche Körper sind im Vergleich zu allen anderen intelligenten Rassen, die ich ausprobiert habe, die flexibelsten und die wo man am Besten sein wahres ich ausleben kann. Alle Nichtmenschenkörper sind stärker Instinktgebunden. Was wäre daran besser? Ich fand es immer interessant verschiedene Körper und Lebensweisen auszuprobieren, aber eben weil sie verschieden sind. Wieso sollte ich mich auf einen "besseren" Körper festlegen? Die Defizite die dieser Körper hat sind auf die Verletzungen im dritten Reich zurückzuführen. Hä? Nein so etwas habe ich nicht geschrieben. Ich habe geschrieben, daß die Psychotherapiemethoden eine wertvolle Möglichkeit sind die schwierigen Zeiten beim Aufarbeiten abzukürzen und man deshalb nicht freiwillig auf sie verzichten sollte, wenn man etwas aufarbeitet, was schwer aufzuarbeiten ist. Wenn man solche Methoden nicht zur Verfügung hat und auf weniger effiziente Methoden zurückgreifen muß, bleibt einem leider nichts übrig, als trotzdem aufzuarbeiten. > ist aber ein langjähriger Selbstgänger...wurde nicht provoziert...läuft seit ihrer und meiner Geburt...:-))...und außerdem sind wir (ich denke auch sie mal)auch durch diverse Marcab Prüfungen durchgegangen....denke jedoch nicht gern an meine Zeit daran zurück...war nicht mein Fall, denn es traf nicht mein Geschmack...es war auch zu nervig und stressig. > > ..aber die Spezialausbildung in der Bundeswehr für die Elitekräfte baut noch ganz auf Marcab Methoden auf...obwohl in abgeschwächter Form...es schaffen aber dennoch nur sehr wenige es durchzustehen...HUT AB!!!! Wenn nur wenige es schaffen, eine solche Eliteausbildung durchzustehen dann sagt das nichts darüber aus, ob es sich um Markab-Methoden handelt. Eine solche Ausbildung muß jeden ausssortieren, der mit den späteren Einsätzen nicht zurechtkommen würde. Sie muß die besten aussuchen. Wesentlich ist also nicht wie hoch die Abbrecherquote ist, sondern daß weder die, die abbrechen noch die, die die Ausbildung bestehen körperlichen oder seelischen Schaden genommen haben. Und das zweite Wesentliche ist, daß die, die bestehen, ihre späteren Einsätze verkraften und überleben können. Deine sachliche Aussage über die Abbrecherquote scheint aber nicht zu stimmen. Es ist nicht die Ausbildung sondern das Eignungsfeststellungsverfahren, das von den meisten Bewerbern nicht bestanden wird. Darüberhinaus scheint man sich keinerlei Sorgen zu machen, ob die, die abbrechen mußten, nachher noch arbeitstauglich sind. Sie kehren offensichtlich, ohne auffällig häufig Probleme zu haben, in die entsendende Einheit zurück. Zitat aus dem Wikipediaartikel ( https://de.wikipedia.org/wiki/Kommando_Spezialkr%C3%A4fte#Rekrutierung_und_Ausbildung ): > > Diese harte Auslese soll ungeeignete Bewerber möglichst frühzeitig herausfiltern, um die Abbrecherquote bei der kostenintensiven Ausbildung zum Kommandosoldaten zu reduzieren. Spätere Ausfälle sind daher meist verletzungsbedingt. > > Erfolgreiche Absolventen von Block 2 sind für die anschließende Basisausbildung qualifiziert, bei Nichtbestehen erfolgt die Rückversetzung in die entsendende Einheit (Stammeinheit). > > Insgesamt durchlaufen in der Regel nur 5 bis 15 % der Bewerber das Eignungsfeststellungsverfahren erfolgreich. Also gehe ich davon aus, daß das Ganze zwar so beschaffen ist, daß es festgestellt wird, wenn die persönliche Belastungsgrenze eines Bewerbers zu niedrig für die Arbeit dieser Einheit ist, daß aber der Test abgebrochen wird, bevor ein echter Schaden entstanden ist. Aus der Kultur von der ich annehme, daß sie mit Markab zu tun hat, kann ich mich an solche Eignungstests erinnern, nach denen die erfolglosen Bewerber normalerweise tot waren. Ich habe mich oft gefragt, ob ich mir das nur einbilde, daß es in dieser Kultur üblich war solche Horrorerfahrungen zu inszenieren, um geeignete Bewerber auszusuchen, weil das an was ich mich erinnerte so unvorstellbar grausam war. "So bescheuert einen solchen Wahnsinn als Auswahlverfahren zu inscenieren kann man doch nicht sein, oder?" dachte ich mir oft. Das ganze begann mit drei eintägigen durch Echsenwesen durchgeführte Geistlesungen. Ich wurde von dem ersten normalerweise in einen von Geräuschen und allen anderen Sinnesreizen abgeschirmten Raum geführt, zudem auch sanitäre Einrichtungen gehören. Das erste Echsenwesen erklärt zunächst was auf einen zukommt und beantwortet Fragen, wenn man welche stellt. Dann wird man mit breiten Bändern so auf eine Liege geschnallt, daß man ausgestreckt da liegt. Die Bänder sind fast so breit wie ein Unterarm lang ist und so verstellbar, daß sie in jedem Fall an der richtigen Stelle sitzen. Sinn dieser Maßnahme ist es, daß es nicht zu Verletzungen kommt, wenn die Muskulatur sich - was häufig passiert - bei der Geistlesung verkrampft. Die Echse berührt geistig die Grenze des Geistes. Das fühlt sich ähnlich an, als würde ein Finger die Stirn berühren, hat damit aber nicht wirklich etwas zu tun. Ich muß sie dann einlassen. Wer das nicht zuläßt, wird für einen Spion des Feindes gehalten und getötet. Das geschieht aber nur, wenn man das Eindringen trotz mehrerer Versuche erfolgreich abwehrt. Ehe die Echse aufgibt wird sie mit Gewalt einzudringen versuchen. Ich hatte aber mal das Problem an eine Echse geraten zu sein, die schneller einzudringen versuchte als ich meinen Abwehrreflex unterdrücken konnte und das so schnell hintereinander, daß ich keine Gelegenheit hatte, sie darauf aufmerksam zu machen. Das gelang mir erst, nachdem ich sie einmal so heftig abgewehrt hatte, daß sie einen Augenblick ziemlich benommen war. Als ich dann sagte, sie soll langsam machen, damit meinen Abwehrreflex unterdrücken kann, fand sie es ratsam, sich daran zu halten. Sie war dann einerseits ungewöhnlich behutsam andererseits aber auch ungewöhnlich gründlich bei der Geistlesung. Geschadet hat mir das nicht, da die anderen Echsen der Ansicht waren, sie hätte sich wirklich dumm angestellt. Jeder starke Geist hätte sie abgewehrt, wenn sie so etwas macht. Nachdem die Echse in den Geist eingedrungen ist, befinden wir uns in einer großen Halle mit vielen Türen. Bei anderen mag das anders aussehen, aber wenn man meinen Geist betritt, bekommt man diese Bild. Außerdem bin ich auch immer in dieser Halle, um zu beobachten und zu überwachen, was die Echse tut. Ich erntete in Leben in denen ich auch niedrigeren Gesellschaftschichten stammte, gelegentlich Erstaunen dafür: "Du stellst einen Wächter?" - Es scheint also so zu sein, daß die meisten Menschen nicht in der Lage sind einen solchen Geistleser zu überwachen. Als ich als Zentaur mal von einem Drachen eine Geistlesung erlebte, ist mir das jedoch nicht gelungen der hat sich einfach in hunderte an Seifenblasen aufgelöst, die unabhängig durch die Gegend geflogen sind. Ich konnte nicht hinter jeder einzelnen Seifenblase herrennen und habe deshalb den Überlick verloren. http://www.kersti.de/FE008.HTM (Ich bin ein Zentaur: Der Institutspsychologe) Drachen machen aber nicht die Geistlesungen vor diesen Prüfungen sondern tun das bei anderen Gelegenheiten. Von der Halle aus erreicht man normalerweise die Zimmer mit den Erinnerungen zu speziellen Themen aus dem aktuellen Leben. Es gibt aber auch andere Türen, die zu Gängen mit Ereignissen aus früheren Leben. Verbarrikadierte und mit einem Vorhängeschloß verschlossene Türen sind meist verdrängte Inhalte. Bei den meisten Geistlesern hatte ich das Gefühl, daß sie sehr rücksichtslos vorgehen. Sie bestehen darauf in verbarrikadierte Räume einzudringen, machen aber nachher nicht einmal die Tür hinter sich zu. Sie reißen alle Gedächtnisinhalte aus den Schubladen, in denen sie abgelegt sind und werfen sie auf den Fußboden. Ich folge ihnen und räume so viel wie möglich sofoert wieder auf. Dennoch bleibt eine erhebliche Unordnung zurück. Am Ende des Tages verläßt die Echse den Geist und ich komme wieder zu mir - so weit mir bekannt ist, sind aber viele andere menschen mindestens noch eine Nacht bewußtlos - da die Echse sieht das ich wach bin, verabschiedet sie sich höflich von mir und macht mir eine Hand frei, damit ich mich befreien kann, sobald meine verkrampften Muskeln mir wieder gehorchen. Ich habe ekelhafte Kopfschmerzen und verbringe die drei Tage Ruhezeit die mir danach in diesem ruhigen Raum zugestanden werden größtenteils liegend im Bett. Erst am letzten Tag habe ich wieder einigermaßen Appetit und Lust aufzustehen. Ich bin also aufgestanden und habe mir am Essensautomaten eine Malzeit gezogen. In der dortigen Kultur gab es solche Automaten normalerweise in jedem Schlafraum und in Sitznischen, die man in der Freizeit benutzen durfte. Sie waren praktisch allgegenwärtig. Sie arbeiteten mit verschiedenen pulverförmigen Zutaten und Wasser und produzierten Suppen und Breie, die alle gesundheitlich notwendigen Zutaten wie Vitamine und Mineralstoffe enthielten. Man konnte sich dort jederzeit eine kostenlose Zwischenmalzeit ziehen und hatte Auswahl zwischen diversen Geschmacksrichtungen, ein getränk das etwa die Funktion von Kaffe hatte war aber kostenpflichtig. Daneben stand an nahezu allen Arbeitsstellen eine richtige Küche zur Verfügung, die einige richtig gekochte Malzeiten ausgab. Schließlich kam dann eine weitere Echse in den Raum. Sie teilte mir gewöhnlich mit, daß bei der vorhergehenden Sitzung keine ernsten bedenken aufgetreten waren, erkundigte sich genau, wie ich mich fühlte, nach meinem Gesundheitszustand und wann ich aufgestanden war. Ich beantwortete die Fragen wahrheitsgetreu und wurde dann für die nächste Geistlesung festgeschnallt. Ich habe oft gehört, daß einigen Menschen zwischen zwei solchen Geistlesungen ein oder zwei zusätzliche Ruhetage zugestanden wurden, weil sie noch Krämpfe oder heftige Kopfschmerzen hatten. Ich habe nicht gehört, daß irgendjemand versucht hätte das künstlich nennenswert in die Länge zu ziehen, da so ein leerer Raum einfach zu langweilig für einen gesunden Menschen ist. Wie man sich vorstellen kann, hat sich niemand auf so eine Geistlesung gefreut. Andererseits hat sich gewöhnlich auch niemand ernsthaft dagegen gewehrt. Es war bekannt, daß kritisches Denken und Ressentiments wie sie entstehen, wenn sagen wir mal der Besitzer und Arbeitgeber beschlossen hat, den natürlichen Arm durch einen Roboterarm zu ersetzen, der für bestimmte technische Aufgaben besser geeignet ist, nicht zu Ärger mit den Echsen führen. Allgemein kritisches Denken gilt als ein Zeichen hoher Intelligenz und wird positiv bewertet. Ressentiments wegen grausamen Behandlungen gelten als normale gesunde Reaktion auf schlechte Erfahrungen. Sollten sie allerdings ein Ausmaß annehmen, das die Befürchtung nahelegt, derjenige könnte einen Amoklauf hinlegen, wurde er an einen Psychologen überwiesen und diese haben es normalerweise eher darauf angelegt, den Willen ihres Patienten zu brechen als das Problem zu heilen. Insgesamt haben nahezu alle diese Geistlesungen bestanden und sie als unangenehm aber nicht bedrohlich eingestuft. Von einem konkreten Fall wo hierbei ein potentioeller Amokläufer identifiziert wurde, habe ich nie gehört. Selten wurden jedoch Seelen aus hellen Gruppenseelen identifiziert, die sich als Spione für die Menschenplaneten in der Kultur inkarniert haben. Ob auf diese Weise all diese Spione, der größte Teil oder nur eine Minderheit identifiziert wurden, weiß ich nicht, sicher ist nur, daß ich nie bei einer solchen Routinegeistlesung als der identifiziert wurde, der ich war. Nur wenn sie schon vor der Geistlesung einen soliden Anfangsverdacht hatten, haben die die zugehörigen Erinnerungen auch aufgespürt. Normalerweise bringt eine Geistlesung also drei Tage Kopfschmerzen ein. Ich habe aber einmal eine Echse erlebt, die als besonders gut ausgebildet galt und den Auftrag hatte, eine dreitägige Geistlesung durchzuführen. Sie sah - das war zumindest mein Gefühl - wirklich in jede einzelne Schublade meines Geistes, achtete aber sorgfältig darauf, alle Türen und Schubladen die die öffnete auch wieder zu schließen und räumte jedes Teil das sie sich anschaute auch wieder zurück. Gelegentlich räumte er auch etwas richtig weg, das offensichtlich an der falschen Stelle lag. Nach der Geistlesung fühle ich mich sehr erschöpft, sonst aber besser und klarer als vorher. Die Kopfschmerzen sind also nicht unvermeidbar. Daß sie sich jede Schublade angeschaut hätte, traf aber nicht wirklich zu. Es war mir nur so vorgekommen. Diese Echse hat mich nämlich ebenfalls nicht als Xenu identifiziert. Nach den drei Geistlesungen kam dann die eigentliche Prüfung: Man mußte drei Tage überleben, an denen von allen Seiten scharf auf einen geschossen wurde. Das konkrete Szenario war unterschiedlich. Alle typischen Ego-Shooter-Szenarios kamen vor. Ich war mal zu Fuß in einigen Gängen unterwegs, wo mir regelmäßig Männer entgegenkamen, die ich erschießen mußte, bevor sie mich erschießen. Mal war ich mit einen Fluggerät unterwegs, mit dem ich eine bestimmte Station anfliegen mußte, wo mir meine nächste Arbeitsstelle genannt wurde und auf dem weg zum Ziel von diversen Flakgeschützen beschosssen wurde. Die konkrete Aufgabenstellung war einfach: man mußte drei Tage überleben irgendein Teil einsammeln das bewies, daß man an einer bestimmten Stelle gewesen ist und sich am Ende lebend an seinem Ziel melden. Man konnte nach Abschluß der Prüfungen Listen im Internet abrufen, wer bestanden hat und wer nicht - und daher weiß ich daß die meisten, mit denen ich mich vor einer solchen Prüfung unterhalten hatte, nachher tot waren. Ich habe mich bisher nur an solche Prüfungen erinnern, die ich verletzt oder unverletzt bestanden habe, denke aber daß das daran liegt, daß die anderen Geschichten einfach langweilig geendet haben. Wenn man plötzlich mitten drin über seinem Körper schwebt und sich denkt: "Mist, der ist wohl kaputt, dann muß ich mich wohl neu inkarnieren." dann hört die Geschichte ja auf, ehe sie richtig begonnen hat! So weit ich das aus der Literatur zur Posttraumatischen Belastungsstörungen bisher weiß, sollte ein solches Prüfungsszenarium bei den meisten Menschen schwerste Störungen hervorrufen. Ich kann mich nicht erinnern, daß es mir damit jemals so gegangen wäre. Es wurde aber danach geprüft ob ernsthafte Symptome einer Posttraumatischen Belastungsstörung auftraten und wenn das erkennbar war, erhielten die Betroffenen eine Psychotherapie, die ihnen half, diese Erlebnisse aufzuarbeiten und die Prüfung wurde als "nicht bestanden" gewertet.

Kersti

 
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Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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