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1. Version auf Magie und Parawissenschaften: 29. Januar 2013
hierher verschoben: 11/2016
letzte vollständige Überarbeitung: 11-12/2016
letzte Bearbeitung: 12/2016

VB199.

Gibt es Besuche von Außerirdischen auf unserem Planeten?

Inhalt

VB199.1 Kersti: Fragestellung: Reichen normale Erklärungen oder müssen weniger akzeptierte Theorien wie Spirituelle Phänomene und Außerirdische miteinbezogen werden, um das UFO-Phänomen zu erklären?
VB199.2 Kersti: Übersicht über das System zu Klassifikation der UFO-Beobachtungen
VB199.3 Kersti: Materiell-reale Deutung der UFOs
VB199.3.1 Kersti: Fehlinterpretationen und Verwechslungen
VB199.3.1 Kersti: Luftbetankungsflugzeuge und Bomber als hell leuchtende UFOs in V-Formation
VB199.3.2 Kersti: Betrug und Fälschungen
VB199.3.3 Kersti: Hochtechnisierte Fluggeräte mit echten Außerirdischen
VB199.4 Kersti: Psychologie als Erklärung für das UFO-Phänomen
VB199.4.1 Kersti: False Memories bei UFO-Erinnerungen: die Logik sagt und, daß sie viel häufiger sein müssen als echte UFO-Erinnerungen
VB199.4.1 Kersti: Hypothetisches Rechenbeispiel: Selbst wenn es echte UFOs gibt, dürften die meisten UFO-Erinnerungen false Memories sein
VB199.4.2 Kersti: Nicht das UFO sondern die Psyche ist mein Untersuchungsgegenstand?
VB199.4.3 Kersti: Unterschiede zwischen Leuten die schwer Erkennbares zu außerirdischen Raumschiffen erklären und solchen, die es nicht tun
VB199.4.3 Kersti: Komm ich zeige Dir ein UFO
VB199.4.4 Kersti: Was die Forschung zur Fantasy-Prone Personality beim UFO-Phänomen uns über false Memories verrät
VB199.4.5 Kersti: Psychologische Methoden in der Beweisführung für die Existenz von UFOs
VB199.4.6 Kersti: Psychologische Mechanismen als Erklärung für die Ignoranz gegenüber dem UFO-Phänomen
VB199.5 Kersti: UFO-Glaube als soziologisches und kulturelles Phänomen
VB199.6 Kersti: UFO-Sichtungen und UFO-Entführungen als spirituelle Erfahrungen
VB199.7 Kersti: Erklärungen für die UFO-Fälle
VB199. Kersti: Text
VB199. Kersti: Text
VB199. Kersti: Quellen

 
Inhalt

1. Fragestellung: Reichen normale Erklärungen oder müssen weniger akzeptierte Theorien wie Spirituelle Phänomene und Außerirdische miteinbezogen werden, um das UFO-Phänomen zu erklären?

Meine zentrale Fragestellung ist: Reichen normale Erklärungen oder müssen weniger akzeptierte Theorien wie Spirituelle Phänomene und Außerirdische miteinbezogen werden, um das UFO-Phänomen zu erklären?

Autor: Gerald L. Eberlein differenziert aus der Perspektive einer analytischen Philosophie vier typische Erklärungsmuster der UFO-Enführungsfälle: Die naiv-realistische Hypothese, psychoreduktionistische Hypothese, konstruktivistische Hypothese (soziokulturelle Dimension) und metaphysische Theorien.2.

Ich nehme diese Differenzierung als Ausgangpunkt, um die Erklärungen für alle bekannten UFO-Fälle zu diskutieren.

2. Übersicht über das System zu Klassifikation der UFO-Beobachtungen

Der inzwischen verstorbene Astrophysiker und langjährige Berater der US-Luftwaffe J. Allen Hynek, arbeitete das heute übliche Klassifikationssystem für UFO-Beobachtungen aus, das ich hier wiedergebe7.1. Für Fernbeobachtungen.

Die Abkürzungen für Beobachtungen aus der Nähe beginnen immer mit CE für "close encounter" was Nahbegegnung heißt7.1.

CE-4 wurde nachträglich zu dem Klassifikationssystem hinzugefügt. Im Projekt Blue Book wurde Berichte, die unter die Kategorie CE-4 - Nahbegegnungen der vierten Art - fallen, von Vorneherein als wahrscheinlich falsch aussortiert.20. S.10

 
Inhalt

3. Materiell-reale Deutung der UFOs

Als naiv-realistische Hypothese bezeichnet Autor: Gerald L. Eberlein die Vorstellung, diejenigen Menschen, die sich an UFO-Entführungen erinnern, wären tatsächlich entführt worden. Er hält diese für unhaltbar, da hierfür die Belege fehlen würden.2.

Während bei UFO-Entführungen entweder eine false Memory oder eine echte Erinnerung oder eine Mischung einer echten Erinnerung mit falschen Erinnerungselementen infrage kommen, da ernste verwechslungen nicht zu erwarten sind, gibt es bei einfachen Sichungen noch wesentlich mehr Möglichkeiten, sie als reale Objekte zu identifizieren.

 
Inhalt

3.1 Fehlinterpretationen und Verwechslungen

Aus Autor: Michael Hesemanns Buch entnehme ich, daß etwa 21% der vermeintlichen UFO-Sichtungen von eindeutig identifizierbaren Objekten auf solche Disko-Scheinwerfer und ähnliche Lichteffektgeräte zurückgehen, 16% auf Modellheißluftballons, 16% auf Flugzeuge, 9% auf Meteore, 6% auf Sterne und Planeten, 6% auf Hubschrauber, 3% Zeppeline, 2% Satelliten, 5% Ballons, 1% Leuchtspurmunition, 3% Scherz und Schwindel14. S.142ff Insgesamt sind etwa 80% der UFO-Sichtungen Fehldeutungen solcher bekannter Objekte14. S.135.

Autor: Edward J. Ruppelt, der ursprüngliche Leuter des Projekts Blue Book der Amerikanischen Luftwaffe schlüsselt die Informationen in seinem Buch " Buch: The Report on Unidentified Flying Objects" nicht so detailliert auf, sagt aber ebenfalls daß etwa 15-20% der UFO-Meldungen an seine Stelle ausreichende Informationen enthalten, um eine solche Beurteilung überhaupt treffen zu können und trotzdem unidentifizierbar geblieben sind.20. S.10

In Einzelfällen können durchaus eindeutig identifizierbare Fluggeräte sehr viele Leute sehr gründlich beeindrucken.

Beispiel aus Autor: Edward J. Ruppelt, " Buch: The Report on Unidentified Flying Objects" S.8

Luftbetankungsflugzeuge und Bomber als hell leuchtende UFOs in V-Formation

Am 8. Oktober 1954 wurde in vielen Zeitungen und Nachrichtensendungen von Los Angeles über eine Gruppe von fliegenden Untertassen, hellen Lichtern, die in V-Formation flogen berichtet. Die Lichter wurden von vielen Standorten in Südkaliornien aus gesehen. Piloten sahen sie, während sie mit ihren Flugzeugen im Los Angeles International Airport einflogen, Luftwaffenpiloten sahen sie, während sie in Long Beach starteten, zwei CBS-Reporter gaben einen Augenzeugenbericht und zahllosen Leute riefen Polizei und Zivilschutzmitarbeitern an. Alle berichteten aufgeregt von Lichtern, die sie nicht identifizieren konnten. Am nächsten Tag identifizierte die Luftwaffe die UFOs Luftbetankungsflugzeuge des Typs Boeing C-97, die Bomber vom Typ Boeing B-47 in der Luft betankten. Der seltsame Effekt, der so viele Californier überrascht hatte, wurde durch ein Flutlicht an der unterseite des Luftbetankungsflugzeuges erzeugt, daß die betankten Bomber beleuchtete. Die Flugzeuge flogen hoch und langsam, so daß kein Geräusch zu hören war, nur die strahlende Flutlichter waren zu sehen. Da die meisten Leute und selbst andere Piloten nie eine nächtliche Luftbetankung beobachtet hatten, konnten sie die seltsamen Lichter, die sie sahen nicht identifizieren und sie wurden dadurch zu UFOs. 20. S.8

 
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3.2 Betrug und Fälschungen

90% aller Fälschungen sind Fälle mit Fotos, da Schwindler immer gerne Beweise produzieren. 50% aller UFO-Fotos sind Fälschungen, 40% der Fotos gehen auf Irrtümer zurück, wie Linsenfehler, fotographierte Vögel, Kondensstreifen, Ballons, Luftschiffe ... 14. S.153ff

 
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3.3 Hochtechnisierte Fluggeräte mit echten Außerirdischen

Neben Irrtümern, Betrug, Fälschungen und Beobachtungen, von denen sich nicht viel ableiten läßt, weil sie zu wenige Informationen enthalten und von nicht ausreichend geschulten Beobachtern gemacht wurden, gibt es auch Beobachtungen durch Luftwaffenoffiziere und anderes Flugpersonal mit ergänzendem Radarkontakt, wissenschaftliche Untersuchungen, die Sichtungen mit diversen unabhängigen Beobachtern dokumentieren etc. pp.

Einen recht guten Überblick über das Themengebiet liefert Autor: Michael Hesemann in seinem Buch " Buch: Geheimsache UFO"7..

V278. Kersti: Die kleinen grauen in den UFO's lügen

 
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4. Psychologie als Erklärung für das UFO-Phänomen

Als psychoreduktionistische Hypothese bezeichnet Gerald L. Eberlein Theorien, die neurophysiologischen Mechanismen und Persönlichkeitseigenschaften zur Erklärung der UFO-Fälle heranziehen.2.

Einige Forscher versuchten den UFO-Glauben kollektive Merkmale der Personen zurückzuführen, die an UFOs glauben, sie gesehen haben oder sich an Entführungen erinnern. Sie wurden beispielsweise als Versuch, das eigene Sozialprestige zu erhöhen, interpretiert. Sie wurden auf eine Persönlichkeit mit der Neigung Fantasieerfahrungen sehr intensiv nacherleben zu können - der sogenannten Fantasy-Prone Personality zurückgeführt oder es wurden psychische Krankheiten vermutet. Diese Forschungstradition verlor jedoch mit der Untersuchung von Zimmer (1984 und 1985) an Einfluß, die keine kollektiven psychischen Auffälligkeiten bei diesen Personengruppen finden konnte.3., 4.

Ich denke daß dieser Ansatz ein paar Gedankenfehler enthält.

4.1 False Memories bei UFO-Erinnerungen: die Logik sagt und, daß sie viel häufiger sein müssen als echte UFO-Erinnerungen

Wenn man die nachträglich identifizierbaren Beobachtungen von Laien aussschließt und alles was mangels Details zwar nicht klar idientifiziebrar ist aber eine dieser Ursachen haben könnte, bleiben immer noch schwer erklärbare Beobachtungen ohne weitere Beweise übrig.

Autor: Michael Schetsche meinte in einem von ihm geschriebenen Artikel zu UFO-Entfhrungen: "Am einleuchtendsten erscheint mir die phänomenkritische These, nach der die Entführungserinnerungen ein Spezialfall des False-Memory-Syndroms darstellen."9. Es ist bekannt und wissenschaftlich erforscht, daß es falsche Erinnerungen gibt.
VB167. Kersti: False Memories - falsche Erinnerungen und wie sie entstehen
Für falsche Erinnerungen dürfte dasselbe wie für Träume gelten, da sie eben ähnlich wie Träume entstehen: Alle bekannten realen Phänomene aber auch viele ebenso bekannte Fantasiefiguren können in False Memories auftreten. Daher würde der Beweis, daß es False Memories mit UFOs gibt, nicht beweisen, daß alle UFO-Erinnerungen oder auch nur die meisten false Memories sind.

Autor: Elizabeth F. Loftus hat eine Studie durchgeführt, in der die Leute nach Details zu je drei echten und einem erfundenenen Erlebnis aus ihrer Kindheit befragt wurden. Die statistische Auswertung des Versuchs mit 24 Versuchspersonen ergab, daß sich die Versuchspersonen an 68% realen Ereignisse erinnerten, 25% erinnerten sich aber auch an das erfundene Ereignis. Diejenigen Ereignisse, die tatsächlich stattgefunden hatten, wurden ausführlicher beschrieben als das erfundene Ereigniss, auch wenn sie nur unvollständig erinnert wurden10., 11.. Bei einer Untersuchung von Kindern, an deren Schule eine Gewalttat stattgefunden hatte, fand Autor: Lenore Terr mit ihren Mitarbeitern heraus, daß einige der nicht anwesenden Kinder false Memories von diesem Geschehnis entwickelt hatten, während damals anwesende Kinder sich teilweise nicht erinnern konnten12. S.153. Insgesamt kann man also sagen, normale Menschen entwickeln unter den verschiedensten Bedingungen auch false Memories, daher ist es unssinnig von einem "Syndrom" zu sprechen und man muß dann, wenn ein Ereinis in aller Mude ist, damit rechnen, daß es zu diesem Thema neben echten Erinnerungen auch false Memories gibt. Wie sich das für sehr seltene Ereignisse, die aber in aller Munde sind auswirkt, will ich mit einem hypothetischen Rechenbeispiel deutlich machen:

Hypothetisches Rechenbeispiel: Selbst wenn es echte UFOs gibt, dürften die meisten UFO-Erinnerungen false Memories sein

Für dieses hypothetische Rechenbeispiel gehe ich davon aus, daß UFO-Sichtungen real sind und so selten wie das von realen UFO-Sichtungen nach folgenden Überlegungen zu erwarten wäre: Da wir offensichtlich keinen Eroberungsfeldzug durch UFOs erleben, gehe ich davon aus, daß sie entweder in einer Forschungsexpedition oder einer Diplomatischen Mission unterwegs sind. In beiden Fällen würde man damit rechnen, daß für die interstellare Reise ein großes Mutterschiff mit mehreren Beibooten unterwegs ist. Man kann davon ausgehen, daß für eine erfolgreiche Forschungsmission nicht mehr als zehn Beiboote erforderlich sind und es gibt deshalb keinen Anlaß, anzunehmen daß ein solches Mutterschiff auf derartige Missionen mehr mitnimmt. Im Falle von Diplomatischen Missionen und Forschungsexpeditionen von zehn verschiedenen nichtmenschlichen Rassen, hätten wir damit immer noch nicht mehr als 100 UFOs, die man auf der Erde selbst beobachten könnte.

Es ist also anzunehmen, daß unter solchen Umständen reale UFO-Beobachtungen extrem seltene Ereignisse sind, obwohl die UFO-Beobachtungen reale Ereignisse sind und gebe deshalb die hypothetische Häufigkeit von UFO-Beobachtungen als einer von 1/10 000 Menschen sieht ein UFO an.

Ich gehe davon aus daß mit dem Rettungshubschrauber zum Krankenhaus gebracht werden und UFO-Entführungen gleich bekannt sind, deshalb gleichermaßen in aller Munde sind und gleich häufig mit einer Quote von je 1% der Bevölkerung zu false Memories zu der Beobachtung von Rettungshubschraubern und UFOs führten.

Ich gehe davon aus daß jeder in seinem Leben 10 mal einen Rettungshubschrauber beobachtet.

(1/10 000 sieht UFO)/(1/100 false Memories zu UFOs) = 1 UFO / 100 false memories

10 Rettungshubschrauberbeobachtungen / (1/100 fals Memories darüber) = 1000 Rettungshubschrauberbebachtungen / 1 False Memory.

Bei den UFOs gibt es, wenn man diese Annahmen zugrundelegt, also hundert mal so viele false Memories wie echte Beobachtungen, während es bei den Rettungshubschraubern tausend mal so viele echte Beobachungen wie false Memories gibt.

Bei extrem seltenen Ereignissen, die aber in aller Munde sind, wird man also immer überwiegend false Memories untersuchen, wenn man vor die Untersuchung nicht eine Realitätsprüfung für das einzelne Ereignis vorschaltet. Zu demselben Ergebnis bin ich auch bei den Erinnerungen zum satanistischem rituellen Mißbrauch gekommen.
O11.2.2.3.5 Kersti: Die echten Erinnerungen zu Satanismus kann man unter false Memories zu Satanismus suchen wie eine Stecknadel im Heuhaufen
Daher können Untersuchungen zu der Frage, ob sich Menschen, die meinen UFOs beobachtet zu haben, von Menschen, die keine solche Erinnerung haben unterscheiden, ohne zu prüfen, was sie beobachtet haben, in keiner Hinsicht zu der Frage beitragen, ob es echte UFOs gibt. Mit dieser Methode kann man nur untersuchen, durch welche Persönlichkeitseigenschaften Irrtümer in Erinnerungen entstehen. Das Untersuchungsergebnis wird aber immer dadurch schwer interpretierbar, daß neben eigentlichen false Memories eine größere Quote an Verwechslungen mit etwas anderem und eine geringe Quote an echten UFO-Erinnerungen mit eingeht, daß es also drei verschiedene Gruppe an UFO-Beoachtern gibt und man nicht weiß, wer zu welcher Gruppe gehört.

 
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4.2 Nicht das UFO sondern die Psyche ist mein Untersuchungsgegenstand?

Neben dem psychoreduktionistem Ansatz gibt es auch den Ansatz, nur die Psyche zu untersuchen, weil eben diese der Untersuchungsgegenstand ist und nicht die Frage, um was es sich bei dem unidentifizierten Flugobjekt eigentlich handelt.
Autor: Edgar Wunder In der vorliegenden Arbeit wird somit kein objekt- bzw. phänomenzentrierter Ansatz ver- folgt, sondern ein konsequent subjekt- bzw. erfahrungszentrierter, wie ihn z.B. in Bezug auf die klassischen Gegenstände der Parapsychologie Rhea White vertreten hat (White 1990), die übrigens auch den Begriff „Exceptional Human Experience“ erstmals in die wissenschaftliche Diskussion einführte. Deshalb soll im Sinne einer Definition unter einer „UFO-Sichtungserfahrung“ hier folgendes verstanden werden:
Eine UFO-Sichtungserfahrung ist ein spezieller Typus einer außergewöhnlichen menschlichen Erfahrung, bei der ein Phänomen am Himmel wahrgenommen wird, das der Betroffene zeitweise oder dauerhaft nicht im Rahmen gesellschaftlich allgemein akzeptierter Deutungsmuster kategorial einordnen kann.8.
Unter der Voraussetzung, daß es überhaupt echte Außerirdische gibt, kann man aufgrund der bisher zusammengetragenen Fakten zu Fehlerquellen annehmen: Da bei einer unausgelesenen Stichprobe aus der Normalbevölkerung, daß 80% der vermuteteten UFO-Sichtungen auf eigentlich identifizierbare Phänomene wie Disko-Scheinwerfer, identifizierbare Fluggeräte, Himmelskörper und athmosphärische Phänomene zurückgehen, werden bei einer solchen Stichprobe vorwiegend Fehlinterpretationen bekannter Phänomene untersucht. Bei einer durch UFO-Fachleute ausgelesenen Stichprobe, die diese Fehlinterpretationen weitgehend aussortiert, werden vorwiegend false Memories untersucht und bei einer Stichprobe, wo nur Fälle mit ausreichend Beweisen untersucht werden, werden vorwiegend Menschen mit echten Beobachtungen überprüft. Wenn es keine Außerirdischen gibt, wird man klare Fälle vom Dritten Typ nicht finden oder sie werden sich als Fälschungen entlarven lassen oder "False Memory, Fälschung oder Irrtum" wird zumindest eine gute Erklärung für alle diese Fälle sein.

Autor: Edgar Wunders Ansatz, man solle nur unausgelesene Stichproben untersuchen8., kann ich daher nicht zustimmen. Da entweder zwei oder im Falle der existenten realen UFOs drei verschiedene Phänomene in die Untersuchungen zum Thema UFO-Beobachtungen mit einfließen und sich die verschiedenen Gruppen nur durch eine Realitätsprüfung unterscheiden lassen, ist es wissenschaftlich unsauber, den Realitätsgehalt der einzelnen Erfahrung nicht im Zusammenhang mit der Untersuchung zu prüfen.

Mit dieser Vorüberlegung kann man aber aus Ergebnissen, die ohne diese Vorüberlegung nur verwirrend wirken, Schlüsse ziehen, die darauf basieren, wie die Versuchs- und Kontrollgruppe ausgewählt wurden und was deshalb überwiegend untersucht wurde.

 
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4.3 Unterschiede zwischen Leuten die schwer Erkennbares zu außerirdischen Raumschiffen erklären und solchen, die es nicht tun

Beispiel aus Autor: Edward J. Ruppelt, " Buch: The Report on Unidentified Flying Objects" S.9:

"Ich bin überzeugt daß ein bestimmter Prozentsatz der UFO-Berichte von leuten kommt, die fliegende Untersatassen sehen, weil andere berichten, daß sie sie sehen.

Aber der "Wille zu sehen" mag für einige Leute tiefere Wurzeln, fast religiöse Implikationen haben. Bewußt oder unbewußt wünschen sie, daß UFOs real sind und aus dem Weltraum kommen. Diese Personen sind möglicherweise wegen der Atomaren Zerstörungen oder wer weiß welchen kleineren Gefahren verängstigt, handeln als könnte nichts, was Menschen tun, die Erde retten. Stattdessen suchen sie ihr Heil im Weltraum und der verzweifelten Annahme daß Leute aus fliegenden Untertassen durch ihre bloße Existenz weiser und fortgeschrittener sind als wir. Solche Leute mögen sich denken daß eine Rasse von Wesen die zu interstellaren Reisen fähig sind, ein atomares Zeitalter durcheleben oder bereits durchlebt haben könnten. Sie haben überlebt und können uns das Geheimnis ihres Überlebens erzählen. Maybe the threat of an atomic war unified their planet and allowed them to divert their war effort to one of social and technical advancement. To such people a searchlight on a cloud or a bright star is an interplanetary spaceship.

If all the UFO reports that the Air Force has received in the past eight years could be put in this "psychological quirk" category, Project Blue Book would never have been organized. It is another class of reports that causes the Air Force to remain interested in UFO's. This class of reports are called "Unknowns."

In determining the identity of a UFO, the project based its method of operation on a well-known psychological premise. This premise is that to get a reaction from one of the senses there must be a stimulus. If you think you see a UFO you must have seen something. Pure hallucinations are extremely rare."20.1

Beispielgeschichte, Kersti:

Komm ich zeige Dir ein UFO

Als ich in den 90ger Jahren etwa 30 Bücher über UFOs las, sagte ich meinen Schutzengel immer wieder, daß ich auch einmal ein UFO sehen wollte. Ich muß ihn wohl sehr genervt haben, denn irgwendwann geschah Folgendes:
"Ich zeige Dir ein UFO." meinte mein Schutzengel.
Ich ließ mich also durch das Gefühl, das er mir übermittelte, zu der Stelle leiten, wo er mich hinführen wollte und als er mich aufforderte, nach oben zu sehen, sah ich seltsame kreisende Lichter am Himmel. Ich legte mich in das Gras und beobachtete die sich drehenden und bewegenden Lichter eine Weile. Dabei begann ich, nachzudenken, wie man denn das Phänomen, das ich beobachtete, mit irdischen Mitteln erzeugen könnte.
"Man müßte die Wolken von unten mit Scheinwerfern beleuchten und die müßten in der Richtung stehen." dachte ich, stand auf und setzte mich dorthin in Bewegung. Während ich das tat, wurde die Musik, die ich die ganze Zeit vage im Hintergrund gehört hatte, immer lauter. Schließlich kam ich an den Sportplatz beim Rathaus und stellte fest, daß im Dorf Open Air Disko war - was ich nicht gewußt hatte, da mich so etwas nicht für fünf Pfennig interessiert. Die "UFOs" wurde durch die auf die Wolken gerichteten Scheinwerfer der Diskoveranstalter erzeugt. Als ich mit meinem Schutzengel darüber diskutierte, was er sich bei diesem Scherz gedacht hatte erklärte er mir, daß UFOs zu gefährlich seien, es sei nicht wünschenswert, ihnen zu begegnen.

Etwas später fragte ich meine Freundin, ob sie schon einmal ein UFO gesehen hätte. Sie erzählte daraufhin eine Beobachtung aus Hann Münden, bei der ich nach einigen tieferen Fragen zu dem Schluß kam, daß es sich hierbei wahrscheinlich auch um ein solches durch auf den Himmel gerichtete Disko-Scheinwerfer hervorgerufenes Phänomen handeltete. Sie stimmte mir darin nicht zu, aber da ich meine Freundin als jemanden kannte, der bei weitem nicht so kritisch prüft, wie ich und im Zweifelsfall immer die wunderbare Erklärung vorzieht, überzeugte mich das nicht. Ironischerweise habe ich aber das weitaus ungewöhnlichere Weltbild, während ihr Denken innerhalb des in der Ersoterik normalen Rahmens liegt. Sie erzählte mir noch von einem zweiten UFO was ich nach ihrer Erzählung für das Licht eines von ihr gleichzeitig beobachteten Autos hielt.

Autor: James Houran verteilte an einer Universität in den USA sowie in örtlichen Sozialeinrichtungen 200 Fragebögen der "Rydell-Rosen Ambiguity Tolerance Scale" und erhielt davon 82 zurück. Da keine UFO-Orgaisation dazwischengeschaltet ist, ist anzunehmen daß die Mehrheit der so gesichteten UFOs, eigentlich identifizierbar gewesen sein werden. 39 meinten ein UFO gesehen zu haben, 43 keines gesehen hatten. Die Sichter konnten nach dem Ergebnis des Fragebögen Ambiguität (Mehrdeutigkeit) schlechter tolerieren als diejenigen, die nicht meinten, ein UFO gesehen zu haben. Es ist also anzunahmen, daß sie Sichtungen von etwas, was sie nicht einordnen konnten lieber als UFOs oder Außerirdische Raumschiffe einordnen, als sie unklassifiziert zu lassen.8., 19.

Autor: Edgar Wunder stellte bei einer Fragebogenuntersuchung bei Volkshochschulvorträgen fest, daß die Qualität der Zeichnungen eines unter kontrollierten Bedingungen präsentierten UFO-Stimulus bei einmaligen Sichtern und Nicht-Sichtern gleich war, wer mehrfach UFOs gesehen zu haben meinte, konnte das Gesehene aber schlechter zeichnen17.. Wie gut man etwas malen kann, hängt wenig mit körperlicher Geschicklichkeit zusammen, deren Mangel man Notfall mit einem größeren Blatt Papier kompensieren kann und mehr damit, wie genau man sich bewußt ist, was man sieht. Malen lernen hat daher mehr mit genau hinsehen lernen und weniger mit dem Erwerb technischer Fähigkeiten zu tun.
VA169.1.2 Kersti: Pferde malen lernen
Daher ist davon auszugehen, daß Leute, die öfter UFOs zu sehen meinen, meist das Gesehene weniger bewußt und genau wahrnehmen, ihre Wahrnehmungen deshalb häufiger nicht einordnen können und deshalb öfter etwas seltsames hineininterpretieren.
O7.E3.2.3.1 Kersti: Normale Änderungen der Genauigkeit der Einstellung des Gestalterkennungsfilters

Fox untersuchte 1979 im ländlichen Kalifornien mit der Dogmatismus-Skala von Rokeach 366 Personen und fand, dass sich Sichter und Nicht-Sichter vergleichbar dogmatisch oder nicht dogmatisch sind.8. Das ist für meine Begriffe nicht erstaunlich, denn man kann durchaus genauso dogmatisch an die Nichtexistenz von UFOs glauben, wie man an ihre Existenz glauben kann.

 
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4.4 Was die Forschung zur Fantasy-Prone Personality beim UFO-Phänomen uns über false Memories verrät

Der Begriff der Fantasy-Prone Personality wurde sowohl im Zusammenhang mit der Nahtodforschung15. als auch im Zusammenhang mit UFO-Sichtungen4. herangezogen, um diese Phänomene als mögliche Fantasieprodukte zu erklären, ohne die betreffenden Personen als psychisch krank zu klassifizieren16. S.126, S.113. Daher fasse ich unter dieser Überschrift diejenigen Forschungsarbeiten zusammen, die höchstwahrscheinlich überwiegend false Memories untersucht haben, weil durch die Auswahl der Versuchspersonen Fehlinterpretationen von für Fachleute leicht identifizierbaren Gegenständen weitgehend ausgeschlossen wurden.

Die ersten Untersuchungen die diese Vermutung zu bestätigen scheinen, haben das Problem, daß kein Vergleich mit einer Kontrollgruppe vorgenommen wurde und sind daher nicht besonders stichhaltig8..

Um zu bestimmen, wer eine Fantasy-Prone Personality ist, werden mehrere verschiedene Fragebögen (MICS, ICMI, CEQ) verwendet. Als Beispiele für "Fantasien" werden in allen diesen Fragebögen unterschiedslos spirituelle Erfahrungen und der Umgang mit Fantasieprodukten wie Märchen, Science-Fiction und Fantasyromanen oder -filmen herangezogen1., eine Einschätzung, der auch Kenneth Ring zustimmt8.. Daher erlaubt dieser Fragebogen keine Unterscheidung zwischen Menschen mit stark ausgeprägter Fantasie und Vorstellungsvermögen und solchen mit vielen spirituellen Erfahrungen, hat also nicht die nötige Trennschärfe, um zwischen den drei Möglichkeiten - Menschen die reale Erfahrungen machen, Menschen die in Fantasien schwelgen und Menschen die spirituelle Erfahrungen machen - zu unterschieden.
VB176. Kersti: Die Fantasy-Prone Personality und der Unterschied zwischen spirituellen Erfahrungen und Fantasieprodukten
In Autor: Kenneth Rings " Buch: Omega Project" dürfte zumindest ein Teil der Fehlinterpretationen realer Beobachtungen aussortiert worden sein, da UFO-Sichter unter den Personen herausgesucht worden waren, die sich an einschlägige Organisationen gewandt haben16.. Daher ist anzunehmen, daß sie bei diesem Kontakt auch eine Rückmeldung erhalten haben, ob der Vertreter der jeweiligen Organisation oder der UFO-Forscher die Beobachtung für eine echte Beobachtung oder für eine Fehlinterpretation eines identifizierbaren Objektes wie z.B. Discoscheinwerfer hält und daß die meisten solchen Fehler nicht mehr in der Versuchsguppe sind. Nach der obigen Überlegung wäre daher zu erwarten, daß die meisten untersuchten UFO-Sichtungen false Memories sind.

Das Ergebnis dieser Untersuchung ist, daß diejenigen Leute, die UFOs sehen nicht häufiger in Fantasiewelten schwelgen als solche, die es nicht tun. Die UFO-Beobachter haben aber auch, bevor sie ein UFO-Gesehen haben häufiger spirituelle Erfahrungen gehabt als die Kontrollgruppe16.. Da fragt man sich natürlich, ob das eher heißt daß spirituelle erfahrungen false Memories sind oder eher daß UFOs spirituelle Erfahrungen sind.

 
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4.5 Wie entstehen die falschen Erinnerungen zu UFO-

 
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4.5 Psychologische Methoden in der Beweisführung für die Existenz von UFOs

Nahbegegnung der 4. Art oder UFO-Entführungsfall bezeichnet man Erfahrungen, in denen die Betroffenen das Gefühl haben, von UFOs entführt worden zu sein oder auch freiwillig mitgereist zu sein.

Roper führte von Juli bis September 1991 eine Umfrage bei 6000 Amerikanern durch, bei der erfragt wurde, ob sie Erfahrungen mit den Typischen Eigenarten der UFO-Entführungsfälle gemacht hatten. Wenn sie vier der fünf typischen erfragten Erlebnisinhalte erinnerten, wurde angenommen daß sie eine Entführung erlebt hatten. Rechnet man die Umfrageergebnisse auf die Gesamtbevölkerung Amerikas hoch, haben wahrscheinlich drei Millionen Amerikaner eine UFO-Entführung erlebt.1.

 
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4.6 Psychologische Mechanismen als Erklärung für die Ignoranz gegenüber dem UFO-Phänomen

 
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5. UFO-Glaube als soziologisches und kulturelles Phänomen

Als konstruktivistische Hypothese bezeichnet Gerald L. Eberlein Theorien, die archetypischen Vorstellungen, Synchronizität und eigenständigen Imagination die soziokulturelle Dimension (Aktualisierungen tiefenpsychologischer Potentiale) und die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen mit einbeziehen2.. Daß er an dieser Stelle die Synchronizität miteinbezieht, ist unverständlich, da sie zwar im Zusammenhang mit psychotherapeutischer Arbeit auftritt, aber sich nicht rein materialistisch erklären läßt und daher in den spirituellen Bereich gehört.

Während einige Autoren explizit die Position einnehmen, UFOs wären irreal und man müsse erklären, wie Menschen dennoch zu derartigen Glaubenssystemen gelangen, andere Autoren dieser Frage neutral gegenüberstehen oder sie zumindest nicht beantworten, betrachtet Caroline C. McLeod kulturelle, psychologische und soziale Gründe, das UFO-Phänomen nicht ernst zu nehmen, obwohl die bisher nachgewiesenen und beobachteten Fakten sich kaum als reine Einbildung oder durchweg Fälschungen verstehen lassen.5.

Wenn jemand meint, von einem UFO-Entführt worden zu sein, kann man davon ausgehen, daß die üblichen Verwechslunsmöglichkeiten ausscheiden, weil

 
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UFO-Beobachtungen - eine Folkloretradition?

VA40. Kersti: Gibt es Hinweise auf technische Hochkulturen, die vor unserer existierten?

 
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UFO-Kulte

Einige Autoren interpretieren den UFO-Glauben als kollektive psychische Verarbeitung der modernen Kulturprodukte wie Büchern und Filmen des Fantasy- und Science-Fiction-Genres. Einige Analysen beschäftigen sich vor allem mit dem UFO-Glauben als Variante der Kulte und Organisationen. Hierbei werden Zusammenschlüsse von UFO-Interessierten und -Gläubigen der verschiedensten Art: religiöse Kulte, soziale Bewegungen, aber auch die scientistisch orientierten Kritiker dieser Bewegungen. Teilweise wird eher die historische Entwicklung dieser Gruppen betrachtet, in anderen Fällen eher sozialstrukturelle Merkmale der Mitglieder und ihre Rekrutierung untersucht. Von anderen werden UFO-Erfahrungen im Sinn eines mehr oder weniger normalen Glaubens- oder Wissenssystem interpretiert. Es wird untersucht, wie Ideen von UFOs und Außerirdischen entstehen und wie sie sich in der Gesellschaft verbreiten können. Eine solche Sichtweise normalisiert das UFO-Phänomen insofern, als seine ideellen Grundlagen mit anderen zum Teil alltäglichen Deutungen prinzipiell gleichartig betrachtet werden. Hierbei kann die Entstehung und Verbreitung der Problemwahrnehmung 'Entführungen durch Außerirdische' als normale Karriere eines öffentlichen Themas aufgefaßt und untersucht werden.3.

 
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Geheimdienstverwicklungen

 
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UFO-Sichtungen und UFO-Entführungen als spirituelle Erfahrungen

Kontakte zu Außerirdischen werden von einigen Autoren, wie beispielsweise Michael Schetsche als Teil einer älteren Folklore-Tradition interpretiert. Sie werden mit den Sagen über Verschleppung von Menschen durch Feen oder Kobolde in Verbindung gebracht und sprechen die Ähnlichkeit der Berichte mit der traditionellen schamanischen Reise an.3.

 
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Erklärungen für die UFO-Fälle

 
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Was erklärt werden muß

 
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Contra real oder unentschieden

Metaphysische Theorien, die ein Universalen Bewusstseins, eines globalen Weltgeistes beinhalten, hält Gerald L. Eberlein für nicht wissenschaftlich, da er annimmt, sie seien nicht testbar2.. Auch Michael Schetsche hält die Deutung der UFOs als Fortsetzung einer Folklore-Tradition für "ein ganz irdisches Deutungsmuster"3.

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Pro feinstoffliche Realität

Aufgrund der Beobachtung, daß sowohl Merkmale spiritueller Erfahrungen auftreten, als auch materielle Beweise für die Existenz vorliegen können, die aber teilweise verwirrend sind und auch relativ zur Häufigkeit der Erfahrungen zu selten vorhanden zu sein scheinen, kommt John Edward Mack zu dem Schluß, daß die UFOs der Entführungsfälle die spirituelle Welt betreten und verlassen können und daß deshalb eine kombiniert spirituell-materielle Erklärung sinnvoll erscheint.1.

Auch im Rahmen von Rückführungstherapien treten unabhängig davon, ob Hypnose verwendet wird oder nicht, gelegentlich Erinnerungen an UFO-Erfahrungen auf. Ulrich Kramer ordnet diese Erfahrungen wie John Edward Mack dem Grenzbereich zwischen materieller und feinstofflicher Welt zu.6. S.204-351

An dieser Stelle komme ich auf Autor: Kenneth Rings " Buch: Omega Project" zurück. Die Fwehlinterpretqtionen bekannter Objekte wurden in dieser Untersuchung wahrscheinlich weitgehend aussortiert, daher wäre daher zu erwarten, daß die meisten untersuchten UFO-Sichtungen false Memories sind. Das Ergebnis dieser Untersuchung ist, daß diejenigen Leute, die UFOs sehen nicht häufiger in Fantasiewelten schwelgen als solche, die es nicht tun. Die UFO-Beobachter haben aber auch, bevor sie ein UFO-Gesehen haben häufiger spirituelle Erfahrungen gehabt als die Kontrollgruppe16., weshalb ich oben die Frage aufgeworfen habe, ob UFO-Sichtungen spirituelle Erfahrungen sind oder eher viele spirituelle Erfahrungen false Memories sind. Schließlich gäbe es noch die Möglichkeit, daß scheinbare false Memories generell häufig reale spirituelle Erfahrungen wie beispielsweise Parallelweltenerinnerungen sein könnten.
VB167.2.4 Kersti: Parallelweltenerinnerungen als Alternativdeutung zu scheinbaren false Memories

Kersti

 
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Quellen


Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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