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1. Version auf Magie und Parawissenschaften: 29. Januar 2013
hierher verschoben: 11/2016
letzte vollständige Überarbeitung: 11-12/2016
letzte Bearbeitung: 5/2019

VB199.

Gibt es Besuche von Außerirdischen auf unserem Planeten?

Inhalt

Dieser Artikel:
VB199.1 Kersti: Fragestellung: Reichen normale Erklärungen oder müssen weniger akzeptierte Theorien wie Spirituelle Phänomene und Außerirdische miteinbezogen werden, um das UFO-Phänomen zu erklären?
VB199.2 Kersti: Übersicht über das System zu Klassifikation der UFO-Beobachtungen
VB199.3 Kersti: Materiell-reale Deutung der UFOs
VB199.3.1 Kersti: Fehlinterpretationen und Verwechslungen
VB199.3.1 Kersti: Luftbetankungsflugzeuge und Bomber als hell leuchtende UFOs in V-Formation
VB199.3.2 Kersti: Betrug und Fälschungen
VB199.3.3 Kersti: Hochtechnisierte Fluggeräte mit echten Außerirdischen
VB199.4 Kersti: Psychologie als Erklärung für das UFO-Phänomen
VB199.4.1 Kersti: False Memories bei UFO-Erinnerungen: die Logik sagt und, daß sie viel häufiger sein müssen als echte UFO-Erinnerungen
VB199.4.1 Kersti: Hypothetisches Rechenbeispiel: Selbst wenn es echte UFOs gibt, dürften die meisten UFO-Erinnerungen false Memories sein
VB199.4.2 Kersti: Nicht das UFO sondern die Psyche ist mein Untersuchungsgegenstand?
VB199.4.3 Kersti: Unterschiede zwischen Leuten die schwer Erkennbares zu außerirdischen Raumschiffen erklären und solchen, die es nicht tun
VB199.4.3 Kersti: Komm ich zeige Dir ein UFO
VB199.4.4 Kersti: Sind Menschen die ein UFO beobachten - obwohl es sich offensichtlich nicht um eine Verwechslung handelt - psychisch krank?
VB199.4.5 Kersti: Fantasy-prone Personality - hat sich da jemand in eine Fantasieerfahrung hineingesteigert
VB199.4.6 Kersti: Psychologische Methoden in der Beweisführung für die Existenz von UFOs
VB199.4.7 Kersti: Psychologische Mechanismen als Erklärung für die Ignoranz gegenüber dem UFO-Phänomen
VB199.5 Kersti: UFO-Glaube als soziologisches und kulturelles Phänomen
VB199.5.1 Kersti: Die soziokulturelle Dimension: Behindern oder fördern soziale Mechanismen die Wahrheitsfindung zum Thema UFOs?
VB199.5.2 Kersti: Nahbegegnungen: Soziale Interaktionen mit Nichtmenschen
VB199.5.3 Kersti: Desinformationskampagnen zum Thema UFO
VB199.5.3 Kersti: Max Burns als Opfer einer Desinformationskampagne
VB199.5.3 Kersti: "C.P.", das heißt crackpot (Deutsch: Spinner)
VB199.5.4 Kersti: Positive Erfahrungen mit Außerirdischen
VB199.5.5 Kersti: Kollektive Verdrängung
VB199.6 Kersti: UFO-Sichtungen und UFO-Entführungen als spirituelle Erfahrungen
VB199.6.1 Kersti: Religiöse und spirituelle Inhalte der UFO-Erfahrungen: Folklore oder spirituelle Erfahrung?
VB199.6.2 Kersti: Was ist eine spirituelle Erfahrung?
VB199.6.3 Kersti: Spirituelle Erfahrungen oder Fantasie
VB199.6.4 Kersti: Spirituelle Erfahrungen in der Umfrage von FREE
VB199.6.4 Kersti: Es wäre mir nicht eingefallen, mit meinen spirituellen UFO-Erfahrungen zu einer typischen UFO-Organisation zu gehen
VB199.7 Kersti: Erklärungen für die UFO-Fälle
VB199. Kersti: Text
VB199. Kersti: Text
VB199. Kersti: Quellen

 
Inhalt

1. Fragestellung: Reichen normale Erklärungen oder müssen weniger akzeptierte Theorien wie Spirituelle Phänomene und Außerirdische miteinbezogen werden, um das UFO-Phänomen zu erklären?

Meine zentrale Fragestellung ist: Reichen normale Erklärungen wie Irrtum, Betrug, False Memory, Halluzination oder müssen weniger akzeptierte Theorien wie Außerirdische und spirituelle Phänomene miteinbezogen werden, um das UFO-Phänomen zu erklären?

Als normale Erklärungen zählen

Wenn ich von Außerirdischen rede sind zunächst rein materielle Außerirdische mit materiellen interstellaren Raumschiffen gemeint, die sich physisch nachweisen lassen.

Wenn ich von spirituellen Phänomenen rede, meine ich daß die beobachteten UFO-Piloten ungefähr so materiell sind, wie man das von Geistererscheinungen vermutet, wenn man sie nicht für eine Halluzination hält.

Autor: Gerald L. Eberlein differenziert aus der Perspektive einer analytischen Philosophie vier typische Erklärungsmuster der UFO-Enführungsfälle: Die naiv-realistische Hypothese, psychoreduktionistische Hypothese, konstruktivistische Hypothese (soziokulturelle Dimension) und metaphysische Theorien.2.

Ich nehme diese Differenzierung als Ausgangpunkt, um die Erklärungen für alle bekannten UFO-Fälle zu diskutieren.

 
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2. Grundlegendes: Daten und Fakten

2.1 Übersicht über das System zu Klassifikation der UFO-Beobachtungen

Der inzwischen verstorbene Astrophysiker und langjährige Berater der US-Luftwaffe J. Allen Hynek, arbeitete das heute übliche Klassifikationssystem für UFO-Beobachtungen aus, das ich hier wiedergebe7.1. Für Fernbeobachtungen.

Die Abkürzungen für Beobachtungen aus der Nähe beginnen immer mit CE für "close encounter" was Nahbegegnung heißt7.1.

CE-4 wurde nachträglich zu dem Klassifikationssystem hinzugefügt. Im Projekt Blue Book wurde Berichte, die unter die Kategorie CE-4 - Nahbegegnungen der vierten Art - fallen, von vorneherein aussortiert.20. S.10

 
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Die Häufigkeit von UFO-Beobachtungen

Autor: Ted Bloecher untersuchte die UFO-Welle, die 1947 in den USA stattfand, indem er von Stadt zu Stadt reiste und die Zeitungsarchive durchging, sowie so viele weitere Quellen und Zeugen wir möglich zu Rate zog. Er sammelte 853 Fälle von UFO-Beobachtungen in den USA aus diesem Jahr.44.

Nahbegegnungen finden am häufigsten in den frühen Morgenstunden oder den späten Abendstunden, wenn es dunkel ist, statt32.. Tagsüber sind sie sehr selten. Bis 1990 gab es 3000-10 000 dokumentierte Nahbegegnungen (CE1-CE4) mit UFOs32.. Eine Roper-Umfrage an 6000 Amerikanern 1991 zeigt daß grob drei Millionen Amerikaner eine UFO-Entführung erlebt haben1..

 
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3. Materiell-reale Deutung der UFOs

Als naiv-realistische Hypothese bezeichnet Autor: Gerald L. Eberlein die Vorstellung, diejenigen Menschen, die sich an UFO-Entführungen erinnern, wären tatsächlich entführt worden. Er hält diese für unhaltbar, da hierfür die Belege fehlen würden.2.

Während bei UFO-Entführungen entweder eine false Memory oder eine echte Erinnerung oder eine Mischung einer echten Erinnerung mit falschen Erinnerungselementen oder einer falschen Deutung infrage kommen, da simple Verwechslungen nicht zu erwarten sind, gibt es bei einfachen Sichtungen noch wesentlich mehr Möglichkeiten, sie als reale und sehr irdische Objekte zu identifizieren.

 
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3.1 Fehlinterpretationen und Verwechslungen

Aus Autor: Michael Hesemanns Buch entnehme ich, daß etwa 21% der vermeintlichen UFO-Sichtungen von eindeutig identifizierbaren Objekten auf solche Disko-Scheinwerfer und ähnliche Lichteffektgeräte zurückgehen, 16% auf Modellheißluftballons, 16% auf Flugzeuge, 9% auf Meteore, 6% auf Sterne und Planeten, 6% auf Hubschrauber, 3% Zeppeline, 2% Satelliten, 5% Ballons, 1% Leuchtspurmunition, 3% Scherz und Schwindel14. S.142ff Insgesamt sind etwa 80% der UFO-Sichtungen Fehldeutungen solcher bekannter Objekte14. S.135.

Autor: Edward J. Ruppelt, der ursprüngliche Leiter des Projekts Blue Book der Amerikanischen Luftwaffe schlüsselt die Informationen in seinem Buch " Buch: The Report on Unidentified Flying Objects" nicht so detailliert auf, sagt aber ebenfalls daß etwa 15-20% der UFO-Meldungen an seine Stelle ausreichende Informationen enthalten, um eine solche Beurteilung überhaupt treffen zu können und trotzdem unidentifizierbar geblieben sind.20. S.10

In Einzelfällen können durchaus eindeutig identifizierbare Fluggeräte sehr viele Leute sehr gründlich beeindrucken.

Beispiel aus Autor: Edward J. Ruppelt, " Buch: The Report on Unidentified Flying Objects" S.8

Luftbetankungsflugzeuge und Bomber als hell leuchtende UFOs in V-Formation

Am 8. Oktober 1954 wurde in vielen Zeitungen und Nachrichtensendungen von Los Angeles über eine Gruppe von fliegenden Untertassen, hellen Lichtern, die in V-Formation flogen berichtet. Die Lichter wurden von vielen Standorten in Südkaliornien aus gesehen. Piloten sahen sie, während sie mit ihren Flugzeugen im Los Angeles International Airport einflogen, Luftwaffenpiloten sahen sie, während sie in Long Beach starteten, zwei CBS-Reporter gaben einen Augenzeugenbericht und zahllosen Leute riefen Polizei und Zivilschutzmitarbeitern an. Alle berichteten aufgeregt von Lichtern, die sie nicht identifizieren konnten. Am nächsten Tag identifizierte die Luftwaffe die UFOs Luftbetankungsflugzeuge des Typs Boeing C-97, die Bomber vom Typ Boeing B-47 in der Luft betankten. Der seltsame Effekt, der so viele Californier überrascht hatte, wurde durch ein Flutlicht an der unterseite des Luftbetankungsflugzeuges erzeugt, daß die betankten Bomber beleuchtete. Die Flugzeuge flogen hoch und langsam, so daß kein Geräusch zu hören war, nur die strahlende Flutlichter waren zu sehen. Da die meisten Leute und selbst andere Piloten nie eine nächtliche Luftbetankung beobachtet hatten, konnten sie die seltsamen Lichter, die sie sahen nicht identifizieren und sie wurden dadurch zu UFOs. 20. S.8

 
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3.2 Betrug und Fälschungen

90% aller Fälschungen sind Fälle mit Fotos, da Schwindler immer gerne Beweise produzieren. 50% aller UFO-Fotos sind Fälschungen, 40% der Fotos gehen auf Irrtümer zurück, wie Linsenfehler, fotographierte Vögel, Kondensstreifen, Ballons, Luftschiffe ... 14. S.153ff

 
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3.3 Hochtechnisierte Fluggeräte mit echten Außerirdischen

Neben Irrtümern, Betrug, Fälschungen und Beobachtungen, von denen sich nicht viel ableiten läßt, weil sie zu wenige Informationen enthalten und von nicht ausreichend geschulten Beobachtern gemacht wurden, gibt es auch Beobachtungen durch Luftwaffenoffiziere und anderes Flugpersonal mit ergänzendem Radarkontakt, wissenschaftliche Untersuchungen, die Sichtungen mit diversen unabhängigen Beobachtern dokumentieren etc. pp.

Einen recht guten Überblick über das Themengebiet liefert Autor: Michael Hesemann in seinem Buch " Buch: Geheimsache UFO"7..

 
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3.4 Präastronautik

Neben Büchern, die sich mit UFO-Beobachtungen aus der heutigen Zeit befassen, gibt es auch Quellen, die belegen, daß es so etwas bis in ferne Vergangenheit gab32., 35.-43..
VA40. Kersti: Gibt es Hinweise auf technische Hochkulturen, die vor unserer existierten?

 
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4. Psychologie als Erklärung für das UFO-Phänomen

Als psychoreduktionistische Hypothese bezeichnet Gerald L. Eberlein Theorien, die neurophysiologischen Mechanismen und Persönlichkeitseigenschaften zur Erklärung der UFO-Fälle heranziehen.2.

Einige Forscher versuchten den UFO-Glauben kollektive Merkmale der Personen zurückzuführen, die an UFOs glauben, sie gesehen haben oder sich an Entführungen erinnern. Sie wurden beispielsweise als Versuch, das eigene Sozialprestige zu erhöhen, interpretiert. Sie wurden auf eine Persönlichkeit mit der Neigung Fantasieerfahrungen sehr intensiv nacherleben zu können - der sogenannten Fantasy-Prone Personality zurückgeführt oder es wurden psychische Krankheiten vermutet. Diese Forschungstradition verlor jedoch mit der Untersuchung von Zimmer (1984 und 1985) an Einfluß, die keine kollektiven psychischen Auffälligkeiten bei diesen Personengruppen finden konnte.3., 4.

Ich denke daß dieser Ansatz ein paar Gedankenfehler enthält.

4.1 False Memories bei UFO-Erinnerungen: die Logik sagt und, daß sie viel häufiger sein könnten als echte UFO-Erinnerungen

Wenn man die nachträglich identifizierbaren Beobachtungen von Laien aussschließt und alles was mangels Details zwar nicht klar idientifiziebrar ist aber eine dieser Ursachen haben könnte, bleiben immer noch schwer erklärbare Beobachtungen ohne weitere Beweise übrig.

Autor: Michael Schetsche meinte in einem von ihm geschriebenen Artikel zu UFO-Entfhrungen: "Am einleuchtendsten erscheint mir die phänomenkritische These, nach der die Entführungserinnerungen ein Spezialfall des False-Memory-Syndroms darstellen."9. Es ist bekannt und wissenschaftlich erforscht, daß es falsche Erinnerungen gibt.
VB167. Kersti: False Memories - falsche Erinnerungen und wie sie entstehen
Für falsche Erinnerungen dürfte dasselbe wie für Träume gelten, da sie eben ähnlich wie Träume entstehen: Alle bekannten realen Phänomene aber auch viele ebenso bekannte Fantasiefiguren können in False Memories auftreten. Daher würde der Beweis, daß es False Memories mit UFOs gibt, nicht beweisen, daß alle UFO-Erinnerungen oder auch nur die meisten false Memories sind.

Autor: Elizabeth F. Loftus hat eine Studie durchgeführt, in der die Leute nach Details zu je drei echten und einem erfundenenen Erlebnis aus ihrer Kindheit befragt wurden. Die statistische Auswertung des Versuchs mit 24 Versuchspersonen ergab, daß sich die Versuchspersonen an 68% realen Ereignisse erinnerten, 25% erinnerten sich aber auch an das erfundene Ereignis. Diejenigen Ereignisse, die tatsächlich stattgefunden hatten, wurden ausführlicher beschrieben als das erfundene Ereigniss, auch wenn sie nur unvollständig erinnert wurden10., 11.. Bei einer Untersuchung von Kindern, an deren Schule eine Gewalttat stattgefunden hatte, fand Autor: Lenore Terr mit ihren Mitarbeitern heraus, daß einige der nicht anwesenden Kinder false Memories von diesem Geschehnis entwickelt hatten, während damals anwesende Kinder sich teilweise nicht erinnern konnten12. S.153. Insgesamt kann man also sagen, normale Menschen entwickeln unter den verschiedensten Bedingungen auch false Memories, daher ist es unsinnig von einem "Syndrom" zu sprechen und man muß dann, wenn ein Ereignis in aller Munde ist, damit rechnen, daß es zu diesem Thema neben echten Erinnerungen auch false Memories gibt. Wie sich das für sehr seltene Ereignisse, die aber in aller Munde sind auswirkt, will ich mit einem hypothetischen Rechenbeispiel deutlich machen:

Hypothetisches Rechenbeispiel: Selbst wenn es echte UFOs gibt, dürften die meisten UFO-Erinnerungen false Memories sein

Für dieses hypothetische Rechenbeispiel gehe ich davon aus, daß UFO-Sichtungen real sind und so selten wie das von realen UFO-Sichtungen nach folgenden Überlegungen zu erwarten wäre: Da wir offensichtlich keinen Eroberungsfeldzug durch UFOs erleben, gehe ich davon aus, daß sie entweder in einer Forschungsexpedition oder einer Diplomatischen Mission unterwegs sind. In beiden Fällen würde man damit rechnen, daß für die interstellare Reise ein großes Mutterschiff mit mehreren Beibooten unterwegs ist. Man kann davon ausgehen, daß für eine erfolgreiche Forschungsmission nicht mehr als zehn Beiboote erforderlich sind und es gibt deshalb keinen Anlaß, anzunehmen daß ein solches Mutterschiff auf derartige Missionen mehr mitnimmt. Im Falle von Diplomatischen Missionen und Forschungsexpeditionen von zehn verschiedenen nichtmenschlichen Rassen, hätten wir damit immer noch nicht mehr als 100 UFOs, die man auf der Erde selbst beobachten könnte.

Es ist also anzunehmen, daß unter solchen Umständen reale UFO-Beobachtungen extrem seltene Ereignisse sind, obwohl die UFO-Beobachtungen reale Ereignisse sind und gebe deshalb die hypothetische Häufigkeit von UFO-Beobachtungen als einer von 1/10 000 Menschen sieht ein UFO an.

Ich gehe davon aus daß mit dem Rettungshubschrauber zum Krankenhaus gebracht werden und UFO-Entführungen gleich bekannt sind, deshalb gleichermaßen in aller Munde sind und gleich häufig mit einer Quote von je 1% der Bevölkerung zu false Memories zu der Beobachtung von Rettungshubschraubern und UFOs führten.

Ich gehe davon aus daß jeder in seinem Leben 10 mal einen Rettungshubschrauber beobachtet.

(1/10 000 sieht UFO)/(1/100 false Memories zu UFOs) = 1 UFO / 100 false memories

10 Rettungshubschrauberbeobachtungen / (1/100 fals Memories darüber) = 1000 Rettungshubschrauberbebachtungen / 1 False Memory.

Bei den UFOs gibt es, wenn man diese Annahmen zugrundelegt, also hundert mal so viele false Memories wie echte Beobachtungen, während es bei den Rettungshubschraubern tausend mal so viele echte Beobachungen wie false Memories gibt.

Man beachte bitte, daß die konkreten Zahlen für die Häufigkeit von false Memories schlicht geraten sind. Bei einem Screening von Studenten, hatten zwischen einem Viertel und einem Fünftel der befragten Erstsemester eine Erinnerung, an die sie selbst nicht glaubten47..

Bei extrem seltenen Ereignissen, die aber in aller Munde sind, wird man also immer überwiegend false Memories untersuchen, wenn man vor die Untersuchung nicht eine Realitätsprüfung für das einzelne Ereignis vorschaltet. Zu demselben Ergebnis bin ich auch bei den Erinnerungen zum satanistischem rituellen Mißbrauch gekommen.
O11.2.2.3.5 Kersti: Die echten Erinnerungen zu Satanismus kann man unter false Memories zu Satanismus suchen wie eine Stecknadel im Heuhaufen
Daher können Untersuchungen zu der Frage, ob sich Menschen, die meinen UFOs beobachtet zu haben, von Menschen, die keine solche Erinnerung haben unterscheiden, ohne zu prüfen, was sie beobachtet haben, in keiner Hinsicht zu der Frage beitragen, ob es echte UFOs gibt. Mit dieser Methode kann man nur untersuchen, durch welche Persönlichkeitseigenschaften Irrtümer in Erinnerungen entstehen. Das Untersuchungsergebnis wird aber immer dadurch schwer interpretierbar, daß neben eigentlichen false Memories eine größere Quote an Verwechslungen mit etwas anderem und eine geringe Quote an echten UFO-Erinnerungen mit eingeht, daß es also drei verschiedene Gruppe an UFO-Beoachtern gibt und man nicht weiß, wer zu welcher Gruppe gehört.

 
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4.2 Nicht das UFO sondern die Psyche ist mein Untersuchungsgegenstand?

Neben dem psychoreduktionistem Ansatz gibt es auch den Ansatz, nur die Psyche zu untersuchen, weil eben diese der Untersuchungsgegenstand ist und nicht die Frage, um was es sich bei dem unidentifizierten Flugobjekt eigentlich handelt.
Autor: Edgar Wunder In der vorliegenden Arbeit wird somit kein objekt- bzw. phänomenzentrierter Ansatz verfolgt, sondern ein konsequent subjekt- bzw. erfahrungszentrierter, wie ihn z.B. in Bezug auf die klassischen Gegenstände der Parapsychologie Rhea White vertreten hat (White 1990), die übrigens auch den Begriff „Exceptional Human Experience“ erstmals in die wissenschaftliche Diskussion einführte. Deshalb soll im Sinne einer Definition unter einer „UFO-Sichtungserfahrung“ hier folgendes verstanden werden:
Eine UFO-Sichtungserfahrung ist ein spezieller Typus einer außergewöhnlichen menschlichen Erfahrung, bei der ein Phänomen am Himmel wahrgenommen wird, das der Betroffene zeitweise oder dauerhaft nicht im Rahmen gesellschaftlich allgemein akzeptierter Deutungsmuster kategorial einordnen kann.8.
Unter der Voraussetzung, daß es überhaupt echte Außerirdische gibt, kann man aufgrund der bisher zusammengetragenen Fakten zu Fehlerquellen annehmen:
  1. Da bei einer unausgelesenen Stichprobe aus der Normalbevölkerung, daß 80% der vermuteteten UFO-Sichtungen auf eigentlich identifizierbare Phänomene wie Disko-Scheinwerfer, identifizierbare Fluggeräte, Himmelskörper und athmosphärische Phänomene zurückgehen, werden bei einer solchen Stichprobe vorwiegend Fehlinterpretationen bekannter Phänomene untersucht.
  2. Bei einer durch UFO-Fachleute ausgelesenen Stichprobe, die diese Fehlinterpretationen weitgehend aussortiert, werden vorwiegend false Memories untersucht.
  3. Bei einer Stichprobe, wo nur Fälle mit ausreichend Beweisen untersucht werden, werden vorwiegend Menschen mit echten Beobachtungen überprüft. Wenn es keine Außerirdischen gibt, wird man klare Fälle vom Dritten Typ nicht finden oder sie werden sich als Fälschungen entlarven lassen oder "False Memory, Fälschung oder Irrtum" wird zumindest eine gute Erklärung für alle diese Fälle sein.
Autor: Edgar Wunders Ansatz, man solle nur unausgelesene Stichproben untersuchen8., kann ich daher nicht zustimmen. Da entweder zwei oder im Falle der existenten realen UFOs drei verschiedene Phänomene in die Untersuchungen zum Thema UFO-Beobachtungen mit einfließen und sich die verschiedenen Gruppen nur durch eine Realitätsprüfung unterscheiden lassen, ist es wissenschaftlich unsauber, den Realitätsgehalt der einzelnen Erfahrung nicht im Zusammenhang mit der Untersuchung zu prüfen.

Mit dieser Vorüberlegung kann man aber aus Ergebnissen, die ohne diese Vorüberlegung nur verwirrend wirken, Schlüsse ziehen, die darauf basieren, wie die Versuchs- und Kontrollgruppe ausgewählt wurden und was deshalb überwiegend untersucht wurde.

 
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4.3 Unterschiede zwischen Leuten die schwer Erkennbares zu außerirdischen Raumschiffen erklären und solchen, die es nicht tun

Beispiel aus Autor: Edward J. Ruppelt, " Buch: The Report on Unidentified Flying Objects" S.9: "Ich bin überzeugt daß ein bestimmter Prozentsatz der UFO-Berichte von Leuten kommt, die fliegende Untertassen sehen, weil andere berichten, daß sie sie sehen.

Aber der "Wille zu sehen" mag für einige Leute tiefere Wurzeln, fast religiöse Implikationen haben. Bewußt oder unbewußt wünschen sie, daß UFOs real sind und aus dem Weltraum kommen. Diese Personen sind möglicherweise wegen der atomaren Zerstörungen oder wer weiß welchen kleineren Gefahren verängstigt, handeln als könnte nichts, was Menschen tun, die Erde retten. Stattdessen suchen sie ihr Heil im Weltraum und der verzweifelten Annahme daß Leute aus fliegenden Untertassen durch ihre bloße Existenz weiser und fortgeschrittener sind als wir. Solche Leute mögen sich denken daß eine Rasse von Wesen die zu interstellaren Reisen fähig sind, ein atomares Zeitalter durcheleben oder bereits durchlebt haben könnten. Sie haben überlebt und können uns das Geheimnis ihres Überlebens erzählen. Möglicherweise hat die Atomkriegsgefahr ihren Planeten geeint und ihnen erlaubt die bisher dem Krieg gewidmeten Anstrengungen auf technischen und sozialen Fortschritt umzulenken. Für solche Leute ist ein auf eine Wolke gerichteter Suchscheinwerfer oder ein heller Stern ein interplanetares Raunmschiff."20.1

Ich stimme Ruppelt nicht darin zu, daß es etwas mit einem Willen zu sehen oder religiösen Neigungen zu tun hat, sondern es hat nachweisbar eher etwas mit der Qualität der Wahrnehmung, der Wahrnehmungsauswertung und der Differenziertheit der Interpretation von Wahrnehmungen zu tun.

Beispielgeschichte, Kersti:

Komm ich zeige Dir ein UFO

Als ich in den 90ger Jahren etwa 30 Bücher über UFOs las, sagte ich meinen Schutzengel immer wieder, daß ich auch einmal ein UFO sehen wollte. Ich muß ihn wohl sehr genervt haben, denn irgwendwann geschah Folgendes:
"Ich zeige Dir ein UFO." meinte mein Schutzengel.
Ich ließ mich also durch das Gefühl, das er mir übermittelte, zu der Stelle leiten, wo er mich hinführen wollte und als er mich aufforderte, nach oben zu sehen, sah ich seltsame kreisende Lichter am Himmel. Ich legte mich in das Gras und beobachtete die sich drehenden und bewegenden Lichter eine Weile. Dabei begann ich, nachzudenken, wie man denn das Phänomen, das ich beobachtete, mit irdischen Mitteln erzeugen könnte.
"Man müßte die Wolken von unten mit Scheinwerfern beleuchten und die müßten in der Richtung stehen." dachte ich, stand auf und setzte mich dorthin in Bewegung. Während ich das tat, wurde die Musik, die ich die ganze Zeit vage im Hintergrund gehört hatte, immer lauter. Schließlich kam ich an den Sportplatz beim Rathaus und stellte fest, daß im Dorf Open Air Disko war - was ich nicht gewußt hatte, da mich so etwas nicht für fünf Pfennig interessiert. Die "UFOs" wurde durch die auf die Wolken gerichteten Scheinwerfer der Diskoveranstalter erzeugt. Als ich mit meinem Schutzengel darüber diskutierte, was er sich bei diesem Scherz gedacht hatte erklärte er mir, daß UFOs zu gefährlich seien, es sei nicht wünschenswert, ihnen zu begegnen.

Etwas später fragte ich meine Freundin, ob sie schon einmal ein UFO gesehen hätte. Sie erzählte daraufhin eine Beobachtung aus Hann Münden, bei der ich nach einigen tieferen Fragen zu dem Schluß kam, daß es sich hierbei wahrscheinlich auch um ein solches durch auf den Himmel gerichtete Disko-Scheinwerfer hervorgerufenes Phänomen handeltete. Sie stimmte mir darin nicht zu, aber da ich meine Freundin als jemanden kannte, der bei weitem nicht so kritisch prüft, wie ich und im Zweifelsfall immer die wunderbare Erklärung vorzieht, überzeugte mich das nicht. Ironischerweise habe ich aber das weitaus ungewöhnlichere Weltbild, während ihr Denken innerhalb des in der Esoterik normalen Rahmens liegt. Sie erzählte mir noch von einem zweiten UFO was ich nach ihrer Erzählung für das Licht eines von ihr gleichzeitig beobachteten Autos hielt.

Autor: James Houran verteilte an einer Universität in den USA sowie in örtlichen Sozialeinrichtungen 200 Fragebögen der "Rydell-Rosen Ambiguity Tolerance Scale" und erhielt davon 82 zurück. Da keine UFO-Organisation dazwischengeschaltet ist, ist anzunehmen daß die Mehrheit der so gesichteten UFOs, eigentlich identifizierbar gewesen sein werden. 39 meinten ein UFO gesehen zu haben, 43 keines gesehen hatten. Die Sichter konnten nach dem Ergebnis des Fragebögen Ambiguität (Mehrdeutigkeit) schlechter tolerieren als diejenigen, die nicht meinten, ein UFO gesehen zu haben. Es ist also anzunehmen, daß sie Sichtungen von etwas, was sie nicht einordnen konnten lieber als UFOs oder Außerirdische Raumschiffe einordnen, als sie unklassifiziert zu lassen.8., 19.

Autor: Edgar Wunder stellte bei einer Fragebogenuntersuchung bei Volkshochschulvorträgen fest, daß die Qualität der Zeichnungen eines unter kontrollierten Bedingungen präsentierten UFO-Stimulus bei einmaligen Sichtern und Nicht-Sichtern gleich war, wer mehrfach UFOs gesehen zu haben meinte, konnte das Gesehene aber schlechter zeichnen17.. Wie gut man etwas malen kann, hängt wenig mit körperlicher Geschicklichkeit zusammen, deren Mangel man Notfall mit einem größeren Blatt Papier kompensieren kann und mehr damit, wie genau man sich bewußt ist, was man sieht. Malen lernen hat daher mehr mit genau hinsehen lernen und weniger mit dem Erwerb technischer Fähigkeiten zu tun.
VA169.1.2 Kersti: Pferde malen lernen
Daher ist davon auszugehen, daß Leute, die öfter UFOs zu sehen meinen, meist das Gesehene weniger bewußt und genau wahrnehmen, ihre Wahrnehmungen deshalb häufiger nicht einordnen können und deshalb öfter etwas seltsames hineininterpretieren.
O7.E3.2.3.1 Kersti: Normale Änderungen der Genauigkeit der Einstellung des Gestalterkennungsfilters
O7.4.6 Kersti: Störungen beim Erkennen des Gesehenen: Der Gestalterkennungsfilter
Fox untersuchte 1979 im ländlichen Kalifornien mit der Dogmatismus-Skala von Rokeach 366 Personen und fand, dass Sichter und Nicht-Sichter vergleichbar dogmatisch oder nicht dogmatisch sind.8. Das ist für meine Begriffe nicht erstaunlich, denn man kann durchaus genauso dogmatisch an die Nichtexistenz von UFOs glauben, wie man an ihre Existenz glauben kann.

Wie häufig jemand etwas schwer erkennbares als ein UFO fehlinterpretiert hängt also von mehreren Fragen ab.

 
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4.4 Sind Menschen die ein UFO beobachten - obwohl es sich offensichtlich nicht um eine Verwechslung handelt - psychisch krank?

Neben den Fällen, wo eine irdische Verwechslung denkbar erscheint, gibt es auch Menschen, die sich an Ereignisse erinnern, die sich nicht einfach mit bekannten Phänomenen vewechseln lassen. Wenn jemand sich erinnert, von Außerirdischen entführt worden zu sein, die eindeutig nicht wie Menschen aussehen und Fluggeräte und Technik benutzen die weit von dem bei uns üblichen abweichen, muß man davon ausgehen, daß sie jedenfalls nicht ein außerirdisches Sternenschiff mit einem Hubschrauber oder einem Flugzeug verwechselt haben können. Daher gibt es mehrere Erklärungen dafür VB167. Kersti: False Memories - falsche Erinnerungen und wie sie entstehen
Der folgende Abschnitt beschäftigt sich letztlich mit der Frage, ob es sich bei den Erinnerungen an UFOs um false Memories handelt. Da der Begriff aber erst 1995 durch Autor: Elizabeth F. Loftus geprägt wurde und auch da erst geklärt wurde daß völlig normale Menschen gelegentlich falsche Erinnerungen entwickeln10., geht ältere Forschung oft davon aus, daß die betreffenden Personen psychisch krank sein könnten, wenn sie sich an so etwas erinnern und benutzt den Begriff false Memory nicht.

Autor: June O. Parnell, Autor: R. Leo Sprinkle untersuchten 225 UFO-Sichter mit den Persönlichkeitsinventaren des Minnesota Multiphasic Personality Inventory (MMPI) und Sixteen Personality Factors Test (16 PF). Sie wollten damit hauptsächlich untersuchen, welche Arten von Persönlichkeiten UFOs beobachten. Die Stichprobe setzte sich aus Personen in den USA zusammen, die an UFO-Untersucher geschrieben hatten, um UFO-Sichtungen zu melden, wobei wohl davon ausgegangen werden muss, dass auch noch ein Screening und Ausschluss leicht „aufklärbarer“ Fälle stattgefunden hat, also Verwechslungen mit Diskoscheinwerfern und ähnlichen Phänomenen zum größten Teil ausgeschlossen wurden. Daher ist für denjenigen, der nicht an die Existenz von Ufos glaubt, anzunehmen, daß false Memories vorliegen, die Autoren hatten das mit dem Ausdruck "a form of fantasy" umschrieben. 22.

Bei ihrer Untersuchung gingen die Autoren von der Hypothese aus, daß Personen, die so ungewöhnliche Erfahrungen schildern, im Minnesota Multiphasic Personality Inventory (MMPI) in vier Bereichen erhöhte Werte gegenüber der Normalbevölkerung haben könnten.22.

Bei dem zweiten Fragebogen, dem Sixteen Personality Factors Test (16 PF) wurde angenommen, daß unkonventioneller, fantasievoller und möglicherweise auch kreativer sein könnten als andere Menschen, einem Wert der durch den Faktor M des Test gemessen wird. F von MMPI und M vom 16 PF zusammen entsprechen etwa der Vorstellung, die andere Personen als Fantasy-Prone-Personality bezeichnen und die weiter unten noch einmal behandelt wird. 22.

Die Ergebnisse des Multiphasic Personality Inventory (MMPI) waren an den vorhergesagte Stellen leicht erhöht 8. und 9. knapp oberhalb der Grenze des Normalbereiches, F noch innerhalb des Normalbereiches, wenn man aber die Personen, die eine Kommunikation mit den UFO-Insassen gehabt zu haben meinten, einzeln betrachtete war bei ihnen auch F leicht erhöht. Sie hatten also auch insgesamt mehr ungewöhnliche Erfahrungen. 22.

Im Sixteen Personality Factors Test (16 PF) bestätigte sich die Vermutung, daß diejenigen, die ein UFO beobachtet hatten unkonventioneller, fantasievoller und möglicherweise auch kreavtiver sein könnten als andere Menschen, nicht. Der entsprechende Faktor M, lag im Normalbereich. Laut den anderen Faktoren können sie als eher zurückhaltend, überdurchschnittlich intelligent, durchsetzungsfähig, experimentierfreudig, liberal, freidenkerisch, selbstgenügsam, einfallsreich beschrieben werden und treffen gerne unabhängige Entscheidungen. 22.

Die Frage, ob Leute die UFOs sehen psychisch krank sind, muß man mit nein beantworten, da eine solche Diagnose sehr viel extremere Ergebnisse erfordern würde als diese knapp außerhalb des Bereichs liegenden, den man durchschnittlich nennt.

 
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4.5 Fantasy-prone Personality - hat sich da jemand in eine Fantasieerfahrung hineingesteigert

Der Begriff der Fantasy Prone Personality wurde sowohl im Zusammenhang mit der Nahtodforschung15. als auch im Zusammenhang mit UFO-Sichtungen4. herangezogen, um diese Phänomene als mögliche Fantasieprodukte zu erklären, ohne die betreffenden Personen als psychisch krank zu klassifizieren16. S.126, S.113.

Es gab einige Untersuchungen zu der Frage, ob Ufo-Sichter Fantasy-Prone Personalities wären, während in Einzelfällen eine leichte Tendenz in diese Richtung festgestellt wurde, konnte nicht einmal für UFO-Kontaktler nachgewiesen werden, daß sie signifikant mehr Fantasy-Prone sind als die Vergleichsgruppe.8., 21.

Um zu bestimmen, wer eine Fantasy-Prone Personality ist, werden mehrere verschiedene Fragebögen (MICS, ICMI, CEQ) verwendet. Als Beispiele für "Fantasien" werden in allen diesen Fragebögen unterschiedslos spirituelle Erfahrungen und der Umgang mit Fantasieprodukten wie Märchen, Science-Fiction und Fantasyromanen oder -filmen herangezogen1., eine Einschätzung, der auch Kenneth Ring zustimmt8.. Daher erlaubt keiner dieser Fragebogen eine Unterscheidung zwischen Menschen mit stark ausgeprägter Fantasie und Vorstellungsvermögen und solchen mit vielen spirituellen Erfahrungen. Die Fragebögen haben also nicht die nötige Trennschärfe, um zwischen den drei Möglichkeiten - Menschen die physisch reale Erfahrungen machen, Menschen die in Fantasien schwelgen und Menschen die spirituelle Erfahrungen machen - zu unterscheiden.
VB176. Kersti: Die Fantasy-Prone Personality und der Unterschied zwischen spirituellen Erfahrungen und Fantasieprodukten

 
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4.6 Psychologische Methoden in der Beweisführung für die Existenz von UFOs

Als False Memory oder Halluzination kann man es erklären, wenn eine einzelne Person etwas beobachtet, was es für ein außerirdisches Fluggerät hält. Wenn sich mehrere solche Zeugenaussagen gegenseitig bestätigen, obwohl sich die zeugen nicht miteinander abgesprochen haben, ist diese Erklärung nicht ausreichend.

Als Nahbegegnung der 4. Art bezeichnet man Erfahrungen, in denen die Betroffenen das Gefühl haben, von UFOs entführt worden zu sein oder auch freiwillig mitgereist zu sein.

Wenn man nur eine einzelne solche Erinnerung hat, die eventuell noch erst unter Hypnose aufgedeckt wurde, so daß man keinerlei Beweise, dafür aber eine Situation hatte, die die Entstehung von false Memories begünstigt, wäre so etwas natürlich nicht beweiskräftig. Es könnte ja ebenso leicht eine false Memory oder eine Art Traum sein, der das Problem nur symbolisch verkleidet darstellt. Warum genau man genau das träumt zu erklären ist dann höchstens noch für den Psychotherapeuten oder Betroffenen interessant, nicht aber für unsere Frage, ob Außerirdische unseren Planeten besuchen.

In den Fällen, die ich gelesen habe, handelte es sich jedoch nicht um für sich allein stehende Erinnerungen, sondern die Erinnerungen mehrerer Personen bestätigen sich gegenseitig und es sind außerdem auch noch physische Spuren des Erlebten vorhanden45., 46.. Da das so ist, ist in diesen und vergleichbaren Fällen Halluzination, Traum oder false Memory keine gute Erklärung für das Phänomen. Ebenfalls gegen diese Annahme spricht, daß in der Umfrage von FREE 50% der Personen die die Fragebögen ausgefüllt hatten, angaben eine körperliche heilung erfahren zu haben24.1.

 
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4.6 Psychologische Mechanismen als Erklärung für die Ignoranz gegenüber dem UFO-Phänomen

Neben der Möglichkeit daß man aus psychologischen Gründen etwas für real hält, daß tatsächlich nicht exisitert gibt es auch die umgekehrte Möglichkeit, daß man aus psychologischen Gründen reale Dinge für nicht existent erklärt. Kurz lassen sich diese psychologischen Gründe unter dem Stichwort Verdrängung zusammenfassen.
VB214. Kersti: Verdrängung
Die Ansicht daß es nötig ist, zu erklären, warum Menschen das UFO-Phänomen nicht ernst nehmen, obwohl die bisher nachgewiesenen und beobachteten Fakten sich kaum als reine Einbildung oder durchweg Fälschungen verstehen lassen, wird auf alle Fälle vertreten.5.

 
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5. UFO-Glaube als soziologisches und kulturelles Phänomen

5.1 Die soziokulturelle Dimension: Behindern oder fördern soziale Mechanismen die Wahrheitsfindung zum Thema UFOs?

Als konstruktivistische Hypothese bezeichnet Gerald L. Eberlein Theorien, die archetypischen Vorstellungen, Synchronizität und eigenständigen Imagination die soziokulturelle Dimension (Aktualisierungen tiefenpsychologischer Potentiale) und die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen mit einbeziehen2.. Daß er an dieser Stelle die Synchronizität miteinbezieht, ist unverständlich, da sie zwar im Zusammenhang mit psychotherapeutischer Arbeit auftritt, aber sich nicht rein materialistisch erklären läßt und daher in den spirituellen Bereich gehört.

Einige Autoren interpretieren den UFO-Glauben als kollektive psychische Verarbeitung der modernen Kulturprodukte wie Büchern und Filmen des Fantasy- und Science-Fiction-Genres. Einige Analysen beschäftigen sich vor allem mit dem UFO-Glauben als Variante der Kulte und Organisationen. Hierbei werden Zusammenschlüsse von UFO-Interessierten und -Gläubigen der verschiedensten Art: religiöse Kulte, soziale Bewegungen, aber auch die scientistisch orientierten Kritiker dieser Bewegungen. Teilweise wird eher die historische Entwicklung dieser Gruppen betrachtet, in anderen Fällen eher sozialstrukturelle Merkmale der Mitglieder und ihre Rekrutierung untersucht. Von anderen werden UFO-Erfahrungen im Sinn eines mehr oder weniger normalen Glaubens- oder Wissenssystem interpretiert. Es wird untersucht, wie Ideen von UFOs und Außerirdischen entstehen und wie sie sich in der Gesellschaft verbreiten können. Eine solche Sichtweise normalisiert das UFO-Phänomen insofern, als seine ideellen Grundlagen mit anderen zum Teil alltäglichen Deutungen prinzipiell gleichartig betrachtet werden. Hierbei kann die Entstehung und Verbreitung der Problemwahrnehmung 'Entführungen durch Außerirdische' als normale Karriere eines öffentlichen Themas aufgefaßt und untersucht werden.3.

Daneben gibt es noch die Betrachtung des nicht organisierten UFO-Glaubens als Folkloretradition.

Für die Frage dieses Artikels, nämlich "Gibt es Besuche von Außerirdischen auf unserem Planeten?" sind Untersuchungen, die sich auf diese Überlegungen beschränken uninteressant, da sie nichts über den Wahrheitsgehalt der Überzeugungen der UFO-Gruppen und Anti-UFO-Gruppen aussagen.

Interessant sind dagegen Betrachtungen, die untersuchen, inwiefern soziale oder politische Faktoren die Wahrheitsfindung in der Beschäftigung mit der Frage, was die UFOs sind und ob es sich hierbei um eines oder mehrere unterschiedliche Phänomene handelt beeinträchtigen oder fördern.

Es stellen sich also Fragen wie: Wie gut funktioniert Wissenschaft als Wahrheitsfindungssystem? Inwieweit spielt kollektive Verdrängung eine Rolle? Welche Rolle spielen Desinformationskampagnen von Staat oder anderen Organisationen mit beträchtlicher Hausmacht?
V82. Kersti: Meinungsfreiheit - Wer könnte Zensur üben?

Wenn jemand meint, von einem UFO entführt worden zu sein, kann man davon ausgehen, daß die üblichen Verwechslungsmöglichkeiten ausscheiden, weil er dem UFO so nahe war, daß er genau sehen konnte, mit was er es zu tun hat. Lediglich ob es sich um Außerirdische, Produkte von Genexperimenten, unbekannte irdische Kulturen, Betrug durch verkleidete Menschen handelt oder ob es möglicherweise eine false Memory sein könnte, ist noch unklar.

 
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5.2 Nahbegegnungen: Soziale Interaktionen mit Nichtmenschen

Autor: Jaques F. Vallee schrieb 1990, daß es inzwischen 3000-10 000 dokumentierte Nahbegegnungen (CE1-CE4) mit UFOs gegeben hätte und sagte, daß eine außerirdische Macht ganz bestimmt nicht so oft auf der Erde landen muß, um Bodenproben und Beispiele von Flora und Fauna zu sammeln, sowie eine vollständige Karte der Erde anzufertigen.32.

Roper führte von Juli bis September 1991 eine Umfrage bei 6000 Amerikanern durch, bei der erfragt wurde, ob sie Erfahrungen mit den typischen Eigenarten der UFO-Entführungsfälle gemacht hatten. Wenn sie vier der fünf typischen erfragten Erlebnisinhalte erinnerten, wurde angenommen daß sie eine Entführung erlebt hatten. Rechnet man die Umfrageergebnisse auf die Gesamtbevölkerung Amerikas hoch, haben wahrscheinlich drei Millionen Amerikaner eine UFO-Entführung erlebt.1.

Wenn man diese Zahlen liest, dann stellt sich die Fragte: Warum haben die Außerirdischen noch keine Botschaft aufgemacht, um offiziell mit den Menschen Kontakt aufzunehmen? Warum sollten UFO-Piloten drei Millionen Amerikaner heimlich entführen, wenn sie einfach offiziell mit Menschen Kontakt aufnehmen könnten und die Betroffenen irdisch um die Erlaubnis für Untersuchungen bitten können, die offensichtlich keine ernsten Schäden hervorrufen, so daß sich auch freiwillige Versuchspersonen finden dürften? Wenn man den Leuten so etwas wie ein Museum mit Kuriositäten aus dem Leben der Außerirdischen zeigt und als Gegenleistung für den Besuch oder irgendetwas für Außerirdische preiswert herzustellendes dann eine Untersuchung durchführt ist das einerseits nicht so beängstigend andererseits sollten sich genug freiwillige Versuchspersonenen finden.

V278. Kersti: Die kleinen grauen in den UFO's lügen

 
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5.3 Desinformationskampagnen zum Thema UFO

Max Burns als Opfer einer Desinformationskampagne

Autor: Max Burns beschreibt in "The usual suspects: anatomy of a disinformation campaign in ufology" eine Desinformationskampagne gegen sich selbst. In der Nacht vom 24.3.1997 sahen Augenzeugen im Peak District bei Sheffield ein dreieckiges Fluggerät, das durch ein Militärflugzeug verfolgt wurde, der dabei abstürzte. Der Autor untersuchte diese Ereignisse und stellte fest, daß kurz darauf im Alien Encounters magazine eine Darstellung veröffentlicht wurde, in der das Ereignis so beschrieben wurde, als wäre es nicht direkt beobachtet worden und statt der drei in der nähe gelegenen Stationen die die Seismische Störung tatsächlich aufgefangen hatte eine weiter entfernte Universität genannt wurde. Es wurden weitere ähnlich falsche Berichte veröffentlicht. Außerdem stellte Buurns fest, daß diverse Zeugen ihre Aussagen über das Ereignis änderten, nachem sie mit zwei anderen UFO-Forschern Kontakt hatten. Einige dieser Aussagen wurden durch Burns auf Tonband aufgenommen, so daß er Beweise hat. Eine dieser falschen Behauptungen hatte damit zu tun, daß Burns angeblich Drogen gedealt hätte - und dafür brachten sie ihn vor Gericht und verurteilten ihn deshalb - mit Hilfen von falschen Zeugenaussagen einer Person die er kaum kannte zu 30 Monaten Gefängnis. Danach wurde ihm unterstellt, er wäre ein paranoider Irrer. ... 28.

Während ich diese Geschichte nicht im einzelnen nachrecherchiert habe und wahrscheinlich wenig Hoffnung auf Erfolg bestünde, weil die Desinformationscampagne die Datenlage in ein undurchschaubares Chaos verwandelt haben muß, wenn sie stattgefunden hat, weiß ich aufgrund anderer Recherchen zu anderen Themen, daß es solche Campagnen durch den CIA gibt und daß sie ungefähr so ablaufen wie in dem Artikel beschrieben. Darüber hinaus sind auch andere Autoren der Ansicht, daß es solche Campagnen zum Thema UFO gegeben hat und daß Lügen verbreitet wurden.29.; 30.

Ein Detail aus Ruppelts Buch, brachte mich auch zu der Überzeugung, daß da nicht alles stimmt, was da drin steht.20

"C.P.", das heißt crackpot (Deutsch: Spinner)

Neben der "Unzureichende Daten"-Akte gab es eine Akte, die mit "C.P." markiert war, das heißt crackpot (Deutsch: Spinner). In diese Akte kamen alle Berichte von Leuten die mit der Besatzung von fliegende Untertassen geredet hatten, die fliegende Untertassen inspiziert hatten, die in den USA gelandet waren, die in fliegende Untertassen mitgeflogen waren oder die Mitglieder von der Mannschaft einer fliegende Untertasse waren. Nach den Standarts vom Project Blue Book sind das auch keine "guten" UFO-Berichte.20.2
Wenn ein Privatmensch mir erzählt, daß er sich nach diesem Schema entscheidet, das auszusortieren, was ihm zu verrückt erscheint, glaube ich ihm das, da ein einzelner Mensch sehr begrenzte Mittel hat, um solche Theorien zu überprüfen und man damit rechnen muß daß eine solche Untersuchung mit Gefahren verbunden sein könnte. Ich glaube aber nicht, daß eine Regierung, die jedem UFO-Bericht mit ausreichend detaillierten und überzeugenden Daten nachgeht, ausgerechnet die Fälle außer acht läßt, die möglicherweise zu einem echten UFO führen könnten. Um sicher zu klären, ob man es nun mit einem irdischen Gegner mit überlegener Technik oder einer außerirdischen Macht zu tun hat, braucht man ein echtes UFO, das man möglichst genau untersuchen kann. Für eine Regierung mit ihren Möglichkeiten lohnt es sich wirklich, die von mir oben vermuteten 100 false Memories einzeln zu überprüfen, um das eine echte UFO zu finden und untersuchen zu können.

Wenn ich raten dürfte würde ich vermuten, daß C.P. für contact person steht und die entsprechenden Meldungen an eine andere Arbeitsgruppe zur Untersuchung weitergegeben wurden, da doch andere Fähigkeiten nötig sind, um direkte Kontakte mit Außerirdischen zu untersuchen, als um reine Sichtungen zu prüfen. Für Kontakte braucht man Diplomaten, Soziologen, Psychologen, für die Prüfung von Sichtungen eher technisch ausgerichtete Personen.

 
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5.4 Positive Erfahrungen mit Außerirdischen

Da sie zu dem Schluß gekommen waren, daß zu wenig über den grundlegenden Charakter der UFO-Erfahrungen bekannt sei, gründeten einige pensionierte Wissenschaftler die "Dr. Edgar Mitchell Forundation for Research into Extraterrestrial and Extraordinary Experiences (FREE) und konzipierten eine umfangreiche Online-Umfrage zum Thema Kontakte mit Außerirdischen. Sie stellten in dieser Umfragen diverse Fragen auch zu spirituellen Erlebnissen und zur Persönlichkeitsentwicklung im Zusammenhang mit diesen Kontakten. Dabei stellte sich unter anderem heraus:
Die Entführungsfälle stellen nur einen kleinen Teil der Nahbegegnungen. Nur etwa ein Drittel der Kontaktpersonen erinnerten sich, jemals durch Außerirdische entführt worden zu sein. Zwei Drittel wurden nie gegen ihren Willen zu einem anderen Ort gebracht24.1 S.53. 66% beschrieben ihre Erfahrungen als vorwiegend positiv, 29% kreuzten eine der neutralen Möglichkeiten an und nur 5% sahen ihre Kontakte mit Außerirdischen als vorwiegend negative Erfahrungen24.1 S.36. 50% der Kontaktler erzählten, sie hätten eine körperliche Heilung durch die Außerirdischen erfahren, aber nur 30% sagten, sie wären medizinisch untersucht worden24.1 S.56f, 24.3.

Außerdem ergab die Umfrage daß viele der Personen die die Fragebögen ausgefüllt hatten verschiedene spirituelle Erfahrungen gemacht hatten und daß die Erfahrung, das Weltbild der betroffenen erweitert hatte und ihre Lebenseinstellung zum Positiven verändert hatte24.1 S.43ff.

 
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5.5 Kollektive Verdrängung

Während einige Autoren explizit die Position einnehmen, UFOs wären irreal und man müsse erklären, wie Menschen dennoch zu derartigen Glaubenssystemen gelangen43., andere Autoren dieser Frage neutral gegenüberstehen oder sie zumindest nicht beantworten, betrachten Autor: Caroline C. McLeod et Al. kulturelle, psychologische und soziale Gründe, das UFO-Phänomen nicht ernst zu nehmen, obwohl die bisher nachgewiesenen und beobachteten Fakten sich kaum als reine Einbildung oder durchweg Fälschungen verstehen lassen.5.

 
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6. UFO-Sichtungen und UFO-Entführungen als spirituelle Erfahrungen

6.1 Religiöse und spirituelle Inhalte

Kontakte zu Außerirdischen werden von einigen Autoren, wie beispielsweise Michael Schetsche als Teil einer älteren Folklore-Tradition interpretiert. Sie werden mit den Sagen über Verschleppung von Menschen durch Feen oder Kobolde in Verbindung gebracht und sprechen die Ähnlichkeit der Berichte mit der traditionellen schamanischen Reise an.3.; 26.

Viele Autoren gehen einen Schritt weiter, indem sie diese Ähnlichkeiten auch wahrnehmen, sie aber als spirituelle Erfahrungen deuten, die zumindest für einige einen in irgendeiner Form realen Hintergrund haben1.; 5,; 6.; 16.; 24.; 25.; 32.; 33..

 
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6.2 Was ist eine spirituelle Erfahrung?

Eine spirituelle Erfahrung ist für mich ein Erfahrungstyp, der sich nicht durch ein materialistisches Weltbild erklären läßt, das als Erklärungen für Informationstransport nur materielle Übertragungswege und elektromagnische Wellen zuläßt.
VA306. Kersti: Spirituelle Erfahrungen: Was sich nicht im Rahmen eines materialistischen Weltbildes erklären läßt
Beispiele für spirituelle Erfahrungen sind Telepathie, Reinkarnationserinnerungen, außerkörperliche Erfahrungen, für die nachgewiesen ist, daß in manchen Fällen materialistische Erklärungen ausscheiden.

 
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6.3 Spirituelle Erfahrungen oder Fantasie

In Autor: Kenneth Rings " Buch: Omega Project" dürfte zumindest ein Teil der Fehlinterpretationen realer Beobachtungen aussortiert worden sein, da UFO-Sichter unter den Personen herausgesucht worden waren, die sich an einschlägige Organisationen gewandt haben16.. Daher ist anzunehmen, daß sie bei diesem Kontakt auch eine Rückmeldung erhalten haben, ob der Vertreter der jeweiligen Organisation oder der UFO-Forscher die Beobachtung für eine echte Beobachtung oder für eine Fehlinterpretation eines identifizierbaren Objektes wie z.B. Discoscheinwerfer hält und daß die meisten solchen Fehler nicht mehr in der Versuchsguppe sind. Nach der obigen Überlegung wäre daher zu erwarten, daß die meisten untersuchten UFO-Sichtungen false Memories sind.

Das Ergebnis dieser Untersuchung ist, daß diejenigen Leute, die UFOs sehen, nicht häufiger in Fantasiewelten schwelgen als solche, die es nicht tun. Die UFO-Beobachter haben aber auch, bevor sie ein UFO gesehen haben, häufiger spirituelle Erfahrungen gehabt als die Kontrollgruppe16.. Da fragt man sich natürlich, ob das eher heißt daß spirituelle erfahrungen false Memories sind oder eher daß UFOs spirituelle Erfahrungen sind.

 
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6.4 Spirituelle Erfahrungen in der Umfrage von FREE

Daß die Erfahrungen, die in der FREE-Umfrage gemacht wurden, weit überwiegend positiv waren, daß es mehr freiwillige Kontakte als Entführungen und mehr Heilungen als Untersuchungen gab, war nur eines der auffallenden Ergebnisse.

Der zweite sehr auffallende Teil hatte damit zu tun, daß es auffallend viele spirituelle Erfahrungen unter den Leuten gab, die Kontakte mit Außerirdischen hatten. Einerseits hatte der Kontakt selbst einen deutlich spirituelle Charakter

Es gab auch viele spirituelle Erfahrungen, mehr oder weniger unabhängig von den Kontakten mit Außerirdischen Durch den Kontakt bekamen die Umfragteilnehmer mehr spirituelle Fähigkeiten (58%), lernten Informationen aus anderen Dimensionen zu channeln (28%) und elektrische Geräte hatten häufiger Störungen (52%)24.1 S.28ff

Da das wenig zu dem negativen und eher materiellen Bild der typischen UFO-Entführungsfälle paßte, warf Autor: Rebecca Hardcastle-Wright gegen Ende ihres Beitrags die Frage auf, ob die Forschung zu den UFO-Entführungen in die Kategorie der manipulierten und fragwürdigen Forschung fallen würde24.2 S.602.

Warum ich anderer Meinung bin, wird aus meiner eigenen Reaktion auf die Seite nachvollziehbar.

Beispielgeschichte, Kersti:

Es wäre mir nicht eingefallen, mit meinen spirituellen UFO-Erfahrungen zu einer typischen UFO-Organisation zu gehen

Ich habe kein materiell erscheinendes UFO gesehen, keinen Außerirdischen die Hand geschüttelt. Alle Erfahrungen von mir, die ich mit UFOs und anderen Sternen in Verbindung bringe, fallen entweder unter die Kategorie Reinkarnationserinnerungen, es handelt sich um Kontakte zu Parallelwelten oder um Erfahrungen aus feinstofflichen Welten.

Reinkarnationserinnerungen von anderen Sternen und feinstoffliche Kontakte zu außerirdischen Wesen werden im Rahmen der Esoterik diskutiert und in zu dieser Subkultur gehörenden Büchern beschrieben. Solche Berichte sind mir jedoch nicht aus Büchrn über UFOs oder von Vereinen bekannt, die sich mit UFOs oder Kornkreisen beschäftigen. Daher wäre es mir nicht eingefallen mit dem Thema zu einer typischen UFO-Organisation zu gehen.

Ich weiß nicht mehr genau ob ich nach dem Namen von einem der zu der Organisation gehörenden Forscher oder nach einem wissenschaftlichen Artikel gegooglet hatte, jedenfalls fand ich auf der Internetseite zunächst wissenschaftliche Artikel und schaute dann nach, von dem diese Intetnetseite ist. Dort stand daß eine Gruppe Pensionierter Wissenschaftler FREE gegründet hatte, um die grundlegende Forschung zu UFOs zu machen, die normalerweise nicht bezahlt wird.

Ich las, daß sie dort eine Online-Umfrage machten und stellte fest, daß sie offensichtlich auch nach den Erfahrungstypen fragten, die ich tatsächlich erlebt hatte, also klickte ich den Fragebogen an und füllte ihn aus.

Ich bin daher der Ansicht, daß durch die Art wie die Autoren ihre Arbeit konzipiert haben und wie sie deutlich machen, was sie fragen und untersuchen wollen auch Leute angesprochen werden, die sich auf einem UFO-Kongress nie als Leute outen würden, die mit außerirdischen sprechen, weil sie füchten sonst ausgelacht oder gemobbt zu werden.

 
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Erklärungen für die UFO-Fälle

 
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Was erklärt werden muß

 
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Contra real oder unentschieden

Metaphysische Theorien, die ein Universalen Bewusstseins, eines globalen Weltgeistes beinhalten, hält Gerald L. Eberlein für nicht wissenschaftlich, da er annimmt, sie seien nicht testbar2.. Auch Michael Schetsche hält die Deutung der UFOs als Fortsetzung einer Folklore-Tradition für "ein ganz irdisches Deutungsmuster"3.

.

 
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Pro feinstoffliche Realität

Aufgrund der Beobachtung, daß sowohl Merkmale spiritueller Erfahrungen auftreten, als auch materielle Beweise für die Existenz vorliegen können, die aber teilweise verwirrend sind und auch relativ zur Häufigkeit der Erfahrungen zu selten vorhanden zu sein scheinen, kommt John Edward Mack zu dem Schluß, daß die UFOs der Entführungsfälle die spirituelle Welt betreten und verlassen können und daß deshalb eine kombiniert spirituell-materielle Erklärung sinnvoll erscheint.1.

Auch im Rahmen von Rückführungstherapien treten unabhängig davon, ob Hypnose verwendet wird oder nicht, gelegentlich Erinnerungen an UFO-Erfahrungen auf. Ulrich Kramer ordnet diese Erfahrungen wie John Edward Mack dem Grenzbereich zwischen materieller und feinstofflicher Welt zu.6. S.204-351

An dieser Stelle komme ich auf Autor: Kenneth Rings " Buch: Omega Project" zurück. Die Fehlinterpretationen bekannter Objekte wurden in dieser Untersuchung wahrscheinlich weitgehend aussortiert, daher wäre daher zu erwarten, daß die meisten untersuchten UFO-Sichtungen false Memories sind. Das Ergebnis dieser Untersuchung ist, daß diejenigen Leute, die UFOs sehen nicht häufiger in Fantasiewelten schwelgen als solche, die es nicht tun. Die UFO-Beobachter haben aber auch, bevor sie ein UFO-Gesehen haben häufiger spirituelle Erfahrungen gehabt als die Kontrollgruppe16., weshalb ich oben die Frage aufgeworfen habe, ob UFO-Sichtungen spirituelle Erfahrungen sind oder eher viele spirituelle Erfahrungen false Memories sind. Schließlich gäbe es noch die Möglichkeit, daß scheinbare false Memories generell häufig reale spirituelle Erfahrungen wie beispielsweise Parallelweltenerinnerungen sein könnten.
VB167.2.4 Kersti: Parallelweltenerinnerungen als Alternativdeutung zu scheinbaren false Memories

 
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Präastronautik

Neben Büchern, die sich mit UFO-Beobachtungen aus der heutigen Zeit befassen, gibt es auch Quellen, die belegen, daß es so etwas bis in ferne Vergangenheit gab32., 35.-43..
VA40. Kersti: Gibt es Hinweise auf technische Hochkulturen, die vor unserer existierten?

Kersti

 
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Quellen

  1. Autor: John Edward Mack: The Ufo Abduction Phenomenon: What Might It Mean for the Evolution of Human Consciousness? In: Zeitschrift: Primal Renaissance: The Journal of Primal Psychology, Vol. 1, No. 1, Spring 1995, 96-110. (Welt: Volltext)
  2. Autor: Gerald L. Eberlein: Four Types of Explanations of CE IV UFO Reports. In: Zeitschrift: Zeitschrift für Anomalistik, Band 1 (2001), S. 39-49 (Welt: Volltext)
  3. Autor: Michael Schetsche: 'Entführung durch Außerirdische'- ein ganz irdisches Deutungsmuster. In: Zeitschrift: Soziale Wirklichkeit. Jenaer Blätter für Sozialpsychologie und angrenzende Wissenschaften, Jg. 1 (1997), Heft 3-4, S. 259-277 (Welt: Volltext)
  4. Autor: John A. Saliba: UFO Contactee Phenomena from a Sociological Perspective: A Review. In: Zeitschrift: Syzygy: Journal of Alternative Religion and Culture, 1 (1): 63-97 (1992)
  5. Autor: Caroline C. McLeod, Autor: Barbara Corbisier, Autor: John Edward Mack: A more parcimonious explanation for UFO abduction. In: Zeitschrift: Psychological Inquiry, Volume 7, Issue 2, 1996 S.156-168 DOI 10.1207/s15327965pli0702_9 (Welt: Volltext)
  6. Autor: Ulrich Kramer: Buch: B117.17 MindWalking. Unbelastet in die Zukunft. (2008) Münster: Verlag Peter Jentschura ISBN 978-933874-55-9 7
  7. Autor: Michael Hesemann: Buch: B38.1 Geheimsache UFO. Die wahre Geschichte der unbekannten Flugobjekte. Neuwied: Silberschnur-Verlag, ISBN 3-923781-83-0
  8. Autor: Edgar Wunder: UFO-Sichtungserfahrungen aus der Perspektive der Sozialwissenschaften. Literatur-Überblick, aktueller Forschungsstand, offene Fragen. In: Zeitschrift: Zeitschrift für Anomalistik, Band 6 (2006), S. 163-211 (Welt: Volltext)
  9. Autor: Michael Schetsche: ‚Entführungen durch Außerirdische‘ – ein integratives Modell zur Erklärung eines Phantom-Phänomens. (Freiburg, 2003) (Welt: Volltext)

     

  10. Autor: Elizabeth F. Loftus: Falsche Erinnerungen. In: Zeitschrift: Spektrum der Wissenschaft 1 / 1998, Seite 63 (Welt: Volltext)
  11. Autor: Elizabeth F. Loftus, Autor: Jacqueline E. Pickrell: The formation of false memories. In: Zeitschrift: Psychiatric Annals. 25, December 1995, 720-725. (Welt: Volltext)
  12. Autor: Lenore Terr (aus dem Amerikanischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann): Buch: B126.4.1 Schreckliches Vergessen, heilsames Erinnern. Traumatische Erfahrungen drängen ans Licht. (1995) München: Droemer Knaur ISBN 3-426-77259-0
  13. Autor: Kathryn Gow, Autor: Janine Lurie, Autor: Stuart Coppin, Autor: Ari Popper, Autor: Anthony Powell, Autor: Keith Basterfield: Fantasy Proneness and other psychological correlates of UFO Experience. In: Zeitschrift: European Journal of UFO and Abduction Studies, Volume 2 Number 2 (September 2001) (Welt: Volltext)
  14. Autor: Michael Hesemann: Buch: B38.1.2 UFOs über Deutschland. Ein praktisches Handbuch. (1997) D 65597 Niedernhausen: Falken, ISBN 3-635-60319-8
  15. Autor: James Raymond Council, Autor: Bruce Greyson: Near-Death Experiences and the "Fantasy-Prone" Personality: Preliminary Findings. Paper presented at the Annual Convention of the American Psychological Association (93rd, Los Angeles, CA, August 23-27, 1985). (Welt: Volltext)
  16. Autor: Kenneth Ring: Buch: B38.2 The Omega Project: near-death experiences, UFO encounters, and mind at a large. (1992) New York: William Morrow and Company ISBN 0-688-10729-X
  17. Autor: Edgar Wunder: Menschen mit UFO-Sichtungserfahrungen. Eine Umfrage unter 447 Besuchern von Volkshochschul-Vorträgen zum UFO-Phänomen. In: Zeitschrift: Zeitschrift für Anomalistik, Band 3 (2003), S. 112-133 (Welt: Volltext)
  18. Autor: Susan Marie Powers: Fantasy proneness, amnesia, and the UFO abduction phenomenon. In: Zeitschrift: Dissociation, Vol. No. 1. March 1991 (Welt: Volltext)
  19. Autor: James Houran: Tolerance of Ambiguity and the Perception of UFOs. In: Zeitschrift: Perceptual and Motor Skills, 1997,85,973 -974. (Welt: Volltext)

     

  20. Autor: Edward J. Ruppelt, Former Head of the United States Air Force Project Investigating Flying Saucers: Buch: B38.7 The Report on Unidentified Flying Objects. The original 1956 Edition. (2011) New York: Cosimo Classics, ISBN 9781616404949 (Internetausgaben: Welt: Internetausgabe 1 (PDF), Welt: 2 (HTML), Welt: 3 (HTML))
  21. Autor: Nicholas P. Spanos, Autor: Patricia A. Cross, Autor: Kirby Dickson; Autor: Susan C. DuBreuil: Close encounters: an examination of UFO experiences.. In: Zeitschrift: Journal of Abnormal Psychology, Vol 102(4), Nov 1993, 624-632. Welt: PMID 8282933
  22. Autor: June O. Parnell, Autor: R. Leo Sprinkle: Personality Characteristics of Persons Who Claim UFO Experiences. In: Zeitschrift: Journal of UFO Studies, 2, 1990, 45-58. (Welt: Volltext 1, Welt: 2)
  23. Autor: Paul Norman: The Frederick Valentich Disappearance. (Welt: Volltext) Auf: Quelle: Victorian U.F.O. Research Society Inc. (VUFORS), Welt: http://members.ozemail.com.au/~vufors/
  24. Autor: Rey Hernandez, Autor: Jon Klimo, Autor: Rudy Schild: Buch: B38.8 Beyond UFOs The science of consciosness and contact with non human intelligence. Volume 1. (2018) United States: The Dr. Edgar Mitchell Foundation for Research into Extraterristcal Experiences. FREE, ISBN: 9781721088652
  25. Autor: Reinerio Hernandez, Autor: Robert Davis, Autor: Russell Scalpone, Autor: Rudolph Schild: A Study on Reported Contact with Non-Human Intelligence Associated with Unidentified Aerial Phenomena In: Zeitschrift: Journal of Scientific Exploration. Volume 32, No. 2, pp. 298–348, 2018 (Welt: Volltext)
  26. Autor: Alan G. Hill: The UFO abduction movement as a religious movement. Presented to the Annual Meeting of the American Sociological Association, August 1994 (Welt: Volltext)
  27. Autor: David G. Robertson: Transformation. Whitley Strieber’s Paranormal Gnosis. In: Zeitschrift: Nova Religio: The Journal of Alternative and Emergent Religions, Volume 18, Issue 1, pages 58–78. ISSN 1092-6690 (print), 1541-8480. (electronic). (Welt: Volltext)
  28. Autor: Max Burns: The usual suspects: anatomy of a disinformation campaign in ufology. In: Zeitschrift: Notes From The Borderland, ISSUE 5 WINTER 2003-4 (Welt: Volltext 1, Welt: 2)
  29. Autor: James Bartley: Unmasking The Disruptors in UFO/Conspiracy Research. In: Zeitschrift: UFO Review, May 2005, Number 10, S.56-60 (Welt: Volltext)

     

  30. Autor: Eve Lorgen: Unmasking The Disruptors in UFO/Conspiracy Research. In: Zeitschrift: UFO Review, May 2005, Number 10, S.61-70 (Welt: Volltext)
  31. Autor: Walter Yeeling Evans-Wentz: Buch: B136.5 The fairy-faith in Celtic countries. (1909) Rennes: Oberthur (Welt: Volltext 1, Welt: 2)
  32. Autor: Jaques F. Vallee: Five Arguments Against the Extraterrestrial Origin of Unidentified Flying Objects. In: Zeitschrift: Journal of Scientific Exploration., Vol. 4, No. 1, pp. 105- 1 17, 1990 (Welt: Volltext)
  33. Autor: Robert B. LeLieuvre: The celtic alien: Fairy faith in the UFO era. (Welt: Volltext)
  34. Autor: Leonard S. Newman, Autor: Roy F. Baumeister: Toward an Explanation of the UFO Abduction Phenomenon: Hypnotic Elaboration, Extraterrestrial Sadomasochism, and Spurious Memories. In: Zeitschrift: Psychological Inquiry, 1996, Vol. 7, No. 2, 99-126 (Welt: Volltext)
  35. Autor: Zecheria Sitchin (Aus dem Englischen von Ursula von Wiese): Buch: B95. Der zwölfte Planet Wann, wo, wie die ersten Astronauten eines anderen Planeten zur Erde kamen und den Homo Sapiens schufen. (1995) München: Knaur, ISBN 3-426-77159-4
  36. Autor: Karl Brugger: Buch: B96. Die Chronik von Akakor Erzählt von Tatunca Nara, dem Häuptling der Ugha Mongulalala. (2000) Rottenburg: Kopp Verlag, ISBN 3-930219-28-X
  37. Autor: Mormon (Übersetzt durch I. Luschin): Buch: B120.1.1 Das Buch Mormon. Ein weiterer Zeuge für Jesus Christus. (1997) Frankfurt am Main: Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage
    Man beachte die Einleitung, die beschreibt, wie das Buch entstanden ist.
  38. Autor: William Bramley (Aus dem Amerikanischen von Renate Hué-Cerino): Buch: B120.1.2 Die Götter von Eden. Eine neue Betrachtung der Menschheitsgeschichte. (1995) 86971 Peiting: In der Tat Verlag, ISBN 3-89539-075-5
  39. Autor: Prof Arthur David Horn (aus dem Amerikanischen von Ulla Schmied): Buch: B120.1.3 Götter gaben uns die Gene. Die Außerirdischen Ursprünge der Menschheit. (1997) D-56593 Güllesheim: Verlag "Die Silberschnur", ISBN 3-931652-25-4

     

  40. Autor: Viktor Farkas, Autor: Peter Krassa: Buch: B120.1.4 Lasset und Menschen machen. Schöpfungsmythen beim Wort genommen. (1987) Frankfurt/M. Berlin: Ullstein ISBN&3-548-34428-3
  41. Autor: Johannes von Buttlar: Buch: B120.1.5 Adams Planet Das Paradies lag auf Phaeton. Sie kommen von fremden Sternen Intelligenzen im All. (1995) München: Knaur; ISBN 3-426-77150-0
  42. Autor: Jörg Lanz von Liebenfels: Buch: B120.1.7 Bibel-Dokuente. Der Entwicklungsweg der Menschheit, Band I-III, 1903 Nachdruck einer Aufsatzsammlung von 1903 im Privatverlag Dietrich Ruhnau, Küfergasse 7, D-73466 Lauchheim
  43. Autor: Ulrich Magin: Buch: B37. Kersti: Von Ufos entführt. Unheimliche Begegnungen der 4. Art. (1991) München: Becksche Verlagsbuchhandlung, ISBN: 3-406-34054-7
  44. Autor: Ted Bloecher: Buch: B38.9 The Report on the UFO Wave of 1947. (1967) National Investigations Committee on Aerial Phenomena (NICAP) (Welt: Volltext 1, Welt: 2)
  45. Autor: Budd Hopkins (Aus dem Amerikanischen von Hans J. Becker): Buch: B38.10 Eindringlinge. Die unheimlichen Begegnungen in den Copley Woods. (1994) München: Knaur, ISBN 3-426-77067-9
  46. Autor: Raymond E. Fowler (Aus dem Anerikanischen von Gudrun Brug und Gertraud Reichel): Buch: B38.11 Die Allagash Entführungen. Unwiderlegbare Beweise für das Eingreifen von Außerirdischen. (1995) Weilersbach: G. Reichel Verlag, ISBN 3-926388-30-7
  47. Autor: Giuliana Mazzoni, Autor: Alan Scoboria, Autor: Lucy Harvey: Nonbelieved Memories. In: Zeitschrift: Psychological Science, Vol 21(9), Sep 2010, 1334-1340, Welt: PMID: 20689053 (Welt: Volltext)

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im Voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.
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