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erste Version: 12/2016
letzte Bearbeitung: 5/2017

VB200.

Waren die Menschen oder die Götter hochmütig?

Inhalt

VB200.1 Kersti: Fragestellung: Wollen Götter einen freien Willen der Menschen oder wollen sie Marionetten?
VB200.2 Kersti: Gibt es Geschöpfe?
VB200.3 Kersti: "Für all diese hochmütigen Entwicklungen sind die Menschen verantwortlich"?
VB200.4 Kersti: Die Wurzen der Sklaverei und des Rassismus in feinstofflichen Vorgängen
VB200.5 Kersti: Text
VB200. Kersti: Quellen

 
Inhalt

1. Fragestellung: Wollen Götter einen freien Willen der Menschen oder wollen sie Marionetten?

Um das Folgende zu verstehen, muß man wissen, daß ich Autor: Mario Walz als Mitglied der Gruppenseele Erzengel Michael einordne und ihn damit als jemanden sehe, der in dieser Geschichte einer der Götter war, die hier als außerirdische Freunde bezeichnet werden, während ich mich als Tiuval auf der Seite der damaligen "Menschen" stehend erlebe, die nicht mit den heutigen Menschen identisch sind. Außerdem habe ich Erinnerungen an diese Zeit, in der ich mich als C'her als Dämon erlebe. Thi'ah'nah hat ursprünglich zu den Göttern gezählt.
FFI3. Kersti: Inhalt: Der Dunkle Fürst
FFI4. Kersti: Inhalt: Der teuflische Engel
FFI9. Kersti: Inhalt: Tiuval

Daneben beziehe ich mich auf Textstellen von Autor: Rudolf Steiner, dessen Sichtweisen ich in eine ähnliche Kategorie einordne wie die von Mario Walz.

Die unterschiedlichen Standpunkte entstehen also letztlich daraus, daß wir unterschiedlichen Seelengenerationen und auch unterschiedlichen Inkartnationswellen angehören.
VB99. Kersti: Seelengenerationen

Für meine Begriffe beschreiben beide die Dinge so, wie sie ein typischer Angehöriger dieser Gruppenseelen gesehen hat. Sie lügen also nicht, sondern beschreiben die Welt wie sie sie verstehen und damals erlebt haben. Ich habe dieselbe Geschichte aus der Sicht einer Dämonenkultur erlebt und verstanden und habe dadurch eine völlig andere Perspektive auf dieselben Ereignisse und deute die Ereignisse anders, schreibe sie anderen Ursachen zu, die für mich offensichtlicher waren als sie für ihn mit seinem damaligen und auch mit seinem jetzigen Erfahrungshintergrund sein konnten. Ich hoffe, daß der Unterschied zwischen den beiden Sichtweisen und warum wir das so unterschiedlich erlebt haben durch diese Darstellung deutlicher wird und daß dadurch ein insgesamt tieferes Verständnis beider Sichtweisen gelingt, als man erreichen würde, wenn man beide getrennt vorliegen hätte.

In seinem Buch " Buch: Schöpfungsgeschichte 3.0." schreibt Autor: Mario Walz:

Mario Walz: "Dabei haben sie ausschließlich positive Absichten"

Die außerirdischen Freunde, die sich nun in die dritte Dimension herabschwingen gelernt haben, wollten sich nun ihren Zöglingen zeigen. Dabei haben sie ausschließlich positive Absichten. Einerseits ist es das große Interesse, die dreidimensionale Dichte am eigenen Körper zu erleben und zu fühlen, andererseits wollen sie dem Menschen helfen, sich weiter zu entwickeln. Sie möchten ihre Kinder in das Erwachsensein führen.1. S.45
Als ich diesen Abschnitt las, erwachte in mir ein tiefer Groll, der offensichtlich in der Zeit, die hier beschrieben ist, begann. Ich bohre nach, was denn die Ursache für diesen Ärger ist und es kristallisierte sich folgender Satz als Zusammenfassung heraus:
"Man kann die Absicht, den Menschen als Marionette zu betrachten, die gefälligst passiv in ihren Marionettenfäden zu hängen hat, nicht als positive Absicht betrachten!"

Wenn man den Text von Mario Walz gelesen hat und kein zusätzliches Wissen besitzt, klingt diese Aussage zunächst überraschend, denn die bewußten Absichten der Götter waren laut Walz Buch einige Seiten früher andere:

Mario Walz: "Eine Spielfigur, mit welcher die Seelen die Vielfalt des ICH BIN erfahren und beobachten wollen"

All diese Vorbereitung sollen nun im Entstehen eines bewußten Wesens gipfeln, welches mit freiem Willen in die Welt der polaren Gefühle und Erlebnisse eintauchen soll. Eine Spielfigur, mir welcher die Seelen die Vielfalt des ICH BIN erfahren und beobachten wollen. Um Erkenntnisse zu gewinnen, die in ihrer immateriellen Form, mit ihrem nicht polaren Wesen unmöglich ist.
Besonders faszinierend ist die Gefühlsvieltfalt der irdischen Körper, welche noch nie derart intensiv erlebt werden konnte.

Es ist ein Spiel, das Seelen planen und beobachten.
Die irdischen Geschöpfe erhalten einen freien, individuellen Geist. Mit diesem Bewußtsein dürfen sie entscheinden, welche Erfahrung sie erleben möchten. Der freie Wille gestattet ihnen, sich eine ganz individuelle Persönlichkeit zu erschaffen, die ihren persönlichen Gedanken und Gefühlen entspricht. [...] Nur in Notfällen inspiriert sie ihr Geschöpf durch die Intuition. Ob das irdische Gechöpf dann diesem Gefühl Beachtung schenkt, entscheidet es aber selbst. Denn dazu hat es ja den freien Willen erhalten.1. S.31

Schon eine genauere Betrachtung dieser kurzen Zitate, zeigt aber, daß da tatsächlich eine unterschwellige Absicht bestand und besteht, den freien Willen der Menschen zu unterdrücken.

Insgesamt würde ich das so deuten, daß sie ursprünglich geplant hatte, eigenständige Wesen mit einem freien Willen zu erschaffen, ihnen aber nachher die Kompetenz fehlte, mit diesen Wesen angemessen umzugehen, was dazu führte, daß die auf jede Eigenwilligkeit unfreundlich und teilweise richtig aggressiv reagiert haben. Die Menschen untereinander waren einen gleichberechtigeren Umgang auch mit ihren Führern gewöhnt und haben diese Verhalten deshalb als Unterdrückung erlebt.

 
Inhalt

2. Gibt es Geschöpfe?

Der erste Punkt ist, das hier das Wort Geschöpf verwendet wird, das wir überlicherweise mit der Vorstellung verbinden, daß der Schöpfer beim erschaffen eines Geschöpfes aktiv und das Geschöpf passiv wäre. In dieselbe Richtung deutet das Wort Spielfigur oder die Aussage "Sie möchten ihre Kinder in das Erwachsensein führen", wenn man sie auf Wesen anwendet, die seit vielen Generationen eigenständig und ohne Führung der Götter entschieden haben. Wer solche Wesen unbedingt "führen" will respektiert das Maß an Erwachsensein nicht, das sie bereits haben. Auch ein ausgewachsener Hund ist erwachsen, selbst wenn er nicht die Qualitäten entwickelt hat, die man von einem erwachsenen Menschen erwartet.

Tatsächlich haben die "Götter" aber einen Anteil abgespalten und bei diesem Vorgang hat der abgespaltene Anteil immer eine aktive Rolle. Den größeren Hauptanteil als aktiven Schöpfer und den abgespaltenen Anteil als passives Geschöpf zu betrachten ist daher ein Irrtum.

Der Inbegriff von etwas passiven erschaffenen ist das erschaffen von Gegenständen. Tatsächlich sind in der Geistigen Welt aber auch Gegenstände abgespaltene Anteile von irgendwelchen Wesen. Wie Tiere und Pflanzen können sie durchaus denken und handeln und haben ihre eigenen Wünsche und Absichten.
VA305.7.b2 Kersti: Gegenstände der geistigen Welt: Schwert-Erinnerungen
Gegenstände sind wie alle Anteile, die wir abspalten, aus einem Teil von uns selbst erschaffen.
VA305.7.b1 Kersti: Gegenstände der geistigen Welt: Eine Form, die man mit Inhalt füllt
VA305.7.b3 Kersti: Gegenstände der geistigen Welt: Die Erschaffung einer Fliege
Welcher Teil von und selbst in dem Gegenstand landet und welcher im Hauptanteil zurückbleibt, ist nicht willkürlich. Wenn man also im Feinstofflichen ein Schwert erschafft, um sich zu verteidigen, identifiziert dieses Schwert sich mit der Absicht zur Verteidigung zu dienen, weil derjenige Teil des Schwertschöpfers in die Waffe geflossen ist, der verteidigen wollte. Der Schwertschöpfer selbst hat danach weniger Motivation sich zu verteidigen als vorher weil er diese Aufgabe und Motivation an das Schwert abgegeben hat. Daß ich mein Schwert später zur Heilung benutze, hängt auch mit den Absichten und Lernerfahrungen dieses Schwertes zusammen, das halt auch seine eigenen Fehler wieder gut machen will.

VB34.2.1.B1 Kersti: Beispielgeschichte: Der Räuberpolizist

 
Inhalt

3. "Für all diese hochmütigen Entwicklungen sind die Menschen verantwortlich"?

Ein weiterer Satz, der mich aufregte war "Für all diese hochmütigen Entwicklungen sind die Menschen verantwortlich, die ihre Gefühle dem Machtdenken geopfert hatten."1. S.60

Ich war in den Zeiten, von denen Mario Walz hier redet, der Ansicht, daß die Götter uns damals nicht die Achtung entgegengebracht haben, die jedem lebenden Wesen gebührt und daß sie arrogant und selbstgerecht waren. Mario Walz schreibt, die Götter hätten nicht angebetet werden wollen, tatsächlich war es aber gefährlich, ihnen nicht in allem zuzustimmen und wer widersprach und eigene Meinungen äußerte wurde meiner Erinnerung nach von den Göttern hart bestraft. Wenn sie nicht angebetet werden wollten - was wollten sie dann? Für einen vernünftigen Unterricht braucht man den Widerspruch des Schülers, weil er genau damit verrät, was er mißverstanden oder fehlinterpretiert hat und man ihm nur erklären kann, warum er falsch liegt, wenn man diese Informationen erfragt und erklärt, wo genau der Gedankenfehler liegt. Die Götter verlangten blinden Glauben, was bedeutet, daß man letztlich Dinge glaubt, die man noch gar nicht verstanden hat.

Mich heute erinnert der Konflikt damals an Konflikte, die ich heute aus der Schulzeit kenne. Die Art Konflikte die entstehen, wenn der Schüler zum selbstständigen Denken erzogen wurde, während der Lehrer zwar ein umfassendes Fachwissen hat, aber nicht wirklich begriffen hat, daß ein Weltbild nur eine Modellvorstellung ist.
VB50. Kersti: 5.4 Stufenbezogene Autoritätskonflikte zwischen Schülern der Stufe 5 und Lehrern der Stufe 4
Doch ganz gleich, wie diese Konflikte entstanden sind. Meinungsverschiedenheiten rechtfertigen keine Folter und ich kann mich erinnern, gefoltert worden zu sein, weil ich den Göttern gesagt habe, daß sie unangemessen Respektlos mit meinem Volk umgehen.

Die Vorgeschichte bestand darin, daß die Wesen, die sich als Schöpfer der Menschen sahen, nachdem sie deren technische Entwicklung angekurbelt hatten, die Erde wieder verlassen haben und technische Geräte zurückgelassen haben, die das Fassungsvermögen der Menschen überstiegen. Sie gaben den Menschen die Anweisung diese technischen Geräte zu warten und die Wartungsaufgaben werden später als Gottesdienste fehlinterpretiert1. S.49.

Die Menschen mit diesen technischen Geräten allein zu lassen, ist ungefähr so vernünftig gewesen, wie kleine Kinder im Kontrollraum eines Atomkraftwerkes oder eines Kontrollraumes zum Abschuß von interkontinentalen Atomraketen allein zu lassen. Eine Weile wirkt das Verbot der Eltern noch, aber wenn man sie stundenlang damit allein läßt, nehmen Langeweile und Neugier oberhand und schließlich fassen die Kinder doch die Geräte an, von deren genauer Funktion sie nichts verstehen und die viel zu gefährlich sind, um sie Kindern in die Hand zu geben. Also: Man läßt Kinder nicht an so gefährlichen Stellen allein. Wenn man sie damit alleinlassen muß, läßt man sie im Simulator üben, bis sie tatsächlich alle Gefahren in der Theorie durchgespielt haben, die bei dem Gebrauch der Geräte entstehen können. Wenn sie, bis man sie alleinlassen muß, so weit nicht gekommen sein können, läßt man ihnen den Simulator da, damit sie alle Experimente die sie machen wollen zunächst im Simulator durchspielen können. Sie werden immer noch Fehler machen aber nicht so viele, wie sie sonst gemacht hätten.

Die Götter hatten für dieses für jeden irdischen Menschen vorhersehbare Neugierverhalten der Menschen eine andere Interpretation: "Manche Menschen fühlen sich demgemäß zu Höherem berufen, wollen den Göttern gleich sein, wollen Macht besitzen und werden zu gierig"1. S.60 in der Mario-Walz-Version. Aber die Aussagen über die "böse" gewordenen Menschen aus anderen Göttergeschichten der alten Überlieferungen lesen sich ganz ähnlich wie Mario Walz Text.

Mario Walz liefert für den "Hochmut" der Menschen eine durchaus ebenfalls zutreffende Erklärung: Sie fühlten sich zuerst durch ihre Frauen und später durch die Götter abgewertet und unterdrückt und da sie das Gefühl hatten als Menschen nicht die Anerkennung und den Respekt bekommen zu können, der jedem lebenden Wesen gebührt, meinten sie, wie Götter sein zu müssen. Diese Motivation hat tatsächlich bestanden, aber die Kernmotivation, mit allem zu spielen, was erreichbar ist, ist beim Menschen die Neugier, die der Hauptmotor des Lernens ist. Allerdings würde ich dann das Verhalten des Menschen auch nicht als "Hochmut" sondern als ein aufbegehren gegen Unterdrückung bezeichnen. Und das ist ja wohl ein klein wenig etwas anderes. Besonders weil diejenigen, die die Menschen unterdrückt haben, definitiv mehr Macht über die Gesamtsituation hatten als die Unterdrückten.

Daß die Götter sich tatsächlich mit sachlich falschen Begründungen für etwas Besseres hielten zeigt sich nicht nur bei Walz sondern auch bei Autor: Rudolf Steiner. Was in folgendem Text als Gottesboten bezeichnet wurde, bezeichne ich als Inkarnationen der Götter und sie wurden offensichtlich von Mario Walz als Götter bezeichnet.

Gottesboten bei Rudolf Steiner: "Aber ihr seelisch-geistigen Anlagen waren übermenschlicher Art"

"Daß die "Gottesboten" die Offenbarungen empfangen konnten, rührt daher, daß sie die vollkommensten unter den Menschenbrüdern waren. Sie hatten auf früheren Entwickelungsstufen bereits durchgemacht, was die Mehrzahl der Menschen noch durchzumachen hat. Nur in einer gewissen Beziehung gehörten sie der Mitmenschheit an. Sie konnten die menschliche Gestalt annehmen. Aber ihr seelisch-geistigen Anlagen waren übermenschlicher Art. Sie waren also göttlich-menschliche Doppelwesen. Man konnte sie daher auch als höhere Geister bezeichnen, die menschliche Leiber angenommen hatten, um der Menschheit auf ihrem irdischen Wege weiterzuhelfen." 2. S.46

Später beschreibt Steiner aber richtig, daß die Menschen, die in nachatlantischer Zeit eingeweiht wurden, den früheren Eingeweihten oder Götterboten eines vorraushatten. Sie konnten wegen der in atlantischer Zeit entwickelten irdischen Fähigkeit zu denken, die Offenbarungen aus den höheren Welten auf menschliche Weise verstehen, wie das den Götterboten zu Atlantischer Zeit nicht möglich war.2. S.53f

Wenn mir so etwas in Atlantis gesagt wurde, habe ich das geglaubt, denn ich hatte nur Erinnerungen an die Geistige Welt und die materielle Erde. Inzwischen habe ich vieles aufgearbeitet und kann auf Erinnerungen aus vergangenen Weltenläufen zugreifen, daher weiß ich, daß diese Sichtweite ein Irrtum war. Die damaligen "Gottesboten" waren nicht etwa älter als die Menschen und Dämonen, sie waren jünger und hatten sich deshalb noch nicht so verstrickt und noch nicht so viel verdrängt. Damals war ich auf dem Tiefpunkt meiner seelischen Entwicklung und konnte auf fast nichts zugereifen, mich nur an sehr naheliegende Erfahrungen erinnern und war dabei mich umzuorientieren, aufzuarbeiten zu lernen, um danach meine Wiederaufstieg zu beginnen. Heute sind Die Götter oder Gottesboten meist ungefähr auf dem seelischen Stand auf dem ich damals stand, haben ihr damals überragendes Wissen verdrängt und ich wirke, oberflächlich betrachtet, ähnlich wie diese Götterboten damals, da ich auf diese Erinnerungen wieder zugreifen kann. Ich bin also im jetzigen Leben und vielen Leben nach Atlantis ein Eingeweihter. Die Götter von Atlantis waren in Atlantis Eingeweihte und haben diese Fähigkeit danach verloren. Sie sind meist ungefähr in der jetzigen Zeit am Tiefpunkt ihrer Entwicklung angekommen.
VB156. Kersti: 6.5 Das Ich-Empfinden des Eingeweihten
Tatsächlich gibt es einen Unterschied: Ich bin deutlich erfahrender als sie und jetzt im Aufstieg begriffen, mache daher jetzt viele Fehler nicht, die sie damals aus Unerfahrenheit gemacht haben.
VB154.2.2 Kersti: Woran man erkennt, ob man sich in die Dualität hineinbewegt oder herausbewegt
Erinnerungen aus vergangenen Weltenläufen sind nicht nutzlos, sie sind aber oberflächlicher als persönliche Erinnerungen, da sie nicht in demselben Maße persönliche Erfahrungen sind, sondern tatsächlich der übergordneten Gruppenseele gehören.

Tatsächlich sind wir auf einer sehr tiefen Ebene den Göttern gleich. Wir haben zwar einen anderen Erfahrungsweg hinter uns als diese "Götter" aber im tiefsten Inneren ist jeder der Götter, jeder Mensch, jedes Tier, jedes Pflanze und auch jeder Gegenstand letztlich Gott. Jedes Atom trägt letztlich das gesamte göttliche Potential in sich. Daher ist alles und jedes heilig und sollte mit liebendem Respekt behandelt werden.

Insgesamt stehe ich auf dem Standpunkt, daß hier nur einer hochmütig war, nämlich die Götter, die meinten, den Menschen absprechen zu dürfen, daß sie den Göttern gleichwertig sind. Es ist eine Sache, wenn man zur Kenntnis nimmt, daß die Götter auf mehr Fachwissen zugreifen können und eine ganz andere, wenn man sich einbilden soll, deshalb minderwertig zu sein und Schläge bekommt, wenn man sich nicht minderwertig fühlt. Nein, ich habe nicht den Eindruck, daß die Götter damals unseren freien Willen geachtet haben. Ich denke, ein Mario Walz verdrängt, was er da alles angestellt hat, weil das mit seinem heutigen Verständnis von Menschenwürde und Achtung des freien Willens nicht vereinbar wäre, während er damals überhaupt nicht verstanden hatte, warum die Menschen so ungehalten auf all die Dinge reagierten, die ihm völlig normal vorkommen, weil er - aus der Perspektive des jeweiligen Gruppenseelenkernanteils - die Menschen für so etwas wie seine eigenen Finger gehalten hat und baß erstaunt war, daß sie sich nicht gekrümmt haben, wenn er seine Finger krümmen wollte.

 
Inhalt

Das Denken von Tieren, Menschen und Atlantern

Das Denken der Atlanter nach Rudolf Steiner

Hier möchte ich noch einmal auf Steiners Aussage zurückkommen, daß die Menschen, die in nachatlantischer Zeit eingeweiht wurden, den früheren Eingeweihten oder Götterboten eines vorraushatten. Sie konnten wegen der in atlantischer Zeit entwickelten irdischen Fähigkeit zu denken, die Offenbarungen aus den höheren Welten auf menschliche Weise verstehen, wie das den Götterboten zu Atlantischer Zeit nicht möglich war.2. S.53f

Er schrieb "der Atlanter dachte in Bildern"2. S.27 und er eine Seite vorher

Tatsächlich sind die Verhältnisse um einiges komplexer als Steiner sie beschrieben hatte, aber zur damaligen Zeit fehlten noch die Grundlagen, auf denen aufbauend man die verschiedenen unterschiede und wie sie zusammenwirken hätte herausarbeiten können.

Was Steiner als menschliche Denkkraft bezeichnet hat ist das sprachliche Denken.
V239. Kersti: Sprachliches Denken
V240. Kersti: Intuition

 
Inhalt

4. Die Wurzeln der Sklaverei und des Rassismus in feinstofflichen Vorgängen

Sklaven wurde historisch gelegentlich die Seele und auch die Intelligenz abgesprochen. In Amerika wurde kurz nachdem die Sklaverei abgeschafft wurde, mittels Intelligenztests nachgewiesen daß Schwarze angeblich dümmer wären als Weiße. Die Forscher hatten die Ergebnisse nicht bewußt oder absichtlich verfälscht. Erst als einige Generationen später ausreichend Schwarze in die Mittelschicht aufgestiegen waren, stellte sich heraus, daß die Intelligenztestergebnisse deutlich schichtabhängig waren und daß die Schwarzen normalerweise ebenso gut abschnitten wie Weiße, die derselben Gesellschaftsschicht angehörten. Den schwarzen Kindern, Nachkommen von schwarzen Sklaven, die keinerlei Ausbildung erhalten hatten, hatten einfach grundlegende Lernerfahrungen gefehlt, die es ihnen hätten ermöglichen können, in einem Intelligenztest gut abzuschneiden. Dann führten einige die Unterschiede der Intelligenztestergebnisse ausschließlich auf kulturelle Unterschiede zurück. Inzwischen ist recht deutlich geworden, daß Anlage und Umwelt bei Intelligenztestergebnissen eine etwa gleich große Rolle spielen.

In der obigen Geschichte, die noch in einer feinstofflichen Welt spielte, lassen sich Verhaltensmuster beobachten, die man heute kennt wenn ein Volk ein anderes unterdrückt oder wenn Sklaverei betrieben wird. Dem Unterlegenen wird auch bei Sklaverei und Unterdrückung gewöhnlich abgesprochen dieselbe Art Mensch zu sein wie die herrschende Schicht. Und wenn Unterdrückung schlimme Formen annimmt, kommt dann meist noch ein moralisierender geistiger Überbau hinzu, mit der Behauptung, daß die Unterdrückten wenn man sie richtig unterdrückt besonders glücklich seien und ähnlichem Unsinn. Dies ist realtiv ausführlich in folgender Reinkarnationserinnerung behandelt.
FI20. Kersti: Inhalt: Eine Schule der Hingabe

Es gibt eine Richtung von Leuten, die sich einbilden Nazis zu verfolgen und die ständig jeden der sich mit Esoterik beschäftigt zu Nazis erklären. Ein Beispiel hierfür ist, daß Rudolf Steiner wegen seiner Wurzelrassen zum Nazi erklärt wird. Bei den Wurzelrassen handelt es sich laut Steiner nicht um gleichzeitig existierende Menschenrassen sondern um zeitlich aufeinanderfolgende Entwicklungsstufen des Menschen2.. Ein Rassismus im eigentlichen Sinne läßt sich davon nicht ableiten, weil alle heute lebenden Menschen der aktuellen Wurzelrasse angehören, auch wenn einige menschliche Unterarten äußere Merkmale - also ausdrücklich keine geistigen Eigenschaften - der vorhergehenden Wurzelrasse beibehalten haben.

Daß sich die Unterarten des Menschen in ihren körperlichen Merkmalen unterscheiden - Hautfarbe, Verbreitung bestimmter Gendefekte, Knochenbau, Milchzuckerverdauung bei Europäern - daß vorteilhafte geistige Eigenarten aber grundsätzlich in allen Kulturen gleichermaßen verbreitet sind, ist auch im Wesentlichen das, was bei der einschlägigen wissenschaftlichen Forschung herausgekommen ist. Intelligenz bietet dem Menschen in jeder menschlichen Kultur denselben Vorteil und vorteilhafte Mutationen im Verhalten verbreiten sich deshalb vergleichsweise schnell weltweit durch alle Kulturen. Körperliche Merkmale sind vergleichsweise weniger wichtig und haben regional sehr viel unterschiedlichere Auswirkungen. Menschen die nahe dem Äquator leben haben meist dunklere Haut als Leute, die in nördlischen Ländern leben. Völker, die, da ihr Kontinent spät von Menschen besiedelt wurde oder keinen Ackerbau zuläßt, noch nicht lange nicht über die Jäger- und Sammler-Kulturstufe hinaus sind, haben im Schnitt ein weniger wirksames Immunsystem als Völker, die seit langem große Städte haben und Länder mit hoher Bevölkerungsdichte besiedeln. Insgesamt ist also das was das Menschsein ausmacht, unsere geistigen Eigenarten, sehr viel gleichmäßiger in der Menschheit verbreitet, als körperliche Merkmale und Äußerlichkeiten. Die individuellen Persönlichkeitsunterschiede zwischen zwei Angehörigen desselben Volkes sind wesentlich größer als die statistischen Unterschiede zwischen den persönlichen Eigenarten zweier Völker. Zudem sind diese geistigen Unterschiede zwischen Völkern eher kulturell als genetisch bedingt. Wer meint, etwas besseres zu sein, weil er einer bestimmten menschlichen Unterart angehört, bildet sich etwas ein, das so keine reale Grundlage hat.

 
Inhalt

5. Sind Dämonen von einer anderen Welt?

1. S.72f

 
Inhalt

Quelle

Dieser Artikel beruht auf dem Wissen meiner eigenen feinstofflichen Anteile.
VB163. Kersti: Wie ich meine feinstofflichen Wahrnehmungen erlebe
Dabei schreibe ich oft recht ungefiltert die Meinungen meiner feinstofflichen Anteile auf.
VA299. Kersti: Fragen beantworten: Das Wissen der eigenen feinstofflichen Anteile

Weitere Quellen waren:


Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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