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erste Version: 4/2018
letzte Bearbeitung: 4/2018

VB208.

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VB20. Kersti: Text
VB20. Kersti: Quellen

 
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Für mein persönliches Erleben beginnt die Geschichte der Kulturinitiative mit dem Treffen der Wandervögel und Ehemaligen, das vom Freitag dem 14. März 1986 bis zum Sonntag den 16. März 1986 auf dem Ludwigstein stattfand. Meine Mutter, die in den 50ger und 60ger Jahren in Hann. Münden Mitglied des Wandervogel Deutscher Bund gewesen war, hatte mich dorthin mitgenommen. Vorher hatte es schon die Rundbriefe für Ehemalige und Interessierte gegeben, die wir von der ersten Ausgabe an bekommen hatten, die am ersten April 1985 herausgegeben worden war.

Ich fand es faszinierend diese alten Omis und Opis kennenzulernen, die teilweise noch das erste Meißnertreffen 1918 miterlebt hatten und erzählen konnten, wie es in den allerersten Wandervogelgruppen zuging. Wenn sie so erzählten, dachte ich an meine eigene Pfadfindergruppe und erkannte es sofort wieder. Obwohl fast ein Jahrhundert dazwischen lag, war es im Kern dasselbe geblieben.

Im Oktober 1987 kam dann statt dem nächsten Rundbrief die erste Ausgabe der Zeitschrift "Idee und Bewegung", in der es unter anderem um die Planung des Meißner-Treffens 1988 ging. Geändert hatte sich aber nur der Name, der Inhalt der Zeitschrift und die Aufmachung erschienen mir nicht wesentlich anders. Idee und Bewegung wurde ja auch im Wesentlichen von denselben Leuten gestaltet wie vorher der Rundbrief.

Das vierte der bis dahin einmal jährlich stattfindenden Ehemaligentreffen des Wandervogels war dann 1989 gleichzeitig das zweite Treffen der Kulturinitiative und zählt für uns heute als das erste Fest der Kulturinitiative. die offizielle Gründung auf dem Meißner war an mir vorbeigegangen, weil mein eigener Bund, der Pfadfinderbund Zugvogel nicht zum Meißnerlager 1988 fuhr.

Als Kind hattte ich immer ein Buch vor der Nase - auch oft auf dem Schulweg, was viele Leute zu der Bemerkung veranlaßte, ich solle aufpassen, daß ich nicht vor eine Straßenlaterne laufe. Passiert ist mir das nicht, schließlich sieht man die Straße über den Buchrand hinweg und es ist für den geübten Leser nicht wirklich schwierig die Aufmerksamkeit entsprechend zu teilen daß der innere Autopilot den Heimweg übernehmen kann. Dagegen hatte ich immer ein Problem, genug Bücher zum lesen zu finden. Das begann in der Grundschule, wo wir zuerst Schreibschrift lernten, so daß ich nicht gleich alles gedruckte lesen konnte. Die Schülerbücherei wurde mit der Klasse nur einmal pro Woche aufgesucht und man durfte sich nur ein Buch ausleihen. Es reichte nie für eine Woche! Als wir dann nach der zweiten Klasse umzogen, las ich in der Gemeindebücherei unseres Wohnortes und in der evangelischen Gemeindebücherei alle Bücher durch, die mir näherungsweise interessant erschienen, später fuhr meine Mutter mit uns zur nächsten Kleinstadt, damit wir uns auch dort Bücher ausleihen konnten. Den Bücherschrank meiner Eltern plünderte ich ebenfalls. Trotzdem hatte ich nie wirklich das Gefühl, genug zu lesen zu haben.

Ich fuhr regelmäßig zur Redaktionssitzung von Idee und Bewegung und es war faszinierend. Dort gab es lauter Themen, von denen ich noch nie gehört hatte. Es wurden

"Die Freideutsche Jugend will nach eigener Bestimmung, vor eigener Verantwortung, in innerer Wahrhaftigkeit ihr Leben gestalten. Für diese innere Freiheit tritt sie unter allen Umständen geschlossen ein."

Kersti

 
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Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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