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VB236.

Parallelweltenerlebnisse

Inhalt

Übergeordneter Artikel:
Dieser Text:
VB236.1 Kersti: Mein Parallelweltenchanneling als eine Hypothese, die noch zu prüfen wäre
VB236.2 Kersti: Parallelwelten in anderen Channelings
VB236.3 Kersti: Parallelwelten in Reinkarnationserinnerungen
VB236.4 Kersti: Parallelwelten in spirituellen Erfahrungen, in denen man aktiv handelt
VB236.4 Kersti: Wenn man ein fremdes Leben aus einer Parallelwelt miterlebt und jemand anders auch, der die wesentlichen Erlebnisse bestätigt
VB236.5 Kersti: Der Mandela-Effekt und nicht geglaubte Erinnerungen
VB236.5 Kersti: Wißt ihr, ich dachte, Nelson Mandela wäre im Gefängnis gestorben
VB236.6 Kersti: Physische Parallelweltenerlebnisse
VB236.6 Kersti: ... bei der etwa ein Akteur aus einer Welt in eine andere wechselt. Damit wird eine solche Vorstellung aber endgültig zur Science Fiction
VB236.6 Kersti: Die verschwundene und wieder aufgetauchte Sandhalde
VB236.7 Kersti: Parallelweltentechnik
VB236.8 Kersti: Fazit: Insgesamt überzeugen mich diese Erlebnisse
VB236. Kersti: Quellen

 
Inhalt

1. Mein Parallelweltenchanneling als eine Hypothese, die noch zu prüfen wäre

Channeling empfindet man ganz anders als einen selbst geschriebenen Text, auch wenn man ihn bewußt aufschreibt und die Handlungen der gechannelten Wesenheit in der Ich-Perspektive mitbekommt. Ich habe meinen Text über Parallelwelten gechannelt.
VB34. Kersti: Parallelweltenaufspaltung und das Wesen der Zeit
Ich habe diesen Text, genauer gesagt den ersten Teil davon mit den Gefühl aufgeschrieben, genau zu wissen, worüber ich rede. Ich habe aus der Ich-Perspektive einen höheren Anteil mitbekommen, der dieses Wissen hatte und schon, als ich ihn zur Kontrolle der Verständlichkeit durchlas, tauchte eine Frage auf, die man sich normalerweise nicht bei selbstgeschriebenen Texten stellt:
VB145.2.5 Kersti: Mein Parallelweltentext: "Und das soll ich jetzt glauben?" fragte ich mich

Wenn ich Inhalte channele, ist das immer etwas, das ich nicht blindlings glaube.

Als Faustregel kann man sagen, wenn man ein Buch gechannelt hat, in dem im Großen und Ganzen alles logisch scheint aber ein Satz oder auch nur ein Wort auftaucht, das da überhaupt nicht hineinzupassen scheint, dann steht hinter diesem einen unpassend erscheinenden Wort ein ganzes Buchkapitel, das man verdrängt hat oder aufgrund seines beschränkten Weltbildes nicht verstanden hat - und das dem ganzen Buch eine deutlich andere Bedeutung verleiht. Die Stellen, die man am liebsten Wegstreichen würde, weil sie unlogisch, verwirrend oder viel zu verrückt um wahr zu sein erscheinen, sind in Wirklichkeit wichtige Hinweise auf Untergegangenes oder Verdrängtes.

Umgekehrt halte ich die Meinungen feinstofflicher Wesenheiten, definitiv nicht für der Weisheit letzten Schluß. Ich glaube schon daß die Wesenheiten, deren Meinung ich wiedergebe, Gründe haben das zu glauben, was sie glauben. Aber ich weiß, daß Meinung feinstofflicher Wesenheiten nur eine Meinung ist. Andere Wesenheiten können auch im Feinstofflichen aus genauso guten oder schlechten Gründen völlig andere Meinungen vertreten.
VA148. Kersti: Die unterschiedlichen Jenseitsvorstellungen der verschiedenen Geister
Allerdings ist das jeweilige Wesen, dessen Meinung man wiedergibt das einzige, was direkten Zugriff auf die Beobachtungsdaten hat.Derchanneler hat nur bewußten zugriff auf seine intuitive Üversetzung in worte und Bilder. Daher hat man ohne alternative Informationsquelle keine Chance hat, die Sicht der gechannelten Wesenheit richtig zu stellen, weil die Hintergrundinformationen, auf die es sich bezieht, durch die Vorurteile und Verdrängungen der gechannelten Wesenheit gefiltert sind. Haben feinstoffliche Wesen Vorurteile, bleiben sie dem Übersetzer erhalten und er kann sie nicht direkt als solche entlarven.

Um Fehler in einem Channeling zu entdecken, braucht man also eine alternative Informationsquelle über dasselbe Thema.

 
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2. Parallelwelten in anderen Channelings

Der von Autor: Jane Roberts gechannelte Seth beschreibt Parallelwelten ziemlich genau so wie meine eigenen feinstofflichen Anteile sie mir beschrieben haben1., 2.. Natürlich hat Roberts darüber wesentlich mehr gechannelt als ich, so daß daie beiden Bücher wesentlich mehr informationen enthalten als mein eigener Parallelweltentext,aber wesentliche Diskrepanzen zwischen ihrem Text und meinem, kann ich nicht feststellen. Im gewissen Sinne läßt mich diese unbeschränkte Bestätigung ratlos zurück, denn es kommt mir sehr unwahrscheinlich vor, daß mein Channeling fehlerlos sein könnte. Möglicherweise sind dem Gespann Seth/Janre Roberts nur aus denselben Gründen dieseleben Fehler unterlaufen wie mir, da wir beide dieselbe Methode angewenset haben - nämlich Channeling - um zu den Informationen zu kommen.

Ich war deshalb der Ansicht, daß ich eine direktere Überprüfung brauche.

 
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3. Parallelwelten in Reinkarnationserinnerungen

Ich habe einige Reinkarnationserinnerungen, die sich in unsere irdische Geschichte einordnen lassen.
V231.2 Kersti: Meine Reinkarnationserinnerungen aus der irdischen Geschichte
Außerdem habe ich Reinkarnationserinnerungen, die wohl nicht in dieser Welt stattgefunden haben können und die waren in vielerlei Hinsicht verwirrrend. Einerseits gab es Erinnerungen, bei denen mir nicht klar war, ob das nun irdisch oder feinstofflich war, wie beispielsweise diese hier.
FFI3. Kersti: Inhalt: Der Dunkle Fürst
Verwirrrt hat mich daran, daß man dort einerseits Fähigkeiten hatte, wie Gestaltwandel, die ich aus der geistigen Welt kannte, andererseits aber auch meinte auf Nahrung angewiesen zu sein. Heute bin ich der ansicht, daß diese Erfahrung ider Geistigen welt spielt, weil ich inzwischen weiß, daß andere Wesen fressen dort von sehr verletzten Seelen gemacht wird, wenn sie eigentlich abgespaltene anteile wieder integrieren müßten um heil zu werden. Aus der sicht meiner anteile in der Geistigen welt ist dieses Verhalten krankhaft und verschwindet, wenn man die wesen die so etwas tun heilt und ihnen ihre fehlenden anteile zurückbringt. Andere Erfahrungen spielen in Welten, die sehr anders sind als unsere Erde aber ganz offensichtlich materiell.
FI10. Kersti: Mördervogeljäger
Außerdem gibt es auch die reinsten Science-Fiction-Romane!
FI36. Kersti: Inhalt: Das Sternenreich der Zuchtmenschen
FI50. Kersti: Inhalt: Das Drachenreich

Neben diesen Erinnerungen gab es aber auch welche, die für mich mit dem Parallelweltenthema zu tun haben. In einer Welt, in der es die Vampire gibt, stellte ich fest, daß sie offensichtlich bis zum Mittelalter dieselbe oder eine sehr ähnliche Geschichte hatte wie unsere, aber danach eine andere Entwickung genommen hat, weil es dot Vampire gab. Sie hatte auch dieselbe Geographie wie die Erde.
F36. Kersti: Die Vampirschwangerschaft
Außerdem gab es in den Erinnerungen zum Dritten Reich, bei denen ich mich ständig gefragt habe, in welchen fantasyroman ich da gefallen bin, auch Erinnerungen an Portale, durch die man in Parallelwelten, zu anderen Planteten oder in Vergangenheit oder Zukunft reisen kann.
F2003. Karl: Als sie sich beschwerten, daß ich mit dem UFO weggeflogen war erklärte ich, daß man doch mit neuen Flugzeugen einen Probeflug machen müßte
In einer anderen Erinnerung taucht eine Zeitmaschine mit ähnlichen Funktionen auf.
F2086. Jack: Irgendwann hatte ich alle Arbeitsgänge vom Zeitmaschinenbau erledigt, wenn auch nicht gerade in der richtigen Reihenfolge

Besonders verwirrend wirkt auf mich, daß meine feinstofflichen Anteile dieselbe Kultur manchmal als vorrauslaufende Parallelweltbezeichenen, manchmal aber auch sagen, daß sie zu einem anderen am Nachthimmel erkennbaren Stern gehört. wenn man nachfragt, wie sie zu diesen beiden scheinbar widersprechenden Aussagen kommten, meinen sie das würde ich noch vollständig verstehen. Also haben sie ein Weltbild, das irgendwie andere Sterne als Vorrauslaufende Parallelwelten einbindet, ich verstehe aber nicht, wie dieses Weltbild funktioniert.

 
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Parallelwelten in hellseherischer Wahrnehmung

Auch Autor: Michael J. Roads erwähnt in seinem Buch, daß es verschiedene Zukünfte für eine Gegenwart geben kann, die einens sehr unterschiedlichen Charakter haben13..

 
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4. Parallelwelten in spirituellen Erfahrungen, in denen man aktiv handelt

Parallelweltenerlebnisse, die ich über die Gruppenseelenverbindung mitbekomme, lassen sich meiner Erfahrung nach mit denselben Methoden bestätigen wie Erlebnisse auf feinstofflichen Welten:
Beispielgeschichte, Kersti:

Wenn man ein fremdes Leben aus einer Parallelwelt miterlebt und jemand anders auch, der die wesentlichen Erlebnisse bestätigt

Ich selber habe auch an Erlebnisse die in der Gegenwart in Parallelwelten der Erde stattfanden als eine Art Tagtraum aus Sicht meiner dortigen Parallelinkarnation mitbekommen. Ich hatte das Gefühl als diese Person handeln zu können, habe mich aber die meiste Zeit eher passiv verhalten und nur Ideen eingebracht, weil ich der Persönlichkeit die diese Welt kannte, die Führung überlassen mußte, um ihr nicht aus Unwissenheit Probleme zu schaffen. Insgesamt kamen die Parallelweltenerlebnisse sehr ähnlich in meinem Bewußtsein an, wie feinstoffliche Erlebnisse, die Naturgesetze in der erlebten Welt entsprachen aber denen, die ich von dieser Erde kenne.

Dabei hatte ich einen Partner, der dieselben Ereignisse ebenfalls auf diese Weise beobachten und beeinflussen konnte und sie ebenfalls aufgeschrieben hat, so daß er mir teilweise per Email zugeschickt hat, bevor ich seine Email gelesen und meine Sichtweise derselben Ereignisse ihm zugeschickt habe, so daß ich mitbekommen habe, daß wir oft unabhängig voneinander dasselbe beobachtet haben. Ähnliche Erlebnisse habe ich auch am Telefon gehabt, nur daß es dann so war, daß ich etwas gedacht und mein Telefonkontakt etwas, das mit demselben Detail zu tun hatte, ausgesprochen hatte. Solche Erfahrungen habe ich mit anderen Versionen meines jetzigen Lebens in einer fast identischen Welt aber auch mit Welten, in denen die gesamte Geschichte völlig anders verlaufen ist, gemacht.

In meinem persönlichen Weltbild erkläre ich mir das so, daß ich die Erlebnisse von einem mit mit seelenverwandten Gruppenseelenmitglied aus einer Parallelwelt über die Gruppenseelenverbindung mitbekommen hatte, während mein Partner eine andere Person aus seiner Seelenverwandschaft auf dieselbe Weise eine mit ihm enger verwandte Seele mitbekommen hat. Daß wir gerade das mitbekommen haben, war darauf zurückzuführen, daß die höheren Anteile unserer Seelenverwandten einen Hilferuf an die Gruppenseele gesandt hatten und deshalb über diesem Weg von uns - aber vermutlich auch von anderem Mitgliedern unserer Gruppenseele mit Ideen und emotionalem Beistand unterstützt wurde. Daß wir auf verschiedene Personen in demselben Ereignis zugreifen konnten, war kein unglaublich unwahrscheinlicher Zufall sondern ist darauf zurückzuführen, daß unsere Gruppenseelen einen erheblichen Teil der Weltbevölkerung umfassen und man daher fast überall Gruppenseelenanteile finden kann.

In den lebensgefährlichen Situationen, die ich selber in diesem Leben erlebt habe, glaube ich auf dieselbe Weise von Gruppenseelenmitgliedern unterstützt worden zu sein.
O7.C4.3 Kersti: Lebensgefahr-Erfahrungen von Kersti
Ich fühlte mich in dem Augenblick, als ich die Erfahrungen als lebensgefährlich eingeordnet hatte, plötzlich viel größer und ruhiger, als wäre ich nicht mehr die kleine Kersti sondern etwas viel größeres. Ich war auffallend kreativ und konnte gleichzeitig besser auf meine spirituellen Fähigkeiten zugreifen.

 
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5. Der Mandela-Effekt und nicht geglaubte Erinnerungen

Es ist nicht ungewöhnlich, daß sich Menschen an unterschiedliche Versionen desselben Ereignisses erinnern oder Beweise beibringen, daß ein Ereignis nicht so stattgefunden haben können soll, wie sich eine andere Person erinnert. Dies ist der häufigste Grund, wegen denen Menschen an eigene Erinnerungen nicht glauben. Erinnerungen, die nach allgemeinem Verständnis sowieso nicht so passiert sein können, wie das man in seiner Erinnerung hatte fliegen können, werden häufig zu Träumen, die man mit der Realität verwechselt hat, erklärt.4.
VB206. Kersti: Erinnerungen, an die man selbst nicht glaubt

Gelegentlich lassen sich Menschen aber nicht überzeugen, daß ihre Erinnerungen falsch sind. Autor: Titus Rivas hat eine Reinkarnationserinnerung untersucht, bei der F.H. ein leitender Ingenieur in Rente überzeugt war, daß er sich an eine frühere Inkarnation und auch an Beweise für die Richtigkeit dieser Erinnerung, die er aus diesem Leben erhalten hatte erinnerte. Titus Rivas recherchierte nach und konnte nachweisen, daß sowohl die Erinnerungen an die Beweislage aus diesem Leben als auch die Reinkarnationserinnerungen so nicht stimmen konnten. F.H. glaubte den Forschern nicht, sondern fühlte sich von Leuten verfolgt, die mit bösartiger Absicht seine Glaubwürdigkeit untergraben wollten.5.
VB167.2.3.b1 Kersti: Falsche Erinnerungen an Alfred Peacock, der beim Untergang der Titanik starb
An der angeführten Stelle habe ich das als false Memory gedeutet, alternativ könnte man sich aber auch vorstellen, daß sowohl die Inkarnation als auch ihre Verifikation in einer Parallelwelt stattgefunden haben könnten.
VB167.2.4 Kersti: Parallelweltenerinnerungen als Alternativdeutung zu scheinbaren false Memories

Als einen Beweis für die existenz von Parallelwelten sehen kann, kann man den Mandela-Effekt betrachten, der nicht mit False Memories verwechselt werden sollte. Eine False Memory ist einfach, wenn sich jemand falsch an ein Ereignis erinnert hat, es aber keinerlei Beweis gibt, daß diese Erinnerung zutrifft. Eine solche Erinnerung kann beispielsweise entstehen, wenn man etwas träumt und diesen Traum für ein reales Erlebnis hält.
VB167. Kersti: False Memories - falsche Erinnerungen und wie sie entstehen
Im Gegensatz dazu gibt es beim Mandela Effekt den Beweis, daß differenzierte unabhängige Erinnerungen an dasselbe für diese Welt nicht reale Ereignis sich gegenseitig bestätigen. Es muß also irgendeinen Grund geben, warum sich alle an dasselbe erinnern und der Fehler ist nicht so naheliegend, daß man es für einen simplen Irrtum halten könnte. Ein Beispiel dafür ist das Ereignis, das der ganzen Geschichte den Namen gegeben hatte.

Autor: Fiona Broome hatte am 9. September 2010 als Start der Seite "mandelaeffect.com" gepostet:

Wißt ihr, ich dachte, Nelson Mandela wäre im Gefängnis gestorben

Wißt ihr, ich dachte, Nelson Mandela wäre im Gefängnis gestorben. Ich glaubte, ich würde mich klar erinnern, mit Nachrichtensendungen der Beerdigung, Trauer in Südafrika, einigen städtischen Krawallen und einer tiefempfundenen Rede seiner Witwe.

Dann stellte ich fest, daß er immer noch lebt.

Meine Reaktion war vernünftig, "Oh ich muß wohl etwas in den Nachrichten mißverstanden haben".

Ich dachte viele Jahre lang nicht darüber nach, bis - in der VIP-Suite des Dragon*Con - eine Sicherheitskraft nebenher erwähnte, daß sich viele Leute daran "erinnern", daß Nelson im Gefängnis starb.

Ich wurde sofort aufmerksam.

Eins führte zum andern und ich entdeckte eine große Gemeinschaft von Menschen, die sich an dieselbe Nelson-Mandela-Geschichte erinnerten wie ich.3.

Die Mandelaeffekte wurden meines Wissens noch nicht in wissenschaftlichen Fachzeitschriften der Parapsychologie behandelt, es gibt aber Bücher darüber.

Ich gehe davon aus, daß Menschen schlichtweg verdrängen, wenn es verschiedene Vergangenheiten zu unserer Gegenwart gibt, indem sie sich auf eine Version einigen, die sie gemeinsam glauben wollen.

 
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6. Physische Parallelweltenerlebnisse

Autor: H. Dieter Zeh schreibt in "Wozu braucht man “Viele Welten” in der Quantentheorie?"6.:

... bei der etwa ein Akteur aus einer Welt in eine andere wechselt. Damit wird eine solche Vorstellung aber endgültig zur Science Fiction

Die Vorstellung gleichzeitig existierender Welten (oder parallel existierender Historien) ist des öfteren in der Science-Fiction-Literatur benutzt worden. Sie hat dort aber eine triviale und fragwürdige Bedeutung. Wenn nämlich jede der angenommenen Historien völlig unabhängig von den anderen eine “eigene Welt” beschreibt, sind alle bis auf die von uns erlebte ohne jede Konsequenz und daher ohne jeden Sinn. Das gilt auch noch dann, wenn die verschiedenen Historien indeterministisch aus derselben Vorgeschichte entstanden sein könnten. Die fundamentalen dynamischen Gesetze der klassischen Physik sind aber ohnehin deterministisch, so daß selbst dieser unzureichende Anlaß für “viele Welten” entfällt. Ein nicht langweilen wollender Science-Fiction-Autor wird daher stets irgendeine hypothetische Wechselwirkung zwischen seinen fiktiven Welten annehmen, bei der etwa ein Akteur aus einer Welt in eine andere wechselt. Damit wird eine solche Vorstellung aber endgültig zur Science Fiction. 6.
Der Autor nimmt also an, daß solche Erfahrungen nicht real vorkommen würden. Meine feinstofflichen Anteile sind der Ansicht, daß Wechsel zwischen nahe verwandten und einander sehr ähnlichen Parallelwelten sehr häufig vorkommen und daß es nur auf Verdrängung beruht, daß wir das nicht merken.
VB182. Kersti: Der Weg der Seelen durch das Parallelweltensystem
Es fragt sich also, ob es auch irdische Daten gibt, die diese Sicht bestätigen.

Ich habe in diesem Leben eine Erfahrung gemacht, die mir zeigte, daß mit der Zeit etwas seltsam ist.
E9: Kersti: Der Tag hat 24 Stunden und wenn das nicht reicht, hat er eben mehr
Mir haben mehrere Menschen erzählt, daß sie plötzlich in einer Welt gewesen seien, die sich in einigen Dingen erkennbar von ihrer bisherigen Welt unterschieden hatte. So hätte es von einem Tag auf den anderen völlig andere Mode- und Freizeitartikel gegeben und die Menschen, mit denen sie unterwegs gewesen seien, hatten sich an die am Vortag andere Mode nicht erinnern können. Es seien Menschen von einem Tag auf den anderen spurlos aus dem Leben verschwunden gewesen und andere ebenso spurlos und ohne verständliche Erklärung dagewesen. Sonst hätte die Welt aber ähnlich genug gewirkt, daß man sie für dieselbe Welt hatte halten können.

Beispielgeschichte, Kersti:

Die verschwundene und wieder aufgetauchte Sandhalde

Eines Tages rief mich ein Bekannter an und wirkte völlig aus der Bahn geworfen. Es war nicht die Art Verwirrung, die man hat, wenn das Urteilsvermögen getrübt ist, sondern die Art Erschütterung, die man hat, wenn man etwas erlebt hat, was man partout nicht in sein Weltbild einordnen kann.

Er hatte zusammen mit einem Freund einen Platz aus seiner Kindheit besucht, der immer eine großartige Aussicht geboten und der Berg, der diese Aussicht geboten hatte war einfach verschwunden! Besagter Freund, der sowieso schon schlechte Laune gehabt hatte, war ziemlich verärgert, daß die versprochene wunderbare Aussicht nach dem anstrengenden Aufsteig nicht geboten wurde. Tatsächlich gab es auch eine logisch nachvollziehbare Erklärung für das Verschwinden des Berges, denn der Berg nannte sich "Sandhalde" da er die Abraumhalde eines Bergwerkes gewesen war. Unten am Berg stand eine Fabrik die seiner Erinnerung nach den Sand abgebaut und eben als Sand verkauft hat.

Ich vermutete einen Wechsel zwischen zwei nahe verwandten Parallelwelten und meine feinstofflichen Anteile bestätigten diese Vermutung.

Wenige Tage später rief er erneut an und erklärte, er hätte sich bestimmt geirrt. Er wäre auf der Autobahn an besagtem Platz vorbeigefahren und alles wäre wie immer gewesen. Er hätte bestimmt einfach den Weg zu besagter Stelle nicht richtig in Erinnerung gehabt. Trotzdem erschien mir seine erste Erzählung und die Parallelweltenvermutung überzeugender, denn er hatte mir ausführlich erklärt, wie sorgfältig er überprüft hatte, ob er nicht möglicherweise einfach den Weg falsch in Erinnerung hatte. Ich war der Ansicht er wolle einfach verdrängen was er erlebt hatte.

Einige Wochen später rief er erneut an. Er hatte den Platz noch mal besucht und gründlich nachgeschaut. Es sei alles gewesen, wie er es aus seiner Kindheit in Erinnerung gehabt hatte, wenn man mal davon absieht, daß die Bäume größer geworden seien und ähnliche graduelle Veränderungen. Aber das, was er bei seinem vorhergehenden Besuch gesehen zu haben erinnerte, sei von dem Platz aus, den er in beiden Fällen besucht hatte, nun wirklich nicht zu sehen. Es sähe dort jetzt wieder ganz anders und so wie er es von seiner Kindheit erinnerte aus. Besagte Firma, die den Sand abgebaut hatte, hätte es gegeben, aber man hätte vor langer Zeit entschieden, daß sie den Sand aus Umweltschutzgründen nicht weiter abbauen dürfe.

Eine ganze Reihe solcher Ereignisse führen Autor: Werner Betz und Autor: Sonja Ampsler in " Buch: Portale. Eine Spurensuche in Vergangenheit und Gegenwart"7. auf, sei es nun ihr eigenes Erlebnis, in dem sie eine Straße fotographieren wollten, die nicht in diese Zeit zu passen schien oder gleich mehrere Zeugen, die meinen Römische Legionäre gesehen zu haben. In beiden Fällen waren die gemachten Fotos nachher nicht zu finden. Auch den Flug in die innere Erde aus dem Tagebuch von Autor: Admiral Byrd8. deuten die Autoren im Sinne eines Portals in eine Parallelwelt.

Autor: Germán Herrera beschreibt in " Buch: Das Tor", wie er in einem kleinen Indiodorf von einem Platz erzählt bekommt, der angeblich ein Tor an einen anderen Ort sein soll. Es handelt sich nicht um ein normales Tor, wo man entweder jederzeit durchgehen kann oder wo man einen Schlüssel braucht um es aufzuschließen sondern um einen Riß in der senkrechten Felswand, von dem sie Sage umgeht, .9.

 
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7. Parallelweltentechnik

Autor: Oliver Gerschitz, Autor: Preston B. Nichols und Autor: Peter Moon schreiben in ihren Büchern, daß sie sich erinnerten, daß Parallelwelten mit dem materiellen Körper besucht worden seien und es gäbe Kontakte mit Außerirdischen. Es wären Experimente mit der Zeit angestellt worden, das aber unter strengster Geheimhaltung und im Zusammenhang mit Menschenversuchen, die aus einem Horrorfilm entsprungen zu sein scheinen.10., 11., 12.

 
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8. Fazit: Insgesamt überzeugen mich diese Erlebnisse

Mein generelles Fazit ist: Meine eigenen Erfahrungen allein hätten mich nicht überzeugt, aber die Sammlung aus Literaturbeispielen in Verein mit eigenen Erfahrungen, Erfahrungen meiner Freunde und der Tatsache, daß die Quantenmechanik, die definitiv nicht erfunden wurde, um Parallelwelten zu beweisen, diese Deutung nahelegt, überzeugt mich insgesamt, daß es wohl Parallelwelten der Erde gibt.
VB212. Kersti: Das bewußte Universum der Quantentheorie erklärt die spirituellen Phänomene
Die Vorstellung mit den Parallelwelten ist sicherlich noch nicht der Weisheit letzter Schluß, meine feinstofflichen Anteile haben ein noch umfassenderes Modell der Realität, das andere Sterne irgendwie als vorauslaufende Parallelwelten einbindet, das ich aber noch nicht verstanden habe und daher auch noch nicht beurteilen kann.

Für reine Leser dieser Geschichte, kann das naturgemäß bei weitem nicht so überzeugend sein, wenn ihnen das Element der eigenen Parallelweltenerfahrungen fehlt.

Kersti

 
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Quellen

Weitere Quellen:
  1. Autor: Jane Roberts (übersetzt durch Marfa Berger): Buch: B142.5.1 Das Seth-Material. Ein Standartwerk esoterischen Wissens. (2000) Kreuzlingen, München: Hugendubel ISBN 3-7205-2172-9
  2. Autor: Jane Roberts (übersetzt durch Sabine Lucas): Buch: B142.5.2 Gespräche mit Seth. Von der ewigen Gültigkeit der Seele. (2000) Kreuzlingen, München: Hugendubel ISBN 3-7205-2167-2
  3. Autor: Fiona Broome: Nelson Mandela Died in Prison? (Welt: Volltext). Auf: Autor: Fiona Broome: Quelle: The Mandela Effect, Welt: mandelaeffect.com

    Englisches Original:
    See, I thought Nelson Mandela died in prison. I thought I remembered it clearly, complete with news clips of his funeral, the mourning in South Africa, some rioting in cities, and the heartfelt speech by his widow.

    Then, I found out he was still alive.

    My reaction was sensible, “Oh, I must have misunderstood something on the news.”

    I didn’t think about it again for many years, until — in the VIP suite at Dragon*Con — a member of Security (“Shadow”) casually mentioned that many people “remember” when Nelson Mandela died in prison.

    That caught my attention in a hurry.

    One thing led to another, and I discovered a large community of people who remember the same Mandela history that I recall.

  4. Autor: Giuliana Mazzoni, Autor: Alan Scoboria, Autor: Lucy Harvey: Nonbelieved Memories. In: Zeitschrift: Psychological Science, Vol 21(9), Sep 2010, 1334-1340, Welt: PMID: 20689053 (Welt: Volltext)
  5. Autor: Titus Rivas: Alfred Peacock? Reincarnation fantasies about the Titanic. In: Zeitschrift: Journal of the Society for Psychical Research. Volume 58, 1991, 10-15. (Welt: Volltext)
  6. Autor: H. Dieter Zeh: Wozu braucht man “Viele Welten” in der Quantentheorie? Versuch einer Darstellung auch für interessierte Nicht-Physiker. (Welt: Volltext) Abgerufen am 17.4.2016
  7. Autor: Werner Betz, Autor: Sonja Ampsler: Buch: B156.12 Portale. Eine Spurensuche in Vergangenheit und Gegenwart. (2021) D Groß-Gerau: Ancient Mail Verlag, ISBN 978-3-95652-298-7
  8. Autor: Richard Evelyn Byrd: Buch: B156.13 Das Tagebuch des Admiral Byrd. (1995) Peiting: Edition Pandora, ISBN 3-89539-279-0
  9. Autor: Germán Herrera (Übersetzung aus dem Spanischen und Überarbeitung für die deutsche Fassung von Kathleen Göpel): Buch: B156.8 Das Tor. Reise nach Yeyecoaloyan. (1993) München: Knaur, ISBN 3-426-86020-1

     :

  10. Autor: Preston B. Nichols, Autor: Peter Moon: Buch: B156.2 Das Montauk Projekt. Experimente mit der Zeit. (1994) Fichtenau: E.T. Publishing Unlimited. ISBN 3-89539-269-3
  11. Autor: Preston B. Nichols, Autor: Peter Moon, (Aus dem Amerikanischen von James Cohen): Buch: B156.3 Rückkehr nach Montauk. Abenteuer mit der Synchronizität. Das zweite Buch der Montauk-Serie. (1994) Fichtenau: E.T. Publishing Unlimited. ISBN 3-89539-272-3
  12. Autor: Oliver Gerschitz: Buch: B156.4 Verschlußsache Philadelphia-Experiment. Die geheimen Versuche des US-Militärs und ein Riß in der Zeit. (2004) Rottenburg: Kopp Verlag, ISBN 3-930219-78-6
  13. Autor: Michael J. Roads: (Aus dem Englischen von Waltraud Ferrari) Buch: B142.20 Durch sie Sphären der Zeitlosigkeit. Aufbruch zu den grenzenlosen Horizonten des Bewußtseins. (1996) Interlaken: Ansata Verlag, ISBN 3-7157-0199-4

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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