erste Version: 9/2017
letzte Bearbeitung: 9/2017

Chronik des Aufstiegs: Weimarer Republik und Drittes Reich - Seelengeschwister aus der Hölle

F928.

Jeder Engel, der entdeckt, daß es außer seinem Gruppenseelenegoismus noch mehr gibt, was man beachten muß, wird nämlich von den anderen Engeln im Himmel abgespalten und in die Hölle geworfen

Vorgeschichte: F927. Tiuvalin: Wir müssen den Menschen erklären, daß die Beschreibung von den Engeln falsch ist - sie sind nicht gut sondern böse, denn sie werfen ständig Teufel, Satane und andere nette Dämonen in die Höllen

C'her'ohn, aus einer Hölle erzählt:
Zum x-ten Male tat sich dieser vermaledeite Riss auf und es regnete Licht, das in den Augen wehtat und die Haut verbrannte, wenn es jemanden traf. Wir taten dasselbe wie immer und sammelten die Lichttröpfchen ein, taten sie in einen abgeschirmten Kerker, in dem auch schon die anderen vom Himmel gefallenen Engel waren. Der Engel war aber schneller als wir. Ehe wir alles gefunden hatten, hatte sich genug von ihm wieder zusammengefügt, daß er richtig zu Bewußtsein kam, sich kurz umsah, sich entschuldigte und plötzlich samt allen seinen noch nicht integrierten Lichttröpchen eine normale Farbe annahm. Dann stellte er sich als ein Tiuval vor und bot an, die ganzen Verbrennungen wieder zu heilen, was ich ihm erlaubte.

Wir hatten inzwischen herausgefunden, warum Engel von Natur aus so böse sind, das ist nämlich ganz einfach. Jeder Engel, der entdeckt, daß es außer seinem Gruppenseelenegoismus noch mehr gibt, was man beachten muß, wird nämlich von den anderen Engeln im Himmel abgespalten und in die Hölle geworfen. Und weil sie ihre guten Seiten ständig abspalten, lernen sie nie etwas dazu und werden ständig böser.

Dieser brennende Regen aus zerfetzten Engeln, der da ständig vom Himmel regnete, waren damit genau die Engel, die entdeckt hatten, daß sie so etwas wie ein Gewissen und Anstand hatten. Das hieß nicht, daß es einfach war, mit ihnen umzugehen, aber wenn man es klug anstellte, konnte man sie so weit bringen, daß sie sich bemühen, Probleme zu lösen, statt neue zu erschaffen. Der erste Trick ist, daß man einfach alle Engel zusammensteckt, damit sie miteinander reden. Jeder von ihnen hat nämlich eine Geschichte zu erzählen, wie er für den Versuch, Anstand zu üben, bestraft wurde. Dann bestärken sie sich gegenseitig darin, daß sie die wahren Engel sind und die im Himmel böse. Wenn man etwas sieht, was die Engel nicht heilen können, wir aber schon, bietet man ihnen Heilung an. Wir haben einen Tiuval hier, der vor langer Zeit auch mal vom Himmel gefallen ist und die Energien der Engel verträgt. Der macht uns Abschirmungen, damit wir die Engel und wir einander nicht verbrennen, denn sie vertragen unsere Energie so wenig wie wir ihre. Da sie merken, daß wir bereit sind, ihnen zu helfen, bringen sie uns die Heilmethoden bei, die wir noch nicht kennen und sind auch gerne bereit, von uns zu lernen, was wir über Heilung wissen. Dadurch begreifen sie, daß wir auch nicht böse sind, nur für ihre Begriffe gruselig aussehen. Und dann muß man sie nur in ihrem Anstand bestärken, dann werden sie mit der Zeit zu regelrechten Freunden.

Der Tiuval, der diesmal wie die Engel vom Himmel gefallen war, war eine ganz andere Marke, er fragte nämlich als allerstes, ob er Heiler für uns rufen dürfte. Ich fragte ihn, wie er die denn hierher bringen wollte.
"Ach das ist ganz einfach. Die springen einfach von da, wo sie gerade sind, hierher und tauchen direkt bei dem auf, den sie heilen sollten."
Wir stimmten uns über die Gruppenseelenverbindung ab, waren uns sofort einig, denn das war wirklich spannend und wir erlaubten es ihm.
Er rief für fast alle einen Heiler. Es waren viele Tiuvals darunter aber auch welche, die wie wir zu C'her zählten und sogar Satane und Ahrimane. Als ich feststellte, daß einige von uns dabei offensichtlich richtig vergessen wurden, fragte ich ihn, warum das so war. Er erklärte mir, daß, wenn er jemanden vergißt, daß das dann eine Verdrängung ist und daß wir ihm die rausschlagen müssen, damit er ihnen auch helfen kann.

Die Heiler waren sehr gut. Man hatte den Eindruck sie können wirklich alles heilen und uns für all diese Heilmethoden auch Unterricht geben. Außerdem haben sie unseren Akasha-Chronik-Server repariert und an einen anderen angeschlossen, der sogar Daten aus einigen Himmeln abrufen kann, wenn sie nicht zu privat sind.

Als nächstes erklärten wir ihm zwei Dinge, einerseits, daß es die Engel bei uns gab und daß die sicherlich auch Hilfe bräuchten und andererseits erzählten wir von unseren richtigen Problemfällen. Die Tiuvals hatten für beides Lösungen.

Er erzählte daß es von allen großen Engelgruppenseelen inzwischen Gruppenseelenfraktionen gab, von denen so viele schon mal in den Höllen gewesen waren, daß sie bescheidwußten, was die Fehler der Engelgruppenseelen waren und wie man sie vermeidet. Dorthin würde er die Engel, nachdem er geheilt hatte, was er heilen kann, gerne bringen. Und wenn sie irgendwann genug sind, dann werden sie den Himmel umkrempeln, so daß niemand mehr einfach jemdanden in eine Hölle werfen darf, der da nicht hin will.

Ich dachte mir, daß unsere Engel sich darüber bestimmt sehr freuen würden und unser Tiuval brachte die neuen Tiuvals in die Engelhöllen. Zu meinem Erstaunen rief er dort hauptsächlich Engelheiler, die sich um die Verletzten kümmern sollten. Als ich den Tiuval, der diesmal aus dem Riß geregnet war, danach fragte, erklärte er, daß sie auch Engel als Verbündete hatten und daß es so am reibungslosesten funktionierte. Er erzählte mir, daß sie den Plan hatten, alle Höllen und ihre Bewohner vollständig zu heilen und alle die zu Asche verbrannt waren, wieder zusammenzusetzen.

Für unsere Problemfälle hatten sie besonders gut qualifizierte Heiler, die mit sehr vielen Helfern zusammenarbeiteten, um auf jeden Fall jede Verletzung, die der Heiler bei der Arbeit abbekommen könnten, sofort heilen konnten. Ich machte mir trotzdem Sorgen, weil unsere Problemfälle wirklich sehr aggressiv waren. Aber sie bekamen das tatsächlich hin, nicht völlig ohne dabei irgendwelche Schäden einzustecken, die nicht heilbar waren. Das wurde aber dadurch ausgeglichen, daß der Patient Heilmethoden wußte, die wir längst vergessen hatten und zum Dank nach der Heilung den Heiler ein wenig heilte. Danach konnten dann wieder ihre eigenen Heiler Dinge Heilen, die sie vorher hatten nicht heilen können, so daß das Gesamtergebnis für den Heiler positiv war.

Ich entschied, daß ich mehr über diese Tiuval-Gruppenseelenfraktion wissen mußte und fragte ihn, ob ich mir sein Reich einmal ansehen könne. Er erkundigte sich genau, was ich wollte und erlaubte mir alles, auch seine Erdinkarnation zu begleiten, die als Mensch inkarniert war und ein Pferd aus der C'har-Linie als Begleiter und Verbündeten hatte. Er warnte mich aber, daß er bei bösen Engeln in Gefangenschaft war und deshalb Verletzungsgefahr bestand. Das war für meine Begriffe irrelevant, ich brauchte ein möglichst vollständiges Bild der Welt außerhalb des Höllensystems, was mir bisher bekannt war. Sonst hatte ich keine Grundlage, um eine sinnvolle Strategie zu planen und ich wollte mich nicht allein auf Hörensagen verlassen oder nur die ungefährlichen Gegenden auskundschaften. Dankenswerterweise war der Tiuval sogar bereit, nicht nur meine Kundschafter sondern jeden meiner Anteile auf die Anteilslisten aufzunehmen, um sicherzustellen, daß niemand verloren geht und jeder, der verletzt ist, geheilt wird.

Kersti

Fortsetzung:
F940. Geron: "Nur zu, das enthebt mich wenigstens der Sorge, daß ich zum falschen Zeitpunkt das Falsche sagen könnte!" gab ich spöttisch zurück

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
FI21. Kersti: Inhalt: Seelengeschwister aus der Hölle

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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