Die ganzen Mißverständnisse und Kriege seien aus dieser unterschiedlichen Seelengeschichte entstanden, sagte Hans Hermann von Katte
Vorgeschichte:
F2655. Kamiron:
Hans Hermann von Katte verblüffte mich immer wieder
Ells ssa Ssittarr erzählt:
Hans Hermann von Katte hielt einen Vortrag über den Unterschied zwischen Menschen und Echsen, der das Thema in einer Weise darstellte, die mir völlig unbekannt war. Gut, Kamiron hatte ein paar Andeutungen gemacht, die in die Richtung gingen, aber es waren eben nur Andeutungen gewesen.
Er begann mit der bekannten Tatsache, daß Menschen eigentlich keine richtigen Seelen haben, sondern sich nach dem Tod verflüchtigen und erklärte, das Menschen der Ansicht seien, daß Echsen keine richtigen Seelen haben sondern eigentlich nur seelenlose Körper seien und sie seien der Ansicht, daß wir nicht mehr wären als reine Tiere. Ich wunderte mich, warum er als Mensch das nicht als seine eigene Ansicht vertrat, sondern behauptete, in Wirklichkeit sei das ganz anders. Er war ja schließlich ein Mensch, wie jeder sehen kann, der ihn ansieht.
Wir würden ja den Unterschied zwischen dem Körper und dem kennen, was wir als Seele sehen. Der Körper ist feststofflich und das was wir Seele nennen, ist feinstofflich. Das was wir Echsen Seele nennen, bezeichnen die Menschen wie den materiellen Körper als Körper, nennen ihn aber nicht materiellen Körper sondern bezeichnen ihn als einen feinstofflichen Körper oder Astralkörper und nennen etwas anderes Seele, nämlich einen Körper, der noch feinstofflicher ist als die Seele und in umfassenderen Modellen als Mentalkörper bezeichnet wird. Der Mentalkörper steht im selben Verhältnis zum Astralkörper wie der Astralkörper zum materiellen Körper, erklärte er.2.
Ich fragte, ob es Beweise gäbe, oder ob die Menschen das einfach nur glauben. Daraufhin erklärte mir Hans Hermann von Katte diverse Methoden, mit denen man Dinge ins Bewußtsein holen kann, die mir Kamiron schon einmal ungefähr so erklärt hatte. Das würde etwas dauern, aber damit könne auch eine Echse sich nach und nach die feinstofflicheren Ebenen bewußt machen.
Er sagte dann, daß wir Echsen ursprünglich aus einem anderen Universum stammen würden, das vor unserem existiert hatte aber zerstört worden sei und daß die Materie die zerfallenen Wesen dieses früheren Universums sei. Aus dieser hätten wir uns allmählich wieder zusammengesetzt. Ab einem bestimmten Punkt wären wir wieder so weit, daß wir die höheren Ebenen wahrnehmen und uns an das vorhergehende Universum erinnern könnten, das wüßte er, weil er Echsen kennen würde, die das schon geschafft haben.
Die Menschen dagegen wären Seelen die mit ihrem vorhergehenden Universum nach und nach immer feinstofflicher geworden seien und dann ebenso nach und nach in diesem Universum immer materiellere Körper angenommen hätten, bis sie den Echsen wieder begegnet seien. Die ganzen Mißverständnisse und Kriege seien aus dieser unterschiedlichen Seelengeschichte entstanden.3.
Daß unsere Seelen ursprünglich die von sehr kleinen Tieren gewesen waren und immer größer wurden, entspricht auch unseren Überlieferungen. Von dem Rest war mir nur bewußt gewesen, daß die Wildlinge der Menschen in meinen Augen ganz unvernünftige Vorstellungen von Seelen haben. Die Geschichte kam mir irgendwie irreal wie ein Märchen vor, aber sie mochte die Unterschiede durchaus erklären.
Er erzählte dann noch einiges über noch feinstofflichere Ebenen, was schlichtweg zu viel war, um sich das im Einzelnen zu merken, aber ich konnte mir ja die Aufnahme seines Vortrages später noch einmal ansehen, wenn mich das dann noch interessiert.
Jedenfalls waren seine Vorträge interessant und ich würde sie mir weiterhin anhören.
Die Wirkung auf meine Studenten war lustig, sie stritten sich nämlich, ob Hans Hermann von Katte ein Irrer, ein spiritueller Meister oder ein Dummkopf war. Ich nutzte die Diskussion daher in meinem Unterricht als Beispiel für kulturelle Unterschiede, die Unvereinbarkeit kultureller Weltbilder und wie man lernt Dinge aus unterschiedlichen Weltbildern heraus zu verstehen, um gute kulturelle Übersetzungen zu finden. Außerdem sagte ich ihnen, daß sie Kattes Meinung nicht verstanden hatten, so lange sie ihnen nicht sinnvoll im Ramen von Kattes Lebenserfahrung und des Weltbildes vorkäme. Ich sagte ihnen, daß sie etwas, was sie nicht verstanden haben auch noch nicht beurteilen können. Natürlich würde ich das über mehrere Jahre verteilt noch mehrfach an verschieden Beispielen erklären müssen, bis die Idee wirklich in ihren Köpfen ankommen würde, schließlich war das eine Anfängerklasse, aber sie würden nach und nach lernen. 4.
Nachher fragte mich Katte, wie denn die Vorlesung auf die Studenten gewirkt hätte. Ich deutete es zuerst nur dann, aber als ich merkte, daß er amusiert reagierte und mich fragte, was ich dazu gesagt hatte, sagte ich natürlich, wie ich das für meinen eigenen Unterricht genutzt hatte, um ihnen eine Vorlesung zu der Unvereinbatrkeit kultureller Weltbilder zu halten. Wir unterhielten uns dann noch eine ganze Weile darüber, welche kuriosen Erfahrungen wir in unterschiedlichen Kulturen damit gemacht hatten. Kattes nächste Vorlesung handelte dann auch davon, wie er Erfahrungen mit Weltbildunterschieden in seiner eigenen Kultur und in anderen Kulturen gemacht hatte.
Fortsetzung:
F2657. Hans Hermann von Katte:
Was hatte sie dazu gebracht, meine Vorträge so zu schätzen, wenn sie doch außer Mißverständnissen nichts produzierten?