erste Version: 8/2025
letzte Bearbeitung: 8/2025

Die Pforten der Hölle: Der von den Nazis unterwanderte Geheimdienst

F267.

Ich würde ihr noch eine Chance geben, alles zu erklären, glaubte aber nicht, daß das meine Meinung ändern könnte

Vorgeschichte: F1400. Jack: "Du lebst?" rief meine Mutter ungläubig und begann zu weinen

Jacks Mutter erzählt:

Ich fuhr dann zu meiner zweiten Frau, die ich nach dem Tod meiner ersten Frau geheiratet hatte. Meine Tochter war von meiner ersten Frau, sie hatte zwei Kinder von ihrem ersten Mann und wir hatten uns entschieden, daß wie die drei und eventuelle gemeinsame Kinder gemeinsam aufziehen wollten. Ich hatte mich schon oft über meine Frau geärgert, aber bisher waren das verletzende Worte und Gedankenlose Kleinigkeiten gewesen. Nichts das so schwerwiegend gewesen wäre, daß ich mich hätte scheiden lassen. Daß sie aber mein Kind ins Heimgegeben hatte und meinen Eltern noch nicht einmal gesagt hatte und dann von der Witwenrente lebt, war aber eindeutig gegen die Abmachung. Und da ich keine Garantie hatte, daß ich danach am Leben bleibe, kam es überhaupt nicht in Frage, mit ihr zusammenzubleiben und ihr damit die Chance zu geben es bei der nächsten Gelegenheit endgültig so zu machen. Außerdem fragte ich mich ehrlich, warum mein Kind sich normaler verhält, nachdem sie zuerst ins Heim gesteckt und dann zu meinen Eltern gekommen ist, als wenn ich einfach nur länger weggeblieben bin und sie bei meiner Frau war. Was hat sie mit meiner Tochter gemacht? Ich würde ihr noch eine Chance geben, alles zu erklären, glaubte aber nicht, daß das meine Meinung ändern könnte.

Ich fuhr also hin und redete mit ihr. Zunächst antwortete sie ausweichend, sie hätte ja so eine Angst gehabt, sie könnte doch nichts dafür. Was sie denn machen hätte sollen, woraufhin ich ihr erklärte, daß ich ihr das exakt erklärt hatte und daß ich ihr vor unserer Verlobung gesagt habe, daß ich einen gefährlichen Beruf habe und daß sie dafür zuständig ist, sich dann auch um meine Tochter zu kümmern und aufzupassen, daß ihr nichts passiert und etwas aus ihr wird. Als sie mich daraufhin fragte, was sie mit einem behinderten Kind soll, sagte ich nur noch, daß wir uns beim Scheidungsrichter wiedersehen.

Tatsächlich hatte ich die Unterlagen bereits vorbereiten lassen, nur wollte ich es nicht umsetzen, ohne ihr eine Gelegenheit zu geben, sich zu rechtfertigen, falls es etwas gegeben hatte, von dem ich nicht gewußt hatte und wo sie tatsächlich nicht hätte wagen können, etwas zu tun.

Ihre Kinder konnten natürlich nichts dafür und ihnen hatte ich auch versprochen, mich wie ein Vater um sie zu kümmern. Dieses Versprechen würde ich auch einhalten. Ich würde für die Zimmer der Kinder, für ihre Ernährung und für ihre Ausbildung zahlen und mir Auch Zeit nehmen, mit ihnen Urlaub zu machen.

Ich rief also bei bei meiner Sekretärin an und sagte ihr, daß sie sich darum kümmern solle.

Kersti

Fortsetzung:
F2678. Kersti: D

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben