erste Version: 8/2025
letzte Bearbeitung: 8/2025

Die Pforten der Hölle: Der von den Nazis unterwanderte Geheimdienst

F2720.

Ich erinnerte mich plötzlich, wie ich als kleines Kind immer mit meinem Freund Buda geredet hatte

Vorgeschichte: F2682. Kamiron: Als ich Jack zu beschützen versuchte, stellte ich fest, daß das richtig Arbeit war
F2708. Buddha: Ich hatte noch gesehen, wie eine Echse in Jacks Auto eingestiegen war und dann war er plötzlich verschwunden

Jack erzählt:
Ich hatte mich mit der Echse im Wald getroffen und war mit ihr wieder zu der Zeitmaschine gefahren. Auch diesmal verließ ich die Höhle zu einer anderen Tageszeit als ich hineingefahren war und fuhr dann mit der Echse zu dem Gehöft im Wald.

Als ich ihn fragte, warum Buddha mich aus dem Blick verloren hatte, sagte Kamiron:
"Das weiß ich auch nicht so genau, aber ich würde es gerne mit Buddha persönlich klären. Kannst du ihn rufen?"
Ich tat wie gewünscht. Ich hatte das Gefühl, es wäre schwieriger als sonst, zu Buddha durchzudringen, als könne er mich nicht richtig sehen, aber trotz dieses Gefühls klopfte es wie gewohnt an der Tür. Die Echse forderte ihn auf hereinzukommen und sagte, sie hätte schon viel Gutes über Buddha gehört, wäre aber verwundert, da sie uns jetzt beide nebeneinander sieht, wie zwei so eng verwandte Seelen einander so leicht aus dem Blick verlieren könnten. Sie hätte zwar diesen Hof gegen Feinde abgeschirmt aber nicht damit gerechnet, daß das die eigene spirituelle Führung in Mitleidenschaft ziehen könnte, da sie doch über das innere Licht miteinander Kontakt hält.
Buddha antwortete darauf, daß er das auch nicht verstand und erzählte, daß er mich in meinen ersten Lebensjahren als Schutzengel begleitet hatte und daß ich ihn auch gesehen hatte, daß ich dann aber plötzlich verchwunden sei und er mich nicht wiedergefunden hätte.
Ich erinnerte mich plötzlich, wie ich als kleines Kind immer mit meinem Freund Buda geredet hatte, der für alle anderen unsichtbar gewesen war und von dem ich den anderen nicht erzählen sollte, weil er ein Geheimnis ist. Buda hatte ich immer sehr gemocht weil er so schöne Geschichten erzählt und mich warnte, wenn die gemeinen älteren Nachbarskinder kommen, so daß ich mich rechtzeitig verstecken konnte. Und dann war Buda plötzlich verschwunden und ich verstand nicht warum. Ich erzählte das so und nannte auch zwei drei besondere Begegnungen, worauf Buddha mich an zwei andere Geschichten erinnerte, die ich als Kind mit ihm erlebt hatte. Ich hatte zwar den Namen Buddha nicht richtig ausgesprochen, aber das war er offensichtlich gewesen.

Dann kratzte plötzlich jemand an der Tür und winselte, als wäre da ein Hund, der reinwill. Die Echse öffnete die Tür und stand einem Wolf von der Größe eines kleinen Pferdes gegenüber, der ihn schwanzwedelnd begrüßte. Ich hörte den Wolf ganz deutlich sprechen. Er sagte, daß er auch dabei sein wollte, wenn wir uns unterhalten. Ich fragte mich mal wieder, ob ich vielleicht träume, woraufhin der Wolf zu mir sagte, daß ich ihn doch kenne, er wäre doch immer bei mir, auch wenn ich im Alltag materieller ausgerichtet wäre und ihn deshalb nur als Gedankenstimme höre. Stimmt, die Stimme kannte ich, die hatte mich immer vor Gefahren gewarnt, aber seit ich Buddha auf dem Sternenschiff gesehen hatte, hatte mich auch seine tiefe Männerstimme öfter gewarnt.

Der Wolf hieß Fenrir, hatte er mir mal gesagt.

Wir haben uns dann noch länger unterhalten und geplant wie wir weiter vorgehen, aber viel davon habe ich vergessen. Außerdem haben Buddha und die Echse etwas gemacht, damit Buddha mich besser sieht. Während wir das besprochen haben, habe ich das ganz genau verstanden, aber später war es mir nicht mehr bewußt.

Es gab viele verschiedene politische Fraktionen, die in der interstellaren und interdimensionalen Politik eine Rolle spielten. Was mir bei Kamiron auffiel war, daß die Echse ausgesprochen farblos wirkte, als würde sie politsch rein gar nichts von uns wollen. Da ich aus ihrer Rolle so überhaupt nicht schlau wurde, fragte ich sie schließlich, was eigentlich ihre politischen Ziele wären. Ich bekam keine Antwort, die ich verstand. Er sagte schon etwas, was er für eine Antwot hielt, aber mir fehlten einfach die Grundlagen, um das richtig zu verstehen.

Dann kam er darauf zu sprechen, was er mit mir vorhatte. Er hätte nämlich einen Gast, der aus der Kindheit von dem alten Preußischen König Friedrich dem Großen käme und Autor: Hans Hermann von Katte hieße. Er sei der Fechtlehrer von ihm gewesen. Er wolle daß wir uns kennenlernen, und beide etwas über die Unterschiede zwischen dem Preußen der damaligen Zeit und dem Amerika von heute begreifen. Ob ich bereit sei, mich mit ihm zu treffen und etwas Zeit mit ihm zu verbringen.

Ich könnte das hier machen oder in einer meiner eigenen Waldhütten. Allerdings wäre es sinnvoller das in einer meiner Waldhütten zu machen, da sich Kamiron und Buddha dann darum kümmern können, daß die so gut abgeschirmt und geschützt ist wie sein Haus hier. Ich entschied mich also für eine meiner Waldhütten und besprach alles. Und ein paar Wochen Urlaub die in irdischer Zeit nur eine halbe Stunde dauern sind ja etwas Gutes.

Kersti

Fortsetzung:
F2573. Hans Hermann von Katte: Ich wurde ihm als Kamirons Schüler aus Preußen vorgestellt. Er erklärte mir, daß das Haus im Wald, wo wir ihn besuchten, in Amerika stünde und daß es das Jahr 1962 in meiner Zeitrechnung sei
F2704. Buddha: Ich brauchte ein paar Wochen, um alles ideal auf Jack einzurichten und suchte dann den Zeitpunkt auf, wo er zu dieser Reise bereit war

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben