Als jemand der schon als Jugendliche Telepathieexperimente gemacht hatte und später aus der Erkenntnis heraus daß bie mir da so einiges anders ist als bei anderen Leuten ganz genau nachgefragt hat wie andere Leute Dinge wahrnehmen, brauchte ich nur zu hören, daß "Stimmenhören" ein Symptom von Schizophrenie sei, um mich zu fragen: "Was für Stimmen?" In der subjektiven Wahrnehmung konnte ich mir folgende Unterschiede vorstellen:
Sinnlose Geräusche als Stimmen, akustische Halluzinationen die als Stimmen im Unterschied zu durch Gegenstände erzeugte Geräusche erkennbar sind
Laute Worte oder Sätze, als hätte jemand sie wirklich gesprochen, für die es keinen physisch realen Sprecher gibt.
sprechliche Gedanken, die man nicht als eigene Gedanken empfindet, die aber auch nicht mit einer Geräuschwahrnehmung verbunden sind
Wobei ein nichtsprachlicher Denker wie ich durchaus auf den Gedanken kommen kann, sprachliches Denken als "Stimmenhören" zu verstehen und nicht normal zu finden. Ich war jedenfalls ganz fassungslos, als ich erfuhr, daß Menschen Worte zum denken verwenden und dachte, daß die doch viel zu primitiv für richtiges denken wären! In einer Kultur wo Radio und Fernsehen nicht bekannt sind, würden Menschen "Stimmen" aus diesen Geräten sehr leicht als Halluzinationen fehldeuten können.
Wenn man über die Quelle der Stimmen nachdenkt, gibt es folgende prinzipielle Möglichkeiten
Halluzinationen im Sinne von Geräuschen, die das Gehirn produziert
Flaschbacks - unverarbeitete Erinnerungen an Erlebnisse, in denen Stimmen eine Rolle gespielt haben
Eigene abgespaltene Anteile, die man entweder absichtlich so weit abspaltet, daß man sie als Du wahrnehmen kann, um bestimmte Dinge zu klären oder die man für fremd hält
Kommunikation mit Geistern unterschiedlicher Art: Verstorbene, Schutzengel, Dämonen...
telepathische Kommunikation mit inkarnierten Menschen
Ich stellte dann in meiner Arbeit als Geistheilerin, bei der sich jeder meldet, der meint, es mit Geistern oder aufgezwungener Telepathie zu tun zu haben, fest, daß alle diese verschiedenen Möglichkeiten durchaus als "Psychose" diagnostiziert werden können und fand das sehr verwirrend.
Wenn Teile des Gehörzentrums im Gehirn gereizt werden, produzieren sie Geräusche. Das kann auch im Ohr selbst passieren oder wenn Gehörnerven direkt gereizt werden.
Ohrgeräusche: Rauschen, Brummen oder Pfeifen bekannt, das als objektives Ohrgereäusch im Ohr selbst entsteht oder als subjektives Ohrgeräusch im Ohrnerv oder den entsprechenden Teilen der Hörbahn entsteht
visuell induzierte auditive Synästhesie: Gesehenes wird durch das Gehirn in Geräusche umgesetzt. Dies führt zu einer besseren Auswertung des gesehenen, beispielsweise können rhythmische Vorgänge dadurch besser wahrgenommen werden.3.
Palinakusis: Gehörte Geräusche werden meist direkt nach dem hören wie ein Echo immer wieder gehört, selten aber zusätzlich auch Stunden bis Tage später noch einmal. Dabei kann es sich um einzelne Wörter, ganze Sätze, Musikstücke aber auch Geräusche handeln. Die wie ein Echo wiederholten Geräusche können gegenüber dem Original unverändert erscheinen aber auch schärfer und lauter, leiser oder dumpfer. Sie wirken so sehr wie echte Geräusche daß die Betroffen oft nach der Quelle des Geräusches suchen, wenn sie beispielsweise ein Türklingeln als palinakustische Halluzination hören noch einmal zur Tür laufen, weil sie dachten, es klingelt.1. Ursachen können sein: fokale Hirnläsionen (beispielsweise bei Schlaganfall); Epilepsie; Migräne; Schwerhörigkeit; psychiatrische Störungen.2.
Ich selber habe anfangs telepathische Kommunikation nichtsprachlich wahrgenommen, ähnlich wie das in Nahtodeserfahrungen beschrieben ist und später diese Kommunikation automatisch in Sprache übersetzt. Auch hierbei erhalte ich richtige Informationen über andere Menschen.
Ich kenne zudem mehrere Menschen die Stimmen in einer eher krankhaften Form wahrnehmen, wobei ich selbst aber die Wesen, deren Stimmen es sind, ebenfalls feinstofflich wahrnehme. Teils handelt es sich um abgespaltene Persönlichkeitsanteile des Betroffenen, teils aber auch um andere Wesen.
Da die Forschung bisher von einem materialistischen Weltbild ausgegangen ist, ist es sehr wahrscheinlich, daß sie bei psychisch kranken Menschen, die ihre Wahrnehmungen oft auf unlogische und verwirrende Weise ausdrücken, eventuelle Hinweise darauf, daß es sich hierbei um telepathische Wahrnehmungen handeln könnte, übersehen oder, wenn sie sie in den Arbeiten anderer Menschen sehen aus dem Bewußtsein ausblenden.
Daher besteht die Absicht hier zu untersuchen inwieweit bei psychischen Krankheiten eine telepathische Kommunikaton stattfindet.
Klaus Podoll: Musical Palinacousis as an Aura Symptom in Persistent Aura without Infarction. In: Rose F. Clifford: Neurology Of Music. (2010) London: Imperial College Press, ISBN: 978-1848162686, pp. 221-237 (Volltext)
Melissa Saenz, Christof Koch: The sound of change: visually-induced auditory synesthesia. Current Biology, Volume 18, Issue 15, 5 August 2008, Pages R650-R651 (Volltext)
Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5,
34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615,
https://www.kersti.de/,
Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal
im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von
Lesern immer bekomme.
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