erste Version: 7/2017
letzte Bearbeitung: 8/2021

O11.

Satanistischer ritueller Mißbrauch - Ein komplexes Rätsel

Inhalt

O11. Kersti: Zusammenfassung und Inhalt
O11.1 Kersti: Teil 1: Satanistischer ritueller Mißbrauch - real?
O11.2 Kersti: Teil 2: Falsche Erinnerungen: Die Generationenübergreifenden satanistischen Sekten existieren nicht
O11.3 Kersti: Teil 3: Die Wissenschaftliche Debatte: Achtung, es menschelt!
O11.4 Kersti: Teil 4: In welchem Verhältnis stehen die False Memories zu satanistischem rituellem Mißbrauch zur Realität?
O11.5 Kersti: Teil 5: Organisierte Kriminalität: eine andere Erklärung für rituellen Mißbrauch
O11.5.1 Kersti: Einführung
O11.5.2 Kersti: Mißbrauch in Organisationen versus organisierter Mißbrauch
O11.5.2 Kersti: Kriminelle Organisationen die Kinderprostitution betreiben sind sehr gefährlich
O11.5.3 Kersti: Ist das Religion? - Einiges, was unter dem Label satanistischer ritueller Mißbrauch läuft, ist besser als organisierte Kriminalität beschrieben, denn als Sekte
O11.5.3 Kersti: Ein Dämonenkind in einer Dämonenfamilie - oder - eine Katze?
O11.5.3 Kersti: Freimaurermädchen oder Luziferanerin?
O11.5.4 Kersti: Satanismus, UFOs und fingierte Morde als Taktik, um echte Verbrechen zu verschleiern
O11.5.4.1 Kersti: Inkonsistente Erziehung als Aufspaltungsprizip
O11.5.4.2 Kersti: Echte und fingierte Morde bei rituellem Mißbrauch
O11.5.4.2 Kersti: Getötete Tiere
O11.5.4.2 Kersti: Die fünfjährige Stella mußte ihre Freundin Miranda opfern
O11.5.4.2 Kersti: Vorgegebene Morde
O11.5.4.3 Kersti: x
O11.5.4. Kersti: x
O11.5.5 Kersti: x
O11.5.6 Kersti: x
O11.5. Kersti: x
O11.6 Kersti: Teil 6: Spirituelle Deutung der False Memories zu satanistischem rituellem Mißbrauch
O11.Q Kersti: Quellen

Teil 5: Organisierte Kriminalität: eine andere Erklärung für rituellen Mißbrauch

 
Inhalt

5.1 Einführung

 
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5.2 Mißbrauch in Organisationen versus organisierter Mißbrauch

Es gibt Verbrechen die innerhalb von Organisationen stattfinden, weil keine ausreichenden Maßnahmen gegen diese Verbrechen ergriffen werden und Organisationen die gegründet wurden, um Verbrechen zu begehen. Zwischen beidem liegt ein himmelweiter Unterschied, allerdings gibt es alle Übergangsformen zwischen der extrem verbrecherischen Organisation und dem privaten Mißbrauch innerhalb von Organisationen.
VB170. Kersti: Sexuelle Übergriffe und was sie verhindert

Beispielgeschichte, Kersti:

Kriminelle Organisationen die Kinderprostitution betreiben sind sehr gefährlich

Das erste mal hört ich in einem privaten Gespräch von organisierten Kindesmißbrauch. Eine Bekannte erzählte mir, sie sei einmal mit ihrem Schwager, einem Rechtsanwalt der das Erbe von Erich Kästner betreut hätte, in eine abgelegene bergige Gegend gefahren und hätte auch nicht wissen dürfen, wo genau der Ort lag, zu dem sie fuhren. Das Ziel der Reise sei ein Kinderheim gewesen, das von Erich Kästners Erbe bezahlt wurde. Dort waren Kinder, die durch kriminelle Organisationen als Kind-Prostituierte mißbraucht worden seien und solche Organisationen seien sehr gefährlich. Die Kinder wären dort sehr gut betreut worden, mit Therapien und so.

 
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5.3 Ist das Religion? - Einiges, was unter dem Label satanistischer ritueller Mißbrauch läuft, ist besser als organisierte Kriminalität beschrieben, denn als Sekte

Umgangssprachlich nennen wir die religiösen gemeinschaften Sekten, die uns in irgendeiner Form kaputt oder krank erscheinen. Dieser Eindruck mag zutreffen oder aber auch nicht, denn es gibt kranke Gemeinschaften und Gemeinschaften die gesünder sind als unsere Gesellschaft als Ganzes, aber trotzdem heftig abgelehnt und als Sekten bezeichnet werden.

Wenn man sich die "Religionen" anschaut, die im Zusammenhang mit rituellem Mißbrauch beschrieben werden, dann wird als allererstes deutlich, daß sie wenig Ähnlichkeit mit dem Satanismus haben, den ich weiter vorne beschrieben habe.
O11.2.2 Kersti: Satanisten sind weitaus harmloser als ihr Ruf

Ein Dämonenkind in einer Dämonenfamilie - oder - eine Katze?

Marie Mathonis Vater betreibt eine elitäre Agentur, die die perversesten Wünsche seiner zahlungskräftigen Kundschaft befriedigt. Sie als seine Tochter wurde gegen Bezahlung Folter und Kindesmißbrauch ausgesetzt. Eine Methode um die Tochter dazu zu bewegen, daß sie das alles möglichst stilecht mitmacht, bestand darin, ihr weiszumachen, sie wäre ein Dämonenkind in einer Dämonenfamilie, andere Persönlichkeitsanteile hielten sich aber auch für eine Katze und einen Kindsoldaten aus Nicaragua. B7.11.1
Wenn ein Kind für sadistische Kinderpornographie eine Dämonenidentität entwickeln soll, die aber nicht anders verwendet wird als andere falsche Identitäten, fragt man sich: Ist das Religion - oder reine Geschäftemacherei?

Als nächstes wird deutlich, daß es irreführend ist, davon auszugehen, es würde sich bei den "Religionen" die damit zu tun haben, unbedingt um Satanismus handeln.

Freimaurermädchen oder Luziferanerin?

Old Lady ist Pseudonym für eine Person, die als Kind in einer Organisation benutzt wurde, die zwei Teilen des Persönlichkeitssystems des Kindes gleich zwei verschiedene Religionen vermittelte. Ein Teil seiner Persönlichkeitsanteile hielt sich für ein Freimaurermädchen, das an eine grausam pervertierte Version des Christentums glaubte. Andere Persönlichkeitsanteile sahen sich selber als Luziferaner, die ein ebenso grausames und perverses Glaubenssystem vertraten. B7.12.3
Wenn unterschiedliche Persönlichkeitsanteile derselben irdischen Menschen durch dieselbe Organisation zwei verschiedene, miteinander nicht vereinbare Religionen vermittelt bekommen, die zudem noch als verfeindet dargestellt werden, fragt sich wieder: Ist das Religion?

Natürlich kann man argumentieren, daß es doch Religion sei, weil Religion nach Karl Marx sowieso nur Opium fürs Volk sei. Daß es Religion wäre, weil die Inhalte dieser aufoktroierten Glaubenssysteme religöse Symbole und Themen enthalten würden. Man kann argumentieren, daß es Religion wäre, weil die Opfer dieser Systeme wirklich an diese Religionen glauben. Man kann sicherlich lange Abhandlungen darüber schreiben, ob das hier dargestellte unter dem Begriff Religion korrekt beschrieben ist oder nicht.

Tatsache ist, daß das nicht ganz das ist, was man sich üblicherweise unter einer Religion vorstellt, daß diese Organisationen als kriminelle Organisationen unzweifelhaft richtig beschrieben sind, während die Religion eher dazu dient vor sich selbst und anderen zu verschleiern, daß das, was dort läuft, unzweifelhaft Verbrechen sind.

Organisierter Mißbrauch stellt nur eine kleine Minderheit der Fälle dar, die Kinderschutz-Teams bearbeiten. Laut einer 1994 veröffentlichten Untersuchung von Autor: Jean Sybil La Fontaine werden in England und Wales jährlich 242 Fälle von organisiertem Mißbrauch der Polizei oder den sozialen Einrichtungen bekannt, etwa 21 dieser Fälle beinhalten Anschuldigungen von rituellem Mißbrauch. Es wurde kein Hinweis darauf gefunden, daß der Mißbrauch magischen und religiösen Zielen diente. In den drei bewiesenen Fällen von rituellem - nicht satanischem - Mißbrauch war das Ritual nur sekundär gegenüber dem sexuellen Mißbrauch. Daher lenkt eine Darstellung dieser Form des rituellen Mißbrauchs als Satanismus nur vom eigentlichen Problem ab. B7.14

Ein weiterer Grund, so etwas nicht Religion sondern kriminelle Organisation zu nennen, ist, daß es für die Kategorie harmlosen Freidenker, aber auch für die pubertierenden Jugendlichen, die mal richtig unmöglich erscheinen wollen, die beiden Gruppen, die sich oft selber als Satanisten sehen, bedrohlich werden kann, wenn sie fälschlicherweise mit diesen kriminellen Organisationen in eine Kategorie eingeordnet und selbst für kriminell gehalten werden.

 
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5.4 Satanismus, UFOs und fingierte Morde als Taktik, um echte Verbrechen zu verschleiern

5.4.1 Inkonsistenz als Erziehungprinzip, um Persönlichkeitsanteile zu haben, in denen man etwas verbergen kann

Der zentrale Grund für die Aufspaltung einer multiplen Persönlichkeit ist nicht körperliche Gewalt, sondern eine Erziehung, die so inkonsistent ist, daß das Erlebte sich nicht zu einem Gesamtbild integrieren läßt, Verrat durch Bezugspersonen und Vorgesetzte oder daß die Wahrheit wahrzunehmen verboten ist.B3.7 Entsprechend wird bei der planvollen Aufspaltung der Persölichkeit zu kriminellen Zwecken gezielt eine inkonsiste Erziehung benutzt - beispielsweise im Zusammenhang mit mehreren nicht verienbaren Religionen (z.B. Luziferaner/FreimaurerB7.12 S.89f) oder Selbstbildern (Dämon, Katze, Kindsoldat, wichtige PersonB7.11.1). Auch Verrat von Bezugspersonen und an Schützlingen wird gezielt mit eingeplant, beispielsweise indem dieselben Eltern die Persönlichkeitsanteile des Kindes liebevoll erziehen, andere Persönlichkeitsanteile desselben Kindes foltern oder im Stich lassenB7.11.1; B7.12.

5.4.2 Echte und fingierte Morde bei rituellem Mißbrauch

Grausamkeiten und Morde spielen eine wesentliche Rolle in diesem Muster der Verängstigung und des Mißtrauisch machens. Sie tauchen in allen mir bekannten Büchern über rituellen Mißbrauch auf. Beispielsweise schreibt Autor: Stella Katz über ihre Erfahrungen mit einer Form des militärischen Mind-Control, dei der die einzelnen Persönlichkeitsanteile Farben zugeordnet waren:
"Die Tötung und Zerteilung eines Kätzchens war der Beweis, daß der schwarze Soldat 'Die Aufgabe schultern' konnte. Ein Test bei der die 'Treue zur Familie' getestet wurde, zwang die dunkelblaue Innenperson, sich zu entscheiden, ob sie es zulassen würde, daß meinem kleinen Bruder wehgetan wurde, oder ob sie unser Kaninchen leiden und sterben lassen würde." B7.12.1
In einem anderen Abschnitt schilcherte sie einen Mord an einem Kind, den ich hier kurz zusammenfasse:

Die fünfjährige Stella mußte ihre Freundin Miranda opfern

Miranda wurde in den niedrigen Kreis ihrer Sekte hiningeboren. Die Geburt fand heimlich statt, das Kind besuchte nie einen Kindergarten, besuchte nie einen Platz in der Öffentlichkeit. Sie wurde mißhandelt, mißbraucht, vernachlässigt und erhielt nur das, was absolut lebensnotwendig war. Ein halbes Jahr vor ihrem Tod wurde sie mit der geringfügig älteren Stella Katz zusammengebracht und den Kindern wurde Gelegenheit gegeben, sich anzufreunden, was sie auch taten. Dann wurde ihnen gesagt, es gäbe ein großes Fest, bei dem sie Ehrengäste wären. Bei dem Fest wurde die kleine Miranda auf einen Altar gelegt, der fünfjährigen Stella Katz wurde ein Messer in die Hand gegeben, dann ergriff der Priester die Kinderhand mit dem Messer und erstach die vierjährige Miranda. B7.12.2

Bei der Katze und dem Kaninchen gehe ich davon aus, daß sie nachher tot waren. Bei dem kleinen Mädchen habe ich so meine Zweifel. Ich glaube, daß die Erinnerung wahrscheinlich echt ist, sehe aber nicht, warum man ein Kind erst vier Jahre lang aufziehen sollte, nur um es nachher umzubringen, wenn man keinen triftigen Grund hat, das zu tun. Der Zweck, beide Kinder zu verängstigen, ist bereits erreicht, wenn sie glauben, daß das passiert ist. Ein echter Mord hätte keinen darüber hinaus gehenden Nutzen und wäre schon deshalb nicht unproblematisch, weil man irgendwie die Leiche entsorgen müßte. Jeder Mord an einem vierjährigen Kind verursacht also erhebliche Kosten und steigert die Gefahr für die Organisation, aufzufliegen. Man muß daher davon ausgehen, daß eine solche Organisation, wenn sie erfolgreich ist, so wenige Morde, wie aus ihrer Sicht unvermeidbar, begeht, um ihre Ziele zu erreichen, selbst wenn keine moralischen Skrupel vorhanden sind. Denkbar erscheint mir beispielsweise, daß in dem weißen Kleid, das Miranda für das Ritual angezogen bekommen hatte, eine Blase mit Tier- oder Filmblut im Oberteil versteckt wurde, die aufgestochen wurde, um den Mord vorzutäuschen.

Daß prinzipiell Morde vorgegeben werden, wo keine geschehen sind, ist aus anderen Gelegenheiten bekannt. Miller schrieb beispielsweise:

"Eine meiner Klientinnen erinnerte sich an eine Klassenkameradin, die bei einem Ritual getötet wurde. Der Lehrer sagte der Klasse, das Mädchen sei in die USA gezogen, um beim leiblichen Vater zu leben. Als Erwachsene erstattete die Klientin eine Vermißtenanzeige bei der Polizei ud die Polizei suchte nach der ehemaligen Schulkameradin. Sie wurde lebend gefunden und war tatsächlich in die USA gezogen um bei ihrem Vater zu leben."B7.12 S.281
Miller nennt mehrere solche Beispiele. Das heißt jedoch nicht, daß alle Morde, an die sich die Betroffenen erinnern, nur vorgegeben sind. Wenn man viele so offensichtlich falsche Morde inszeniert, kann man dahinter echte Morde verstecken, so schreibt Miller: "Als Folge glaubt die Polizei jetzt keiner Schilderung von Klientinnen mehr."B7.12 S.281 und genau das mag einer der Gründe für diese vorgetäuschten Morde sein. Ganz sicher ist jedoch: Es macht nicht den geringsten Sinn, vorgetäuschte Morde als Tarnung zu verwenden, wenn die dahinter versteckten Handlungen unbedeutender als Mord sind, denn vorzugeben, jemand wäre ermordet worden, bringt immer ein gewisses Risiko mit sich, daß dieses vorgegebenen Verbrechen für echt befunden und jemand dafür verurteilt wird. Was immer da hinter versteckt wird, ist wichtig und heikel genug, um dieses Risiko einzugehen. Miller meint, daß Morde, bei denen Verräter hingerichten werden, vermutlich real sind. Das nehme ich auch an, allerdings halte ich Morde an Verrätern für keinen ausreichenden Grund, daß es taktisch Sinn geben würde, vorzugeben, man hätte noch viel mehr Morde begangen. Dann wäre es besser die echten Morde sorgfältig geheimzuhalten.

Es bliebe also die Frage, was eigentlich hinter diesen fingierten Morden versteckt ist, wenn auch echte Morde - die es auch gibt - als Motiv für ein solches Verhalten nicht ausreichend sind.

 
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5.4.3 UFOs im Hinterhof und andere absurde Details

 
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5.5 Programmieren? - Was gezielte Manipulation eines Menschen vom Programmieren eines Computers unterscheidet

 
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Kersti: Teil 6: Spirituelle Deutung der False Memories zu satanistischem rituellem Mißbrauch


Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im Voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.
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