erste Version: 3/2013
letzte Bearbeitung: 11/2025

O11.

Satanistischer ritueller Mißbrauch - Ein komplexes Rätsel

Inhalt

O11. Kersti: Zusammenfassung und Inhalt
O11.1 Kersti: Teil 1: Satanistischer ritueller Mißbrauch - real?
O11.2 Kersti: Teil 2: Falsche Erinnerungen: Die Generationenübergreifenden satanistischen Sekten existieren nicht
O11.3 Kersti: Teil 3: Die Wissenschaftliche Debatte: Achtung, es menschelt!
O11.4 Kersti: Teil 4: In welchem Verhältnis stehen die False Memories zu satanistischem rituellem Mißbrauch zur Realität?
O11.5 Kersti: Teil 5: Desinformationskampagnen: Was ist das Problem, wenn Mord, Dämonen und UFOs im Hinterhof die Tarnung ist?
O11.6 Kersti: Teil 6: Paranormale Deutung der Erinnerungen zu satanistischem rituellem Mißbrauch
O11.6.1 Kersti: Wie entscheidet man, ob spirituelle Deutungen wahr sind?
O11.6.1.1 Kersti: Der Unterschied zwischen Religion und Wissenschaft
O11.6.1.2 Kersti: Warum die Frage nach spirituellen Mind-Control-Deutungen so schwer zu beantworten ist
O11.6.1.3 Kersti: Entwicklungspsychologie: Das erfassen der Realitätswerte: materiell, spirituell, irreal
O11.6.2 Kersti: Reinkarnationserinnerungen als Quelle von False Memories an Satanistischen rituellen Mißbrauch
O11.6.2.1 Kersti: Mind-Control in Reinkarnationserinnerungen
O11.6.2.2 Kersti: Beweise für die Existenz der Reinkarnation
O11.6.2.3 Kersti: Mind-Control aus früheren Leben
O11.6.2.3 Kersti: Kopfschüsse und vergewaltigende Konzentrationslager-Rettungssanitäter
O11.6.3 Kersti: Kann telepathische Überwachung funktionieren?
O11.6.3.1 Kersti: Kann man magische Folter und Überwachung beweisen?
O11.6.3.2 Kersti: Beweise für Telepathie an sich
O11.6.3.3 Kersti: Remote Viewing
O11.6.3.4 Kersti: Außerkörperliche Erfahrungen
O11.6.3.5 Kersti: Fazit: Es ist möglich andere Personen telepatisch abzuhören, sie anzusprechen, sie helsichtig zu überwachen oder im Rahmen einer außerkörperlichen Erfahrung zu beobachten
O11.6.4 Kersti: Besessenheit und Satanistischer ritueller Mißbrauch
O11.6.4.1 Kersti: Da Reinkarnation und Außerkörperliche Erfahrungen möglich sind, ist auch Besessenheit denkbar
O11.6.4.2 Kersti: Beweise für Besessenheit
O11.6.4.2 Kersti: Mary Rose, die glaubte, nicht genug Carbolsäure genommen zu haben
O11.6.4.3 Kersti: Abgespaltene Anteile als Besetzer
O11.6.4.4 Kersti: Differentialdiagnosen: Verbotene Selbstverteidigung, Täterloyale Anteile und personalisierter Selbsthaß
O11.6.4.5 Kersti: Fazit: Besessenheit muß als eine mögliche Erklärung für persönlichkeitsanteile, die nicht zur irdischen Person zu gehören scheinen in Betracht gezogen werden
O11.6.5 Kersti: Spirituelle Folter
O11.6.6 Kersti: Poltergeistphänomene
O11.7 Kersti: Teil 7: Organisierte Kriminalität: eine andere Erklärung für rituellen Mißbrauch
O11.8 Kersti: Teil 8: Außerirdische Verwicklungen im rituellem Mißbrauch
O11.9 Kersti: Teil 9: Wann begann Mind-Control?
O11.10 Kersti: Teil 10: Wie löst man das Mind-Control-Problem?
O11.Q Kersti: Quellen

 
Inhalt

Teil 6: Paranormale Deutungen der Erinnerungen zu satanistischem rituellem Mißbrauch

6.1 Wie entscheidet man, ob spirituelle Deutungen wahr sind?

6.1.1 Der Unterschied zwischen Religion und Wissenschaft

Weiter vorne im Artikel habe ich Satanistischer-Ritueller-Mißbrauch-Erinnerungen als mögliche Alpträume gedeutet, die man wegen ihrer Lebhaftigkeit mit Erinnerungen verwechselt. Darüber hinaus können verschiedene Halluzinationen als magischen Phänomene fehlinterpretiert werden.
O7.4 Kersti: Halluzinationen, Illusionen und Irrtümer
Der zentrale Unterschied zwischen der Deutung als Träume oder Halluzinationen und der als spirituelle Erfahrungen ist, daß man annimmt, daß etwas, das subjektiv erst einmal wie Halluzinationen oder Träume erscheint, zu einer überpersönlichen Realität verwoben ist. Das heißt wir nehmen etwas wahr, das wie eine Erinnerung, wie ein Traum, oder wie eine Halluzination erscheint, können aber in dem Leben, das wir gerade leben, kein materielles Gegenstück finden. Trotzdem nehmen manche unserer Mitmenschen oder unsere Haustiere unabhängig von uns dasselbe wahr, werden durch das, was wir in unseren Träumen oder Halluzinationen tun, direkt beeinflußt oder können unsere Traumhandlungen in ihren Träumen oder Halluzinationen beobachten.

Es gibt keine mögliche Meinung, die per se wissenschaftlich oder unwissenschaftlich wäre, es gibt aber Formen zu einer Meinung zu kommen, die wissenschaftlich oder unwissenschaftlich sind. Wenn man den Fachleuten vertraut, ist das jedenfalls keine Wissenschaft, selbst wenn die Fachleute gute Wissenschaftler sind.
VB136. Kersti: Der Unterschied zwischen Religion und Wissenschaft

Wenn ich eine außergewöhnliche Meinung vertreten habe, habe ich immer wieder erzählt bekommen, ich solle zuerst erklären, wie es funktioniert, erst dann würde sich mein Gesprächspartner damit auseinandersetzen, ob es wirklich existieren könne. So funktioniert wissenschaftliche Forschung nicht. Zuerst einmal sieht man sich die spontanen Erlebnisse oder Beobachtungen, die ein solches Phänomen nahelegen an und überlegt, ob da etwas dran sein könnte, das sich zu untersuchen lohnen könnte. Selbst wenn also spirituelle Erfahrungen existieren, die nicht nur Träume, Halluzinationen oder false Memories sind, ist es eine Frage von Glück - oder Pech, ob einem durch Zufall etwas begegnet, das den Schluß nahelegt, da könne tatsächlich mehr dran sein als pure Einbildung. Der zweite Schritt ist, daß man diese spontanen Erlebnisse anschaut und möglichst eingehend untersucht. Bevor man das getan hat, kann man keine Thesen darüber anstellen, welche Experimente helfen könnten, das Phänomen besser zu verstehen. Wenn man also genug Material gesammelt hat, um auf eine Idee zu kommen, was man tun könnte um auftauchende Fragen zu klären, kann man Experimente machen, die einen das Phänomen besser verstehen lassen und zwischen den unterschiedlichen Thesen, wie es funktionieren könnte zu unterscheiden. Man weist also nach, daß etwas existiert, lange bevor man zeigen kann, wie es funktioniert.

Wenn das alles wäre, was man tut, wäre es allerdings noch keine Wissenschaft, sondern nur persönliche Meinungsbildung. Damit es Wissenschaft wird, braucht es ein soziales Phänomen. Das heißt einerseits, daß man in jeder dieser Phasen nach geeigneter Literatur forscht, um auf der Grundlage von dem zu forschen, was andere schon herausgefunden haben und es heißt andererseits, daß man seine eigene Forschung auch in irgendeiner Form veröffentlicht und gründlich dokumentiert. Darüber hinaus redet und schreibt man vor und nach der Veröffentlichung auch untereinander über seine Forschung und dokumentiert diese kommunikativen Vorgänge.
VA136. Kersti: Was ist eine Wissenschaft?
Wenn man einen wissenschaftlichen Artikel formal in einer peer reviewten Fachzeitschrift einreicht ist ein Teil dieser Kommunikation formularisiert, indem die Arbeit einem anderen Wissenschaftler übergeben wird, der sie beurteilen soll. Dieser liest sich das durch und wenn sie im Wesentlichen veröffentlichungswert erscheint, schreibt er, was seiner Ansicht nach noch verbessert werden könnte und was korrigiert werden müßte. Wissenschaft ist eine Gemeinschaftsdarbeit, die sich über Generationen hinzieht. Daher ist es oft so, daß die ersten oben geschilderten Schritte schon von anderen erledigt wurden und man in der Phase mit den Experimenten einsteigt, um Detailfragen zu klären und daß der einzelne Forscher eine neue Wissenschaft nicht von Anfang an beginnt.

Diverse paranormale Deutungen von false Memories haben eines gemeinsam: Bei ihnen wird angenommen, daß nicht alle Aspekte einer false Memorie falsch sind, sondern daß Erinnerungen, die von woanders her stammen, als Erinnerungen an dieses materielle Leben gedeutet werden.

Die Grundtypen dieser spirituellen Deutungen sind

Es kann es auch passieren, daß man sich im Rahmen einer reinkarnationstherapeutischen Sitzung an Mind-Control erinnert.

Darüber hinaus kann es sein, daß es erscheint, als würde man ihm Rahmen von Mind-Control magisch angegriffen oder telepathisch belästigt.

Hier gibt es die grundsätzlichen Möglichkeinen:

Insgesamt gibt es hier bei einem sowieso schon verwirrenden Phänomen eher zu viele als zu wenige Deutungsmöglichkeiten und jede dieser Deutungsmöglichkeiten - das läßt sich beweisen - kann tatsächlich zutreffen.

 
Inhalt

6.1.2 Warum die Frage nach spirituellen Mind-Control-Deutungen so schwer zu beantworten ist

Erinnerungen an komplexe Traumatisierungen sind zunächst einmal sehr verwirrend, weil große Teile der Erinnerungen verdrängt sind, das was ins Bewußtsein kommt aus dem Zusammenhang gerissen und dann auch noch mit Teilen von Träumen vermischt ist.

Auch Beispiele, die mir andere Menschen zu Mind-Control mit spirituellen Aspekten erzählt haben und die sich auf das jeweils aktuelle Leben bezogen, sind nicht minder verwirrend. Das liegt einerseits daran, daß wenn Flashbacks und Alpträume, die den Anschein von realen Erlebnissen erwecken den Geist überschwemmen und bedrohliche Stimmen in Flashbacks aus der Kindheit Dinge sagen, die man zu oft gehört und vor denen man sich gefürchtet hat, einfach nicht die Ruhe hat um ruhig und konzentriert seinen Alltagstätigkeiten nachzugehen oder Dinge ruhig und logisch zu durchdenken. Es liegt andererseits daran, daß psychosomatische Symptome, wie Kreislaufzusammenbrüche durchaus auch an sich gefährlich sein können. Wenn sie es aber nicht sind, könen sie ernsthafte körperliche Erkrankungen so überzeugend nachahmen, daß man sie für körperliche Erkrankungen hält, bis der Arzt nichts findet, obwohl es sich doch so echt anfühlt. Mal ganz davon abgesehen, daß man durchaus davon körperlich krank werden kann. Wenn man einen Flashback von einer körperlichen Mißhandlung oder einem körperlichen Angriff hat, kann das, da ja irdisch niemand da ist, durchaus wie ein magischer Angriff erscheinen. Jeder von uns hat sicherlich schon mal einen Menschen gesehen der einem Bekannten zum verwechseln ähnlich sah. Wenn man ständig Flashbacks von einer Person hat, in denen sie einen bedroht und einschüchtert und dann begegnet einem durch Zufall eine Person, die diesem Mißhandler zum Verwechseln ähnlich sieht, kann einem das durchaus sehr verunsichern und man findet, da man nicht hingeht und ihn anspricht, sondern eher flieht, oft nicht heraus, daß er es gar nicht war.

Viel klarer ist, wie man vorgehen muß, um zu helfen.

Tatsächlich ist es unabhängig davon, ob es sich bei den wahrgenommenen "magischen Angriffen" tatsächlich um magische Angriffe handelt, um Flashbacks aus Erinnerungen an traumatische Erfahrungen oder um Alpträume, die als aktuelle Erfahrungen mißverstanden werden. In allen Fällen hilft es, jede gefundene traumatische Erfahrung aufzuarbeiten und die zugrundeliegenden Traumata zu heilen, weil magische Angriffe seelische Verletzungen ausnutzen und ohne gar nicht durchkommen können. Allerdings hat jeder lebende Mensch irgendwelche seelischen Verletungen, so daß es auf der Erde keine absolute seelische unverletztlichkeit gibt. Das ist auch der Grund, warum ein guter Traumatherapeut ebenfalls mit seiner Arbeit Erfolg hätte. Ganz gleich ob es wie vom Patienten vermutet, magische Angriffe, Alpträume oder Flashbacks sind, Traumatherapie hilft in jedem Fall.

Darüber hinaus ist es wesentlich, die nicht materiell vorhandenen Erlebnisse in irgendeiner Form aus der materiellen Realität auszusortieren. Falls man eine Person hat, die man ungefährdet fragen kann, indem man einen Bekannten fragt "Siehst du das auch?" Nicht so wesentlich ist dagegen, ob man sie zunächst als Flashbacks, als in den Tag verschobene Alpträume oder als feinstoffliche Wahrnehmungen klassifiziert. Dabei muß man sich aber bewußt bleiben, daß diese Erlebnisse einen Bezug zu realen Traumata haben, die aufgearbeitet werden müssen, um die Last an verdrängten Traumaerfahrungen abzubauen. Durch dieses Aufarbeiten wird dann klarer, welche von diesen Möglichkeiten im Einzelfall die beste Erklärung ist.

Der nächste Punkt ist: Wer in der Kindheit traumatisiert wurde kennt zunächst keine gesunden sozialen Beziehungen. Er muß erst einmal lernen, wie solche Beziehungen funktionieren und hierbei hat der Therapeut sowohl als Vorbild zu fungieren als auch darüber zu reden was er für eine solche Beziehung hält und was in seinen Augen kranke Beziehungsmuster sind. Ein gesundes soziales Netzz schützt vor Verbrechen und hilft bei der Heilung von Traumata, auch wenn Freunde nicht im engeren Sinne Traumatherapie machen.

Außerdem muß man sich bewußt bleiben: Selbst wenn eine sehr mächtige physisch reale kriminelle Organisation hinter dem Einzelfall steht, den man gerade behandelt, hat sie nicht die Macht in der Gesellschaft. Sonst würde sie ganz anders und viel offener auftreten. Sie mag eventuell diverse Personen in Machtpositionen platziert haben, aber die würden sich nicht so geheimniskrämerisch verhalten, wenn sie unsere Gesellschaft wirklich beherrschen würden. Kriminelle Organisationen manipulieren, wo sie können, aber "Die Macht in der Gesellschaft haben" ist etwas Anderes. Wo physisch reale Beweise für kriminelle Handlungen vorhanden sind, ist die klügste Taktik, sie möglichst vielen Personen gegenüber zu erwähnen, wo sie nicht vorhanden sind, ist eine kriminelle Organisation, falls vorhanden, noch viel ängstlicher als im anderen Fall. Öffentlichkeit schützt. Manche Leute haben auch durchaus gute Gründe ihren Wohnort zu wechseln, doch ist der Nachteil, daß man dann sein bestehendes soziales Netz verläßt.

Die Erfahrungen die Betroffene schildern sind zunächst einmal so verwirrend, daß man oft nicht sagen kann, was die physische Realität dahinter ist. Er während man es aufarbeitet werden nach und nach mehr Details klar, einfach weil man mehr über die Person und was sie so erlebt hat, erfährt und dann weiß, daß manches was zunächst nur verwirrende Bilder waren Kindheitserinnerungen sind, zu anderem Photos existieren und zu weiteren Dingen klar wird, daß es harmlose irdische Ursachen hatte. Man kann den Patienten weder mit Sicherheit daran hindern zu lügen, noch kann man mit absoluter Sicherheit zwischen einer plausiblen False Memorien und einer echten Erinnerung unterscheiden, ohne sich die physischen Beweise dafür anzusehen. Aber - ein Therapeut arbeitet eben als Therapeut. Er arbeitet nicht als Dedektiv und es steht ihm nicht zu, die Behauptungen des Patienten zu überprüfen, indem er über das hinaus, was dieser ihm selbst erzählen mag, im Leben des Patienten herumschnüffelt. False Memories treten bei traumatisierten Patienten häufiger auf, da traumatische Erfahrungen häufiger zu Schlafstörungen und zu lebhaften Alpträumen führen können, die man mit Erinnerungen verwechseln kann. Das ist eine Folge der Traumata an sich, keine der Behandlungsmethode. Auch Flashbacks, die man mit magischen Angriffen verwechseln könnte, treten aufgrund von Traumata häufiger auf.

Menschen, die schwer traumatisierte Menschen erfolgreich behandeln, deren Erinnerungen zunächst wie satanistischer ritueller Mißbrauch aussehen, können sehr unterschiedliche Weltbilder haben, ohne auf Anhieb einen Anlaß zu finden, dieses Weltbild zu ändern.

1995 veröffentlichte Autor: Colin A. Ross sein Buch " Buch: Satanic Ritual Abuse" heraus. Er hatte zu diesem Zeitpunkt in seiner klinischen Arbeit über 300 Patienten, die Erinnerungen an satanistischen rituellen Mißbrauch hatten. Bei etwa 80 war er ihr Therapeut, teils in Einzeltherapie, teils haben sie an Gruppentherapien, an denen er als Therapeut beteiligt war. In keinem dieser Fälle hatte er Beweise, daß diese Behauptungen zutreffen, in einigen hatte die Patientengeschichte sie auch widerlegt. Er schrieb aber einschränkend, daß er auch nicht gezielt nachgeforscht hatte, ob sie wahr seien. Um das Thema besser zu verstehen besuchte er Kongresse zum Thema und geeignete Literatur. Er schrieb, daß ihm negativ aufgefallen sei, daß die Fachliteratur ausschlielich aus Fallstudien bestand und keine Literatur vorhanden war, die die Hintergründe untersuchte, beispielsweise welche satanistischen oder ähnlichen Organisationen es gibt, so daß man das Phänomen besser einordnen kann. Zu dem Zeitpunkt war er der Ansicht, daß die meisten dieser Erinnerungen nicht so stattgefunden haben, also false Memories sind. Er hielt echte derartige Erinnerungen für möglich, da es bekanntlich Kriminelle auf der Welt gibt und Menschen die Kinder mißbrauchen, hatte aber kein Fallbeispiel, das eine solchen Zusammenhang beweist.B1.5 Preface Er deutete in dem Buch scheinbar spirituelle Phänomene bei seinen Patienten durchgehend als psychologische Mechanismen.

Nachdem er 15 000 Seiten Dokumemte, die er vom CIA auf Grundlage des Freedom of Information Act angefordert hatte schrieb Ross ein Buch über Mind-Control durch den CIA.

Autor: Alison Miller beschreibt in " Buch: Jenseits des Vorstellbaren" wie unter Ausnutzung der Tatsache daß Menschen bei Traumata Persönlichkeitsanteile abspalten, die Persönlichkeit von Menschen durch kriminelle Organisationen planvoll aufgespalten und die einzelnen Persönlichkeitsanteile für bestimmte Aufgaben abgerichtet werden. Spirituelle Elemente erklärt sie gewöhnlich als Betrug gegenüber dem Kind, dem weisgemacht wird, es würde magisch überwacht, wenn tatsächlich ein eigener verdrängter Persönlichkeitsanteil die Eltern oder einen Vorgesetzten im Mind-Control-Kontext per Telefon informiert und Ähnliches. Obwohl dieses Buch ebenfalls auf Jahre der Forschung zurückgeht, hat sie offensichtlich nichts gefunden, was sie dazu bewegen würde, an Magie zu glauben.

Ich habe natürlich einen anderen Hintergrund. Als Jugendliche habe ich Experimente zur Telepathie gemacht.
V116. Kersti: Telepatische Spiele
Ich habe an die hundert Reinkarnationserinnerungen aufgearbeitet, bevor ich mich mit Multiplen Persönlichkeiten und Dissoziation beschäftigt habe.
V4. Kersti: Erfahrungsberichte über die Merkwürdigkeiten in meinem Leben
Darüber hinaus habe ich mich mit der wissenschaftlichen Forschung zu spirituellen Themen befaßt. Immer wieder wurde mir die Behauptung vorgesetzt, die Wissenschaft hätte so lange zu Telepathie Reinkarnation und ähnlichem geforscht und nichts Überzeugendes gefunden. Da ich mich mit der wissenschaftlichen Forschung zu diesen Themen befaßt habe, weiß ich daß diese Behauptung falsch ist. Ich als Geistheilerin habe spirituelle Deutungen daher von Anfang an in Betracht gezogen, weil sie eben bereits Teil meines Weltbildes sind.

Für den nicht so überzeugten Leser ist aber zumindest folgende Aussage nachvollziehbar: Wenn diese spirituellen Deutungen zutreffen und nicht ausschließlich Träume oder False Memories sind, ist davon auszugehen, daß spirituelle Phänomene auch außerhalb vom Ritueller-Mißbrauch-Kontext auftreten. Daher macht es zunächst Sinn nachzurecherchieren, ob es Telepathie, Reinkarnation, Magie und ähnliches tatsächlich gibt und sie erst dann innerhalb des viel verwirrenderen Kontextes von unaufgearbeiteten traumatischen Erfahrungen zu überprüfen.

Ich werde also zunächst die Problemstellung erkklären, dann jeweils erst einmal kurz zusammenfassen, was zu dem Phänomen an sich geforscht wurde, ehe ich ein paar Bemerkungen zu der Situation im Kontext mache.

 
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6.1.3 Entwicklungspsychologie: Das erfassen der Realitätswerte: materiell, spirituell, irreal

Wenn man zu dem Schluß gekommen ist, daß spirituelle Phänomene mehr sind als nur Einbildung oder Halluzination, ist es an der Zeit ein spirituelles Weltbild zu entwickeln. Wie jede grundlegende Änderung des eigenen Weltbildes Jahre erfordert das Jahre der Arbeit, weil man alles bestehende Wissen neu in das geplante neue Weltbild einrodnen muß. Je gebildeter ein Mensch ist, desto mehr Arbeit ist eine solche Umstrukturierung des eigenen Weltbildes, weil eben viel mehr da ist, was neu bewertet werden muß. Daher ist die Hemmschwelle für eine derart umfassende Weltbildänderung um so größer je gebildeter ein Mensch ist.

Im Alter zwischen vier und acht Jahren lernen Kinder in materiell ausgerichteten Kulturen zwischen innerer und äußerer materieller Realität zu unterscheiden. Das heißt Kinder lernen, daß z.B. Träume nicht wirklich im materiellen Raum sind, daß andere die Träume ihrer Mitmenschen nicht sehen können, daß Träume von innen kommen und innen stattfinden, daß sie immateriell und selbst verursacht sind. In Kulturen, in denen Magie und Telepathie als real gelten, läuft diese Entwicklung erheblich langsamer ab, da die Kinder durch das spirituelle Weltbild der Älteren in diesem jungen Alter verwirrt werden.B8.2 S.24ff

Die Welt wird also nach diesem Entwicklungsschritt in zwei Wahrheitswerte aufgeteilt:

Darauf folgt bei einigen Menschen ein zweiter Entwicklungsschritt. Die Kategorie "irreal" wird in zwei Kategorien aufgeteilt: Dieser Entwicklungsschritt findet in traditionellen Kulturen in denen ein spirituelles Weltbild der Regelfall ist im Alter von 11 bis 15 Jahren statt, wurde bei uns aber zu der Zeit, in der das untersucht wurde (vor 1975), in Amerika und Europa oft gar nicht durchlaufen.B8.2 S.31f

Danach wird jeder der jetzt drei Kategorien ein neuer Wahrheitswert zugewiesen und es ergibt sich folgende Dreiteilung:

Wer nur die Zweiteilung in real/irreal kennt, findet Texte oder Internetseiten, die von der Dreiteilung (materielle/feinstoffliche/persönliche Realität) ausgehen, oft verwirrend. Da er nur die Zweiteilung kennt, schließt er aus der Tatsache, daß von Erlebnissen aus feinstofflichen Welten gesagt wird, sie würden wirklich (=feinstoffliche Realität) existieren und nicht nur in der Fantasie (=persönliche Realität), daß derjenige mit der dreigeteilten Realität sie in DIESE materielle Realität einordne - denn andere überpersönliche Realitäten sind in seinem Weltbild nicht vorgesehen. Tatsächlich ist sich der mit der dreigeteilten Realität sehr wohl bewußt, daß es sich nicht um diese materielle Welt handelt, sondern ein Teil der ursprünglich als irreal wahrgenommenen Realität ist.

Viel ausführlicher wird das Ganze hier behandelt:
O7.A7 Kersti: Entwicklungspsychologische Trennung zwischen materieller Realität, Fantasie und Geistigen Welten (=feinstoffliche Welten)

Diese Aufteilung ist natürlich nur der anfang der Beschäftigung mit spirituellen Weltbildern. Die Feinstoffliche Realität wird in der Folge in vielen Schritten noch wesentlich feiner in verschiedene Grade der Feinstofflichkeit aufgeteilt. Diese Grade des Feinstofflichen werden traditionell als Welten bezeichnet.
VA130. Kersti: Feinstoffliche Welten
Jeden dieser weiteren Grade zu verstehen und richtig einzuordnen erfordert weitere Jahre der geistigen Entwicklung. Das kann allerdings nur stattfinden, wenn man tatsächlich Erfahrungen mit den jeweiligen Graden der Feinstofflichkeit hat. Wenn man lediglich Bücher darüber liest, weiß man schlicht nicht, wovon die Bücher eigentlich handeln und kann deshalb ihren Inhalt nicht wirklich verstehen.
VB130.5 Kersti: Die Sprache der Hellsichtigen will gelernt sein, wie ein Kind sprechen lernt
Noch komplexer wird das dadurch, daß auch feinstoffliche Wesenheiten unterschiedliche Weltbilder haben.
VA148. Kersti: Die unterschiedlichen Jenseitsvorstellungen der verschiedenen Geister
Daher sind intensive spirituelle Erfahrungen, wenn man gleichzeitig alles immer wieder hinterfragt und Verdrängungen aufarbeitet eine ständige Herausforderung für das bestehende Weltbild.
VA230.3.2 Kersti: Halb bewußte Hilfe: Das ewig unzureichende Weltbild

 
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6.2 Reinkarnationserinnerungen als Quelle von False Memories an Satanistischen rituellen Mißbrauch

6.2.1 Mind-Control in Reinkarnationserinnerungen

Mein persönlicher Grund, mich mit spirituellen Deutungen von Mind-Control zu beschäftigten, ist darauf zurückzuführen, daß mir in diesem Leben Mind-Control zunächst aussschließlich in meinen Reinkarnationserinnerungen begegnet ist. Generell hatte ich neben normalen Lebenserinnerungen aus diesem Leben von Anfang meiner Beschäftigung mit Reinkarnation an diverse Reinkarnationserinnerungen, bei denen ich mich fragte, in welchen Sciencwe-Fiction- oder Fantasy-Roman ich da eigentlich gefallen bin.
VB247. Kersti: Zu viele Fantasyelemente in Reinkarnationserinnerungen
Mind-Control tauchte bei mir in Reinkarnationserinnerungen aus den 90ger Jahren auf. Einmal im Dritten Reich, das ich aber über fünfzehn Jahre lang nicht genug geordnet bekam, um es sinnvoll aufzuschreiben, da mir zwar klar war daß da etwas war aber das meiste zunächst eher an Alpträume als an Lebenserinnerungen erinnerte. Die Ansätzes es aufzuschreiben blieben bis 2013 sehr bruchstückhaft.
VB212.1.2 Kersti: Aber es ist mir bis heute (4.4.2019) nicht gelungen, meine Parallelweltenerinnerungen aus dem Dritten Reich einigermaßen angemessen aufzuschreiben
FI13. Kersti: Inhalt: Dämonenkind
Nachdem ich dann einige Jahre aufgeschrieben und mit diversen anderen daran gearbeitet hatte, die diese kuriosen Erlebnisse auch miterlebt hatten, wurde mir klar, daß mir die ersten Erinnerungen dazu schon in der Grundschule hochgekommen waren. Ich hatte damals nämlich so Bilder reinbekommen, wo Tiere am Fließband gefoltert wurden und dann auch noch dazu gezwungen wurden, dabei mitzuhelfen. Ich fragte mich damals, was das ist! Dann dachte ich darüber nach, was meine Mutter daraus machen würde. Ihre Denkweise dazu war mir nämlich durchaus klar, weil ich gerne heimlich Erwachsenengespräche belauschte, weil die viel interessanter waren als die, die Erwachsene mit Kindern führten. Sie, das wußte ich, würde glauben daß ich sexuell mißbraucht werde und ich wußte, in diesem Leben war da nichts. Außerdem würde sie mich dann zu irgendeinem Therapeuten schleppen und ehrlich gesagt, hatte sie das meiner Ansicht nach schon zu oft gemacht und all diese Therapeuten waren durch meinen Therapeutentest gefallen. Ich hielt nichts von Erwachsenen die versuchen meine Probleme zu lösen, denn beim Mobbing in der Schule hatte die Lehrer auch nur lauter kontraproduktive Dinge gemacht, wenn sie versucht haben, das Problem zu lösen! Ich malte das, was mir so an gruseligen Dingen in den Sinn kam, auf, aber achtete, darauf daß niemand erkennen kann, was ich da male, weil ich dachte, daß ich das definitiv besser allein verarbeiten kann, als mit Hilfe dieser Idioten!
V38. Kersti: Was kann der Ausgegrenzte gegen Ausgrenzung tun?
Nachdem ich mich etwa 2013 erinnerte, daß ich im dritten Reich zum Gestaltwandler gemacht wurde, wurde mir klar, daß diese Bilder aus der Grundschule von dort stammen mußten. Allerdings sind mir inzwischen noch frühere ähnliche Erinnerungen bewußt geworden, die sich mindestens zurück bis Atlantis verfolgen lassen.
VA205. Kersti: Ist nach heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen denkbar, daß Atlantis existiert hat?
Generell kann man also sagen, daß ich in der grundschule gruselige Bilder von floternden Tieren hatte, die irdisch überhaupt keinen sinn ergaben. Dann hatte ich bis etwa 2013 Bilder von einer Kindheit und ein paar Bruchstückhafte Bilder, die wie Reinkarnationserinnerungen wirkten und wann immer ich tiefer einzusteigen versuchte, kam etwas in meinen Sinn, was wie alpträume wirkte, aber nicht wie erinnerungen an reale Ereignisse, daher nahm ich an, das es auch Alpträume sind. Ich ware frustriert daß ich nicht an die echten erinnerungen kam, obwohl sich über die Jahre hinweg immer wieder Leute meldeten, die sich an andere Teile derselben Erinnerungen aus der Sicht einer anderen Person erinnerten und obwohl ich Bücher fand in denen Teile der Erinnerungen bestätigt wurden.

Daß andere Thema, in dem Mind-Control in meinen Reinkarnationserinnerungen bereits in den 90ger Jahren auftauchte, hing mit dem Aussterben der Dinosaurier zusammen.
V233. Kersti: Was geschah, als die Dinosaurier ausstarben?
Als ich das Buch Buch: Gott & Co. von Autor: L.Kin las, tauchte darin das zweite Geschehnis der Scientologen auf und neugierig, wie ich war, sah ich nach ob ich auch eigene Erinnerungen zu dem Thema finde. Dabei sah ich mich als derjenige, der angeblich dieses furchtbare Verbrechen geplant haben soll, stellte aber festr, daß ich vorher gefoltert worden war und sah mich selbst als hilflosen Zuschauer bei diesen Ereignissen, der sie im Körper des Täters beobachtete ohne etwas dagegen tun zu können. Danach war also Xenu ein Mind-Control-Opfer.B9.29 S.24ff Ich schrieb einen dicken Aktenordner voll Erinnerungen zum Thema auf und las fann von einer L.Kin-Schule, die ich aufsuchte, um mich über das Thema auszutauschen.
V222. Kersti: Die L.Kin Schule - ein Erfahrungsbericht

Diese beiden Erinnerungen könnte man natürlich, so lange man keine weitere Beweise erhält, von vorneherein für reine Einbildung halten. Ich habe im Laufe der Jahre weitere Beweise für die seltsamsten Dinge gefunden, doch die an dieser Stelle aufzuzählen, wäre dem Verständnis der Angelegenheit nicht dienlich. Festhalten kann man hier, daß es sich um so gruselige und so weit außerhalb meines damaligen Weltbildes in den 90ger Jahren liegende Erfahrungen handelte, daß ich sie zum damaligen Zeitpunkt ganz bestimmt nicht annähernd verstehen und schon gar nicht richtig einordnen konnte. Schließlich hatte ich diese abgefahrenen Bücher mit dem Argument vor mir gerechtfertzigt, daß ich auch Fantasy lese und daß ich dann ja für solch verrückte Behauptungen ebenso viel Geld und Zeit aufwenden könne, ob die Behauptungen stimmen oder nicht. Also: Einbildung? Reinkarnationserinnerung? Feinstofflich? Materiell? - Keine Ahnung! Und das obwohl ich eigene Reinkarnationserinnerungen hatte, für die mir auf seltsame Weise Beweise zugelaufen sind.
H3: Kersti: Erinnerungen an Jesus - oder - Wie zum Teufel komme ich zu diese großartigen Erinnerungen?

Ich war ganz froh, daß es in keiner Hinsicht dringend war, die Antwort auf diese Fragen zu finden, denn unabhängig davon, ob es sich um irgendwelche Alpträume oder um reale Ereignisse aus früheren Leben von mir handelt, ist aufarbeiten immer die richtige Antwort und da wußte ich schon wie das geht.

 
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6.2.2 Beweise für die Existenz der Reinkarnation

Mehrere Wissenschaftler haben bis 2004 mehr als 2500 Fälle von allen Kontinenten zu spontanen Erinnerungen von Kindern an ihre früheren Leben geforschtB9.12 S.11ff; B9.13; B9.15. Viele der Kinder haben genug Details über ihr vergangenes Leben geliefert, daß man eine vor ihrem Tod gestorbene Person identifizieren konnte, die zu diesen Aussagen paßte.B9.2; B9.16 Während amerikanische Kinder nur selten genug Angaben über ein früheres Leben machen, daß sich die Fälle lösen lassenB9.17, kann der Anteil gelöster Fälle in Ländern wie Indien oder der Türkei bei 70-90 Prozent liegen.B9.1, B9.24 Die Kinder sprechen meist im Alter von 2-5 Jahren zum ersten mal über ihr früheres Leben und vergessen ihre Erinnerungen meist im Alter von zwischen fünf und acht JahrenB9.12 S.32; B9.13 S.9; B9.15; B9.17. Sie erinnern sich vorwiegend an private, persönlich bedeutsame Details ihres früheren Lebens, die Außenstehenden kaum bekannt sein dürften.B9.12 S.343 Auch wenn man das Kind irrezuführen sucht, erkennt es Familienangehörige der Familie aus dem früheren Leben wiederB9.12 S.344ff. Die meisten dieser spontanen Erinnerungen beziehen sich auf ein nur kurze Zeit zurückliegendes Leben in einem gewöhnlichem UmfeldB9.17. In allen bisher untersuchten Kulturen endeten diese erinnerten früheren Leben auffällig häufig durch einen gewaltsamen Tod, der von der Hauptperson relativ häufig erwähnt wirdB9.1, B9.13 S.9; B9.15. Das Aussehen kann an die frühere Persönlichkeit erinnern und dadurch aus dem üblichen Rahmen der eigenen Familie fallenB9.14 220ff.

Helen Stewart Wambach erforschte die Reinkarnation mit Hilfe von hypnotischen Rückführungen. Im Laufe der drei Rückführungen fragte sie dem heutigen Namen und der Lage des Wohnortes, Aussehen, Alltagsgegenständen, nach Bekleidung, Baukunst, Arbeit, Spielen und Beziehungen zum anderen Geschlecht und Klima, nach Datum, Ursache und Alter zum Zeitpunkt des Todes, sowie Nahtodeserfahrungen. Die so erhaltenen Daten stimmten sowohl einzeln als auch in der Gesamtheit betrachtet, erstaunlich mit den Ergebnissen der historischen Forschung überein. In den 1088 ausgewerteten Fragebögen traten nur 11 Unstimmigkeiten auf. Wenn die Beobachtungen aus den früheren Leben im Widerspruch zum bewußten Wissen der Person über diese Epoche standen, waren die Erinnerungen gewöhnlich zutreffend und der Fehler lag in ihrer historischen Bildung. Statistisch entsprachen die Leben sowohl in der zeitlichen und räumlichen Verteilung über die Erdgeschichte als auch in der Verteilung der Geschlechter und Gesellschaftschichten ungefähr der zu erwartenden Häufigkeit. Niemand war eine historisch bekannte Person gewesenB9.18.

Neben vielen Erinnerungen ohne ausreichend bemerkenswerte, nachrecherchierbare Details und Erinnerungen an Leben, die zu lange her sind, um die unbedeutende Hauptperson der Geschichte wiederzufinden, gibt es einige wenige Fallbeispiele aus der Reinkarnationstherapie und anderen Rückführungen, in denen bemerkenswert viele oder sehr ungewöhnliche Details nachrecherchiert und bestätigt wurden und in denen das Wissen um diese Fakten sich nicht durch andere Ursachen erklären ließ.B9.6, B9.7, B9.8., B9.9 S.99f

In den vergleichsweise seltenen Fällen von angeblichen Reinkarnationserinnerungen, wo sich ein Betrug nachweisen läßt, sind die angenommenen früheren Persönlichkeiten berühmt, was in den Fällen, die von Stevenson oder Wambach untersucht wurden, gewöhnlich nicht der Fall war. Die betroffenen Personen hatten normalerweise keinen Vorteil davon und das Bekanntwerden war ihnen oft lästig. Zudem hätten sich oft mindestens zwei Familien, die sich nicht kannten, an den Betrug beteiligen müssen, um überzeugend zu sein.B9.12 S.341ff, B9.4; B9.5, B9.4; B9.5; B9.20 S.15-17
O7.A4.2.4.1 Kersti: Betrug als Erklärung für scheinbare Reinkarnationserinnerungen
Als Kryptomnesie bezeichnet man es, wenn ein Mensch einer Information auf normalen Wege erhalten hat, sie dann vergaß und später Teile davon wiedergibt, ohne sich zu erinnern, wo er dieses Wissen her hat.9.12 S.343f
VB166. Kersti: Die Bedeutung der Kryptomnesie für die parapsychologische wissenschaftliche Forschung
Wenn man annimmt daß traumatische Erfahrungen durch Verdrängung und unbedeutende Details durch Kryptomnesie im Unterbewußtsein speichert und dann abruft um daraus eine false Memorie zu bauen, die wie eine Reinkarnationserinnerung erscheint, kann das zwar in einigen Fällen zutreffen, für die stärkeren gelösten Reinkarnationsfälle ist das aber eine noch schlechtere Erklärung als die Betrugshypothese, da noch schlechter zu erklären ist, wie die beteiligten Personen ohne bewußte und absichtliche Recherche an die hierfür benötigten Informationen gekommen sein könnte. Das erscheint also nur dann plausibel, wenn etwas wie ein möglicher Betrug erscheint, aber das Motiv und Hinweise auf absichtliche Recherchen fehlen. So etwas ist in Einzelfällen vorgekommen, erklärt die Mehrheit der bewiesenen Reinkarnationsfälle jedoch nicht.

Insgesamt kann man sagen, daß die Reinkarnationsthese bewiesen ist.

Wie die die Existenz der Reinkarnation wissenschaftlich bewiesen wurde, ist hier viel ausführlicher erklärt.
O7.A4 Kersti: Wissenschaftliche Forschung zur Reinkarnation
Wie bei Erinnerungen aus diesem Leben auch sind jedoch false Memories auch bezogen auf frühere Leben möglich.

 
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6.2.3 Mind-Control aus früheren Leben

Etwa 35% der Kinder die sich spontan an frühere Leben erinnern haben Muttermale oder Mißbildungen, die mit Verletzungen oder Krankheiten der verstorbenen Person zusammenhängen. In mehr als 60 Fällen wurde dies durch medizinische Dokumente bestätigt.B9.15 In zwischen 33% und 77% der Reinkarnationsfälle treten Phobien auf, die mit der Todesursache im vorherigen Leben zusammenhängenB9.11; B9.16 Auch erhöhte Werte für Dissoziation und Symptome Posttraumatischer Belastungsstörung wurden nachgewiesen.B9.10 Die Hauptpersonen zeigen in allen Ländern relativ oft ein Verhalten, das in ihrem augenblicklichen familiären Umfeld ungewöhnlich ist und ihren Aussagen über das frühere Leben entsprichtB9.13 S.9; B9.17. Gegenüber früheren Familienmitgliedern verhalten sie sich oft, als wären sie noch - wie im vorhergehenden Leben - erwachsen und sie fühlen sich oft auch noch auf dieselbe Weise verantwortlich für frühere FamilienmitgliederB9.16. Wenn Kinder sich an ein früheres Leben erinnern, tauchen Elemente dieses früheren Lebens mindestens in einem viertel der Fälle auch in dessen Spielen aufB9.22.

Linda Tarazi therapierte und untersuchte eine Patientin, deren Namen sie in ihren drei Veröffentlichungen durch verschiedene Pseudonyme ersetzt: Jane Doe, L.D. und Laurel Dilmen. Sie recherchierte viele Details aus diesem Leben in teilweise nicht öffentlich zugänglichen Quellen nach, konnte sie bestätigen und veröffentlichte darüber drei Texte, nämlich einen wissenschaftlichen Artikel, ein Buch und einen Artikel in einer Esoterikzeitschrift.B9.3; B9.4; B9.5
BP2. Kersti: Linda Tarazis Patientin und ihre frühere Inkarnation als Antonia Micaela María Ruiz de Prado
Interessant für das Thema dieses Buches ist, daß das frühere Ich dieser Patientin auch Erinnerungen daran hatte, von ihrem Mann in jenem früheren Leben im Zusammenhang mit einem satanistischen Kult gefoltert zu werden.

Wenn man annimmt, daß die meisten Menschen etwa hundert Leben gelebt haben, ist die Wahrscheinlichkeit in einem dieser Leben auf Erinnerungen zu stoßen die grob in das "satanistischer ritueller Mißbrauch"-Schema passen hundert mal so hoch, als hätte man nur ein einziges Leben zur Auswahl, da ja durchaus auch schamanische Riten und Rituale anderer Religionen dem Christen oberflächlich betrachtet sehr satanisch erscheinen können, ohne daß sie etwas mit Satanismus im eigentlichen Sinne zu tun haben.

In ihrem Buch " Buch: Ich frage" schildert Autor: Chantal Frei folgendes Erlebnis, an das sie sich nach einem Flashback erinnerte, der auftrat, nachdem sie ein Brückenwärterhäuschen einer Rheinbrücke gesehen hatte und ihr deshalb schlecht und sie wegen der Gefühle, die hochkamen am liebsten geflohen wäre:

Kopfschüsse und vergewaltigende Konzentrationslager-Rettungssanitäter

Chantal Frei nahm sich als kleines etwa zehnjähriges Mädchen wahr, das mit einem dunklen Auto nachts von einigen Männern zu einer Brücke mit Brückenwärterhäuschen hingefahren wurde. Sie mußte aussteigen und sah Männer, Frauen und Kinder in der blau oder grau weiß gestreiften Kleidung der jüdischen Insassen von Konzentrationslagern, wie sie später erfuhr. Eine Lautsprecherstimme befahl ihr auf Hochdeutsch auf die Köpfe der Gefangenen zu schießen. Sie erinnert sich nicht, wie viele sie ermorden mußte. Es kamen Männer mit einer Trage angerannt. Sie sollte ebenfalls diorthin, wurde auf diese Trage gelegt und dort von den Rettungssanitätern der Reihe nach vergewaltigt.B7.18 S.17-21
Da Chantal Frei nicht an Reinkarnation glaubt, unterzieht sie sich wegen dieser einen Szene nicht der Mühe ihr ganzes Weltbild umzustricken und nimmt an, daß diese Szene wie wie anderen Erinnerungen, für deren Stattfinden im aktuellen Leben sie Belege hat, auch in dieser Inkarnation erlebt haben könnte. Ich als jemand der weiß, daß es Reinkarnation gibt, finde die Deutung als Reinkarnationserinnerung plausibler, weil an einer Rheinbrücke jederzeit ein unbeteiligtes Auto vorbeikommen kann und es daher sehr schwierig wäre, so etwas in der heutigen Zeit zu vertuschen. Im Dritten Reich dagegen ist nachgewiesen, daß es solches Unrecht gab. Außerdem hatten die Nazis damals eben wirklich die Macht und es wäre daher nicht notwendig gewesen, ein solches Verbrechen so perfekt zu vertuschen. Dafür, daß es damals im Dritten Reich Mind-Control gab, gibt es ebenfalls BeweiseB7.7.

Wie ich weiter oben schon schrieb, können Reinkarnationserinnerungen genau wie andere Erinnerungen Irrtümer enthalten.
VB106. Kersti: Reinkarnationstherapie - Verschiedene Formen, mögliche Irrtümer
Wenn Patient und Therapeut nicht an die Existenz der Reinkarnation glauben, kann eine Reinkarnationserinnerung an satanistischen rituellen Mißbrauch oder ähnliche Erfahrungen in eine false Memory zu Satanistischem rituellen Mißbrauch in diesem Leben umgewandelt werden. Die Person hat dann alle psychischen und psychosomatischen Symptome, die darauf hinweisen, daß sie Erfahrung echt ist, in diesem Leben ist aber kein Hinweis darauf zu finden, daß der Mißbrauch real stattgefunden hat.

Das wiederum bedeutet, daß die Tatsache daß Reinkarnation existiert und Traumata aus früheren Leben nachgewiesenermaßen in diesem Leben zu Symptomen führen können, das Mind-Control-Problem noch verschärft, weil die Täter dann bei der durch Mind-Control betroffenen Seele auch noch im nächsten Leben auf die Mind-Control-Programmierungen zurückgreifen können. Leider ist das Problem nicht gelöst, wenn die Täter irdisch nicht mehr da sind, weil in Mind-Control-Zusammenhängen sowohl Täter als auch Opfer viele desorientierte abgespaltene Anteile haben, die nicht mitbekommen haben, daß inzwischen ein neues Leben begonnen hat.

 
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6.3 Kann telepathische Überwachung funktionieren?

6.3.1 Kann man magische Folter und Überwachung beweisen?

In der spirituellen Szene gibt es diverse Leute die Mind-Control magisch verstehen.
Beispielgeschichte, Kersti:

Eine Email einer Person, die schrieb, sie würde magisch gefoltert und überwacht

Ich erhielt nicht zm ersten mal eine Email von einer mir bis dahin unbekannten Person, in der diese mir schrieb, sie würde magisch gefoltert und überwacht und ich solle doch ein Gutachten schreiben, um sie vor Gericht zu unterstützen. Während ich durchaus für möglich hielt, daß das stimmen könnte, hielt ich dieses Vorhaben doch für zwecklos. Unser Rechtsstaat hat den wichtigen Grundsatz: "Im Zweifel für den Angeklagten" und da in unserer Gesellschaft nicht viel mehr als die Hälfte der Menschen an spirituelle Phänomene glauben ist immer genug Raum für Zweifel, daß eine solche Anklage keinen Erfolg haben kann. Wie meist, wenn ich keine hilfreiche Antwort weiß, schrieb ich keine Antwort, weil die Zeiten, in denen man mich anrufen kann, ausreichen, damit ich voll ausgelastet bin und ich deshalb für Fremde nichts mache, wo ich denke, daß sowieso nichts bei herauskommen wird.

Daß ich denke, daß tatsächlich neben Flashbacks und false Memories, auch Telepathie und magische Angriffe eine Rolle spielen könnten, liegt einerseits an meinen persönlichen Erfahrungen als Geistheilerin andererseits gibt es aber auch Forschung zu Telepathie und feinstofflichen Übergriffen, die zeigt, daß es so etwas wirklich gibt.

 
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6.3.2 Beweise für Telepathie an sich

Als Jugendliche hatte ich mit meinen jüngeren Geschwistern telepathische Experimente gemacht, die uns Kindern recht deutlich gezeigt hatten, daß Telepathie zwar nicht narrensicher ist, aber durchaus funktioniert.
V116. Kersti: Telepatische Spiele
Als ich ein Kind und ein junge Erwachsene war, sagten ältere Menschen mir öfters etwas, was ich mir aufgrund dieser Erfahrungen nicht erklären konnte. Sie behaupteten nämlich, die Wissenschaft hätte so viel dazu geforscht, ob Telepathie und Ähnliches funktioniert und dies nicht überzeugend beweisen können. Ich war verblüfft, denn ich dachte mir, daß wenn wir Kinder damals in der Lage gewesen waren, ein Experiment zu machen, das nach meiner groben Überschlagsrechnung durchaus signifikante Ergebnisse geliefert hatte, dann sollten erwachsene Wissenschaftler ja wohl auch dazu in der Lage sein. Daß mein Zweifel an dieser Aussage durchaus berechtigt war, fand ich aber erst Jahre später herausB14.1-B14.8. Bei einer Versuchsreihe zur telepathischen Bildübertragung von Autor: Malcolm Guthrie mit 713 Einzelversuchen lag der Anteil der richtigen oder teilweise richtigen Ergebnisse bei 65%B14.9.
VB161. Kersti: Wissenschaftliche Experimente zur telepathischen Bildübertragung
VA129. Kersti: Telepathie
Es ist durchaus nachgewiesen, daß Telepathie funktioniert, zwar mit einer relativ hohen Fehlerquote, aber doch mnit eindeutig signifikanten Ergebnissen und auch aus einem Pharadeyschen KäfigB14.6 heraus oder über weite EntfernungenB14.5.

 
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6.3.3 Remote Viewing

Remote Viewing ist letztlich hellsichtige Wahrnehmung, bei der wie in Doppelblindstudien in der Medizin mit Verblindung gearbeitet wird, um zu erreichen, daß der Hellseher nicht seine vorgefaßten Meinungen in das Thema hineininterpretiert. Je nach Vorgehensweise wird zur definition es Targets entweder ein Blickdichter Umschlag mit einem Bild des zu betrachtendes oder eine bedeutungslose Zahlen- oder Buichstabenfolge, die für eine verbale Beschreibung des Ziels steht. Beides funktioniert gleicherma0ßen. Gleichzeitig ist natürlich die Verblindung ein wissenschaftliches Instrument, mit dem besonders gut deutlich wird, daß das gesuchte hellsichtig und nicht auf normalen Wege wahrgenommen wird, da schon die Antwort auf die Frage, was eigentlich gesucht ist, hellsichtig wahrgenommen werden muß. Darüber hinaus kann man überprüfen, ob dasselbe Target - das was man wahrnehmen soll - von verschiedenen Leuten gleich wahrgenommen wird oder welche Unterschiede auftreten, wenn unterschiedliche Aspekte des Ziels wahrgenommen werden. Grundsätzlich zeigt sich durch eben die Verblindung bei nahezu jeder einzelenen Remote-Viewing-Sitzung, daß in der Tat etwas hellsichtig wahrgenommen wird. Das kann man auch in der einschlägigen Literatur überzeugend nachlesenB14.10; B14.11; B14.12; B14.13; B14.14; B14.15.

Während das eine Methode ist, um punktuell etwas zu untersuchen oder zu überprüfen, funktioniert die Verblindung nicht, wenn man über ein eng gefaßtes Thema - beispielsweise ein Leben eines einzigesn Menschen mit zwei drei Leuten ein Buch schreiben will, das alles, was da vorkommt, beschreibt: Irgendwann kennt man die Person gut genug, daß man sie trotz Verblindung sofort wiedererkennt. Der zweite Faktor, den man nicht unterschätzen sollte, tritt bei der hellsichtigen Untersuchung von unbekannten Themen auf. Wenn das, was man beobachten soll, zu fremd oder zu unirdisch ist, wird man unbekannte Konzepte mit bekannten Konzepten übersetzen und nicht merken wie falsch man liegt. In dem Fall ist also unsere wichtigste vorgefaßte Meinung unser eingeschränktes Weltbild, das wir nicht einfach zur Seite packen können, weil wir es eben als Katalog der denkbaren Vorstellungen brauchen, in die man was immer man wahrnehmen soll übersetzen kann. Was in diesem Katalog nicht vorkommt nehmen wir nicht wahr oder können es nur mit mehr oder weniger guten oder schlechten Analogien übersetzen.
VA187. Kersti: Das Bildungs- und Erfahrungsproblem in der Übersetzung der Wahrnehmungen der Geistigen Welt und aus anderen Leben in die Sprache unseres Denkens
Auch um persönliche oder kollektive Verdrängungen zu umgehen, ist Remote Viewing die falsche Methode. Dazu muß ein erfahrener Therapeut, der genug an eigenen traumatischen Erfahrungen gearbeitet hat, mit therapeutischen Methoden am Thema arbeiten.
V42. Kersti: Fehler bei früheren Leben: Verdrängung
Eine gute therapeutische Ausbildung ist eben auch ein Training darin, sich selbst dabei zu erwischen, wenn man sich selbst irreführt. Alerdings gibt es meiner Erfahrung nach wenige gute therapeutische Ausbildungen, so daß wirklich gute Therapeuten in der heutigen Zeit immer noch meist in einem erheblichen Teil ihrer Fähigkeiten Autodidakten sind. Wenn man praktische Ratschläge oder technische Konstruktionsprinzipien irgendwo hellsichtig abgreift, überprüft man das sinnvollerweise nicht durch Verblindung, sondern indem man prüft, ob es funktioniert. Was davon man sich selbst ausgedacht hat und was das im Feinstofflichen gefundene Original ist, ist in dem Zusammenhang ziemlich unwesentlich. Das kann man aber durchaus auch als Wissenschaftler tun, der sich dann in seiner wissenschaftlichen Forschung durch hellsichtig Wahrgenommenes inspirieren läßt und das ist dann durchaus auch wissenschaftlich.

Was wir daraus lernen ist, daß feinstoffliche Überwachung prinzipiell möglich ist.

 
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6.3.4 Außerkörperliche Erfahrungen

Selbstverständlich kann man Außerkörperliche Erfahrungen wie jede andere Erfahrung auch träumen oder halluzinieren, allerdings gibt es auch Nachweise, daß außerkörperliche Erfahrungen überprüfbar richtige Details enthalten haben, die die Person nicht auf anderem Wege erfahren haben kann.
VB159. Kersti: Außerkörperliche Erfahrungen mit Beobachtung der materiellen Erde - Ist man wirklich außerhalb des Körpers?

 
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6.3.5 Fazit: Es ist möglich andere Personen telepatisch abzuhören, sie anzusprechen, sie hellsichtig zu überwachen oder im Rahmen einer außerkörperlichen Erfahrung zu beobachten

Da nachgewiesen ist, daß telepathie existiert, daß man andere Personen hellsichtig überwachen kann und daß man andere Personen im Rahmen von außerkörperlichen Erfahrungen besuchen und beobachten kann, ist ganz klar, daß es möglich ist, andere Personen feinstofflich zu überwachen.

 
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6.4 Besessenheit und Satanistischer ritueller Mißbrauch

6.4.1 Da Reinkarnation und Außerkörperliche Erfahrungen möglich sind, ist auch Besessenheit denkbar

Daß ich die Themen Reinkarnation und Außerkörperliche Erfahrungen vor dem der Besessenheit behandelt habe, liegt hier vor allen Dingen daran, daß durch die Beweise für Außerkörperliche Erfahrungen und Reinkarnationsbeweise eben auch bewiesen ist, daß es eine Seele gibt, die einen Körper verlassen, körperunabhängig handeln und in einen anderen Körper eintreten kann. Nachdem das bewiesen ist, ist es zu der Vorstellung von Besessenheit nur noch ein kleiner Schritt und es ist sehr wahrscheinlich, daß das auch geschehen kann.

Arbeite ich psychotherapeutisch und mein Gegenüber erwähnt eine Stimme, die irgendetwas von sich gibt, das an eine Besetzung denken läßt, werde ich seine Probleme, wie er sie wahrnimmt mit ihm diskutieren, bis wir etwas gefunden haben, das wie eine Lösung erscheint. Wenn ich geistheilerisch mit Wesen, die zunächst wie Fremdanteile wirken arbeite, verwende ich generell Methoden, die unabhängig davon, ob es ein eigener oder ein Anteil einer anderen Seele ist, richtig und heilsam sind. Unabhängig davon ob ich einen einzelnen Anteil der bei der Person ist, mit der ich arbeite für einen Teil von ihr halte oder nicht, wird er zunächst geheilt und erhält auch eine psychotherapeutische Behandlung im Feinstofflichen. So lange der Anteil bereit ist Hilfe anzunehmen und zu einem kooperativen Verhalten überzugehen, wenn man mit ihm spricht, hole ich für jede einzelne Maßnahme die ich ergreife, seine Zustimmung ein. Nur wenn das andere Wesen angreift und für mich gefährlich ist, ergreife ich Abwehrmaßnahmen, die zwar meist abschrecken aber keinen Schaden anrichten, sondern in den meisten Fällen Heilungen sind, die genau das Problem heilen, mit dem er uns belästigt.

Ob das vorgebliche Teufelchen sich als eigener Anteil zu erkennen gibt und sein Teufeldasein aufgibt um jetzt besser mit dem Ich des Patienten zusammenzuarbeiten oder ob die scheinbar eigene Depression als "Das gehört nicht zu mir!" erkannt wird, das fremde Wesen heimkehrt und die Depression verschwunden ist. Wenn das psychische Problem danach gelöst ist, gehe ich davon aus daß die Antwort schon richtig sein wird, denn letztlich will ich, daß es dem Patienten besser geht und brauche keine zusätzliche Beweise dafür, daß es Besessenheit gibt. Bei hunderten von Wesen die wir als Fremdanteile erkannt haben, gibt es jeweils nur eine Hand voll Beispiele mit beweiskräftigen Details. Bei dem Rest davon gehen wir davon aus, daß das schon stimmen wird, denn das Problem, worum es in der Therapie ging, ist gelöst und ob die Lösung völlig richtig oder nur in Form eine Analogie für etwas eigentlich vollig anderes erklärt wurde, interessiert im Rahmen einer Therapie nur am Rande. Aber ein einigermaßen realistisches Weltbild ist schon notwendig damit man richtig handelt.

 
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6.4.2 Beweise für Besessenheit

Neben beispielen, wo Besessenheit nur plausibel ist, wie dem Folgenden:
VB190.3.1 Kersti: Die Frau, die nach Experimenten mit Automatischem Schreiben fälschlicherweise meint, eine Schauspielerin zu sein
gibt es auch beweiskräftige Fallbeispiele:

Mary Rose, die glaubte, nicht genug Carbolsäure genommen zu haben

Im Rahmen einer der spiritistischen Sitzungen fiel Autor: Anna Wickland, die Ehefrau von Autor: Carl August Wickland, zu Boden und wirkte zunächst einmal bewußtlos und wurde von den feinstofflichen Helfern nur mühsam zu Bewußtsein gebracht. Sie schien Schmerzen zu haben. "Warum habe ich bloß nicht mehr Carbolsäure genommen? Ich will sterben, ich habe das Leben ja so satt!" Sie beklagte sich über die Dunkelheit, obwohl ihr elektrisches Licht ins Gesicht schien und flüsterte dann "Mein armer Sohn!". Im weiteren Gespräch behauptete sie daß der 15.11.1906 - der Tag an dem die spiritistische Sitzung stattfand erst nächste Woche sei, daß sie Autor: Mary Rose hieß, in der South Green Street 202 gewohnt hätte ein Magenleiden gehabt hätte und schließlich Gift genommen hätte um ihr Leben zu beenden.

Anhand der Adresse fanden sie die ihnen bisher unbekannte Straße, ihren Sohn, der noch dort wohnte und sie in das Cook Country Hospital im Chicago, Illinois gebracht hatte, wo sie laut einer Abschrift der Krankenliste am 7. November 1906 aufgenommen worden und am 8. an Carbolsäurevergiftung gestorben war. B13.3 S.52f

 
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6.4.3 Abgespaltene Anteile anderer Menschen als Besetzer

Meine persönliche Erfahrung als Geistheilerin ist, daß in Familien, wo Eltern und Kinder traumatisiert sind, meist auch der Anteilsklau gang und gäbe ist. Mal läßt die Mutter Persönlichkeitsanteile des Kindes im mütterlichen Körper die ungeliebte Hausarbeit machen. Mal bleiben Anteile bei verschmähten gewalttätigen Geliebten zurück, weil der sie doch so liebt. Mal hält jemand Anteile gefangen und foltert sie, wenn die Person nicht brav ist. Mal bleiben die Anteile in irgend einer früheren Wohnung zurück, weil sie den Umzug nicht mitgemacht haben. Mal werden ungeliebte Anteile der Eltern dem Kind zugeschoben oder stalken es, damit es brav ist oder sein Leben geregelt kriegt. Daher frage ich, wann immer jemand etwas sagt, was vage so klingt, als könne so etwas stattgefunden haben, nach einer Vermißtenliste. Die ersten Male erkläre ich, daß es öfter vorkommt, daß eigene Persönlichkeitsanteile freiwillig oder unfreiwillig bei anderen Personen bleiben und daß das praktisch immer ein Problem ist. Sie müssen irdisch nichts tun, denn die Antwort brauche ich im Feinstofflichen und meist auch noch: "Ich habe schon eine Vermißtenliste bekommen" denn irgendein verdrängter oder manchmal auch bewußter Anteil reagiert meist sofort auf diese Frage und gibt mir eine Liste der Anteile, die seit längerem vermißt werden. Manchmal allerdings bekomme ich die Liste nicht, denn das wäre zu gefährlich. Darauf antworte ich, daß sie mir alle Gefahren nennen sollen, von denen sie wissen, dann kann ich Helfer schicken, die diesen Gefahren gewachsen sind. Wenn ich die Vermißtenliste im Feinstofflichen abarbeite, alle Anteile zurückhole, heile und dafür sorge, daß sie ihre Einführung in das hier und jetzt erhalten, bessern sich typischerweise einige der Probleme meines Patienten und Erinnerungen konnem zurück.

VB169.1 Kersti: Die Einmischung der Mutter

 
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6.4.4 Differentialdiagnosen: Verbotene Selbstverteidigung, Täterloyale Anteile und personalisierter Selbsthaß

Da die Aufteilung einer Person in mehrere verschiedene Persönlichkeitsanteile, die nichts voneinander wissen, möglich ist, ist natürlich klar, daß ein solcher abgespaltener Persönlichkeitsanteil auch als Besessenheit fehlinterpretiert werden kann, obwohl keine solche vorliegt.
O11.4.6.2 Kersti: Denny, Chan und Richard waren über den Versuch, sie wie Dämonen auszutreiben, ungeheuer wütend
VB104. Kersti: "Es ist, als wäre da ein Teufelchen"
Da es solche Beispiele gibt, nahmen gerade materialistisch eingestellte Forscher an, daß alles, was wie Besessenheit erscheint, Dissoziation sein müßte. Bei Dissoziativer Identitätsstörung treten auch gehäuft Phänomene auf, die man als Besessenheit deuten könnteB13.1. Allerdings ist die Tatsache, daß manchmal etwas wie Besessenheit erscheint, was keine ist, kein Beweis, daß es keine Besessenheit gibt. Autor: Alexander Moreira-Almeida et Al. wiesen in einer Studie nach, daß fast alle klinischen und epidemiologischen Merkmale, die typischerweise im Zusammenhang mit Dissoziativer Identitätsstörung auftreten in der Medium-Kohorte nicht oder weniger häufig auftraten, so daß es sich wahrscheinlich um unterschiedliche Phänomene handelt. Dies trifft auch auf die Untergruppe zu, die extra wegen ihrer Psychopathologie für die Studie ausgewählt wurde. Medien oberhalb und unterhalb der Grenze für psychische Störungen gingen etwa gleich häufig medialen Tätigkeiten nachB13.2.

Neben eigenen Anteile manchmal den Besetzer mimen, gibt es auch Beispiele in denen Wesen offensichtlich erst in diesem Leben in den Körper kommen und später in die Persönlichkeit des Menschen integriert werden, der diese Wesen zumindest nicht in diesem Leben abgespalten hat.
VA218.1.3 Kersti: Wie kommt Billy Milligans Persönlichkeitsanteil Ragen Vadascovinich zu seinen Fähigkeiten?
VA218.1.3 Kersti: Der neu aufgetauchte Persönlichkeitsanteil Arthur besteht unerwarteterweise Billys Mathetest
In manchen Fällen hat man sogar das Gefühl, sie kämen aus einer anderen Welt.
VB235.3.4 Kersti: Die Sonne wird von grauem Staub verdeckt und die Welt ist dabei ist zu sterben
Oft bringen solche neu integrierten Anteile Probleme mit.
VA217.2.3 Kersti: Unbemerktes integrieren von Anteilen im irdischen Leben: Unerklärliche Gefühle und Reaktionen
In anderen Fällen scheine sie zu Hilfe zu eilen.
VA217.2.4 Kersti: Zu Hilfe eilende Anteile als Antwort auf einen Hilferuf
Nicht einmal wenn man in der Mitte dieses Lebens einen Anteil integriert, ist das ein Beweis, daß der fremd ist. Man kann ihn auch in einem früheren Leben abgespalten haben.

 
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6.4.5 Fazit: Besessenheit muß als eine mögliche Erklärung für Persönlichkeitsanteile, die nicht zur irdischen Person zu gehören scheinen, in Betracht gezogen werden

Die obigen Fallbeispiele zeigen, daß es Besessenheit gibt, andererseits können aber auch eigene Anteile einer Multiplen Persönlichkeit vorgeben, sie würden nicht zur Hauptpersönlichkeit gehören und wie Besetzer erscheinen. Daher muß in Betracht gezogen werden, daß eine Besessenheit vorliegen könnte, aber jede Form der Behandlung, die man anwendet muß so beschaffen sein, daß sie auch dann keinen Schaden anrichtet, wenn der vorgebliche Besetzer in Wirklichkleit ein eigener Anteil des Patienten ist und nur wie ein fremder oder Dämon erscheint. Ausführlicher wird Besessenheit in folgendem Artikel behandelt.
VB203. Kersti: Besessenheit

 
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6.5 Spirituelle Folter

VA243.1 Kersti: Ihre verdrängten Anteile haben feinstoffliche Anteile von mir gefangen und gefoltert
VB151.1.3 Kersti: Blut im Mund - eine somatische Erinnerung
VA243.3.2 Kersti: Rachefantasien, die wahr wurden
VA243.3.2 Kersti: Die seltsame Wendung nach dem "Schluß jetzt!"

 
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6.6 Poltergeistphänomene

In einer durch Wickland eher ungeplanterweise durchgeführten spiritstischen Sitzung bekennt sich ein Geist als Urheber von Poltergeistphänomenen.

"Aber die anderen Kerle habe ich tüchtig erschreckt!"

Autor: Carl A. Wickland sezierte im Rahmen seiner medizinischen Ausbildung die Leiche einer Frau, die sieben Monate zuvor gestorben war. Am Vortag, als er keine Zeit gehabt hatte, hatten schon andere Studenten sezieren sollen, aber aus Gründen, die sie nicht erzählt haben, die Leiche nicht mehr angefaßt. Er arbeitete am Arm und am Nacken. In den eigentlich sehr stillen Raum hörte er eine wie aus weiter Ferne eine leise Stimme: "Morden sie mich nicht!" Er vermutete, daß er Kinder von der Straße gehört hätte, auch wenn er keine gesehen und gehört hatte. Am Tag danach erschreckte ihn ein knisterndes Geräusch, daß von einem Stück Zeitungspapier kam. Er beachtete das nicht weiter und erzählte auch seiner Frau nicht davon.

Einige Tage später als er schon nicht mehr daran dachte, machte er mit seiner Frau Autor: Anna Wickland und einigen Gästen eine mediale Sitzung, in der die Frau als Medium fungierte. Als die Gäste gegangen war, fiel ihm auf, daß die Frau noch in dem Trancezustand, den er aus den spiritistischen Sitzungen von ihr kannte. Er ging hin und sah nach, was los war, woraufhin sie - beziehungsweise der Geist in ihr - aufstand und zornig rief: "Ich habe ein Hühnchen mit ihnen zu rupfen!" auf seine Rückfrage, was los sei, fragte sie "Warum wollen sie mich töten?" Als er widersprach, erwiderte sie "Doch tun sie das, sie schneiden an meinem Arm und meinem Nacken herum. - Ich rief ihnen zu sie sollen mich nicht morden, und ich schlug auf das Papier am Erdboden, um sie zu erschtrecken; aber sie wollten ja nicht hören!" Unter schallendem Gelächter und offenbar recht belustigt fügte sie hinzu: "Aber die anderen Kerle habe ich tüchtig erschreckt!" Es bedurfte langer und eingehender Erklärung, dem Geist klar zu machen daß er bereits tot war. B13.3 S.45f

In einem meiner früheren Leben tauchen kleine dämonen als Verursacher von Poltergeistphänomenen auf.
F372. Kersti: Die bissigen Dämonen waren nicht wirklich böse, sie waren eher das, was man einen Angstbeißer nennen würde
Dabei kommen die Dämonen ein bißchen wie ungezogene Kinder rüber, die aber durchaus sympathische Seiten haben und nur eine anständigeErziehung brauchen, während die eigentlich ganz normalen Menschen meiner europäischen Umgebung sich als ausgesprochen grausam erweisen.
F373. Kersti: In der Kindheit hatten die Dämonen mir Erlebnisse beschert, wegen denen ich mich oft gefragt habe, ob ich das nur geträumt habe
F374. Kersti: Für fliegende Stöcke wird man in die Hölle geworfen. Für Wunder bekommt man die Hölle auf Erden

 
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Kersti: Teil 7: Organisierte Kriminalität: eine andere Erklärung für rituellen Mißbrauch


Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im Voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.
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