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O7.A8 Kersti: Wer Ahnung von Reinkarnationserinnerungen, Nahtodeserfahrungen und Ähnlichen Erfahrungen hat, hat meist irgendein spirituelles Weltbild (Quellen hierzu)

ausgegliedert aus O7.x: 2/2009
letzte Überarbeitung: 2/2009

O7.B7

Werner Thiede: Somit kann die Thanatologie keine Beweise für transzendente Wirklichkeiten liefern

Werner Thiede hat nach der Art seiner Veröffentlichungen zu urteilen selbst keine Menschen interviewt, die Nahtodeserfahrungen oder ähnliche Erfahrungen hatten und sein Wissen über diesen Bereich stammt aus Büchern. 12.2

Er schreibt:

Einige Reanimierte wie STEFAN VON JANKOVICH oder BETTY J. EADIE, aber auch mancherlei Offenbarungsspiritisten und Mystiker suchten die thanatologische Forschung zugunsten ihrer monistischen Weltanschauungssysteme einzuspannen - nicht ohne Erfolg, wie die Beispiele von KÜBLER-Ross, RING, GROF und anderer zeigten. Die Wasser der 'thanatologischen Welle' lassen sich leicht auf esoterische Mühlen leiten; gern bereiten sich auch esoterisch gestimmte Christen auf einen "sanften Tod" vor und erwarten "einen entspannten Übergang in einen anderen Bereich, ein anderes durchscheinendes und göttliches Reich. Wenn der Tod keine Herrschaft mehr über uns hat, dann sind wir bereit dafür, den Himmel auf dieser Erde ausbrechen zu lassen". Als ob es einfach an unserem Tun und Lassen oder Loslassen läge - eine bezeichnende Annahme spiritualistischer Autonomie! 3.5.6

Tatsache ist indessen, daß die Thanatologie - ungeachtet der pseudowissenschaftlichen Ansprüche einiger ihrer Vertreter - weit entfernt davon ist, ein Leben jenseits des Todes allgemeingültig beweisen zu können. Das hat, wie bereits dargelegt, kein Geringerer als RAYMOND MOODY am Ende seines dritten Bandes zur Sterbeforschung deutlich zum Ausdruck gebracht. Es gibt demgegenüber ein großes Hoffnungspotential, das sich in der beschriebenen Weise auf die Thanatologie richtet und mit der Neigung zur Überschätzung der Beweiskräftigkeit von solchen Sonder-Erfahrungen einhergeht.3.5.6

(...) Im Gegenteil: Gerade verschiedene interkulturelle Vergleiche haben zur Genüge verdeutlichen können, daß "die Visionäre unserer Zeit ebenso kulturellen Einflüssen unterliegen wie die Visionäre weniger pluralistischer Epochen", ja daß die Todesnähe- und Sterbebett-Vision "durch und durch das Werk der gesellschaftlich geprägten, religiösen Vorstellung ist". Was bleibt, ist "lediglich der imaginative und symbolische Charakter der Jenseitsvisionen". 3.5.6

Er hat also ein materialistisches Weltbild und ignoriert dabei offensichtlich die nachweisbar korrekten Beobachtungen in Außerkörperlichen Erfahrungen und Forschungsergebnisse die im Gegenteil belegen, daß die der kulturelle Einfluß auf Nahtodeserlebnisse zwar vorhanden aber sehr begrenzt ist.

Von Werner Thiede habe ich folgende Quelle verwendet: 3.5.6

Kersti


O7.A8 Kersti: Wer Ahnung von Reinkarnationserinnerungen, Nahtodeserfahrungen und Ähnlichen Erfahrungen hat, hat meist irgendein spirituelles Weltbild (Quellen hierzu)

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.
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