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O7.1 Kersti: Wissenschaftliche Forschungsergebnisse zu Nahtodeserfahrungen (Quellen hierzu)

ausgegliedert aus O7.91: 4/2009
letzte Bearbeitung: 4/2010

O7.A8

Wer Ahnung von Reinkarnationserinnerungen, Nahtodeserfahrungen und ähnlichen Erfahrungen hat, hat meist irgendein spirituelles Weltbild

Ausgangspunkt: Reinkarnation, Nahtodeserfahrung - was ist nur mit den Wissenschaftlern los?

Um wirklich rational mit der wissenschaftlichen Forschung umzugehen, muß man sich derjenigen Vorgänge im menschlichen Denken bewußt sein, die uns dazu verführen können, irrational zu reagieren. Sinn des Folgenden ist es, am Beispiel bekannter Forscher herauszufinden welche Probleme hier auftreten könnten.

Als Einleitung gebe ich hier meinen eigenen subjektiven Eindruck von der Forschung zu Nahtodeserfahrungen Reinkarnation und ähnlichen Themen wieder, da er im diametralen Gegensatz zu den innere Reaktionen der meisten Wissenschaftler steht, die zum ersten mal in ihrer wissenschaftlichen Arbeit mit diesem Thema konfrontiert wurden. Ich gehe davon aus, daß meine Reaktion auf das, was ich über Nahtodeserfahrungen, Reinkarnationsforschung und über die Meinungen verschiedener Wissenschaftler dazu gelesen habe, dem typischen Wissenschaftler mit einem Atheistischen Weltbild genauso bizarr erscheinen wird, wie mir umgekehrt die ihre.

Beispielgeschichte, Kersti:

Mein subjektiver Eindruck von der Sterbeforschung

Dezember 2007 als ich die ersten Teile der Artikel zu Nahtodeserfahrungewn aufzuschreiben begann war ich in einer völlig anderen Situation als der Typische Nahtodes- oder Reinkarnationsforscher: Während alle, bei denen ich Informationen darüber habe als Skeptiker begonnen haben und viele derjenigen, die über einen längeren Zeitraum direkt Nahtodeserfahrungen, Außerkörperliche Erlebnisse, Reinkarnationserfahrungen untersucht haben wurden im Verlauf ihrer Forschungen vom Skeptiker zu einem Menschen, der Überzeugt ist, daß wir nach dem tod weiterexistieren.

Ich dagegen hatte mich schon seit etwa 15 Jahren mit meinen eigenen Reinkarnationserrinnerungen beschäftigt. Seit etwa 10 Jahren habe ich mich mit geistigem Heilen beschäftigt. Ich habe mit hunderten von Leuten gesprochen die, die selber Erfahrungen mit Reinkarnationserinnerungen, Geistigem Heilen, Magie, außerkörperlichen Erfahrungen und Magie gemacht haben. Ich bin also an die einschlägige wissenschaftliche Forschung herangegangen als ich längst ein gefestigtes esoterisches Weltbild hatte.

Als ich Dezember 2007 angefangen habe, mich schriftlich mit der wissenschaftlichen Forschung zu den Themen die etwas mit Beweisen einer Weiterexistenz nach dem Tode und Reinkarnation zu tun haben, war ich alle paar Tage äußerst überrascht. Ich staunte einerseits daß die Wissenschaft schon so viele Beweise für eine Weiterexistenz nach dem Tode zusammengetragen hatte und war andererseits verblüfft wie wenig diese Beweise von Wissenschaftlern wahrgenommen werden.

Ich hatte immer wieder die Behauptung unterbreitet bekommen, man könne sich ja gar nicht an frühere Leben erinnern und deshalb gäbe es sie nicht - das erschien mir schon so äußerst merkwürdig, daß jemand so etwas allen Ernstes glaubt, denn wenn ich mit anderen Leuten über ihre Probleme in diesem Leben spreche, passiert es mir ziemlich regelmäßig daß sie spontan Gefühle äußern, die durch ihre Erinnerung in diesem Leben absolut nicht zu erklären sind. Wenn ich dann zurückfrage, wie es da aussieht, wo der Persönlichkeitsanteil sich befindet, der diese Gefühle äußert bekomme ich regelmäßig Scenen aus früheren Leben dieser Personen mitgeteilt. Ohne irgendwelche Rückführungstechniken. Aber daß das spontane Auftreten von Reinkarnationserrinnerungen nicht nur erforscht wurde, sondern daß in einigen Fällen 60% Prozent der Fälle gelöst werden konnten - daß man also die Person gefunden hat, die derjenige im vorhergehenden Leben war, war doch eine wesentlich höhere Zahl als ich für möglich gehalten hätte.
O7.A4 Kersti: Wissenschaftliche Forschungsergebnisse zu Reinkarnationserinnerungen von Kindern
O7.A4 Kersti: Wissenschaftliche Forschung zur Reinkarnation

Ich hatte auch immer geglaubt, ich hätte nur deshalb den subjektiven Eindruck daß jeder Dritte in Deutschland schon eine Erfahrung gemacht hat, die ihm beweist, daß es eine Seele gibt, weil ich eine Internetseite habe, wo viel über das Thema steht, und daß ich dadurch eine verzerrte Stichprobe bekomme. Weit gefehlt: Meine Schätzung war eher zu niedrig gegriffen.

Hinzu kommen noch diverse andere Erfahrungstypen, zu denen ich bisher keine konkreten Zahlen gefunden habe.

Auch die Beweise für die Weiterexistenz nach dem Tode sind schon weitaus länger und inzwischen weitaus gründlicher dokumentiert, als ich je gedacht habe.
O7.13 Kersti: Nahtodeserlebnisse: Einbildung oder jenseitige Wirklichkeit?

Die wissenschaftliche Forschung zu diesem Bereich ist mengenmäßig so überschaubar, daß man durchaus jedes Buch lesen könnte, das sich mit der Frage beschäftigt, ob es Beweise für eine Weiterexistenz nach dem Tode gibt.

Dennoch scheinen viele Wissenschaftler, die konventionelle Alternativdeutungen für Nahtodeserfahrungen oder Teile dieser Erfahrung anbieten, kein einziges einschlägiges Buch durchgelesen zu haben - denn offensichtlich haben viele es geschafft, keinem der beweiskräftigen Beispiele zu begegnen. Oder vielleicht haben einige schon über solche beweiskräftigen Beispiele gelesen und sie sofort wieder aus ihrem Denken verbannt, als ihnen dafür keine Erklärung einfiel. Jedenfalls ist auffällig, in welchem Ausmaß solche beweiskräftigen Erfahrungen von Skeptikern ausgeblendet werden.

Aber auch die Befürworter einer Weiterexistenz nach dem Tode schienen mir ein bizarres Verhalten an den Tag zu legen. Sie ließen sich nur unglaublich zögerlich von der Realität überzeugen. So hielt Moody seine Bücher für nicht so recht wissenschaftlich und meinte nur sein Gefühl hätte sich für den Glauben an ein Leben nach dem Tod entschieden.

Nachdem ich das so aufgeschrieben habe, wie ich es zuerst empfunden habe, muß ich noch ergänzen, daß dieser erste Eindruck nicht einer gewissen Ironie entbehrt: Ich hatte als Jugendliche bis etwa zum Abitur selber ein materialistisches Weltbild, obwohl mir durchaus genug spirituelle Erfahrungen begegnet sind, die daran hätten Zweifel wecken können. Danach habe ich dieses Weltbild sowohl anhand von Literatur als auch aufgrund eigener Erfahrungen infrage gestellt und brauchte etwa zehn Jahre, ehe ich schließlich wirklich voll überzeugt war, daß meine spirituellen Erfahrungen nicht nur Einbildung sind. Ich kenne also beides, was mir jetzt so absurd erscheint, durchaus aus eigener Erfahrung.

Tatsächlich dauern Wechsel zwischen prinzipiell unterschiedlichen Weltbildern immer einige Jahre.

Wissenschaftler, die keine klaren Beweise für ein Fortbestehen des Bewußtseins über den Tod hinaus sehen

Die meisten Forscher, die Nahtodeserfahrungen für reine Einbildung in irgendeiner Form halten, haben nur kurz in das Thema hineingeschnuppert.

L. Appleby: Nahtodeserfahrungen verraten nichts über den Tod, aber einiges über Psychologie

Eine Suche zu diesem Namen in Pubmed ergab am 26.4.2009 162 Treffer. L Appleby forscht überwiegend zu psychologischen Themen wie Selbstmord und Einfluß von Psychischen Krankheiten wie Schizophrenie auf die Familie und Todesursachen. Daneben hat er einen Artikel geschrieben, der die Forschung zu Nahtodeserfahrungen auf einer Seite zusammenfaßt und an dessen Ende er schließt, daß die Nahtodeserfahrung nichts über den Tod verraten würde, sondern daß man daraus nur etwas über die Psychologie lernen könne. Dieser Artikel ist eine Literaturstudie und geht offensichtlich nicht auf eigene Forschungsergebnisse zurück.

Appleby hat zu folgender von mir verwendeter Quelle beigetragen: 1.2,

I. L. Bonta: Nahtodeserfahrungen hängen mit dem NMDA-Rezeptor zusammen

Bonta forscht überwiegend zu Vorgängen, die mit dem Immunsystem und Entzündungen zusammenhängen, hat aber unter den 229 am 26.4.2009 in Pubmed unter seinem Namen gefundenen Veröffentlichungen auch einen wissenschaftlichen Artikel geschrieben, in dem er Akupunktur mit Endorphinen verbindet und einen, in dem er Schizophrenie, dissoziative Anaesthesie und Nahtod-Erfahrungen mit dem NMDA-Rezeptor in Verbindung bringt. Beides sind Hypothesen, deren Richtigkeit nicht durch eine wissenschaftliche Studie bestätigt wurde.

I. L. Bonta hat zu folgender von mir verwendeter Quelle beigetragen: 2.6,

Giorgio Buzzi: Alle außerkörperlichen Erlebnisse im Zusammenhang mit Schlafparalyse erwiesen sich als Traum

In seinem 2002 erschienenen Diskussionsbeitrag zu Nahtodeserfahrungen, nahm Buzzi an, daß es sich bei allen auftretenden Phänomenen um Träume oder Illusionen handele. 1.21

Giorgio Buzzi hat zu folgender von mir verwendeter Quelle beigetragen: 1.21,

Materialistisch ausgerichtete Forscher mit eigenem Artikel

O7.B8 Kersti: Hans Küng: Das ewige Leben als Glaubensfrage
O7.B7 Kersti: Werner Thiede: Somit kann die Thanatologie keine Beweise für transzendente Wirklichkeiten liefern
Auffällig ist, daß viele der Skeptiker sich nur sehr flüchtig mit Nahtodeserfahrungen und Ähnlichem beschäftigt haben, das eine gewisse Beweiskraft haben könnte.

Ein Sonderfall ist Susan Blackmore, denn sie hat sich über einen wesentlich längeren Zeitraum mit Parapsychologie, Nahtodeserfahrungen und Außerkörperlichen Erfahrungen befaßt als die meisten Skeptiker unter den Wissenschaftlern.
O7.B3 Kersti: Susan Blackmore: Es liegen bislang keineswegs ausreichende Belege vor, um die Auseinandersetzung zwischen der 'Überlebens-Hypothese' und der 'Gehirntod-Hypothese' beizulegen

Unklare Fälle

H. Yamamura: Nahtodeserfahrungen von Erdbebenopfern

Eine Suche zu diesem Namen in Pubmed ergab am 26.4.2009 668 Treffer zu verschiedensten medizinischen und physiologischen Themen, unter diesem Namen wurden aber auch ein Artikel über Medizingeschichte, einer über eine vorgeschlagene medizinische Behandlung für Zeugen Jehovas, zwei über Akupunktur, eine über Erdbebenopfer und eine Studie über Nahtodeserfahrungen veröffentlicht. Es ist unklar, von wievielen Autoren die Artikel stammen, jedoch deutet die Anzahl der Artikel ziemlich klar auf mehrere Autoren hin, die man aber nicht voneinander trennen kann, ohne die chinesische Sprache zu beherrschen. Eine Aussage darüber, ob er ein materialistisches oder spirituelles Weltbild hat, macht Yamahura im Summary seines Nahtodeserfahrungs-Artikels nicht.

H. Yamamura hat zu folgender von mir verwendeten Quelle beigetragen: 2.1

Wissenschaftler die vom ewigen Leben überzeugt sind

Sehr viel länger haben sich meist diejenigen Wissenschaftler, die ein spirituellen Weltbild entwickelt haben mit Nahtodeserfahrungen befaßt. Die meisten von ihnen hatten zu Beginn ihrer Forschungen ein materialistisches Weltbild und brauchten Jahre, um wirklich überzeugt zu sein, daß an den Erfahrungen mehr als nur Einbildung dran ist.
O7.C2 Kersti: Bruce Greyson: Die höhere geistige Aktivität während das Gehirn kaum funktionsfähig ist, wird durch die bestehenden Modelle für Gehirn und Bewußtsein nicht erklärt
O7.F0 Kersti: Stanislav Grof: Menschen können die Eigenschaften eines Newtonschen Objekts und auch die endloser Bewußtseinsfelder aufweisen
O7.B9 Kersti: Michael Grosso: nicht fromm, wohlgemerkt, sondern spirituell
O7.D8 Kersti: Karl L. R. Jansen: Psychodelische Drogen als eine weitere Tür zum spirituellen Raum
O7.E9 Kersti: Hubert Knoblauch: Nahtoderfahrungen zu machen, scheint das dem Menschen eigene Vermögen zu sein, eine transzendente Wirklichkeit wahrzunehmen
O7.A9 Kersti: Elisabeth Kübler-Ross: Von einer Skeptikerin zum Glauben an Reinkarnation
O7.B5 Kersti: Pim van Lommel: Das Bewußtsein wird vom Gehirn empfangen, wie ein Radio einen Radiosender empfängt
O7.A1 Kersti: Raymond Moody: Vom Materialist zum Glauben an ein Leben nach dem Tod
O7.99 Kersti: Melvin Morse: Spirituelle Deutung der Nahtodeserfahrung, jedoch keine Entscheidung über das religiöses Weltbild
O7.E8 Kersti: Joachim Nicolay: Der Versuch, Nahtodeserfahrungen durch Hormone zu erklären, wird ihrem transzendenten, ja mystischen Charakter zu wenig gerecht
O7.B4 Kersti: Kenneth Ring: Wenn der Körper ausgedient hat, löst sich die Seele von ihm und lebt weiter
O7.A0 Kersti: Michael Sabom: Vom Skeptiker zum überzeugten Christ, Glaube an ein Leben nach dem Tod
O7.C1 Kersti: Michael Schröter-Kunhardt: Nah-Todeserfahrungen sind ein neurobiologisch angelegtes Programm, das auf eine Weiterexistenz jenseits von Raum und Zeit vorbereitet
Ein Ausnahme stellt Rawlings dar, der sehr schnell zu einem Religiösen Weltbild umgeschwenkt zu sein scheint.

Auffällig ist, daß die Autoren zwar durchweg ein religiöses oder spirituelles Weltbild entwickelt haben, daß aber keinerlei Einigkeit darüber zu herrscht, welches dieser Weltbilder richtig ist.

Peter Fenwick: Vieles läßt nur erklären, wenn man annimmt, daß bei der Nahtoderfahrung tatsächlich etwas den Körper verläßt

Peter Fenwick ist der President des britischen Zweiges der IANDS und Neurologe (engl. Neuropsychiatrist)3.10 Schutzumschlag. In seinem Buch äußert er die Meinung, daß sich vieles nur erklären läßt, wenn man annimmt, daß bei der Nahtoderfahrung tatsächlich etwas den Körper verläßt, betont aber andererseits den starken Einfluß, den physiologische Vorgänge und kulturelle Prägung darauf haben, in welcher Form die Erfahrung letztlich ins Bewußtsein gelangt3.10 S.45, S.54f, S.69, S.127f, S.162f, S.184. Außerdem weisen sie darauf hin, daß es Beispiele für Erfahrungen die nur geträumt oder Halluzinationen waren, gibt3.10 S.44, S.152, S.198.

Peter Fenwick hat zu folgenden von mir verwendeten Quellen beigetragen: 2.9, 2.33, 2.35, 3.10

Tart

Maurice Rawlings

Stefan Högl:

Ergebnisse

Wer Ahnung hat, hat irgendein spirituelles Weltbild

Kurz gesagt ist es so, daß diejenigen Autoren, die sich lange und intensiv mit Nahtodeserfahrungen oder verwandten Erfahrungen beschäftigt haben, davon überzeugt sind, daß mit dem Tod nicht alles zuende ist. Die allermeisten hatten zu Beginn ihrer Beschäftigung mit dem Thema ein ebenso materialistisches Weltbild wie ihre Kollegen, die sich nur kurz oder indirekt mit Nahtodeserfahrungen oder verwandten Erfahrungen beschäftigt haben, haben aber ihre Meinung im Verlauf mehrerer Jahre allmählich geändert. Einige sagen ausdrücklich, daß sie ursprünglich beweisen wollten, daß die Nahtoderfahrungen nur Halluzinationen oder Träume sind. Wesentlich scheint zu sein, daß man sein Wissen über die Erfahrung nicht nur aus Büchern bezieht, sondern eine nennenswerte Anzahl von Nahtodeserfahrungen direkt von den Erlebenden erfahren hat.

Im Großen und Ganzen kann man sagen, daß, wer Ahnung vom Thema hat, ein spirituelles oder religiöses Weltbild entwickelt hat, während diejenigen, die weniger Ahnung haben, bei ihrem bisherigen materialistischen Weltbild geblieben sind.

Von dieser Regel gibt es Ausnahmen. So schreibt Rawlings, daß er schon beim ersten Kontakt mit dem Thema recht schnell zu einem religiösen Weltbild umgeschwenkt ist, während Blackmore ihr materialisisches Weltbild bis heute beibehält, obwohl sie schon vor ihrer Beschäftigung mit Nahtodeserfahrungen zu parapsychologischen Themen gearbeitet hat und inzwischen zu Außerkörperlichen Erfahrungen forscht. Zudem hat sie selber eine Nahtodeserfahrung gehabt.

Keinerlei Einigkeit herrscht darüber, wie das, was nach dem Leben kommt, genau beschaffen ist. Das ist kein Wunder: wenn man sich die Fakten zum Thema anschaut, wird klar, daß zwar irgendetwas Wahres an den Wahrnehmungen von Geistern, Nahtodeserfahrungen, mystischen Erfahrungen und Erfahrungen mit Psychodelischen Drogen dran sein muß, daß die dahinterstehenden Erfahrungen aber durch unser Gehirn offensichtlich deutlich verfälscht werden. Außerdem wird wohl jedes Modell der geistigen Welt - was immer sie tatsächlich sein mag - gegenüber der dortigen Realität erheblich vereinfacht sein.
O7.A5 Kersti: Die Grenzen unseres Gehirns und das Rätsel der Nahtodeserfahrung
Und es wurde bisher noch nicht genug so geforscht, daß man beurteilen kann, welche Beiträge unser Gehirn zu dem, was wir nachher als Nahtodeserfahrung erinnern, leistet und welche Beiträge auf die Originalerfahrung zurückgehen, die wir außerhalb des Körpers gemacht haben. Es ist auch unklar welche Informationen verloren gehen, während die Erfahrungen in das körperliche Bewußtsein übernommen werden, ziemlich sicher ist nur, daß viele Informationen verloren gehen.

Weiteres zum Thema

O7.A7 Kersti: Entwicklungspsychologische Trennung zwischen materieller Realität, Fantasie und Geistigen Welten (=feinstoffliche Welten)
O7.98 Kersti: Nahtodeserfahrungen und Entwicklungspsychologie

Kersti


O7.1 Kersti: Wissenschaftliche Forschungsergebnisse zu Nahtodeserfahrungen (Quellen hierzu)

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.
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