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erste Version: 1/2015
letzte Bearbeitung: 1/2015

Chronik des Aufstiegs: Weimarer Republik und Drittes Reich - Dämonenkind

F409.

Er strich mit den Fingern über den Ast und dieser verformte sich, als bestünde er tatsächlich aus Ton

Vorgeschichte: F408. Kersti: D

Der vorgesetzte Offizier erzählt:
Nachdem er den Vorhang zugezogen hatte, zog sich Karl vollständig aus. Ich werde diesen Anblick nie vergessen. Nicht genug, daß er wie ein Fabelwesen mit Schuppen am Oberkörper, Fell an den Beinen und einem Kamm auf dem Rücken aussah. Er zeigte mir auch noch, daß er seine Farben wechseln konnte wie ein Chamäleon, daß er den Kamm auf dem Rücken anlegen und aufstellen konnte und daß er Zähne, Zehen- und Fingernägel innerhalb von Sekunden so wachsen lassen konnte, daß sie zu mörderisch gefährlichen natürlichen Waffen wurden. Er führte mir vor, daß seine Körperkraft meiner erheblich überlegen war.

"Daß ich Verletzungen überlebe, an denen jeder normale Mensch gestorben wäre, dürfte Ihnen ja bereits bewußt sein."
Allerdings. Er wurde oft von meinen Soldaten in einem Zustand aufgefunden, wo man sich fragt wie jemand so etwas so regelmäßig überleben und so schnell davon genesen kann.
"Was sie nicht wissen ist, wie es dazu kam." fuhr er fort.
Er erzählte von gentechnischen Versuchen, die seit Generationen an allen Arten von Menschen, die man leicht unaufällig verschwinden lassen kann, vorgenommen wurden: Heimkinder, Verbrecher, Verletzte im Lazarett, Flüchtlinge in Kriegsgebieten. Er erzählte, daß jetzt die Ergebnisse der Versuche weit genug fortgeschritten seien, um Menschen erfolgreich in Superkrieger mit in jeder Hinsicht überlegenen Fähigkeiten zu verwandeln.

Die rein körperlichen Veränderungen, die er hätte, hätte ich ja schon gesehen, jetzt wolle er - falls ich nichts dagegen hätte - eine kleine Vorführung seiner magischen Fähigkeiten geben. Ich könne diese Vorführung jederzeit durch jedes beliebige Signal das er für ein Ende eines Trainingskampfes gelernt hätte, beenden. Ob ich diese Vorführung wolle? Ich nickte. Er fragte mich, plötzlich sehr ernst, ob ich sicher sei, daß ich die Vorführung wolle. Ich antwortete: "Ja ich will eine Vorführung."

Dann war vor mir ein Drache. Mir war unklar, wie es möglich sein sollte, daß ein Drache in mein Dienstzimmer paßte, doch er war mindestens so lang wie das Haus in dem ich mich befand. Er lag entspannt auf dem Fußboden und beobachtete mich. Hinter mir spürte ich eine Wand, die mich vom Stuhl schob - ich stand auf, um nicht hinzufallen - und zum Drachen, der mir seinen Kopf zudrehte und seine gespaltene Zunge auf mich zubewegte. Die Wand schob mich ganz langsam auf den Drachen zu, ohne daß ich etwas tun konnte. Das Wesen öffnete leicht sein Maul, als wolle er grinsen. Ich hatte nicht den Eindruck, daß er mir etwas tun wollte, dazu wirkte er zu entspannt. Trotzdem wurde mir die Situation zunehmend unheimlich. Ich versuchte seitlich auszuweichen, doch die Wand änderte ihre Ausrichtung und schob mich unaufhörlich näher an die Drachenschnauze heran. Als ich spürte, wie die Zunge sanft meine Hand berührte, schlug ich wie beim Judo gegen die Wand ab.

Ich hörte meine Schläge laut und hallend, als hätte ich auf eine große straff gespannte Trommel geschlagen, dann sah das Zimmer plötzlich wieder normal aus. Ich stand mit dem Gesicht zur Wand in der Zimmerecke, die am weitesten von meinem Schreibtischstuhl weg war.

"Setzen sie sich doch wieder!"
Ich befahl mir, nicht eingeschüchtert zu sein, drehte mich zu ihm um, sah ihn an. Der Junge wirkte amusiert. Ich fragte ihn, was das jetzt gewesen sei.
"Eine Vorführung. Als solche sollte sie beeindruckend aber nicht zu beängstigend sein. Daher war es wichtig, ihnen die Frage danach zu stellen, ob sie überhaupt eine Vorführung wollen und ihnen die Möglichkeit zu geben, diese jederzeit zu beenden. Wenn man eine Situation derart kontrollieren kann, stellt das sicher, daß man nicht so in Angst versetzt wird, daß man an der Erfahrung Schaden nimmt.
In meiner Ausbildung wurde ähnliches getan, ohne daß man diese Vorführungen anders beenden konnte als indem man das Gegenüber - in diesem Fall wäre das der Drache gewesen, eine Gestalt die ich gerne in der geistigen Welt annehme - besiegt hat. Ich bin hier, weil ich den Gegner in jedem Einzelfall besiegt habe und er danach tot oder häufiger bewußtlos war. Viele Menschen, die ich kannte und mochte, sind durch solche Tests wahnsinnig geworden oder gestorben." erklärte er.
Ich setzte mich wieder hin und fragte mich, was er mir sonst noch alles vorzuführen gedachte. Der Junge schmunzelte als hätte ich meine Gedanken laut ausgesprochen und fragte, welche Vorführungen ich denn noch wolle. Ich sah ihn irritiert an. Er grinste. Ich fragte ihn, ob er Gedanken lesen könnte. Er erklärte mir, daß ich diesen Gedanken in der Geistigen Welt laut ausgesprochen hätte, da ich ja wirklich eine Antwort darauf hätte haben wollen. Das wäre also nicht Gedanken lesen im eigentlichen Sinne gewesen. Normalerweise würde er solche Fragen unauffälliger beantworten, aber ich hätte ja um eine Magievorführung gebeten.

Ich fragte ihn, inwieweit er materielle Dinge beeinflussen könne. Er meinte, er könne beispielsweise einen Ast aus dem Wald holen. Auf dem Schreibtisch erschien plötzlich ein abgestorbener Ast von der Größe eines Unterarms. Und dann könne er damit modellieren wie mit Ton. Er strich mit den Fingern über den Ast und dieser verformte sich, als bestünde er tatsächlich aus Ton. Gelegentlich fuhr er einen Fingernagel aus, um eine Verzierung in das Holz zu ritzen.

Während er gemütlich weiterarbeitete, erzählte er mir von diversen Arten Außerirdischer, die einen Kampf um die Erde führen würden und erklärte dabei vieles an eigenen Erfahrungen. Er erzählte von Technik, die so mächtig war, daß wir davon nicht einmal träumen könnten, und davon daß all diese Außerirdischen mächtige Magie beherrschen würden mit der man durch Zeit und Raum reisen könne.

Am Ende schenkte er mir den kleinen Drachen aus Eichenholz, der aussah, als wäre er sehr kunstvoll geschnitzt und dann dunkel, fast glänzend schwarz bemalt worden. Das wäre zur Erinnerung an diesen Nachmittag. Die schwarze Farbe würde entstehen, wenn man lange eisenhaltiges Wasser über Eichenholz laufen ließe und wäre im Prinzip dasselbe wie die für Dokumente verwandte Eichengallustinte.

Ich habe nie wieder jemanden zu der geheimen Macht befragt, die Regierungen erpressen kann. Aber während des Gesprächs hatte der Junge diverse Literatur erwähnt, die ich lesen könnte um genauer zu verstehen, wie die Arbeitsweise dieser Macht ist und der hatte mir empfohlen diese Literatur auf Carinhall zu lesen und den dortigen Bibliothekar nach weiterführender Literatur zu fragen, da er diesen für einen guten Menschen hielt, der darüber bescheid wüßte und mein Interesse nicht an Leute weitermelden würde, die mir schaden würden. Ich richtete mich nach diesem Rat und las einiges zu den Themen, die er mir als allgemein verfügbare Hintergrundinformationen zum Thema genannt hatte, wie Hypnose und Psychologie.

Kersti

Fortsetzung:
F335. Kersti: W

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
FI13. Kersti: Inhalt: Dämonenkind

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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