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2/2010

Reinkarnationserinnerung - Einweihung in Mittelamerika

F98.

Niemand beschreibt Dämonen als so liebevolle und fürsorgliche Wesen, wie C'hem'ah'ra zu mir war

Er half mir ins Bett. Anatah wollte bei mir bleiben, um mir seelischen Beistand zu leisten - doch ich schickte ihn weg, weil ich mich in seiner Nähe einfach nicht mehr sicher fühlte und mich nicht entspannen konnte, so lange er da war. Sobald ich allein war, begann ich leise zu weinen. Irgendwann muß ich eingeschlafen sein.

Ich träumte von einem weiblichen Dämon, der C'hem'ah'ra (gesprochen: Kehmahrah) hieß. Sie kam zu mir und sagte:
"Die Dämonen, die du zu mir geschickt hast, sind gut angekommen und werden jetzt von Ahrim und Kira geheilt. Sie haben erzählt, daß du kastriert worden bist."
Ich erzählte der Dämonin, wie meine Diskussion mit Anatah über dieses Thema abgelaufen war - und daß er nicht nachgegeben hatte.
"Das ist völlig gegen die Absprache." protestierte sie.
In meinem Traum wußte ich das auch. Doch wenn ein Mensch im Leben die Absprachen vergißt, die er zwischen den Leben getroffen hat, muß man sehen, wie man mit dem Problem klarkommt - und eine zweite Chance an diese Einweihungen zu kommen, würde es nicht geben. Also mußte ich es hinnehmen, wie es war.

Die Dämonin C'hem'ah'ra blieb an meiner Seite um mich zu trösten. Von ihr fühlte ich mich geliebt und beschützt und ich konnte auch weinen, wenn sie da war.

Als Anatah mich am darauffolgenden Abend besuchen kam, bemerkte er die feinstoffliche Anwesenheit C'hem'ah'ras sofort, wie ich an seinem entgeisterten Blick sah.
"Das ist C'hem'ah'ra, eine Schwester aus meiner Gruppenseele." stellte ich sie ihm vor.
Er warf mir einen noch entgeisterteren Blick zu.
"Keine Sorge, sie wird dir nichts zuleide tun. Sie hat mich getröstet, weil du mich kastrieren lassen hast." erklärte ich.
"Aber was hast du denn mit Dämonen zu tun?" fragte er.
"Ich bin selber einer." antwortete ich - und hörte mir selbst erstaunt zu, weil ich das bisher nicht gewußt hatte. Meine Persönlichkeit paßte ja auch gar nicht zu dem, was immer über Dämonen geredet wurde. Und niemand beschreibt Dämonen als so liebevolle und fürsorgliche Wesen, wie C'hem'ah'ra zu mir war.

Daß Anatah hellsichtig war, nutzte C'hem'ah'ra aus, um ihm die Meinung zu sagen. Sie erklärte ihm, daß ich in der geistigen Welt schwer behindert war und nur durch ein kompliziertes System an Umleitungen ein Energiesystem hatte erzeugen können, das in der Lage war, sich in einem lebenden materiellen Körper zu inkarnieren. Und sie erklärte ihm, daß dieses Leben vermutlich meine letzte Chance gewesen sei, dafür Heilung zu finden, da ja seine Leute sich entschlossen hätten, sich nicht mehr zu inkarnieren und deshalb bald niemand mehr auf der Erde sei, der in der Lage sei, eine solche Einweihung zu geben.

Sie forderte Anatah auf, die höheren Ebenen meiner Aura genauer zu betrachten, nicht nur die Ebenen nahe am Körper, die bei mir fast normal aussahen. Anatah tat das und sagte, daß ihm bisher nie aufgefallen war, daß ich auf diesen Ebenen völlig schwarz und verbrannt aussah.

Nachher hatte ich den Eindruck, daß Anatah jetzt zumindest einigermaßen verstanden hatte, was er mir mit der Kastration angetan hatte.

Kersti


F99. Kersti: Fortsetzung: Fehler machen gehört zum Leben
F97. Kersti: Voriges: Einweihung
FI5. Kersti: Inhalt: Einweihung in Mittelamerika
FF21. Kersti: Der Krieg der Götter - oder der Fall der Engel
V4. Kersti: Merkwürdige Erfahrungen
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Z51. Kersti: Erinnerungen an frühere Leben
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Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, Internetseite: https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de