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B63.

Dianetik

B63.1

Autor: Lafayette Ron Hubbard:

Dianetik.

(1992) Kopenhagen: New Era Publikations (Scientology-Verlag), ISBN 87-7336-899-7

 


 

Originalausgabe:

 

Verzeiht, daß ich unterstelle, andere würden sich durch Vorurteile beeinträchtigen lassen. Ich spreche aus eigener Erfahrung.

Das erste Buch über Scientology-Church, das ich in die Hände bekam, war "Scientology - Ich klage an" von Renate Hartwig. Ich las es durch und kam zu dem Ergebnis, daß die Scientology-Church eine menschenverachtende Sekte ist. Dieser Meinung bin ich auch heute noch.

Ein Grundprinzip meines Denkens ist, daß ich mir immer beide Seiten einer Sache anhöre. So habe ich beispielsweise auch Hitlers "Mein Kampf" gelesen. Denn nur so erhält man genügend Informationen um eine Sache gerecht beurteilen zu können.

In einem Café traf sich eine Freundin von mir mit jemandem, der sich auf ihre Anzeige, mit der sie Leute suchte, die sich für Esoterik und positives Denken interessieren. Bei dem Gespräch hörte an einem Nachbartisch jemand zu, der sich nach kurzer Zeit in das Gespräch einklinkte und meinte, er hätte etwas, was viel besser ist, als positives Denken und ihr mit diesem Argument das Buch "Dianetik" verkaufte. Als sie mir später davon erzählte, machte ich sie darauf aufmerksam, daß "Dianetik" sozusagen die "Bibel" der Scientology-Church ist. Woraufhin sie mir das Buch als Ergänzung zu meiner Sektensammlung schenkte.

Ich begann also "Dianetik" durchzulesen und fand jeden zweiten Satz zweifelhaft. Nach etwa einem Drittel des Textes brach ich ab, denn mir ging auf, daß ich dermaßen mit Vorurteilen behaftet war, daß es absolut sinnlos war, weiterzulesen. Sollte das Buch irgendetwas Positives enthalten, würde ich es mit dieser Einstellung zweifellos nicht einmal bemerken. Ich stellte das Buch also zur Seite.

Etwas später stieß ich auf die Bücher von L.Kin - das heißt zuerst einmal auf eine ganze Reihe von Texten, die auf diese Bücher hinwiesen und die Behauptung aufstellten, daß ursprünglich Dianetik zu einem guten Zweck erschaffen worden sei aber inzwischen übel mißbraucht würde. Meine Neugier war geweckt. Ich bestellte mir die Bücher.

Den Inhalt der Bücher von L. Kin konnte ich weitgehend anhand eigener Erfahrungen überprüfen. Er redete von der Arbeit mit Erinnerungen an frühere Leben, von dem, was ich als Option-Haltung kennengelernt hatte, was bei ihm ein Teil des Auditorenkodex war. Was ich überprüfen konnte, erwies sich als richtig. Deshalb ging ich davon aus, daß L. Kin auch bei dem was ich nicht überprüfen konnte, vermutlich viel Wahres sagte. (Diese Einschätzung konnte ich viel später bei einem Besuch der L.Kin Schule überprüfen, wo ich zwei Tage fast pausenloses auditieren mitmachte. Der Erfolg war, daß ich drei Tage lang danach glänzender Laune war.)

Damit hatte ich einen guten Grund, mich erneut mit Dianetik zu beschäftigen. Ich las das Buch durch und stellte fest, daß es noch unausgegoren und nicht sehr ausgewogen war, aber daß es im Wesentlichen richtig war und wertvolles Wissen zur Erlangung innerer Freiheit enthielt.

Danach besuchte ich das Frankfurter Zentrum der Scientology-Church, was mich sowohl in meiner guten Meinung von Hubbard als auch mit meiner schlechten Meinung von der Scientology-Church bestätigte.

Kersti

 

Als Quelle verwendet in:

 

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Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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