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erste Version zwischen dem 15.02.2000 und dem 01.05.2000
letzte Bearbeitung: 6/2010

V26.

Option-Dialogtechnik

Inhalt

V26.1 Kersti: Option-Fragen
V26.1.1 Kersti: Klärungsfragen
V26.1.2 Kersti: Gründe für das nicht glücklich sein
V26.1.3 Kersti: Hinterfragen der Überzeugungen
V26.1.4 Kersti: Abschlußfrage
V26.2 Kersti: Die Option-Haltung
V26. Kersti: Quellen

 
Inhalt

1. Die Option-Haltung

1.1 Klärungsfragen

  • Was möchtest du erforschen?
  • Was meinst du damit? (Wie meinst du das?)
  • Wie fühlst du dich?
  • Kannst du das genauer erklären?
  • Was willst du (tun, glauben, denken...)?

1.2 Gründe für das nicht glücklich sein

  • Was genau macht dich daran unglücklich?
  • Warum bist du unglücklich darüber?
  • Was fürchtest du, könnte passieren, wenn du darüber nicht unglücklich wärest?
    (Für unglücklich wird im Dialog das vom Explorer genannte Gefühl eingesetzt: traurig, wütend, ärgerlich, enttäuscht, zornig, verzweifelt ... )

1.3 Hinterfragen der Überzeugungen

  • Glaubst du das?
  • Warum glaubst du das?
  • Gibt es etwas, von dem du fürchtest, daß es passieren könnte, wenn du das nicht mehr glauben würdest?
  • Willst du das glauben?

1.4 Abschlußfrage

  • Ist das Thema damit für dich abgeschlossen?
  • Gibt es noch etwas, über das du gerne nachdenken würdest?

Frage, wenn man einen Dialog abbricht:

  • Ich möchte dir noch die Frage mitgeben: ...

2. Die Option-Haltung

Der Mentor oder die Mentorin sollte die Aussagen des Explorers (der ein Problem für sich klären will) nicht bewerten, nicht versuchen ihn in eine bestimmte Richtung zu lenken, nicht über das Problem nachdenken und auch nicht nach Lösungsvorschlägen suchen. Er sollte ihn nicht be- oder abwerten, be- oder verurteilen, sondern ihn so akzeptieren, wie er im Augenblick ist.

Begriffserkärung: Der Explorer ist derjenige, der mit Hilfe des Dialogs ein Problem für sich klären will. Der Mentor stellt die Option-Fragen.

Ein Artikel zum Thema Option-Haltung:
VB95. Kersti: Die therapeutische Haltung und ihre Macht
Wie sollte sich ein Therapeut verhalten, wenn es ihm nicht gelingt die Option-Haltung einzunehmen:
VA145. Kersti: Überforderte Therapeuten und ihre Fehler

Kersti

 
Inhalt

Quelle

  • Dieser Text beruht auf den Wochenendseminaren, wie sie 1990 am Option-Institut gegeben wurden, das von Barry Neil Kaufman und seiner Frau Samahria Lyte Kaufman gegründet wurde. Die Dialogtechnik wurde damals Option-Dialog genannt, später Optiva-Dialog, inzwischen "The Option Process Dialogue". Der heute vergleichbare Kurs des Instituts dürfte folgender sein.
    Welt: Power Dialogues
O2: Kersti: Toleranz als Fähigkeit, OI2.
O3: Kersti: Ist in der Schule das Denken verboten?, OI3.
O4: Kersti: Unterbindet Ausgrenzung in der Schule soziales Lernen?, OI4.
V15. Kersti: Was ist Toleranz?
V85. Kersti: Ideale: Was mir wirklich geholfen hat
V168. Kersti: Meckerrunde
V194. Kersti: Was unterscheidet eine Gehirnwäsche von einem Dazulernen?
V212. Kersti: Was ist Freiheit?
V285. Kersti: Keine Liebe ohne "Nein"
V313. Kersti: Einserzeugnis als Gefahrenzeichen
VA2. Kersti: Hoffnungslosigkeit und doch nicht aufgeben
VA98. Kersti: Tonskala - Skala der Gefühle
VA99. Kersti: Wann man keine Familienaufstellung machen sollte
VA109. Kersti: Geistige Gesundheit
VA112. Kersti: Geistige Freiheit
VA181. Kersti: Bestandteile des Gewissens
VB16. Kersti: Die Bedeutung der Optionhaltung
VB48. Kersti: Das Therapiesitzungs-High
VB52. Kersti: Das "üben" magischer Praktiken ist kein üben sondern eine Therapie
VB58. Kersti: Drei Arten der Disziplin
VB60. Kersti: Der Unterschied zwischen Menschen, die Leben als leiden definieren und Menschen, die tatsächlich über das irdische Leben hinauswachsen
VB62. Kersti: Der typische Verlauf einer Therapie
VB67. Kersti: Wozu wir unsere verdrängten Anteile brauchen
VB70. Kersti: Weitere gesprächs- therapeutische Kniffe
VB71. Kersti: Maßlose Grausamkeit: Leben, die sich nicht mehr wirklich sortieren lassen
VB72. Kersti: Was Vergebung nicht ist
VB73. Kersti: Wenn Du glaubst, ohne jemanden nicht leben zu können, fühlst Du nicht Liebe sondern Angst
VB92. Kersti: Segen, Flüche und Eide - Das klebrige Spinnennetz des Wyrd
VB94. Kersti: Esoterik: Verdrängung aufheben kann krank machen
VB95. Kersti: Die therapeutische Haltung und ihre Macht

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.