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1/2010

Reinkarnationserinnerung - Die mißglückte Ägyptische Einweihung als Heilmethode

F93.

Ich steckte den furchterregenden weißen Engel in die Steine und wischte ihn weg

Bald darauf wurde die Einweihung angesetzt. Zur Vorbereitung empfahl Dirhaman mir, wochenlang einen der Gänge zu putzen und alles, was mir an unangenehmen Gefühlen und Ideen in den Sinn kam, in die Steine zu projizieren.
"Indem du das schon genauso übst, wie du es nach der Einweihung machen müssen wirst, programmierst du das als Gewohnheit in deinen Körper ein und wirst es deshalb auch dann tun, wenn du Alptraum und Realität nicht mehr voneinander unterscheiden kannst. Mit dem Gang putzen ist diese Meditation für Menschen, die solche Alpträume haben, einfacher als ohne eine körperliche Komponente der Meditation, weil körperliche Arbeit die Verbindung zum Körper stärkt und eine Konzentrationshilfe für einen so zerstreuten Geist darstellt." erklärte er.
Ich tat, was er mir geraten hatte und putzte gehorsam diesen Gang. Die anderen Lehrer hielt ich für gutwillig, aber irgendwie brachte ich ihrem Urteil nur ein oberflächliches Vertrauen entgegen. Ich vertraute Dirhaman, wie ich das bei den anderen Lehrern nicht tat und ich wußte nicht warum. Im Gegensatz zu den anderen Lehrern riet Dirhaman mir nicht ernsthaft von der Einweihung ab. Er tat nur sein Bestes, um mir alle Nachteile klarzumachen, mir vor Augen zu führen, was mich erwartete.

Meine ersten Eindrücke nach der Einweihung beschreibe ich hier, wie sie mir erschienen, als ich sie erlebte, damit man spüren kann, wie durcheinander meine Wahrnehmung war:

Ein Mann hob den Deckel des Sarges an.
"Steh auf!" befahl er mir.
Ich hatte Angst, weil ich dahinter eine Dämonin sah, die mit einem Messer an mir herumschnitzen wollte. Sethiah hieß sie und sie hatte schon sehr lange an mir herumgeschnitzt, daran konnte ich mich noch erinnern.
(Zur Quelle dieses Alptraumes siehe: FF65. Kersti: C'her'ahans Gestalt)

Der Mann forderte mich ein zweites mal auf und ich gehorchte, weil ich wußte, daß Widerstand nur zu weiteren Foltern führen würde. Ich hatte keine Hoffnung. Der Mann nahm mich an die Hand und ich hörte wie Sethia ihm sagte:
"Den schenke ich Dir, als Zeichen Deiner Würde als neuer Höllenfürst."
(vgl. FF40. Kersti: Geschnitzte Anteile)
Ich folgte dem Mann gehorsam und überlegte, wie ich ihn auf meine Seite bringen könnte. Er führte mich in einen Raum wo ein anderer Mann mich kastrierte, während jemand versuchte meine Gefühle zu kontrollieren, damit ich nicht dagegen rebellierte. Das Problem war, daß Widerstand sowieso keinen Zweck hatte, sonst hätte ich mich gewehrt. Vielleicht machte er das nur, damit ich zusätzlich zu der Kastration nicht noch mehr Foltern ertragen mußte und war mir irgendwie wohlgesonnen, auch wenn er Sethiah gehorchte, überlegte ich.

Als sie mich alleine ließen, weinte ich vor Schmerzen. Die Schmerzen waren nicht nur zwischen den Beinen, sondern auch da, wo meine Flügel gewesen waren und ich war mir sicher, auch keine Arme und Beine mehr zu haben. Ich erinnerte mich an einen Mixer, in den ich hineingehörte, weil ich Sethia ungehorsam gewesen war.

Ein furchterregender weißer Engel mit einem Schwert, Michael1 hieß er glaube ich, kam mich abholen, weil er mich in Scheiben schneiden wollte. Aber irgendwie konnte ich durch meine geistige Kraft in einen Gang fliehen und da gab es bunte Steine auf dem Boden. Ich erinnerte mich an den Gang, aber da war ein anderer Mann dagewesen, einer der freundlich war und mir erklärt hatte, daß man alles, was einen bedroht, in die Steine projizieren kann und wenn man es dann wegwischt, löst es sich auf. Ich steckte den furchterregenden weißen Engel in die Steine und wischte ihn weg. Dann war nur noch ein freundlicher Mann da, Michael hieß er glaube ich, der mir erklärte, wie ich den Zauber gegen furchterregende Engel und Dämonen so verbessern konnte, daß sie mich irgendwann gar nicht mehr belästigen würden. Und die Schmerzen konnte man auch in die Steine stecken und wegwischen. Man mußte viele Jahre wischen, das hatte ich verstanden.

Kersti

Anmerkungen und Quellen

Quelle: Erinnerung an ein eigenes früheres Leben

  1. Tatsächlich hatte Michael damals einen anderen Namen, ich habe hier nur seinen heutigen Namen verwendet, damit die Zahl der in der Geschichte verwendeten Namen überschaubar bleibt.

F94. Kersti: Fortsetzung: Weggewischte Alpträume
F92. Kersti: Voriges: Die unwiderstehliche Sehnsucht nach der Einweihung
FI9. Kersti: Inhalt: Die mißglückte Ägyptische Einweihung als Heilmethode
VA106. Kersti: Reinkarnation
EGI. Kersti: Kurzgeschichten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
Z51. Kersti: Erinnerungen an frühere Leben
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben
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Kersti: Über Philosophie und Autorin dieser Seite

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, Internetseite: https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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