B3.

Das Hanf-Handbuch

B3.
Autor: Heiner Hai,
Autor: Ronald Rippchen:

Das Hanf-Handbuch.

Verlag: Werner Piepers Medienexperimente
ISBN 3-925817-73-5

Verweise:

Zeichenerklärung
Verweis auf:
Buch: Buchbesprechung
Buch: Kersti: Buchbesprechung von mir, die das Buch inhaltlich und formal hinterfragt
Artikel in "Idee und Bewegung"
Welt: Artikel in fremden Internetseiten
Kersti: Artikel von mir (Kersti Nebelsiek)
Verweise:
Kersti: Optionfragen
Buch: Zehentbauer, Josef / Körpereigene Drogen Interessant, um zu erklären, warum Drogenwirkungen auf Dauer zurückgehen. Für jede Droge gibt eis ein körpereigenes Pendant.
Sonstiges
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Kersti: Über Inhalt, Philosophie und Autorin dieser Seite
Kersti: Nach Autorennamen geordnete Buchliste

Hasch: Am eigentlichen Problem wird vorbeigeredet

Informationen über Haschisch, Marihuana und die Hanfpflanze als vielseitige Nutzpflanze, die viele Umweltprobleme lösen könnte. - Es ist das umfassenste und fundierteste Buch, das mir zu diesem Thema bekannt ist.

Allerdings wird Haschisch verharmlost. Zwar sind die geschilderten Forschungsergebnisse über nicht vorhandene rein körperliche Schäden durch diese Droge wahrscheinlich richtig, doch setzt Hanf unsere Sicherungsmechanismen gegen Reizüberflutung außer Kraft und stört die sinnvolle Verarbeitung dieser Informationen. Das heißt die Sinne werden schärfer und die dadurch aufgenommenen Informationen kann der Betreffende nicht richtig einordnen. Nimmt er sich nicht ausreichend Zeit, um die Bearbeitung nachzuholen, verliert er den Kontakt zur Realität - er wird wahnsinnig. Allerdings ist diese Gefahr bei Psilocybinpilzen und LSD wesentlich größer.

Das heißt, sowohl die Befürworter als auch die Gegner von Hasch reden in ihrer Diskussion am eigentlichen Problem vorbei, indem sie fast ausschließlich über vorhandene oder nicht vorhandene Körperschäden durch Hasch diskutieren.

Daß Hasch nicht süchtig machen soll ist ebenfalls falsch.

Die Langzeitwirkung bei Dauergebrauch einer Droge ist immer ihrer Erstwirkung entgegengesetzt. Das heißt, um die Überflutung mit Sinnesreizen einzugrenzen, verstärkt der Körper seine Abwehr gegen Reizüberflutung. Die Sinne werden abgestumpft. Alles erscheint nur noch grau in grau. Die öfters gelesene Aussage von Süchtigen, daß sie froh seien, nach einem Entzug ihren "Farbfilm" wiederzuhaben, ist also ein Bericht über das Abklingen von Entzugserscheinungen durch Hasch und halluzinatorische Drogen wie LSD und Psillozybinpilze.

Psychisch kann man grundsätzlich von allem abhängig werden: Drogen und Genußmittel aller Art, Sekten, Glücksspiel, Süßigkeiten, Händewaschen ...

In der Gesamtgesellschaft werden Drogen dagegen eher als gefährlicher dargestellt, als sie sind:
VA5. Kersti: Gefährliche Aufklärung

Kersti:

 

Als Quelle verwendet in:


Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, Internetseite: http://www.uni-kassel.de/~nebelsie/
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