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erste Version: 7/2015
letzte Bearbeitung: 7/2016

Chronik des Aufstiegs: Weimarer Republik und Drittes Reich - Erzengel Michaels Geheimdienst

F499.

Der Akasha-Wächter stellt dieses Wissen der Orden Michaels zur Verfügung, um ihm die Möglichkeit zu bieten, die Gefahren, die von der Drachenloge ausgehen, besser einschätzen zu können

Vorgeschichte: F498. Kersti: D

Georg erzählt:
Der Zen-Lehrer wollte es mit Hypnose versuchen, um mehr über die Wunderheilung zu erfahren. Ich legte mich also auf das Sofa. Nach der Hypnoseeinleitung bat er mich eine Position außerhalb meines Körpers zu finden, von der aus ich wichtige Dinge beobachten konnte und als ich bestätigte, eine solche gefunden zu haben, wurde der Anteil von mir, der sprach wie immer aufgefordert sich an den Hauptanteil meiner Seele zu wenden und sich zu erkundigen, ob der das Wissen freigeben dürfe.
"Der Akasha-Wächter stellt dieses Wissen dem Orden Michaels zur Verfügung, um ihm die Möglichkeit zu bieten, die Gefahren, die von der Drachenloge ausgehen, besser einschätzen zu können. Wir und die betroffene Seele haben vollstes Vertrauen darein, daß die Michaelsorden dieses Wissen verantwortungsbewußt nutzt." hörte ich mich sagen und fühlte mich, als hätte mich jemand in den Bauch geboxt. Die Aussage mit dem vollsten Vertrauen bedeutete bei unserem Orden immer: "Paß auf, dieses Wissen ist heikel." und Akasha-Wächter hüteten das Wissen der Welt, das in feinstofflichen Archiven aufgezeichnet war. Ich spürte daß auch mein Lehrer erstaunt aufhorchte.
"Ich werde mich bemühen dieser Verantwortung gerecht zu werden." antwortete mein Lehrer mit der Formel, mit der das bei uns üblicherweise beantwortet wurde. Er erhielt aber keine weiteren Erklärungen, warum das Wissen heikel war, sondern wurde lediglich aufgefordert, weiterzumachen. Also bat er mich zu einem geeigneten Anfang der Geschichte zu gehen und dann zu erzählen, was ich wahrnahm.

Der Mann rappelte sich auf, ehe die Schmerzen ganz abgeklungen waren und brachte einen so mißtrauischen und wachsamen Ton bei seiner Frage, wer ich denn wäre und was ich hier tun würde, daß ich beinahe angefangen hätte zu lachen

Karl erzählt:
Ich stand außerhalb der Basis unseres Geheimdienstes, in der die Wunderheilung stattgefunden hatte und prüfte deren magische Abschirmung auf Schwachstellen. Schnell hatte ich einen Punkt gefunden, wo ich einsickern konnte und die drei Magier, die die Abschirmung überwachten, entdeckt. Sie wirkten für mein Bewußtsein, als wären sie nicht ganz wach, sondern würden im Halbschlaf arbeiten. Jedenfalls gelang es mir leicht, ihrer Aufmerksamkeit zu entgehen. Zwischen zwei Schichten der Abschirmung fügte ich eine eigene magische Abschirmung ein, da mir die Abschirmung des Ordens für meine Sicherheit zu löcherig war. Dann wandte ich mich der Person zu, die mein Ziel war und materialisierte mich da.

Ich schirmte zunächst das Zimmer nach außen ab, dann versetzte ich die schlafende weibliche Person in Stasis, indem ich um sie herum und in ihr die Zeit anhielt. Ich begrüßte meinen Seelenbruder und warnte ihn vor, daß die Schmerzen schlimm werden würden.

Mir wurde bewußt, daß ich mich selbst aus der Sicht des Wunderheilers betrachtete.

Karl erzählt:
Danach untersuchte ich ihn. Die Wunden waren unter normalen Umständen tödlich. Er hatte es nur seinen unbewußten magischen Fähigkeiten zu verdanken, daß er es überhaupt zurück bis zu seinen eigenen Leuten geschafft hatte, denn offensichtlich hatte er die größten verletzten Adern magisch verschlossen und dafür gesorgt, daß der Darminhalt sich nicht auch noch mit dem Inhalt des Adersystems vermischte. Das ganze wirkte, als hätte er vorgehabt, die Verletzungen selber so weit zu heilen, daß er es hätte überleben können. Nun ja, jetzt würde er eine noch beeindruckendere Geschichte zu erzählen haben und konnte mir die Schuld an der Wunderheilung geben. Ich sah mir alles bis hinab auf die molekulare Ebene an, dann plante ich den Energiefluß für die Heilungen und ließ es fließen. Die Knochen, Muskeln und Sehnen wurden weich und verschoben sich wieder in die richtige Position, dann fühlte ich ein Einrasten, als der Körper sich wieder völlig in seine feinstoffliche Matrix einklinkte.

Der Mann rappelte sich auf, ehe die Schmerzen ganz abgeklungen waren - amusanterweise ohne wirklich zu registrieren, daß er gesund war, dazu war er zu sehr auf mich konzentriert - und brachte einen so mißtrauischen und wachsamen Ton bei seiner Frage, wer ich denn wäre und was ich hier tun würde, daß ich beinahe angefangen hätte zu lachen. Der hatte sich aber schnell wieder gefangen! Ich gab ihm Papier und Stift die ich im Nachtisch materialisiert hatte und forderte ihn auf, Fragen zu stellen.

Er sah mich mißtrauisch an und sagte sich dann, daß Fragen stellen kein Fehler sein konnte. Dann legte er einen beeindruckenden Eifer an den Tag jedes bißchen Wissen aus mir herauszuquetschen, was ich über meine Loge haben mochte. Ich dehnte die Zeit etwas, um ihm dazu so lange Gelegenheit zu geben, wie es ihm gelang, das durchzuhalten - und diese Ausdauer war beeindruckend, zumal er Essen und Trinken vergaß. Ich achtete darauf, ihm wirklich die Hinweise zu geben, die seinem Orden am meisten weiterhelfen konnten, denn sie waren die einzigen, die bei meinem Problem wirklich eine Hilfe sein konnten.

Als die Fragen aufhörten, zielgerichtet zu sein, lag das offensichtlich an geistig-seelischer Erschöpfung, die sich auch durch Adrenalin nicht mehr aufhalten ließ und an intellektueller Überfütterung. Ihm begannen einerseits die Augen zuzufallen, andererseits wirkte er zunehmend verwirrt. Also verabschiedete ich mich und verschwand vor seinen Augen. Er war eingeschlafen, bevor ich all meine Wächter und Schutzmaßnahmen wieder aus dem Ordensgebäude zu mir zurückgerufen hatte.

Als er merkte, daß jetzt keine weiteren Informationen mehr kamen, weckte mein Lehrer mich aus der Trance mit der obligatorischen Suggestion auf, ich könne mich an alles klar erinnern und befragte mich dann im Wachbewußtsein. Dabei wurde mir bewußt, daß ich nur sehr wenig von dem, was ich an Eindrücken ins Bewußtsein bekommen hatte, hatte schildern können, denn die Hypnosesitzung hatte nur etwa zehn Minuten gedauert, während ich das ganze vielstündige Gespräch in allen Einzelheiten wieder an mir hatte vorüberziehen lassen, nur diesmal aus Sicht meines Gesprächspartners.

Mein Lehrer interessierte sich vor allem für die Gefühle und Absichten des Wunderheilers.
"Als er außen vor der Abschirmung stand, war er in seinem sehr ruhigen Bewußtseinszustand. Wie wenn man in der Kontemplation Gedankenstille erreicht. Das schien der Tarnung zu dienen, Gedankenstille, um sich magisch unsichtbar zu machen oder so. Er wirkte, als wäre das eine Routineaufgabe, nicht als wäre das Eindringen in unsere Abschirmung heikel, sondern als hätte er so etwas tausend mal gemacht und jeder Gedanke ist eingeübt. Er hat sofort die Position der drei Magier registriert und darauf geachtet, sie nicht zu wecken."
"Hat er nach geheimen Informationen gesucht?" fragte mein Lehrer.
"Nein gar nicht. Er hat sich nur für mich interessiert, nicht für den Orden. Er hat eine zusätzliche Abschirmung zwischen die Abschirmungen unserer Wachmagier eingebaut, weil er deren Arbeit für nicht sicher genug hielt - aber er wollte sich damit nicht vor unserem Orden schützen sondern vor Feinden von außen. Er war der Ansicht, unseren Wächtern haushoch überlegen zu sein, aber es fühlt sich wie eine sachliche Einschätzung an, als wüßte er genau was sie können, nicht als würde er sie verachten."
"Ist er schon öfter bei uns eingedrungen?"
"Ich glaube nicht. Er hat das System schnell vollständig untersucht und sich nicht so verhalten, als kennte er die Abwehrmaßnahmen bereits. Er hat auch die Persönlichkeitsstruktur der Magier kurz untersucht, ehe er zu seiner Einschätzung kam, wie er vorgehen mußte, um sie beim Eindringen nicht zu wecken. Er wirkte dabei sehr sachlich und sehr sicher, als würde er so etwas täglich machen und hätte sehr viel Übung."
"Und er hat nicht nach Informationen gesucht?" fragte ich.
"Nein."
"Warum hat er Miriam eingeschläfert?"
"Er wollte ungestört sein. Nicht weil er ihr mißtraut hätte, sondern weil er sich ganz auf mich konzentrieren wollte."
"Hat er sich bei deiner Heilung noch auf irgendetwas anderes konzentriert, als auf die körperliche Heilung?"
Ich konzentrierte mich auf die Scene und entdeckte:
"Ja. Er hat einen Riß in meiner Persönlichkeitsstruktur gesehen, der ihm bedenklich erschien. Er hat das aber nicht angefaßt. Er war der Ansicht, daß er seelische Heilungen nur mit meiner ausdrücklichen Erlaubnis durchführen darf. Er hat sich vorgenommen, mich später beim Gespräch darauf anzusprechen."
"Hat er das getan?"
"Ja, das war die Stelle, wo er mich nach dem Tod meiner Eltern gefragt hatte. Ich hatte dann abwehrend reagiert. Er hat mich dann gewarnt, daß seine Loge diese Schwachstelle nutzen würde, um mich zu brechen, falls ich ihr jemals in die Hände fiele. Ich solle zusehen, daß ich das Thema so weit aufarbeite, daß ich da nicht mehr angreifbar bin."
"Das klingt wie ein guter Ratschlag." meinte er.
"Das ist das Merkwürdige. Er hat gesagt, daß er von uns Hilfe will und welche das wäre. Aber während des gesamten Gesprächs war er ganz darauf konzentriert, mir die Informationen zu geben, die ich am Besten brauchen könnte. Er wirkte nicht, als würde er irgendeinen Versuch machen, die Informationen so hinzudrehen, daß sie ihm gut passen, sondern hat nur darüber nachgedacht, wie er sich möglichst verständlich ausdrücken kann. Er scheint zu glauben, daß wir ihm helfen werden, weil wir sind was wir sind, nicht weil er uns irgendeinen Vorteil bieten würde."
"Für wen oder was hält er uns?"
"Für Erzengel Michaels Geheimdienst. Für einen Verbündeten, der ihn auf jeden Fall unterstützen wird. Er beruft sich auf Verabredungen, die er vor diesem Leben getroffen hat und darauf daß Jesus ihn für seine Aufgabe berufen hat. Ich soll dir ebenfalls eine Kopie der Aufzeichnungen geben, damit du sie unabhängig beurteilen kannst." Ich hatte das Gefühl, ihm zwei kleine feinstoffliche Gegenstände zu geben.

Er wirkte sehr nachdenklich. Dann begann die Kontemplationsglocke zu läuten und er forderte mich auf, wieder ganz wach zu werden und während der Kontemplation zu prüfen, ob uns da irgendjemand hereinlegen will. Der größte Fehler, den man machen könne, wäre es, den Feind zu unterschätzen.
"Ein noch größerer Fehler ist es, sich einreden zu lassen, daß ein Freund ein Feind wäre." sagte ich.
Er warf mir einen scharfen Blick zu, sagte aber nichts weiter. Ich grinste.

Beide Sätze wurden in unserem Orden oft benutzt und hatten ihre Berechtigung.

Bei der Kontemplation prüfte ich als meine Position zu diesen verschiedenen Betrachtungsweisen. Ich wurde mir dabei immer sicherer, daß ich dem Wunderheiler trauen konnte, wußte aber nicht so ganz, wo dieses Gefühl herkam. Die beste Erklärung für alle seltsamen Details, was meine Wahrnehmung von ihm anging war immer noch, daß er sehr enge Seelenverwandtschaft von mir war. Das wiederum bedeutete auch daß er mir charakterlich sehr ähnlich sein mußte, selbst wenn er nicht alle meine Ansichten teilte.

Kersti

Fortsetzung:
F500. Kersti: W

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
FI13. Kersti: Inhalt: Dämonenkind

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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