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erste Version: 10/2017
letzte Bearbeitung: 10/2017

Chronik des Aufstiegs: Die Pforten der Hölle - Seelengeschwister aus der Hölle

F955.

Das feinstoffliche klebrige Zeug ekelte mich an, denn es schien auch noch von allen Seiten in mich einzusickern, als wäre ich ein Schwamm der in Jauche getaucht wurde

Vorgeschichte: F925. Kersti: D

Geron erzählt:
Ich kam langsam wieder zu mir und es war eine Erleichterung, einen Körper zu haben der sich nicht so zerfetzt anfühlte wie die Seele. Irgendeine Stimme sagte in meinem Geist, ich solle still halten, damit er in Ruhe arbeiten kann. Ich fühlte mich, als würde ich verbluten, aber ich wußte, es war kein Blut, was ich verlor sondern meine feinstoffliche Energie und die Stimme gehörte zu dem Heiler, der gerade dabei war, mein Energiesystem wieder zusammenzuflicken. Da sich mein Körper weitaus besser anfühlte als dieser völlig zerfetzte feinstoffliche Körper, konzentrierte ich mich intensiv auf meine Körperwahrnehmungen.

Ich konnte mich fast nicht bewegen, denn meine Hände waren in Handschellen, die sie zum Kopfende hinzogen und an meinen Füßen waren Ketten, die sie zum Fußende hin zogen. Die Ketten waren so straff gespannt, daß ich mich praktisch nicht bewegen konnte. Außerdem schienen sie der Ansicht gewesen zu sein, daß normale Handschellen nicht reichen, denn mein Handgelenk fühlte sich an, als hätte da jemand einen Nagel durch geschlagen. Unter meinem Rücken war Holz und ich fror, da sie so etwas wie Decken in dem kühlen Raum für unnötig gehalten zu haben schienen. Andererseits: Wenn ich bis jetzt nicht erfroren war, würde ich es wahrscheinlich auch jetzt nicht tun.

Ich versuchte meine Umgebung magisch abzutasten. Das fiel mir gar nicht so leicht, denn ich wurde von lauter grauenhaften Erinnerungen aus diversen verschiedenen Höllen überschwemmt, wo Wesen sich aus den unterschiedlichsten Gründen gegenseitig foltern oder ohne erkennbaren Grund einfach nur unglücklich in einer Weise sind, die sich ein irdischer Mensch normalerweise nicht vorstellen kann. Meine Gruppenseele wußte, wie man diese Art Probleme löst, daher waren wir froh diese Höllenebenen entdeckt zu haben und heilen zu können. Das allerdings erklärte zwar, was in der Zwischenzeit mit meiner Seele passiert war aber nicht, wie ich hier gelandet war und wie ich mit der Situation umgehen mußte.

Ich erinnerte mich, wie Dirks Mentor mich angesprochen hatte und dann dieser magische Angriff gekommen war, mit dem sie mich in winzige Fetzen zerrissen und jeden dieser Fetzen magisch in diverse Höllen zerstreut hatten. Ich hatte immer noch nicht alle Teile wieder eingesammelt, aber das würde ich innerhalb der nächsten Tage noch schaffen. Da ich diverse dieser Höllenbewohner teils absichtlich teils unabsichtlich mitgebracht hatte, bräuchte ich eigentlich eine ruhige Zeit an einem sicheren Ort, wo Freunde sicherstellen, daß mir nichts passieren und ich keinen Unsinn anstellen kann, aber das würde mir offensichtlich nicht vergönnt sein. Daher würde ich damit rechnen müssen daß irgendeiner dieser Teufelchen, die ich integriert hatte, an den unpassensten Stellen die Regie übernimmt und irgendwelche großartigen Ideen umsetzt, auf die nur ein Wesen kommen kann, das außer einer gruseligen Hölle, in der alles furchtbar ist, nichts kennt.

Mir wurde klar, daß Dirks Mentor mich in eine Falle gelockt haben mußte - das aber ohne daß ihm bewußt war, was er tat, denn die Absicht, mich in eine Falle zu locken, hätte ich in seiner Aura gesehen, wenn er sie bewußt gehabt hätte.

Diesmal versuchte ich magisch die Umgebung abzutaten und stellte zunächst fest, daß ich nicht nur irdisch angekettet war. Irgendetwas Lähmendes, Klebriges fesselte mich auch feinstofflich an diese Streckbank.
"Entspann dich. Wir sind schon dabei, das aufzulösen." hörte ich eine Stimme in meinem Geist.
Das klebrige Zeug ekelte mich an, denn es schien auch noch von allen Seiten in mich einzusickern, als wäre ich ein Schwamm der in Jauche getaucht wurde. Ich fühlte mich vergiftet, ekelte mich und gleichzeitig ging von dem Zeug ein lähmendes Gefühl der Hoffnungslosigkeit aus, als würde nie wieder etwas gut werden.
"Mach dir keine Sorgen. Wir haben Badewasser, das das reinigen kann." sagte die Stimme.
Der Heiler gehörte zu C'her, der Gruppenseele, die ich im vorigen Leben integriert hatte. Auch wenn ich wußte, daß diese Hoffnungslosigkeit weder realistisch noch mein eigenes Gefühl war, war sie schwer zu ertragen. Andererseits konnte ich im Augenblick sowieso wenig tun, außer mich zu entspannen. Ich versuchte das Gefühl einfach passiv durchfließen zu lassen, ohne innerlich darauf zu reagieren.

"So jetzt kann ich das Badewasser rufen."
Das Gefühl des Ekels und der lähmenden Hoffunungslosigkeit ließ langsam nach. Ich fühlte mich nach und nach wieder mehr wie ich selbst.

Kersti

Fortsetzung:
F926. Kersti: D

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
FI17. Kersti: Inhalt: Erzengel Michaels Geheimdienst

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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