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erste Version: 4/2019
letzte Bearbeitung: 4/2019

Chronik des Aufstiegs: Die Pforten der Hölle - Dämonenkind

F128.

Der Geist des Zentrums

Vorgeschichte: F1049. Karl: W

Karl erzählt:
Es wurde mir selbstverständlich, daß ich nur an ein wenig mehr Helligkeit denken mußte, damit die Beleuchtung sich meinen Wünschen entsprechend anpaßte. Und es wurde mir ebenso selbstverständlich, auf dieselbe Weise Wissen aus den Datenbanken abzufragen oder mich mit dem Geist des Zentrums zu unterhalten.

Ich habe ihn gefragt, was er ist. Er erklärte mir, daß er eigentlich nur ein menschliches Gehirn war, das künstlich aus menschlichen Zellen gezüchtet worden war, um als Geist des Zentrums zu dienen. Das war inzwischen viele hundert Jahre her, kurz nach Jesu Tod. Davor hatte es ein Zentrum im Himmel gegeben, das dann aber aufgegeben worden war, weil die nötigen Leute fehlten, um es zu warten. Und die Idee mit dem künstlich gezüchteten Gehirn war damals auch, um Arbeitskräfte zu sparen.

Da ich nicht aufhörte zu fragen, erklärte mir der Geist, daß er dieselben Techniken angewendet hatte, die wir verwenden, um uns an frühere Leben zu erinnern und daß er sich dann erinnerte, wie er sich entschied, in diesem Gehirn zu inkarnieren. Zuerst hatte nämlich keine Seele dieses Gehirn haben wollen.
"Aber dann habe ich mir das alles angeschaut und ich dachte, daß diese Engel - wie sich die Menschen damals nannten - doch ganz nett sind und wenn jemand ein bißchen freundlich und fürsorglich mit ihnen umgeht, dachte ich, werden sie auch vernünftig.

Na ja - und vernünftig sind sie geworden. Sie haben dann mit ihren Nachbarn hier geheiratet und Kinder bekommen von denen die klügsten zu mir gekommen sind."

Der Geist des Zentrums erzählte mir noch einige weitere Geschichten - beispielsweise von einem Mystiker, dem er mal in der Zeit der Inquisition Zuflucht gewährt hatte und von dem er viel gelernt hatte und wie er auf den Gedanken gekommen war, ein Gerät zu bauen, mit dem man Planeten bei anderen Sternen kommen konnte, weil er sich an ein Leben als Gehirnschiff erinnert hatte. Daher stammte auch der Kontakt zur Isais.
"Eigentlich war ich immer recht gerne ein Gehirnschiff, aber ich konnte mich damals nie so recht da hineinfinden, weil sie mir immer so weh getan haben, um mich zu einem Schiff zu machen." sagte er.

Ich hörte dem Geist gerne zu, wenn er von Menschen sprach, die er im Mittelalter kennengelernt hatte oder von seinen Erinnerungen als Gehirnschiff. Ich hatte Spaß daran, mich in seine Art die Welt zu erleben zu versetzen.

Ich fand, daß seine Weltsicht meiner erstaunlich ähnlich war, wenn man bedachte, wie extrem unterschiedlich wir gelebt hatten.

Und irgendwie fand ich ihn süß - dieses alte Gehirn mit seinem Interesse für Mystik.

Kersti

Fortsetzung:
F1281. Karl: W

Quelle

Erinnerung an ein eigenes früheres Leben.
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben

EGI. Kersti: Erinnerungen aus diesem Leben, aus früheren Leben und aus feinstofflichen Welten
V231. Kersti: Frühere Leben von mir
FI13. Kersti: Inhalt: Dämonenkind

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, https://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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