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VA276.

Warum viele Wünschelrutengänger unwirksame Entstrahlungsgeräte bauen am Beispiel Pohl

Bei der Untersuchung wegen Krebs wurde die Kartierung der Erdstrahlen durch Pohl vorgenommen, bevor er wußte, in welchen Häusern und Räumen die an Krebs erkrankten Personen geschlafen haben. Selbstverständlich wußten die Kranken nicht, daß Pohl einige Jahre später dort Erdstrahlen entdecken würde. Vom Design her entspricht Pohls Studie also einer retrospektiven Doppelblindstudie und ist kaum zu widerlegen.

Beim Entstrahlungsgerät war das anders:

"In Gegenwart von Wissenschaftlern demonstrierte er [Pohl] bei eingeschaltetem Entstrahlungsgerät, wie die Wirkung der Erdstrahlen aufgehoben sei und seine Rute keinen Ausschlag zeige. Als dann von einer Kontrollperson das Entstrahlungsgerät ausgeschaltet wurde, zeigte sich ein Rutenausschlag, den er trotz größter körperlicher Anstrengung angeblich nicht vermeiden konnte. Dem Baron trat der Schweiß auf die Stirn, er kniff die Lippen zusammen und reckte den Unterkiefer vor und war am Ende des Versuchs von seinem Bemühen, die Rute zu halten und gegen die drehende Kraft der Rute sich zu behaupten, sichtlich erschöpft. Tatsächlich war aber das Entstrahlungsgerät ... nicht ausgeschaltet worden, sondern stand eingeschaltet auf dem Tisch, und eine Wirkung der angeblichen Erdstrahlen hätte nunmehr nicht auftreten dürfen."

Das liegt daran, daß nicht die Erdstrahlen selbst den Aussschlag hervorrufen. Wir nehmen die Erdstrahlen unbewußt wahr und verabreden mit unserem Unbewußten ein Zeichen, das der Körper geben soll, wenn man auf eine Wasserader kommt. Eine Wünschelrute oder ein Pendel verwendet man, weil beide geringfügige Bewegungen so verstärken, daß sie nicht mehr zu übersehen sind.

Wenn man den Wunsch hegt, zu glauben, daß ein Entstrahlungsgerät funktioniert, interpretiert das Unterbewußtsein das als Befehl, auf der Wasserader keinen Ausschlag mehr zu produzieren. - Und es ist brav und tut was man ihm sagt. Deshalb gibt es so viele Wünschelrutengänger, die glauben ein Entstrahlungsgerät erfunden zu haben - und wenn ein anderer das dann überprüft, stellt er fest, daß die Wasserader noch unverändert stark ist ...

Kersti

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Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.