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erste Version 10/2004
letzte Überarbeitung: 9/2014

VA197.

Entwicklungspsychologische Trennung zwischen materieller Realität, Fantasie und Geistigen Welten

Übergeordnete Artikel:
VA114. Kersti: Wie Denken funktioniert
Kleinkinder haben häufig sehr viele feinstoffliche Wahrnehmung und oft auch Erinnerungen an ihre eigenen früheren Leben, sind aber noch nicht fähig ein wirklich esoterisches Weltbild zu verstehen, weil ihnen dazu das passende logische Grundgerüst fehlt.

Im Alter zwischen vier und acht Jahren lernen Kinder in materiell ausgerichteten Kulturen zwischen innerer und äußerer materieller Realität zu unterscheiden. Das heißt Kinder lernen, daß z.B. Träume nicht wirklich im materiellen Raum sind, daß andere die Träume ihrer Mitmenschen nicht sehen können, daß Träume von innen kommen und innen stattfinden, daß sie immateriell und selbst verursacht sind. In Kulturen, in denen Magie und Telepathie als real gelten, läuft diese Entwicklung erheblich langsamer ab, da die Kinder dadurch in diesem jungen Alter verwirrt werden.1. S.24ff

Die Welt wird also in zwei Wahrheitswerte aufgeteilt:

  • real: irdisch materiell, man kann es messen wiegen und physikalisch erforschen
  • irreal: Tagträume, Träume, Fantasien, Gefühle, Gedanken, Ideen
Darauf folgt bei einigen Menschen ein zweiter Entwicklungsschritt, den viele nicht verstehen. Die Kategorie "irreal" wird in zwei Kategorien aufgeteilt:
  • real: irdisch materiell, man kann es messen wiegen und physikalisch erforschen
  • irreal: Tagträume, Träume, Fantasien, Gefühle, Gedanken, Ideen
    • überpersönliches: telepathische Wahrnehmungen, Wahrnehmungen von geistigen Welten (entweder als Traum oder als Tagtraum), der Aura und von Geistwesen
    • persönliches: eigene Ideen, selbstverursachte Träume, Fantasien, Gedanken
Danach wird jeder der jetzt drei Kategorien ein neuer Wahrheitswert zugewiesen und es ergibt sich folgende Dreiteilung:
  • Zu dieser Realität gehörig, materiell: (ursprünglich real) man kann es wiegen messen und physikalisch erforschen, es ist hier und jetzt vorhanden
  • Feinstoffliche Realität: (ursprünglich Teil des als irreal wahrgenommenen) physikalisch nicht oder nur indirekt erforschbar, wird von mehr als einer Person wahrgenommen (Telepathie, feinstoffliche Welten, Geister, kollektives Unbewußtes)
  • Persönliche Realität: (ursprünglich Teil des als irreal wahrgenommenen) selbstverursachte Träume, Fantasien, Gedanken, eigene Ideen
Die feinstoffliche Realität wird mit einem Mechanismus wahrgenommen, der der Synästhesie sehr ähnlich ist:
V74. Kersti: Feinstoffliche Wahrnehmung als Synästhesie

Wer nur die Zweiteilung in real/irreal kennt, findet Texte oder Internetseiten die von der Dreiteilung (diese/andere/persönliche Realität) ausgehen oft verwirrend. Da er nur die Zweiteilung kennt, schließt er aus der Tatsache, daß von Erlebnissen aus feinstofflichen Welten gesagt wird, sie würden wirklich (=feinstoffliche Realität) existieren und nicht nur in der Fantasie (=persönliche Realität), daß derjenige mit der dreigeteilten Realität sie in DIESE materielle Realität einordne - denn andere überpersönliche Realitäten sind in seinem Weltbild nicht vorgesehen. Tatsächlich ist sich der mit der dreigeteilten Realität sehr wohl bewußt, daß es sich nicht um diese materielle Welt handelt, sondern ein Teil der ursprünglich als irreal wahrgenommenen Realität ist.

Viel ausführlicher wird das Ganze hier behandelt:
O7.A7 Kersti: Entwicklungspsychologische Trennung zwischen materieller Realität, Fantasie und Geistigen Welten (=feinstoffliche Welten)

Die Feinstoffliche Realität wird in der Folge in vielen Schritten noch wesentlich feiner aufgeteilt:
VA130. Kersti: Feinstoffliche Welten: Das Sieben mal Sieben-Ebenen-System
Jede dieser weiteren Aufspaltungen erfordert einige zusätzliche Jahre in denen der Betroffene weiterhin Erfahrungen mit feinstofflicher Wahrnehmung macht, um ihre Quellen genauer unterscheiden zu lernen.

Entwicklungsspychologisch betrachtet ist die Esoterik deshalb ganz sicher das am Schwierigsten zu verstehende Wissensgebiet.

Kersti

Quelle

VA3. Kersti: Warum spirituelles Lernen so irritierend ist
VA16. Kersti: Wissenschaft als Sekte
VA45. Kersti: Was ist an Heiligen so gefährlich, daß man sie unbedingt totschlagen muß? oder Wunder sind wie eine Vergewaltigung
VA47. Kersti: Die verdrängte Wahrheit ist immer schlimmer als die Deckerinnerung, hinter der wir sie verstecken
VA67. Kersti: Welche nichtwissenschaftlichen Faktoren verfälschen das Wissen der Fachleute über den Stand medizinischer Forschung?
VA68. Kersti: Irgendwie bin ich anders als Hexen, Schamanen, Magier
VA70. Kersti: Für eine neue Philosophie
VA122. Kersti: Erkenntnistheorie: Was ist Wahrheit?
VA125. Kersti: Fehlertypen in der Wissenschaft
VA132. Kersti: Begriffsverwirrung: Götter, Teufel und die Seele
VA140. Kersti: Esoterik
VA145. Kersti: Überforderte Therapeuten und ihre Fehler
VA148. Kersti: Die unterschiedlichen Jenseitsvorstellungen der verschiedenen Geister
VA213. Kersti: Ich bin eine Gruppenseele - oder - Der "Es ist echt!"-Schock
VA218. Kersti: Gruppenseelen und multiple Persönlichkeiten
VA222. Kersti: Wie man Verdrängung wahrnehmen kann
VA223. Kersti: Chronik des Aufstiegs...
VA237. Kersti: Das Dimensionen- verständnis- problem
VA249. Kersti: Muß man sich entscheiden ob man das Gottbewußtsein oder den Aufstieg der Erde in die fünfte Dimension anstreben will?
VA250. Kersti: Meditation als Werkzeug von Therapie und Aufstieg
VA256. Kersti: Werden Indigokinder irrtümlicherweise auf ADHS behandelt?
VA259. Kersti: Gibt es einen Unterschied zwischem geistigem Heilen und dem Placebo-Effekt?
VA260. Kersti: Leben mit der Fähigkeit zu vernetztem Denken
VA267. Kersti: Die Spanne zwischen Dogmatismus, Kreativität und Chaos - oder - Ist Ritalin bei ADHS Doping?
VA276. Kersti: Doppelblindstudien: Warum viele Wünschelrutengänger unwirksame Entstrahlungsgeräte bauen am Beispiel Pohl
VA277. Kersti: Entwicklung einer Wissenschaft
VA283. Kersti: Sehr hohe Soziale Kompetenz von Kindern als Hindernis für das Verständnis des Sozialverhaltens weniger kompetenter Menschen
VA294. Kersti: Inwieweit ist Homöopathie bewiesen und beweisbar?
VA297. Kersti: Ist Rationalismus das Gegenteil von Mystik?
VA299. Kersti: Verschiedene Möglichkeiten, Wissen aus den feinstofflichen Ebenen hierherzubringen
VA306. Kersti: Was bringt einen halbwegs vernunftbegabten Menschen dazu einen solchen Mist zu glauben?
VA312. Kersti: Warum ich über meine Begabung zu feinstofflicher Wahrnehmung schreibe
VA313. Kersti: Feinstoffliche Wahrnehmungen sind keine Halluziationen
VA314. Kersti: Die Bedeutung esoterischer Theorien für den Alltag

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.