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erste Version: 12/2003
letzte vollständige Überarbeitung: 9-10/2016
letzte Bearbeitung: 10/2016

VA114.

Wie Denken funktioniert

Inhalt

VA114.1 Kersti: Instinkte als entwicklungsgeschichtliche Grundlage des menschlichen Denkens und Handelns
VA114.1.1 Kersti: Träume als Simulation des Alltaglebens
VA114.1.2 Kersti: Instinkte als Erklärung für rätselhafte und kontraproduktive Verhaltensweisen beim Menschen
VA114.1.3 Kersti: Instinkte als Erklärung für die Stärken des Menschen
VA114.1.3.1 Kersti: Der Mensch als extem ausgeprägter Generalist mit einer Neigung zur persönlichen Spezialisierung
VA114.1.3.2 Kersti: Sprache als spezifisch menschliches Fähigkeit und Grundlage der kulturellen Überlieferung
VA114.1.3.3 Kersti: Entwicklungspsychologie: Sensible Phasen und strukturelles Lernen
VA114.1.x Kersti: Text
VA114.4 Kersti: Instinkte und ihre Verbindung zum Körper
VA114.2 Kersti: Nicht alle Menschen denken gleich
VA114.3 Kersti: Prinzipien des wissenschaftlichen Denkens und Erkenntnistheorie
VA114.4 Kersti: Anbindung des irdischen Denkens an feinstoffliche Wirklichkeiten
VA114. Kersti: Quellen

 
Inhalt

1. Instinkte als entwicklungsgeschichtliche Grundlage des menschlichen Denkens und Handelns

1.1 Träume als Simulation des Alltaglebens

Der Traum dient beim Menschen wie beim Tier zum erproben neuer Verhaltensweisen und Bewegungsmuster in Form einer Simulation. Teile dessen, was wir Menschen als Traum erleben sind entwicklungsgeschichtlich sehr alt. Es ist davon auszugehen, daß zumindest höhere Säuger über Träume Handlungen für den Alltag erproben.
VA169.1 Kersti: Der Traum als Simulation der Realität
VA169.2 Kersti: Evolution, Entwicklungspsychologie und die Träume von Ungeborenen, Kindern und Tieren
Dasselbe bildliche Denken legen sie sicherlich an den Tag, wenn sie sich Handlungen wie die Folgende ausdenken.
VA11.2 Kersti: Ein echter Baum gehört markiert!

 
Inhalt

1.2 Instinkte als Erklärung für rätselhafte und kontraproduktive Verhaltensweisen beim Menschen

In meiner Kindheit wurde mir von allen Seiten die Vorstellung vermitteln, daß das Handeln von Tieren auf Instinkten beruhen würde, während das Handeln von Menschen auf vernünftigen Denken beruhen würde. Ich habe das von Anfang an bezweifelt, weil mir Menschen und Tiere doch entschieden zu viele Ähnlichkeiten zu haben schienen, um so eine krasse Unterscheidung zu treffen.

Tatsächlich ist es nachgewiesenermaßen so, daß Menschen ebenso Instinkte haben wie Tiere und daß man Menschen wesentlich vollständiger verstehen kann, wenn man sich die Instinkte und ihre Funktion ohne den komplexen kulturellen Überbau, den sie beim Menschen hat, im tierischen Modell ansieht.

Warum Kinder sich um so mehr an ihre Eltern klammern, je schlechtere Eltern sie sind, wird klar, wenn man sich dasselbe Verhalten beim Schimpansen betrachtet.
VB73.1.b1 Kersti: Schimpansenmütter und Schimpansenkinder
Es ist letztlich darauf zurückzuführen, daß man gute Eltern nicht so leicht aus dem Blick verliert, weil sie aufpassen, daß ihre Kinder nicht verloren gehen und daß für Schimpansen unter drei Jahren der Verlust der Mutter tödlich ist5., 6.. Bei Menschen war das in langen Perioden der menschlichen geschichte genauso. Es gibt zwar schon seit Jahrhunderten Kinderheime, doch es war sehr selten, daß die Kinderheime sich gut genug um Kinder kümmerten, daß sie eine Chance hatten im Laufe ihres Lebens je in eine Situation zu kommen, wo sie in der Lage waren, eigene Kinder aufzuziehen.

Warum Kinder zwischen drei und ungefähr zehn Jahren so oft so vieles nicht mögen, erklärt sich daraus, daß sie in diesem Alter beginnen, auch mal selbstständig etwas zu ernten. Wenn sie dann leichtfertigerweise alles in den Mund stecken würden, was grün ist, könnten sie leicht eine richtig giftige Pflanze erwischen.
V36. Kersti: Der "Was der Bauer nicht kennt, das frißt er nicht"-Instinkt
VB195. Kersti: Bebilderte Liste der gefährlich giftigen Pflanzen

Warum die Eifersucht von Kindern vor dem Kindergartenalter gegenüber jüngeren Geschwistern tödlich gefährlich werden kann, ist aus unserer heutigen Lebenssituation nicht erklärlich. Wenn man weiß, daß in Jäger- und Sammlerkulturen aber keine für Kleinkinder ausreichende Ersatznahrung zur Verfügung stand, mit denen man sie aufziehen konnte, wird klar, daß die Kinder damit um ihr Überleben kämpfen.
VB81. Kersti: Eifersucht als Überlebensinstinkt des Kleinkindes

Auch Mobbing hat instinktive Wurzeln.
O4. Kersti: 2.1 Evolutionäre Herkunft des Mobbings: sei normal oder stirb

 
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1.3 Instinkte als Erklärung für die Stärken des Menschen

1.3.1 Der Mensch als extem ausgeprägter Generalist mit einer Neigung zur persönlichen Spezialisierung

Der Mensch ist von seiner Grundstruktur ein extem ausgeprägter Generalist mit einer Neigung zur persönlichen Spezialisierung.7. S.231ff
VB179. Kersti: Anpassungsfähigkeit und Spezialisierung - Der Unterschied zwischen Mensch und Tier

 
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1.3.2 Sprache als spezifisch menschliches Fähigkeit und Grundlage der kulturellen Überlieferung

Wir Menschen kommen mit der Erwartung, daß wir eine Sprache mit einer Grammatik, mit der sich komplexe Zusammenhänge ausdrücken lassen, in einem bestimmten Alter zu erlernen haben werden, zur Welt und wenn die angebotene Sprache diesen Erwartungen nicht entspricht, passen Kleinkinder die Sprache diesen Erwartungen automatisch an.1. S.203ff, 2. S.257ff, 3., 4. S.540f.

VA169.2.5.3 Kersti: Das Sprachverständnis der Tiere ist nicht gut genug, zur Produktion sprachlicher Träume
VA169.2.5.5 Kersti: Bilder als sprachähnliches Repräsentationssystem: Träume in denen die Trauminhalte als Symbol für etwas völlig anderes stehen, haben Tiere sehr wahrscheinlich nicht
V239. Kersti: Sprachliches Denken

1.3.3 Entwicklungspsychologie: Sensible Phasen und strukturelles Lernen

VB50. Kersti: Entwicklungspsychologie: Weltbild-Stufen
VA197. Kersti: Entwicklungs- psychologische Trennung zwischen materieller Realität, Fantasie und Geistigen Welten

 
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1.x

V91. Kersti: Instinkte und Freiheit
VA181. Kersti: Bestandteile des Gewissens

 
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1.4 Instinkte und ihre Verbindung zum Körper

VB26. Kersti: Der instinktive Konfliktthemenkatalog paßt nicht in die moderne Welt
VB27. Kersti: Regelkreise im Körper
VB174. Kersti: Körper und Seele
V7.6 Kersti: Naturvölker - oder - wer sich nicht über das Vollwertprinzip Gedanken machen muß

 
Inhalt

2. Nicht alle Menschen denken gleich

VA238.2.2 Kersti: ADHS als Dauerstreßfolge
V306. Kersti: Eine rein körperliche Unfähigkeit, mit Streß umzugehen
V312. Kersti: Manchmal wünschte ich mir, ich hätte wenigstens in irgendeinem Bereich eine durchschnittliche Begabung
V320. Kersti: Im oberen Teil der Brücke wird man verrückt!
VA14. Kersti: Wie es sich anfühlt ein Morgenmuffel zu sein...
VA15. Kersti: Legasthenie als Krankheit
V246. Kersti: Esoterik und Exoterik
VA283. Kersti: Sehr hohe Soziale Kompetenz von Kindern als Hindernis für das Verständnis des Sozialverhaltens weniger kompetenter Menschen
VA286. Kersti: Wie finde ich heraus, was das richtige Niveau für einen hochbegabten Schüler ist?
VA271. Kersti: Gibt es Weltbilder, die an sich gefährlich sind?
VB189. Kersti: Autismus - Gedanken zu einem rätselhaften Phänomen

 
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ADHS und Kreativität

VB87. Kersti: 3. ADHS und Kreativität: Erfolg ist nicht einfach Zufall
VA264. Kersti: Beispielgeschichte, Kersti: Wandernde Gedanken...
VA267. Kersti: Die Spanne zwischen Dogmatismus, Kreativität und Chaos - oder - Ist Ritalin bei ADHS Doping?
VA274. Kersti: 3.1 ADHSler sind Multitaskingfähig
VA238. Kersti: Ist ADHS eine Krankheit?

 
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3. Prinzipien des wissenschaftlichen Denkens und Erkenntnistheorie

VA122. Kersti: Erkenntnistheorie: Was ist Wahrheit?
VA109. Kersti: Geistige Gesundheit
VA112. Kersti: Geistige Freiheit
VA139. Kersti: Wissenschaftsforschung
VB136. Kersti: Der Unterschied zwischen Religion und Wissenschaft

 
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4. Anbindung des irdischen Denkens an feinstoffliche Wirklichkeiten

 
Inhalt

Therapie - oder - immer verdrängtere Schichten des Denkens

 
Inhalt

Intuition - Einfluß des Unbewußten auf das Denken

V240. Kersti: Intuition
V56. Kersti: Die Unbesiegbarkeit des Guten und der Wahrheit
V173. Kersti: Was ist Gewissen?
VB4. Kersti: Warum ich so viele persönliche Erfahrungen beschreibe (Damit Forschung da landet, wo sie angewendet werden kann)
V37. Kersti: Uns schmeckt, was wir für gut halten
VA67. Kersti: Welche nichtwissenschaftlichen Faktoren verfälschen das Wissen der Fachleute über den Stand wissenschaftlicher Forschung?

Vernetztes Denken

V237. Kersti: Was ist ein Gedankenkristall
V238. Kersti: Welche Vorteile haben Gedankenkristalle
V241. Kersti: Vernetztes Denken wird nur bei inaktiver Gehirnrinde bewußt
V242. Kersti: Legasthenie und vernetztes Denken
VA233. Kersti: Gedankenkristalldenken fühlt sich für mich eher wie sehen als wie denken an
VA260. Kersti: Leben mit der Fähigkeit zu vernetztem Denken

Gedankenkristalle

V236. Kersti: Der Gedankenkristall und die Zeitenwende
V256. Kersti: Warum hat ein Gedankenkristall mindestens sechs Dimensionen?
VA308. Kersti: Die Welt der Gedanken besteht nicht aus Informationen
VB92.2.1 Kersti: Typen von Willensabsichten: Glaubenssätze
VB92.3.5 Kersti: Überlagerte Willensabsichten: Weltbilder
VB92.4.7 Kersti: Kollektive Weltbilder
VB92.6.2 Kersti: Willensabsichten auf sprachlicher Ebene: Glaubenssätze
VB92.6.4.7 Kersti: Wahrnehmung des Wyrd: Weltbilder und Gedankenkristalle

 
Inhalt

3. Übersetzung von Ideen aus höheren Ebenen

V253. Kersti: Manchmal frage ich mich: "Leben wir überhaupt in derselben Welt?"
VA187. Kersti: Übersetzung der Wahrnehmungen der geistigen Welt in die Sprache unseres Denkens
VA237. Kersti: Das Dimensionen- verständnis- problem
VA299. Kersti: Verschiedene Möglichkeiten, Wissen über die feinstofflichen Ebenen hierherzubringen
VA317. Kersti: 1.2 Der Link zur Gehirnchemie: Feinstoffliche Wahrnehmungen entsprechen den Wirkungen psychodelischer Drogen
VB59. Kersti: Reinkarnation: Was sind echte Neuerfindungen?
VB62. Kersti: Der typische Verlauf einer Therapie 1.2 Aufösung von Problemen, die man für unveränderliche Tatsachen hielt, statt sie als persönliche Probleme wahrzunehmen

Kersti

 
Inhalt

Quelle


Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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