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erste Version: 6/2009
letzte Bearbeitung: 1/2010

VB76.

Unser Gesamt-Ich steht zu unserem Alltags-Ich in demselben Verhältnis wie ein Rollenspieler zu seiner Spielfigur

Fantasyrollenspiele: Man spielt eine Fantasieperson in einer erfundenen Welt, die dort irgendetwas erlebt. Diese Spielfigur, also Person, die man spielt, ist natürlich ein Teil der eigenen Persönlichkeit, aber sie spiegelt nicht alle Persönlichkeitsanteile wieder, die der Spieler hat und sie kennt nur die erfundene Rollenspielwelt. Dagegen hat der Spieler sowohl alles Wissen seiner Spielfigur als auch Überblick über die übergeordnete Welt. Der Spieler kann sowohl über die Handlungen seiner Spielfigur als auch über Verhandlungen mit den anderen Mitspielern den Verlauf des Spiels mitbestimmen. Motive die dem Spieler unbewußt sind, sind auch der Spielfigur unbewußt, selbst wenn sie den Spielverlauf beeinflussen.

Als Rollenspieler kann man nun eine Situation erfinden, in der die Fantasieperson sich des Spielers bewußt wird und versucht ihn und die Verhandlungen mit den anderen Spielern zu beeinflussen. Da aber der Spieler die umfassende Gesamtperson ist und viel mehr weiß, viel mehr verschiedene Persönlichkeitszüge hat und viel größere Teile des Gehirns nutzt als die Fantasieperson, gibt es zwar eine Beeinflussung des Spielers durch die Fantasieperson - man spielt ja weil man die Gefühle mitfühlen will, die die Fantasieperson erlebt - aber es ist so, daß zwar der Spieler die Fantasieperson erfolgreich gezielt beeinflussen kann, daß aber die Fantasieperson nicht den Überblick über die Gesamtpersönlichkeit des Spielers hat, die nötig wäre, um den Spieler gezielt in die von der Fantasieperson gewünschte Richtung zu beeinflussen.

Mein Gesamt-Ich im Jenseits steht zu meinem Tagesbewußtsein in demselben Verhältnis wie der Rollenspieler zu seiner Fantasieperson in der Rollenspielwelt. Das Gesamt-Ich ist nicht nur viel größer als mein Tagesbewußtsein es hat auch einen viel vollständigeren Überblick über die Welt, die verschiedenen existierenden Persönlichkeitsanteile, die nicht zu meinem Tagesbewußtsein gehören und es hat Zugang zu meinem Tagesbewußtsein. Klar hat mein Denken und Erleben Einfluß auf mein Gesamt-Ich. Aber mein Gesamt-Ich gezielt zu beeinflussen gelingt mir nur, wenn sich dieses Gesamt-Ich von mir beeinflussen lassen will und im Rahmen des Spielsettings, das mein Gesamt-Ich drüben verabredet hat, in dem es Verhandlungen mit anderen Gesamt-Ichs führte.

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Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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