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erste Version: 5/2006
letzte Bearbeitung: 7/2014

VB62.

Der typische Verlauf einer Therapie

Inhalt

VB62. Kersti: 1. Irdische Phase
VB62. Kersti: 1.1 Lösung konkreter Probleme
VB62. Kersti: 1.2 Aufösung von Problemen, die man für unveränderliche Tatsachen hielt, statt sie als persönliche Probleme wahrzunehmen
VB62. Kersti: 1.3 Bewußte und unbewußte Therapieabbrüche
VB62. Kersti: 1.3.1 Voll bewußte Therapieabbrüche
VB62. Kersti: 1.3.1 Beispielgeschichte: Ich verstehe überhaupt nicht, warum sie nicht mehr zu den Option-Treffen kommen
VB62. Kersti: 1.3.2 Therapieabbrüche mit unbewußtem Grund für den Abbruch
VB62. Kersti: 1.3.3 Vollständig unbewußte Therapieabbrüche
VB62. Kersti: 1.3.4 Unbewußte Therapieabbrüche als Grund für Therapeutenfehler
VB62. Kersti: 1.3.5 Therapieblockaden
VB62. Kersti: 1.4 Die Komfortzone
VB62. Kersti: 2. Gruppenseelenphase
VB62. Kersti: 2.1 Feinstoffliche Welten
VB62. Kersti: 2.2 Foltererinnerungen ....
VB62. Kersti: 2.3 Dunkle Anteile integrieren
VB62. Kersti: 2.4 "Oh scheiße dieser Verbrecher ist ja ein Anteil von mir!"
VB62. Kersti: 2.5 Hilfe - ich bin auserwählt!!!
VB62. Kersti: 2.6 Und plötzlich wird Dir klar, daß Du ein Erzengel bist, einer der Heidnischen Götter oder auch Luzifer, Satan oder der Teufel
VB62. Kersti: 2.6.1 Das ist völlig normal...
VB62. Kersti: 2.7 Tieranteile, Pflanzenanteile und Atomanteile
VB62. Kersti: 2.8 Wandlungen in der Wahrnehmung der Gruppenseele
VB62. Kersti: 2.9 Parallelweltenanteile
VB62. Kersti: 2.10 Anteile von beiden Enden der Treppe
VB62. Kersti: 2.11 Das "Wer mich angreift, wird zur Strafe geheilt!"-Phänomen
VB62. Kersti: 2.12 Das "Kommt zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid!"-T-Shirt
VB62. Kersti: 2.13 Aufheben von Erinnerungsblockaden
VB62. Kersti: Darüber hinauswachsen
VB62. Kersti: 3. Gotteswahrnehmung
VB62. Kersti: 3.1 Das innere Licht sehen können, das innere Licht zeigen
VB62. Kersti: 3.2 Wahrnehmung aus der Sicht des größeren Ganzen
VB62. Kersti: 3.3 Seelische Tiefe
VB62. Kersti: 4 Wahrnehmungsebenen von Flüchen, Segen und sonstigen Absichten
VB62. Kersti: 4.1 Körperliche Wahrnehmung von Flüchen, Segen und sonstigen Absichten
VB62. Kersti: 4.2 Feinstoffliche Wahrnehmung der materiellen Welt von Flüchen, Segen und sonstigen Absichten
VB62. Kersti: 4.3 Feinstoffliche Wahrnehmung der Geistigen Welt von Flüchen, Segen und sonstigen Absichten
VB62. Kersti: 4.4 Direkte feinstoffliche Wahrnehmung von Flüchen, Segen und sonstigen festgehaltenen Absichten sowie des eigenen Geistes
VB62. Kersti: x wie es weitergeht?

 
Inhalt

1 Irdische Phase

1.1 Lösung konkreter Probleme

Zu Beginn einer Therapie ist es meist so, daß man mit konkreten Problemen zum Therapeut kommt und von ihnen ausgehend die zugrundeliegenden Strukturen auflöst, die diese Probleme schaffen. Dieses Vorgehen kann man so lange fortsetzen, bis man eine konkreten Probleme mehr sieht, die man lösen könnte.

Methoden mit denen man das machen könnte sind Beispielsweise:
V26. Kersti: Option
VA289. Kersti: "The Work" nach Byron Katie
VB52. Kersti: Das "üben" magischer Praktiken ist kein üben sondern eine Therapie (Kristallkugelsehen, Spiegelsehen, Meditationen)
VA250. Kersti: Meditation als Werkzeug von Therapie und Aufstieg
VB70. Kersti: Weitere gesprächstherapeutische Kniffe

Gelungene therapeuthische Sitzungen führen zu einem regelrechten Highzustand:
VB48. Kersti: Das Therapiesitzungs-High

Im Verlauf einer Therapie stellt man bei Methoden, die tatsächlich die Ursachen der Probleme auflösen, fest, daß man sich irgendwie reiner fühlt und zu viel stärkeren Glücksgefühlen fähig ist. Daß alles besser gelingt.

Viele Menschen hören nach Abschluß dieser Phase mit der Therapie auf.

 
Inhalt

1.2 Aufösung von Problemen, die man für unveränderliche Tatsachen hielt, statt sie als persönliche Probleme wahrzunehmen

Viele Menschen wollen dann weiterarbeiten, um noch mehr Glück erleben zu können. Da keine konkreten Probleme mehr erkennbar ist, braucht man Methoden, die Unbewußtes weit genug ins Bewußtsein bringen, daß es mit therapeutischen Methoden bearbeitbar wird.

Zu diesem Zweck habe ich ein Traumtagebuch geführt und die Träume gedeutet, ich habe Karten gelegt und angefangen mich an meine früheren Leben zu erinnern. Das erinnern an frühere Leben ist aus meiner Sicht von den genannten Methoden die Wirkungsvollste.
VA175. Kersti: Methoden der Traumdeutung
VA248. Kersti: Wie funktioniert Reinkarnationstherapie?
VA118. Kersti: Kommentar 1: Erinnerungen der inkarnierten Anteile
V220. Kersti: Es gibt zwei grundsätzlich verschiedene Methoden, Karten zu legen

Das Ende dieser Phase ist dadurch markiert, daß man feinstoffliche Wahrnehmungen bekommt, die Zufälle einem in die Hände spielen und man feststellt, das man magische Macht hat, ohne dabei magische Techniken zu verwenden. Die Welt reagiert einfach auf die eigenen Wünsche.
V4. Kersti: Merkwürdige Erfahrungen: Zufallserfahrungen
V145. Kersti: ... eine in den Raum gesprochene Bitte
V295. Kersti: Magie ist so natürlich wie atmen
V271. Kersti: Was ist Zufall?
VA52. Kersti: Kann unser Denken den Zufall beeinflussen?
VA118. Kersti: Kommentar 2: Erster Kontakt mit höheren Anteilen

Man hat das Gefühl, keinerlei Probleme mehr zu haben und daß alles in der Welt einfach wunderbar sei. Wer dann immer noch weiterarbeitet, muß auf tiefere Schichten des Unbewußten zugreifen, die eigentlich nicht in dieses Leben gehören.

Gleichzeitig ist es so, daß man nur noch in dem Maße weiterkommt, in dem man die Probleme seines persönlichen Umfeldes mitlöst. Je länger man weiterarbeitet, desto mehr wird die eigene persönliche Entwicklung dadurch ausgebremst, daß wir in einer Welt leben, in der die weitaus meisten Menschen psychisch krank sind und dadurch zu einer Belastung für ihre Umwelt werden. Damit meine ich beispielsweise Einflüsse wie Kriege, Mobbing etc.. Dieser Einfluß läuft aber nur teilweise über den Alltag ab, sondern er scheint auch aus dem eigenen Inneren zu kommen.

 
Inhalt

1.3 Bewußte und unbewußte Therapieabbrüche

Die meisten Menschen hören zu irgendeinem Zeitpunkt mit dem Aufarbeiten auf. Dies kann bewußt, teilweise bewußt oder völlig unbewußt geschehen.

 
Inhalt

1.3.1 Voll bewußte Therapieabbrüche

Es gibt zwei grundsätzliche Gründe, eine Therapie abzubrechen. In dem einem Fall bringt die Therapie nichts oder sie macht fälschlicherweise den Eindruck, sie würde nichts bringen, im zweiten Fall meint man, man bräuchte keine Therapie mehr, weil bereits alles in Ordnung ist.

Wenn eine Therapie nichts bringt, dann kann das darauf zurückzuführen sein, daß der Therapeut ein psychisches Problem mit dem Thema des Patienten hat, es kann daran liegen, daß die Therapiemethode für den Patienten ungeeignet ist oder daran, daß es sich einfach um eine dieser frustrierenden Phasen eine Therapie handelt, in der viel im Unbwewußten passiert, aber diese unbewußte Arbeit dem Bewußtsein noch nicht zugänglich ist. In jedem dieser Fälle kann der mangelnde Erfolg zum Therapieabbruch führen.

Daneben gibt es aber auch Therapieabbrüche wegen Erfolg. Ein völlig bewußter Therapieabbruch wegen Erfolg wäre, wenn man sich sagt: "Ich habe mit der Therapie den Zustand erreicht, den ich erreichen wollte." und die Therapie beendet. Völlig bewußte Therapieabbrüche sind gewöhnlich keine vollständigen Therapieabbrüche, da der Betroffene sich bewußt ist, die Therapie abgebrochen zu haben und bei jedem neuen Problem wieder auf die gelernte Methodik zurückgreift.

Beispielgeschichte, Kersti:

Ich verstehe überhaupt nicht, warum sie nicht mehr zu den Option-Treffen kommen

Nachdem ich die Option-Methode kennengelernt und festgestellt hatte, daß sie mir enorm viel bringt, organisierte meine Tante in der Stadt, wo sie wohnte ein Option-Wochenendseminar. Die Teilnehmer dieses Seminars trafen sich dann einmal im Monat ein Wochenende lang bei meiner Tante, um Optiondialoge zu machen.

Nachdem wir uns gut ein Jahr lang regelmäßig getroffen hatten, bröckelten die Teilnehmer ab. Ich verstand das zunächst gar nicht. Option war doch so toll und brachte sooo viel!

Wenige Monate später hörte ich auch auf zu den Option-Treffen zu fahren: Ich hatte die mit Option lösbaren Probleme immer schon im Kopf mit einem inneren Option-Dialog gelöst, bevor ich dazu kam, ihn bei einem Option Treffen mit einem Partner in einem Option-Dialog zu bearbeiten. Daher fuhr ich selber bald darauf auch nicht mehr zu den Option-Treffen.

 
Inhalt

1.3.2 Therapieabbrüche mit unbewußtem Grund für den Abbruch

Wie ich oben schrieb, hatte ich mal eine Phase, in der ich glaubte, all meine Probleme gelöst zu haben. Es stellte sich jedoch heraus, daß ich durchaus noch Probleme hatte, die lediglich in tieferen Schichten meines Unbewußten lagen.
VB95.8 Kersti: Gibt es Leute, die schon all ihre Probleme aufgearbeitet haben?
Viele Menschen haben eine solche Phase, und es ist durchaus normal daß sie in dieser Phase das Aufarbeiten abbrechen. Der bewußte Grund für den Abbruch ist der falsche Glaube, keine Probleme mehr zu haben. Der tatsächliche Grund ist, daß im Unbewußten so grundlegende Probleme schlummern, daß man sein Bestes tut, um nicht zur Kenntnis zu nehmen, daß es sich hierbei um eigene Probleme handelt, und nicht um unveränderliche Tatsachen des Lebens, die von außen kommen.

Bekannter als als Grund für einen Therapieabbruch, ist dieser Mechanismus als Grund, um eine Therapie gar nicht erst zu beginnen. So ist es allgemein bekannt, daß Alkoholiker eine entsprechende Therapie oft nicht beginnen, weil sie der Ansicht sind, sie wären keine Alkoholiker und bräuchten deshalb keine Therapie. Ebenso bekannt ist, daß Leute mit schweren psychischen Problemen eine Therapie mit der Begründung "Ich bin doch nicht verrückt!" vermeiden.

Tatsächlich ist aber schon das, was in dieser Welt als normal durchgeht, eindeutig therapiebedürftig, anders lassen sich diese vielen Kriege, der massive Machtmißbrauch und die Gewalt in dieser Welt wohl kaum erklären!

 
Inhalt

1.3.3 Vollständig unbewußte Therapieabbrüche

In Gemeinschaften, in denen ständiges Aufarbeiten zum guten Ton gehört und erfolgreiche Selbsttherapie Prestige einbringt, verdrängen die beteiligten Menschen oft nicht, daß sie ein Problem haben, das aufgearbeitet werden müßte, sondern sie verdrängen, daß die aufgehört haben aufzuarbeiten. Sie tun das oft, indem sie die verwendeten Therapiemethoden auf zunehmend unwesentliche Probleme anwenden, aber dem, was sie wirklich einmal anpacken müßten, aus dem Weg gehen.

 
Inhalt

1.3.4 Unbewußte Therapieabbrüche als Grund für Therapeutenfehler

Daß viele Menschen Therapien mit der falschen Begründung abbrechen, sie hätten bereits alle ihre Probleme aufgearbeitet, ist weit weniger bekannt, als daß viele Menschen aus diesem Grund erst gar keine Therapie beginnen. Menschen die sich gerade nicht auf eine therapeutische Arbeit einlassen, weil sie sich vor einem ihrer verdrängten Probleme fürchten, erhalten ihre Verdrängung oft aufrecht, indem sie anderen daran hindern, ähnliche Probleme aufzuarbeiten.
VB155. Kersti: Menschen, die beim Aufarbeiten helfen und Menschen, die es behindern

Aus diesem Grund muß ein Therapeut unbedingt in der Lage sein, seine eigenen Verdrängungsmechanismen als Verdrängungsmechanismen zu erkennen. Ganz oder teilweise unbewußte Therapieabbrüche des Therapeuten sind der Grund für die Mehrzahl der gravierenden therapeutischen Fehler, da sie dazu führen, daß der Therapeut seine eigenen Verdrängungsmechanismen auf dem Rücken des Patienten austrägt.
VA145. Kersti: Überforderte Therapeuten und ihre Fehler
Eine gute therapeutische Ausbildung muß deshalb dazu erziehen, daß der Therapeut seine eigenen Verdrängungsmechanismen erkennt und bewußt entscheidet ob er ein Problem angehen will oder eben nicht.

 
Inhalt

1.3.5 Therapieblockaden

Bei den bisher aufgezählten Therapieabbrüchen ist die Handlung, die den Abbruch darstellt eine bewußte Entscheidung, nur die Gründe für den Therapieabbruch oder daß man die Therapie überhaupt abgebrochen hat, sind unbewußt. Es kann aber auch passieren, daß das Unterbewußtsein einfach kein Material mehr ausspuckt, mit dem man therapeutisch arbeiten könnte. Daß also unser bewußtes Ich weiterhin therapeutisch zu arbeiten versucht, unbewußte Teile unserer Persönlichkeit aber in Streik treten und der Betroffenen deshalb frustriert feststellt, daß er nicht mehr vorankommt.

Dafür gibt es mehrere mögliche Gründe:

Um eine solche Therapieblockade aufzuheben, muß man die Ursache beseitigen.

 
Inhalt

1.4 Die Komfortzone

Ich habe mal länger mit einem Therapeuten Therapiesitzungen gemacht, bei denen mal er mal ich in der Therapeutenrolle war. Dieser hat sich in den Gesprächen, die wir nebenher geführt haben regelmäßig über Leute moquiert, die nicht bereit seien weiter aufzuarbeiten und sich stattdessen ständig in einer Komfortzone aufhalten würden. Oft würden sie sich einreden, sie hätten bereits alles aufgearbeitet. Manch Leute wären sogar so unwillig aufzuarbeiten, daß sie ausdrücklich sagen, daß sie lieber sterben als aufzuarbeiten.

Er hat natürlich recht, so verhalten sich Menschen oft und man redet sich in slchen Komfortzonen oft ein, man hätte bereits all seine Probleme augearbeitet.
VB95.8 Kersti: Gibt es Leute, die schon all ihre Probleme aufgearbeitet haben?
Trotzdem: Je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr störte mich diese Haltung. Zu jeder halbwegs brauchbaren Therapie gehört es für meine Begriffe dazu, daß man solche Komfortzonen schafft und sie sinnvoll nutzt, um sich zwischen einzelnen Therapiesitzungen auszuruhen. Vor jedem wirklich schweren Thema ist es notwendig, daß man sich ausreichend lange in einer solchen Komfortzone ausruht, um überhaupt die Kraft und die psychischen Resourcen für den nächsten Schritt zu haben. Und wenn jemand sich unbewußt so ausruht, weil er sich vor dem nächsten Schritt ernsthaft fürchtet, dann sollte man dem mit Respekt begegnen.

Ich kann mich an eine Zeit erinnern, wo ich über einige Jahre in einer solchen Komfortzone verharrt habe:
E19: Kersti: Eine traumhafte Zeit
Ich bin heilfroh, daß ich diese Zeit erlebt habe, weil sie mir einerseits die Sicherheit gegeben hat, daß beim Aufarbeiten etwas herauskommt und weil ich andererseits danach auch die Kraft hatte, mich mit dem auseinanderzusetzen, was dann hochkam. Und dabei handelt es sich um Themen, für die man nicht ohne weiteres einen Therapeuten findet, der damit fertigwerden kann!

Man sollte also darauf achten, möglichst viel Zeit in Komfortzonen zu verbringen

Aufarbeiten ist harte Arbeit, daher muß man sich auch genug Pausen gönnen!

Im Zusammenhang mit dem Thema Multiple Persönlichkeit habe ich das hier schon einmal erwähnt.
VB158.3.1 Kersti: Multiple Persönlichkeiten entstehen durch schwere Traumata: Schwere Belastungen und schonende Therapie

 
Inhalt

2 Gruppenseelenphase

2.1 Feinstoffliche Welten

Wie ich oben schon schrieb, gibt es oft eine Phase in einer Therapie, in der man das Gefühl hat, keinerlei Probleme mehr zu haben und daß alles in der Welt einfach wunderbar sei. Wer dann immer noch weiterarbeitet, muß auf tiefere Schichten des Unbewußten zugreifen, die eigentlich nicht in dieses Leben gehören.

Wenn man danach noch weiterarbeiten will, öffnet die Gruppenseele uns den Zugriff auf das innere Licht und wir werden dadurch fähig, die Erlebnisse anderer Anteile der Gruppenseele von innen heraus mitzuerleben und als unsere eigenen zu empfinden. Wir bekommen dadurch Einblick in feinstoffliche Welten.
V4. Kersti: Merkwürdige Erfahrungen: Wenn das ganze Leben plötzlich Magie wird
VA118. Kersti: Kommentar 3: Eidmeisterleben - der erste Kontakt zu anderen Anteilen der Gruppenseele

In dieser Phase ist es sinnvoll, Methoden der Geistheilung in sein heilerisches Repertoire mit aufzunehmen.
VA131. Kersti: Heilung durch Energiearbeit

 
Inhalt

2.2 Foltererinnerungen ....

Zuerst sind diese Dinge vor allem faszinierend. Doch wenn wir dann unsere Erfahrungen mit Therapie nutzen, um die anderen Anteile der Gruppenseele zu therapieren und ihre Probleme zu lösen, reagieren verletzte Anteile der Gruppenseele irgendwann darauf, indem sie bei Dir Hilfe suchen.

Dann beginnt eine Phase, die wenn man nicht begreift, daß man dabei die Probleme von Milliarden von Einzelwesen aufarbeitet, sehr erschreckend sein kann.

Egal wieviele schreckliche Foltererinnerungen man aufarbeitet, es kommen immer mehr neue nach. Und das aufarbeiten scheint nichts zu bewirken, als daß die Menge der aufzuarbeitenden Erinnerungen immer größer wird und die einzelnen Erinnerungen immer schrecklicher werden. Durch diese Arbeit fühlt man sich dann auch noch mit jedem Tag schlechter, wenn man sich, um das zu bewältigen, immer mehr anstrengt.
VA230. Kersti: Mir kommen Foltererinnerungen hoch - woran liegt das?
VB71. Kersti: Maßlose Grausamkeit: Leben die sich nicht mehr wirklich sortieren lassen

Das Aufarbeiten bewirkt natürlich schon etwas, aber damit heilst Du nicht dein irdisches ich, sondern die verletzten Anteile der Gruppenseele. Auch die Gruppenseele als Ganzes wird dadurch nach und nach geheilt - aber das geht so langsam voran, daß man es kaum mitbekommt. Das "immer schlimmer werden" kommt daher, daß die anderen Anteile der Gruppenseele Dir immer mehr zutrauen und daß sich deshalb immer schwerer verletzte Anteile mit dir verbinden, um durch Dich geheilt zu werden. Es ist also eigentlich eher ein gutes Zeichen, kein schlechtes. Nur einem guten Arzt vertraut man freiwillig die Schwerstverletzten an.

Wie schnell die Gruppenseele als ganzes heilt - und nur das trägt ab diesem Augenblick dazu bei, daß Du persönlich dich besser fühlst - hängt vor allem davon ab, wieviele Anteile der Gruppenseele bei dieser Therapiearbeit mithelfen. Die Arbeit von inkarnierten Anteilen ist dabei um ein Vielfaches wirkungsvoller als die von nicht inkarnierten, weil der materielle Körper einen starken Anker bietet, der den Betroffenen so weit stabilisiert, daß er schwere Traumata behandeln kann, ohne völlig den Kontakt zur Realität zu verlieren.

Wenn ein Mensch ohne sichtbaren Grund plötzlich glücklicher und psychisch gesünder wird, liegt das oft daran, daß er auf feinstofflicher Ebene geheilt wurde. Heilungsarbeit an der Gruppenseele kann dieselbe Wirkung haben, läuft aber meist langsamer ab.

VA118. Kersti: Kommentar 4: Teuflische Erinnerungen, Foltererinnerungen

 
Inhalt

2.3 Dunkle Anteile integrieren

Während die Gruppenseele von den höheren feinstofflichen Welten in immer grobstofflichere Welten absteigt, teilt sie sich immer weiter auf. Manche dieser Aufteilungen sind Absicht, andere gehen auf Verletzungen zurück. Solche Anteile können größer sein als ein Mensch, sie können aber auch klein wie ein Atom sein. Viele Kohlenstoffatome und Insekten sind beispielsweise verletzte Tiuvalanteile.
VA118. Kersti: Kommentar 7: C'her, Fabelwesen, Tierinkarnationen
VA118. Kersti: Kommentar 6: Erinnerungsspeicher von Tiuval, Reparatur der Erinnerungen

Wenn die Gruppenseele wieder aufsteigt, wollen viele dieser Anteile wieder miteinander verschmelzen und ein größeres Ganzes bilden.

 
Inhalt

2.4 "Oh scheiße, dieser Verbrecher ist ja ein Anteil von mir!"

Irgendwann im Verlauf seiner Bewußtwerdung stößt jeder auf die Tatsache, daß er Anteile hat, die andere Wesen immer noch ausnutzen, manipulieren, foltern und mißbrauchen. Wann das geschieht, hängt von der Organisation der jeweiligen Gruppenseele und der eigenen Position darin ab.

Die dunklen Seelenanteile sind im inneren Licht weiter unten angeordnet und die hellen weiter oben.
VA215. Kersti: Das persönliche innere Licht

Einige Gruppenseelen haben eine undurchdringliche Grenzschicht zwischen den oberen, hellen Anteilen und den unteren, dunklen Anteilen. Bei diesen Gruppenseelen verleugnen die hellen Anteile die dunklen Anteile. Sie verurteilen sie als böse und meinen sie würden nicht zu ihnen selbst gehören.

Bei so aufgetrennten Gruppenseelen entdecken die dunklen Seelenanteile meist sehr früh, daß sie böse Anteile haben, während die hellen Anteile da erst ziemlich spät drauf kommen. Das liegt aber nicht daran, daß die hellen Anteile lieber wären als die dunklen, sondern daran, daß die hellen Anteile den direkten Zugang zur Energie(VA180. Definition Eso) der Gruppenseele haben, während die Dunklen Anteile nur so viel abbekommen wie die Hellen durch die Grenzschicht lassen. Das heißt, wenn helle Anteile Energie klauen, die eigentlich anderen zustehen würde, tun sie das im inneren Licht oder darüber. Wenn dunkle Anteile Energie klauen, tun sie das in der geistigen Welt oder auf den feinstofflichen Ebenen, die zur materiellen Welt gehören.

Hinzu kommt, daß den hellen Anteilen genug relativ saubere Energie zur Verfügung steht, da sie ausreichend aus dem inneren Licht bekommen, während die dunklen Anteile oft nicht ausreichend versorgt sind und da sie auf niedrigeren Ebenen Energie klauen oder kaufen, nur stark verschmutzte Energie bekommen.

 
Inhalt

2.5 Hilfe - ich bin auserwählt!!!

Keine Panik. Ist mir auch schon passiert. Es bedeutet nicht, daß Du gerade verrückt wirst. Es bedeutet auch nicht, daß Du an Selbstüberschätzung leidest.

Sie haben Dich tatsächlich für eine große Aufgabe auserwählt. Es bedeutet auch nicht, daß Du etwas besonderes bist oder wichtiger als die anderen. Das machen die nämlich mit jedem der so weit gekommen ist. Und jeder kann so weit kommen, wenn er will.

Die leiden nämlich unter akutem Mangel an Arbeitskräften mit einem Mindestmaß an Qualifikation. Also stürzen sie sich auf jeden, der so aussieht, als könne er einen Hammer halten und überschütten ihn mit so vielen Aufgaben, daß er im Leben nicht mehr zurechtkommen kann, sollte er tatsächlich versuchen, sie alle zu erfüllen. Und damit machen sie die Leute kaputt, oder diese sagen sich: "Ich bin doch nicht blöd und mache mich für die kaputt..." und schon haben die eine Arbeitskraft weniger.

Also kümmere Dich zuerst um Deine eigenen Belange, bevor Du Dich an großen Aufgaben versuchst. Mach genug Pausen, kümmere Dich vernünftig um Deine Gesundheit. Nimm Dir regelmäßig Zeit für ein wenig Vergnügen und paß auf, daß Du Deinen Alltag noch geregelt bekommst. Und sorg darauf, daß Dein eigener Aufstieg vorangeht. Dann geht es nicht nur Dir damit gut, sondern Du schaffst auch viel mehr von dem, was die dir gerne aufbürden würden.

Und denk daran: Du hast das Recht deren Aufgaben auch abzulehnen, sollten sie nicht angemessen sein. Leiste also deinen Beitrag, wenn Dir sinnvolle Aufgaben nachgetragen werden - aber tu nicht mehr als gut für Dich ist.

 
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2.6 Und plötzlich wird Dir klar, daß Du ein Erzengel bist, einer der Heidnischen Götter oder auch Luzifer, Satan oder der Teufel

Das ist völlig normal...

Vorgeschichte: A30. Kersti: Worldtrade

Einmal erzählte ich einer Mailbekanntschaft - das war diejenige, die sich zu der Zeit gerade als Luzifer erkannt hatte - daß mich eine wildfremde Person wegen meiner Internetseite angerufen hatte, und nachdem ich ihr ein paar Fragen gestellt hatte, fand sie heraus, daß sie der Bruder eines bekannten Erzengels war. Ich weiß nicht mehr welcher von den vielen. Mit einem frechen Grinsen antwortete Luzifer: "Das ist völlig normal. Das passiert jedem der mit Dir telefoniert oder mailt." Das war als Scherz gemeint ... aber in der Folge entdeckten wir in der Bekanntschaft auch noch Satan, Metatron, Michael, Azrael und Uriel, Floriel .... Ach ja - ich bin natürlich der Teufel. Fortsetzung:
A98. Kersti: Arbeitskräftemangel in der Akasha-Chronik

Also wenn Du entdecken solltest, daß Du Erzengel Michael bist ... Das heißt nicht, daß Du gerade verrückt wirst. Es heißt auch nicht, daß Du unter Selbstüberschätzung leidest. Es heißt nur, daß Du Dir bewußt geworden bist, was der Name Deiner Gruppenseele ist.

Jeder hat eine Gruppenseele - und jede Gruppenseele hat einen Namen und die meisten auf der Erde häufig vertretenen Gruppenseelen sind uns aus den religiösen Überlieferungen namendlich bekannt und tauchen dort als Götter oder Erzengel oder Teufel auf.

Keine Gruppenseele ist von Natur aus böse, auch wenn die Überlieferungen anderes behaupten und jede von ihnen Fehler gemacht hat. Diejenigen, die sich als die Guten darstellen, haben einfach den letzten Krieg gewonnen, deshalb können sie mehr Energie für sich in Anspruch nehmen und wirken dadurch heller und da sie die Gesetze in der Astralwelt aufstellen, müssen sie nicht gegen dortige Gesetze verstoßen umd andere um das Lebensnotwendigste zu bringen. Ein klarer Sieg war es jedoch nicht - die Dunklen, die uns als die Bösen präsentiert werden, haben ein Drittel der Engel gefangengenommen und sie nicht wieder freigegeben. In der geistigen Welt bestand also etwas, das verdächtig unserem irdischen kalten Krieg auf der Erde ähnelte. Nur daß die Kriegsgefangenen beider Seiten viele tausend Jahre in Gefangenschaft blieben und erst je nach Gefangenenlager 2004 oder 2005 auf Anraten des Teufels (meine Gruppenseele) freigelassen und geheilt wurden.

Allerdings kann man auch in Religiösen Überlieferungen beobachten, daß Menschen dazu neigen, den schwächsten und am stärksten verletzten Wesen die Schuld an allen Übeln in die Schuhe zu schieben. Das ist der Grund, warum Dunkle als böse gelten.
VA93. Kersti: Dunkelwesen
VA200. Kersti: Mögliche Gründe für eine dunkle Aura
F151. Kersti: Das Böse in der Megalithkultur

Auch Projektion - die eigenen Fehler auf einen anderen schieben - läßt sich in der religiösen Überlieferung beobachten.
VB51. Kersti: Verdrängung - oder warum der Teufel verteufelt wurde

 
Inhalt

2.7 Tieranteile, Pflanzenanteile und Atomanteile

Wenn man sich mit Reinkarnationserinnerungen und Wahrnehmungen von Erfahrungen in feinstofflichen Welten beschäftigt, erlebt man sehr lange ausschließlich Anteile mit menschlicher Intelligenz und einer Lebensweise die der der menschlichen Kulturen ähnlich ist, wenn sie auch vieles beinhaltet, was wir auf der Erde nur aus Märchen und Fantasygeschichten kennen. Meist geschieht es erst nach Jahren, daß man sich selbst als Tier, Pflanze oder Atom erlebt. Das liegt daran, daß die Aufteilung der Gruppenseele in menschliche Anteile und Tier- und Pflanzenanteile recht früh in der Geschichte der Gruppenseele stattfand und die Bereiche der Tiere und Pflanzen deshalb deutlich von denen der menschlichen Anteile getrennt sind.

 
Inhalt

2.8 Wandlungen in der Wahrnehmung der Gruppenseele

Die Wahrnehmung der eigenen Gruppenseele bleibt, während man weiterarbeitet, nicht gleich, sondern sie ändert sich mit zunehmender Bewußtheit.

Die ersten Wahrnehmungen, die nicht von den hier in meinem Körper inkarnierten Anteilen kamen, sondern von anderen Anteilen der Gruppenseele waren für mich einfach nur "ich". Es fühlte sich für mich genauso wie ich an, wie ich selbst. Ich hatte auch nicht das Gefühl da mehrere verschiedene Wesen zu kontaktieren, obwohl in Einzelfällen die Umstände zeigten, daß es sich nicht um ein einziges Wesen handeln konnte.

In den Emails, in denen ich mich mit anderen darüber austauschte, was ich so von drüben wahrnehme, fiel mir zwar auf, daß sie mich sehr unterschiedlich sahen, aber ich schob das darauf daß der eine Anteil, mit dem ich den stärksten Kontakt hatte, offensichtlich ein Gestaltwandler war.

Das änderte sich erst nach über zwei Jahren, als mir langsam bewußt wurde, daß es tatsächlich Anteile gab, die nicht nur verschieden aussahen, sondern einander auch begegnen konnten und sich selbst unterchiedlich wahrnahmen. Ich spürte immer deutlicher, wie unterschiedlich das Lebensgefühl der verschiedenen Anteile war, daß sie unterschiedliche Erfahrungen gemacht hatten, im Laufe ihrer vielen Leben unterschiedliche Dinge gelernt hatten und in derselben Situation unterschiedlich reagieren würden.

In derselben Zeit in der diese Wahrnehmung der Unterschiedlichkeit immer stärker wurde, haben diese Anteile gleichzeitig ihre Zusammenarbeit immer stärker verbessert und im Inneren Licht sorgfältiger darauf geachtet, daß dort auch wirklich jede Information, die irgendeiner der Anteile gesammelt hat, allen anderen Anteilen der Gruppenseele in für sie verständlicher Form zur Verfügung steht. Auch die sonstige Zusammenarbeit wurde bewußter und effektiver.

Ich habe die Behauptung gehört, daß man sich irgendwann nicht mehr als Teil einer Gruppenseele sehen würde, wenn man weiterarbeitet und daß sich die irgendwann auflösen würde. Allerdings habe ich daran in meinem Falle doch Zweifel: Die Struktur, die man Gruppenseele nennt, existiert, und obwohl ich durchaus eine Ahnung habe, wie diese Struktur entstanden ist und daß es sie nicht immer gab, wüßte ich nicht, warum ich auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den anderen Anteilen verzichten sollte, nur weil ich fähig wäre, darauf zu verzichten! Wie es ist, wenn alle gegen alle sind, haben meine Anteile oft genug erlebt, um das nicht auch noch in der eigenen Gruppenseele ausprobieren zu müssen!

 
Inhalt

2.9 Parallelweltenanteile

Irgendwann bekommt man dann auch Zugriff auf Erinnerungen von Anteilen, die in Welten leben, in denen die Geschichte anders verlaufen ist, als in unserer Welt. Man bemerkt nicht immer, daß es sich um eine Parallelweltenerinnerung handelt, weil man ja in vielen Fällen nicht einmal weiß, ob eine Erinnerungen auf der Erde oder auf einem anderen Planeten spielt. Auch das gesammelte Geschichtswissen unserer Erde reicht nicht aus, um herausfinden, wie die Geschichte in irgendeinem abgelegenen Teil dieser Erde in einem kleinen unbekannten Dorf verlaufen ist.

Wenn man aber zu einem einzigen Leben mehrere verschiedene Variationen anschaut, wird es eindeutig, daß es sich um Varianten desselben Lebens in verschiedenen Parallelwelten handelt.

 
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2.10 Anteile von beiden Enden der Treppe

Zum Verständnis diese Aussagen benötigt man den Text:
VA295. Kersti: Die Treppe zwischen Himmeln und Höllen

Relativ spät in der Entwicklung steigen unverletzte helle Anteile von sehr hohen Ebenen (+6 bis +12) der Astralwelt in den irdischen Körper ab, etwa gleichzeitig steigen Anteile, die schon längst aufgegeben hatten von sehr tiefen Ebenen der Astralwelt (-6 bis -12) zur Erde auf.

Die Anteile von den höheren Ebenen sind im Leben sehr irritierend, weil sie sehr unerfahren sind und sich über alles wundern, was es so auf der Erde gibt. Sie wirken wie kleine fröhliche Kinder.

Wesen von den untersten Ebenen fallen dagegen viel weniger auf, als Wesen aus den Höllen, denn sie sind ruhiger und gelassener als diese. Sie tragen aber auch weniger zum Leben bei, weil sie ziemlich entmutigt sind und erst wieder zu hoffen begonnen haben, daß das Leben doch etwas wert sein könne. Sie vermitteln ein allgemeines Gefühl der Entmutigung und müssen geheilt werden, um das wieder in den Griff zu bekommen.

 
Inhalt

2.11 Das "Wer mich angreift, wird zur Strafe geheilt!"-Phänomen

Wenn ein Mensch zuerst die in seinem Körper inkarnierten Anteile und nach und nach auch die in früheren Leben und in der geistigen Welt abgespaltenen Anteile der eigenen Gruppenseele heilt, wird er dadurch auf feinstofflicher Ebenen immer heller, und das Licht, das er ausstrahlt, zieht in ständig steigendem Maße andere Wesen aus der Umgebung an, wie auf der Erde Motten von einer Kerze oder Straßenlaterne angezogen werden.

Zwangsläufig muß die betroffene Seele nun lernen, sich auf der feinstofflichen Ebene zu schützen und Abzuschirmen.
VA174. Kersti: Wie man sich von fremden Gedanken und Gefühlen abschirmt

Oft versucht man nun, die so angezogenen Wesen abzuwehren und zu bekämpfen, was sich aber auf Dauer als hoffnungslos herausstellt - es sind einfach zu viele und es gibt sie in jeder vorstellbaren Größe und Menge.

Irgendwann kommt jeder Betroffene auf den Gedanken: "Wenn ich sie nicht bekämpfen kann, dann muß ich sie eben heilen!"

Einerseits funktioniert das durchaus: ein Wesen das ich auf feinstofflicher Ebene geheilt habe, wird dadurch viel freundlicher und keines hat mich danach ein zweites mal angegriffen. Dummerweise haben alle diese Wesen auch Freunde und all diese Freunde wollen ebenfalls geheilt werden:
VA257. Kersti: Die Nachwirkungen einer Dämonenheilung

 
Inhalt

2.12 Das "Kommt zu mir alle, die ihr mühselig und belanden seid!"-T-Shirt

Es ist also so, daß immer wieder Unmassen an eigenen Anteilen zurückkehren, oft so viele daß sie nicht zu bewältigen zu sein scheinen. Man fühlt sich überwältigt durch das ganze zurückkehrende Leid.

Mit der Zeit spricht sich die Heilerfähigkeit so herum, daß überall, wo man hinkommt, schon Dunkelwesen auf einen warten, die geheilt werden wollen. Und je länger man das macht, desto mehr werden es, so lange, bis es irgendwann auch mal mehr ist, als man alleine bewältigen kann. Die Erde ist nämlich ein furchtbarer Ort: Alles ist kaputt!

Doch - es ist nicht zu glauben, auf genau demselben Wege erfahren auch inkarnierte Menschen von der Heilerfähigkeit und sprechen einen in den unmöglichsten Situationen an. Sie wissen zwar nicht, warum sie das tun, aber man bekommt mitten in der Stadt von völlig Unbekannten deren private Probleme erzählt. Eine Bekannte von mir meinte im Scherz, sie hätte ganz bestimmt ein unsichtbares T-Shirt an, auf dem steht "Kommt zu mir alle, die ihr mühselig und belanden seid!", deshalb würden die Leute sie alle finden.

Dabei wird einem dann irgendwann etwas begegnen, das man nicht bewältigen oder heilen kann, es ist nur eine Frage der Zeit. Und das nicht nur einmal sondern immer wieder. Mal ist es zu viel, manchmal etwas, für das einem einfach die passende Lösung fehlt. Oder die hilfesuchenden Wesen sind in ihrer Verzweiflung zu gewalttätig.

In dem Fall gibt es nur eines: Man muß sich Hilfe suchen. So lange der Helfer überhaupt auch auf dieser Ebene arbeitet, ist es nicht wesentlich, ob er genausogut oder sogar besser ist als man selbst - damit aus dem scheinbar unlösbarem Problem ein lösbares wird, reicht es völlig aus, daß es sich beim Helfer um eine zweite Person handelt. Aber Hilfe suchen muß man, sonst überfordert man sich.

Selbstverständlich habe ich auch meine Leute, die ich anrufe, wenn mir mal etwas begegnet, was mich vorübergehend überfordert.

 
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2.13 Aufheben von Erinnerungsblockaden

Die Ersten Erinnerungen an frühere Leben, die mir bewußt wurden, stammten durchweg von der historischen Erde. Ich weiß nicht, was das genau änderte, doch etwas später kamen dann Erinnerungen aus früheren Phasen der geistigen Welt und von anderen Planeten hinzu. Lange Zeit hatte ich keine Erinnerungen aus der Steinzeit, das änderte sich erst, als ich eine große Anzahl von Flüchen losließ.
VB90. Kersti: Stammesgeister und Stammesflüche der Steinzeit und Saurierzeit
VB91. Kersti: Untote entstehen durch Flüche - Wer keine Erinnerungen hat, war oft vor kurzem untot

Es ist also so, daß aufarbeiten der Alltagprobleme dazu führt, daß die Verdrängung der Reinkarnationserinnerungen und der feinstofflichen Wahrnehmung aufhört, danach verschwinden, wenn man weiterarbeitet nach und nach immer mehr Erinnerungsperren.

 
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Darüber hinauswachsen

Wenn man hartnäckig weitermacht und sich nicht durch die überwältigende Menge an Problemen entmutigen läßt, kommt es irgendwann so weit, daß die eigenen zurückkehrenden Anteile nicht mehr so viele sind, daß man das Gefühl hat, das ist einfach zu viel. Es wird immer leichter sich wirkungsvoll um sie zu kümmern, denn man hat immer, wenn neue eigene Anteile zurückkehren mehr eigene gesunde Anteile als Verletzte zurückkehren.

Die Hilfe für andere kann man irgendwann auf das beschränken, das man selber bewältigen kann, weil die eigene Abwehr stark und wirkungsvoll genug ist, daß nur noch der in den persönlichen privaten Bereich hereinkommen kann, der freiwillig eingelassen wird. Anderen helfen macht wieder Freude.

Die Zahl der neu bewußt werdenden ungelösten alten Probleme nimmt nach und nach ab und man merkt, daß sie alles wieder verbessert. Doch zuerst hat man noch Zweifel, daß es wirklich besser ist als nach dem ersten Berg Arbeit, denn dieses schwärmerische Freude-Liebe Gefühl ist nicht mehr so wie damals da.

 
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3 Gotteswahrnehmung

3.1 Das innere Licht sehen können, das innere Licht zeigen

Es gibt auf der Erde Menschen, die in sich hineinschauen können und wenn sie sich auf einem Punkt etwa auf Herzhöhe in der Körpermittellinie konzentrieren, dann spüren sie daß von dort die Liebe kommt, oft wird diese Liebe auch gleichzeitig als Licht wahrgenommen. Wenn sie noch tiefer hineinfühlen, empfinden sie, daß dort etwas unsagbar Heiliges ist, das voller Liebe und Verständnis ist. Dieses Liebes-und-Licht-Gefühl wird häufig mit Gott identifiziert.

Wenn ein Mensch das nicht wahrnehmen kann, liegt es daran, daß er zu viele Erfahrungen verdrängt hat und es nicht wagt, diese Quelle zu öffnen, da das Licht all die furchtbaren verdrängten Erinnerungen wieder an die Oberfläche spülen würde. Diese Menschen bekommen diese Wahrnehmungsfähigkeit wieder, sobald sie ausreichend von ihren seelischen Verletzungen geheilt haben, um sich durch diesen Bewußtseinsschub nicht mehr so bedroht zu fühlen.

Das innere Licht kann man auch in anderen Wesen wahrnehmen. In jedem Wesen gibt es etwas unsagbar Heiliges, Gutes. Viele Menschen können dieses Licht nur in Wesen wahrnehmen, sie selber einen bewußten Zugang zu diesem Licht haben. Einige sehen das Licht sogar nur in Wesen, die diesen bewußten Zugang haben und weitgehend unverletzt sind. Doch wer selber einen sehr starken Zugang zu seinem eigenen inneren Licht hat, sieht das Licht in jedem Menschen und in jedem Dämon, in Fliegen, ein Atomen oder einen Steinen. Wenn in das innerste jedes beliebigen Wesens schaut, findet man dort Liebe und Licht und spürt: Das ist heilig, das ist Gott.

Anderen kann man bei dieser Wahrnehmung helfen, indem man ihnen ihr inneres Licht zeigt.
VA215. Kersti: 1.2 Das innere Licht zeigen

 
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3.2 Wahrnehmung aus der sicht des größeren Ganzen

Wenn der Zugang zur eigenen Gruppenseele immer umfassender wird, ändert sich diese Wahrnehmung. Das kommt dadurch zustande, daß man oft in sein inneres Licht geht und merkt, daß man zuerst seine eigenen Anteile darüber von innen durch das innere Licht kontaktieren kann. Dann stellt man fest, daß das innere Licht wenn man die Focussierung seiner eigenen Wahrnehmung ändert nicht nur Zugang zu den eigenen Anteilen bietet sondern auch zu den Anteilen jedes anderen Wesens und zu verschiedenen Welten. Und man stellt fest, daß auch im inneren Licht Fehler gemacht werden. Damit stellt sich erneut die Frage: Was ist dann Gott? Wo beginnt und wo endet meine Gruppenseele?

Und diese Frage hat keine einfach Antwort. Aber dieses staunen, mit dem man anfangs sein inneres Licht betrachtet hat, diese Gefühl, auf etwas unsagbar Heiliges zu schauen verschwindet. Das innere Licht ist zu vertraut geworden, zu alltäglich, um noch dieses Staunen hervorzurufen. Man hat gelernt, sich selber als das Größere Ganze wahrzunehmen - und damit beginnt man, die verschiedensten Wesen als klein wahrzunehmen - Wenn man aus der Sicht einer Gruppenseele schaut ist ein furchtbar großer gefährlicher Dämon plötzlich klein, verwirrt und irgendwie süß. Und wenn man von der nächsthöheren Ebene schaut, sind auch die Götter verschiedener Religionen plötzlich kleiner als das Große Ganze, aus dessen Sicht man sie betrachtet.

Doch damit hört die Möglichkeit, aus der Sicht eines größeren Ganzen zu schauen nicht auf. Am Anfang waren alle Seelen eins und Gott teilte sich in zwölf Ur-Seelen. Diese Ur-Seelen teilten sich dann weiter auf, bis schließlich die Gruppenseelen entstanden.
FFI7. Kersti: Inhalt: Das dunkle Los
Letzlich kann man auf dieselbe Weise, wie man die anderen Anteile einer Gruppenseele aus Sicht der Gruppenseele betrachten kann, jede Seele aus der Sicht Gottes schauen, wenn die Verbindung hoch zu Gott offen genug dazu ist.

 
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3.3 Seelische Tiefe

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie man Menschen verstehen kann. Die erste ist relativ oberflächlich, die zweite viel tiefgreifender.

  1. Man hört was der andere sagt und versteht das Problem, weil man selber dasselbe Problem hat oder hatte und es auch nicht lösen kann oder konnte.
  2. Man hört, was der andere sagt, erinnert sich wie es gewesen war, ein solches Problem zu haben. Danach fällt einem ein, welche Lösung man dafür gefunden hat und was einen über diese Art von Problemen hinauswachsen lassen hat.
Ein Mensch der ein Problem weder kennt noch versteht aber es dennoch ernst nimmt ohne sich hineinziehen zu lassen und eine therapeutische Methode wie Option beherrscht, ist ein brauchbarer Therapeut - er wäre vielleicht völlig überfordert wenn er das Problem für sich selber lösen wollte, aber ihm fallen die richtigen Optionfragen ein und er führt seinen Patienten letztlich zur Lösung des Problems. Hilfreiche Ratschläge wird er aber eher selten haben.

Ein Mensch der ein Problem versteht, weil er gerade dasselbe Problem hat, kann weder mit Ratschlägen noch mit einer Methode wie Option helfen, weil ihm bei einem Optiondialog nicht die richtigen Fragen einfallen. Er ist zu sehr in das Problem verstrickt, um hilfreich zu sein.

Ein Mensch der ein Problem versteht, weil er es für sich selbst inzwischen gelöst hat kann sowohl mit Ratschlägen als auch mit Methoden wie Option wirksam helfen, da er wieder eine klare Wahrnehmung hat und zusätzlich wirksame Lösungen kennt.

Ein Mensch der die im Abschnitt Gruppenseelenphase genannten Erfahrungen gemacht hat, hat einen extrem großen Erfahrungsschatz auf den er zugreifen kann, um andere zu verstehen. Er hat die meisten damit verbundenen Probleme in sich gelöst. Und so wird er zu einem sehr guten Helfer und Ratgeber für andere.
VB55. Kersti: Psychologisches Wissen durch Reinkarnationserinnerungen

Man ist immer noch längst nicht perfekt - aber wenn man perfekt wäre, würde sich auch niemand trauen einem zu folgen, weil alle sich einbilden würden, so großartig könnten sie nie werden.
VB74. Kersti: Jesus war kein Übermensch - oder - Das größte Hindernis für die Umsetzung von Jesu Lehre

 
Inhalt

4 Wahrnehmungsebenen

Während der Arbeit an verschiedenen Themen werden nach und nach immer grundlegendere und feinstofflichere Wahrnehmungsebenen frei.

 
Inhalt

4.1 Körperliche Wahrnehmung

Zuerst kann man nur mit Methoden wie Gesprächstherapien, verschiedenen Körpertherapien und anderen Methoden, die mit der Wahrnehmung des materiellen Körpers arbeiten gearbeitet werden, da die anderen Wahrnehmungskanäle noch blockiert sind.

 
Inhalt

4.2 Feinstoffliche Wahrnehmung der materiellen Welt

Wenn man die Gefühle des anderen spürt, ohne daß das durch eine körperliche Wahrnehmung zu erklären ist, wenn man die tieferen Auraschichten sieht und Ähnliches, dann hat man die feinstoffliche Wahrnehmung der feinstofflichen Ebenen der materiellen Welt. Das hilft, genauer zu spüren, was tatsächlich vorgeht.

 
Inhalt

4.3 Feinstoffliche Wahrnehmung der Geistigen Welt

Wer die Geistige Welt feinstofflich wahrnehmen kann sieht auch Schutzengel, Dämonen, Schutzgeister und ähnliche Wesen und kann Implantate wahrnehmen - und falls er auf der feinstofflichen Ebene die entsprechende Ausbildung erhalten hat, auch auflösen.
VA185. Kersti: Das Auflösen von Implantaten
Die Ebene über dem inneren Licht ist - sofern man sie erreichen kann mit denselben Sinnen wahrnehmbar wie die Geistige Welt selbst, jedoch sind Flüche dort früher erkennbar und seltener.

 
Inhalt

4.4 Feinstoffliche Wahrnehmung von Flüchen, Segen und sonstigen festgehaltenen Absichten sowie des eigenen Geistes

Flüche stehen zu Implantaten in demselben Verhältnis, wie der Körper zur Aura.
VB92. Kersti: Segen, Flüche und Eide - Das klebrige Spinnennetz des Wyrd

Im allgemeinen kann man diese Ebene zuerst im eigenen Geist wahrnehmen, bevor man dazu auch in der geistigen Welt in der Lage ist. Vergleiche hierzu:
V237. Kersti: Was ist ein Gedankenkristall
Auf der Ebene der Flüche kann man auch die Erinnerungsblockaden auflösen, die durch Zeiten als Untoter entstehen.
VB91. Kersti: Untote entstehen durch Flüche - Wer keine Erinnerungen hat, war oft vor kurzem untot

 
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4.5 Feinstoffliche Wahrnehmung der persönlichen Signatur

Von der Persönlichen Signatur war mir lange Zeit nur bekannt, daß sie eine relativ sichere Möglichkeit ist, Wesen in der Feinstofflichen Welt eindeutig zu identifizieren. Nach und nach wurde mir bewußt, daß man sie am ehesten als eine Reihe von Zahlen beschreiben kann, die die Folge der Entscheidungen darstellen, die ein Wesen zu dem gemacht haben, das es ist.
VB135. Kersti: Die Persönliche Signatur
Auf der Ebene ohne festgehaltene Absichten ist die Persönliche Signatur die materiellste existierende feinstoffliche Ebene.
AI7. Kersti: Inhalt: Eine Ebene ohne festgehaltene Absichten

 
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x Wie es weitergeht?

ungefähr ab diesem Punkt habe ich meine Erfahrungen nicht mehr gut genug verarbeitet, um darüber weiter berichten zu können, ich werde selber weitermachen und bei Gelegenheit berichten, was ich dabei herausfand.


Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im Voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.
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