1. Was ist ADHS
1.1 Dopamin und Noradrenalin
Bei ADHS werden durch eine verminderte Wirksamkeit oder Menge von
Dopamin und
Noradrenalin ein geringerer Anteil der Wahrnehmungen und Ideen als
unwesentlich ausgefiltert als bei den meisten Menschen.
Im Positiven führt das zu einem intensiveren erleben, zu mehr
Fantasie und Kreativität.
Im Negativen führt es dazu, daß man ständig von
nebensächlichen Reizen und Gedanken abgelenkt wird und deshalb
leicht wichtige Dinge vergißt oder langweilige Arbeiten nicht
zuendebringt. Heftige Gefühlsschwankungen treten oft bei geringen
Anlässen auf, und können kaum bewältigt werden, ohne
daß man ihnen Ausdruck verleiht.
Außerdem kann dadurch der Körper erheblich
überfordert werden, was zu einem Krankheitsgefühl
oder langanhaltenden Erschöpfungszuständen führt.
1.2 Dem Krankheitsgefühl ausweichen
Um dieses Krankheitsgefühl nicht spüren zu müssen, gibt es
mehrere Strategien:
- Man sorgt dafür daß nicht zu viele Reize
über das Nervensystem ins Gehirn gelangen: Das kann man z.B. tun,
indem man sich eine ruhige Umgebung schafft, die Augen
schließt, sich in dunklen Räumen aufhält,
keine zu rauhen Stoffe auf der Haut trägt, keine Brille
aufsetzt, Menschenansammlungen und laute Musik meidet
- Man konzentriert sich auf etwas so intensiv, daß die anderen
Reize ausgeschlossen werden (hyperfocussieren)
- Man bewegt sich, damit mehr Dopamin produziert wird
(Hyperaktivität, so lange das den Körper nicht
überfordert ist das durchaus gesund)
- Man lenkt sich durch starke äußere Reize von diesem
Krankheitsgefühl ab (ebenfalls Hyperaktivität, aber diese
Variante ist schädlich)
1.3 Stimmungsschwankungen
Die Neigung zu Stimmungsschwankungen hat die Wirkung, daß Kritik
sorgfältig formuliert werden muß, weil der Mensch mit ADHS
sofort in ein Loch fällt, wenn er das Gefühl bekommt, daß
man ihn nicht so akzeptiert, wie er ist. Wichtig ist, daß
- nichts unmögliches verlangt wird:
Ein Mensch mit ADHS kann nicht
- auf Befehl einfach nicht mehr vergeßlich sein
- sich so konzentrieren, daß er bei Routinearbeiten so
wenig Flüchtigkeitsfehler macht, wie die meisten Menschen.
- seine emotionale Verletzlichkeit einfach ausschalten, wenn
er sich wirklich engagiert
- die Kritik überwiegend aus Verbesserungsvorschlägen
besteht, aber ohne Zwang sich daran zu halten
- der Betroffene nicht persönlich angegriffen oder als Person
abgewertet wird.
Kritik die diesen Ansprüchen nicht genügt, führt dazu
daß das Verhalten des Betroffenen sich nicht verbessert sondern
verschlechtert, weil der Betroffene jedesmal, wenn er versucht das zu
erledigen, für das er kritisiert wurde, wieder an die Kritik denken
muß und dadurch so negativ gestimmt werden kann, daß er
buchstäblich unfähig wird diese Arbeit zu tun.
Umgekehrt ist aber auch eine Positivspirale möglich:
1.4 Ablenkbarkeit
Um erreichen, daß die Ablenkbarkeit nicht zu große negative
Auswirkungen hat, gibt es mehrere Strategien:
- Unnötige Ablenkungen ausschalten
- finden der genau passenden Nebenbeschäftigung bei
langweiligen Arbeiten: z.B. nebenher malen, um zu verhindern,
daß die Gedanken vom Unterricht völig abschweifen.
Während Kundengesprächen am Telefon nebenher Patiencen
legen
- verschränken mehrerer Arbeiten ineinander: Während man
darauf wartet, daß das Kaffeewasser zu kochen beginnt, werden
andere Küchenarbeiten nebenher erledigt, die alle wenig Zeit
brauchen und
die Aufmerksamkeit nicht zu sehr fordern - dadurch wird die Gefahr
geringer, daß man mit den Gedanken völlig abschweift, eine
tolle Idee hat, die Küche verläßt, um die Idee
umzusetzen und vergißt daß man gerade am Kaffee
kochen war.
- zu erledigende Arbeiten werden offen sichtbar hingelegt, so daß
man immer wieder daran erinnert wird und so organisiert, daß
sie auch dann in absehbarer Zeit fertigwerden, wenn man bei jedem
Versuch, sie zu erledigen, nur einen Handgriff schafft, ehe man durch
die nächste Aufgabe abgelenkt wird.
- Aufgaben, bei denen abzusehen ist, daß man bei ihrer Erledigung
zwischendurch mehrfach hängenbleibt, weil eine Information oder
die passende Idee fehlt, so organisieren, daß man dann an
anderen Stellen weiterarbeiten kann und dann automatisch wieder auf
die noch nicht erledigten Teile zurückgeführt wird.
- Arbeiten so organisieren, daß schon kleine Teilaufgaben zu
einem Teilergebnis führen, das so, wie es ist, verwertbar ist,
um so eine innere Motivierung zu erhalten und nicht lauter nutzlose
halbfertige Dinge anzusammeln.
- Nur eine oder zwei Listen mit zu erledigenden Dingen führen
und auf denen nur fünf oder sechs wichtige Dinge notieren. -
Also: Unwichtiges aussortieren, damit nicht die Listen selber
wieder zu einem Ablenkungsmechanismus verkommen.
Im Allgemeinen benutze ich dazu einen kleinen Taschenkalender und
betrachte nur die Notitzen zur jeweils aktuellen Woche, die durch
eine Büroklammer gekennzeichnet ist. Eine Freundin
benutzt zwei Listen: eine Tagesliste, auf der nicht mehr steht als an
einem Tag zu schaffen ist und eine große Liste auf der alle
noch zu erledigenden Dinge stehen.
- Wenn alles zu viel wird, sich hinsetzen und überlegen, was man
alles für unnötig erklären kann. Dabei sollten
besonders nicht unbedingt nötige unangenehme Aufgaben
aussortiert werden.
- Kleinigkeiten die man gelegentlich außer Haus braucht und dann
wenn man sie brauchen würde, garantiert vergißt, werden
immer im Portemonnaie oder in einer Tasche mitgenommen, die man
überallhin mitnimmt. Dadurch beschränkt sich die Zahl der
Gegenstände an die man denken muß, erheblich.
- Den Haushalt so organisieren, daß Vergeßlichkeit nicht zu
großen Katastrophen führt:
Kerzenständer sollten niemals aus brennendem Material bestehen
und nur an Stellen stehen, wo nicht die Gefahr besteht, daß die
Wohnung angezündet wird, wenn man sie vergißt.
Haustiere sollten an einer Stelle gehalten werden, wo sie selber auf
ihre Bedürfnisse aufmerksam machen können oder wo man sie
öfter sieht, als sie versorgt werden müssen, damit sie
bekommen was sie brauchen.
- Kleinigkeiten sofort erledigen
- Große Aufgaben in kleine Aufgaben aufteilen, damit man nie das
Gefühl hat vor einem riesengroßen Berg Arbeit zu stehen
2. Der gesellschaftliche Nutzen von ADHS
2.1 Evolutionsstabile Genhäufigkeiten
5-10% der Menschen in unserer Gesellschaft haben ADHS, auch ADS genannt.
ADHS ist genetisch bedingt, aber nur bei einem Teil der Menschen mit
dieser Veranlagung wird ADHS diagnostiziert. Bei einem so hohen
Prozentsatz, ist die Annahme daß es sich dabei um eine Veranlagung
handeln würde, die überwiegend oder ausschließlich
schädlich ist, nicht realistisch. Etwas, was nur Nachteile hat,
hält sich nicht so lange in einer Häufigkeit von über 5%
in einer so großen Population, wie es die Menschheit ist.
Also muß die Veranlagung zu ADHS auch positive Seiten haben,
die in der Häufigkeit von 5-10% den Menschen mit ADHS genausogute
Chancen im Leben ermöglichen, wie den 90-95% Normalbegabten.
Da bei ADHS ein geringerer Anteil der Umweltreize und unwesentlichen
Gedanken ausgefiltert werden, entsteht eine erhöhrte
Kreativität und mehr Sensibilität bei allen Sinnen.
2.2 Der zerstreute Professor
2.3 Der überdrehte Künstler
2.4 Der feinfühlige Psychologe
2.5 Der Schamane

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V4.
Merkwürdige Erfahrungen
V44.
Dimensionen der Wirklichkeit
V74.
Aurensehen als Synästhesie
V85.
Ideale: Was mir wirklich geholfen hat
V86.
Lerne die Regeln
V92.
...als hätte ihnen jemand das Denken verboten!
V93.
Fantasyersatz und die Scheißwahrheit...
V94.
Eine Sammlung sämtlicher denkbarer Verrücktheiten
V140.
Die zerstörerische Arroganz der herrschenden Meinung
V145.
... eine in den Raum gesprochene Bitte
V146.
Wahre Weisheit klingt naiv
V176. Standpunkte
V194.
Was unterscheidet eine Gehirnwäsche von einem Dazulernen?
V212.
Was ist Freiheit?
V213.
Was unterscheidet eine Ideologie von einem gesunden Weltbild?
V221.
Abschirmen - das wichtigste, was jeder lernen muß, der auf
die höheren Sinne zurückgreift
V240. Intuition
V241.
Vernetztes Denken wird nur bei inaktiver Gehirnrinde bewußt
V242.
Legasthenie und vernetztes Denken
V243.
Ist die Schulmedizin wirklich so schlecht, wie das hier auf
meiner Internetseite erscheint?
V248.
Spielverderber - oder - Wer sind die Guten?
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Manchmal frage ich mich: "Leben wir überhaupt in derselben
Welt?"
V254.
Entwickelt sich bei uns eine multikulturelle Gesellschaft?
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Einer wissenschaftlichen Überprüfung standhalten...
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Warum hat ein Gedankenkristall mindestens sechs Dimensionen?
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Leben in zwei getrennten Welten
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Verweis auf die Hauptseite und einer aufs Inhaltsverzeichnis
V267.
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Morphogenetische Felder
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Das Prinzip der Narrenfreiheit
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Eine rein körperliche Unfähigkeit, mit Streß
umzugehen
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Manchmal wünschte ich mir, ich hätte wenigstens in
irgendeinem Bereich eine durchschnittliche Begabung
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Im oberen Teil der Brücke wird man verrückt!
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Wie es sich anfühlt ein Morgenmuffel zu sein...
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daran glaubt?
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Direkte Zensur - indirekte Zensur - Gedankenzensur
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VA61.
Kritikfähigkeit hat zwei Seiten
VA68.
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VA75.
Das Gefühl, daß die Welt in Ordnung ist
VA89.
Ist Erleuchtung vielleicht ziemlich blöd, wenn man sie
erreicht?
VA100.
Empathen
VA107.
Gesundheit
VA109.
Geistige Gesundheit
VA112.
Geistige Freiheit
VA139.
Wissenschaftsforschung
VA140.
Was ist Esoterik?
VA141.
Geistige Gesundheit, Zufall, Magie und Gebete
VA142.
Erleuchtung, Aufstieg, Einweihung
VA152.
Wissenschaft ist nicht was wahr ist, Wissenschaft ist was
bewährt ist
VA163.
Die Wirkung indirekter Kritik
VA164.
Die Welt ist eine Illusion...
VA165.
Fantasie oder Realität?
VA174.
Wie man sich von fremden Gedanken und Gefühlen
abschirmt
VA186.
Wie kann ich Telepathie lernen, möglichst ohne eine
andere Person?
VA187.
Übersetzung der Wahrnehmungen der geistigen Welt in
Die Sprache unseres Denkens
VA190.
Der Wert der Empathie
VA197.
Entwicklungs- psychologische Trennung zwischen materieller
Realität, Fantasie und Geistigen Welten
VA206.
Reinkarnierte außerirdische Ingenieure?
VA210.
Wann wird telepathische Beeinflussung unmoralisch?
VA220.
Empathie: Wie unterscheidet man eigene Gefühle von fremden?
VA231.
Wenn man zu anders ist, besteht das halbe Leben aus
Mißverständnissen - und die andere Hälfte aus Einsamkeit
VA234
Aufstieg: Wie sich Menschen verändern müssen, um
unsere Weltprobleme zu lösen
VA234.5.4
Aufstieg: Überblick: Was Filtermechanismen abschwächt
VA234.6
Aufstieg: Leben mit schwächeren Filtern
VA239.
Feinstoffliche Wahrnehmungen, Religion und Wissenschaft
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