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erste Version: 6/2012
letzte Bearbeitung: 3/2013

VA145.

Überforderte Therapeuten und ihre Fehler

Inhalt

VA145.1 Kersti: Überforderte Therapeuten?
VA145.2 Kersti: Woran erkenne ich, daß mein Therapeut überfordert ist?
VA145.3 Kersti: Gründe für Überforderung
VA145.4 Kersti: Ein überforderter Therapeut sollte ein Vorbild darin sein, wie man mit Überforderungssituationen und eigenen Fehlern richtig umgeht
VA145.5 Kersti: Was mache ich, wenn mein Therapeut überfordert ist?
VA145.6 Kersti: Warum reagieren Therapeuten so unangemessen, wenn sie überfordert sind?
VA145. Kersti: Quellen

 
Inhalt

1. Überforderte Therapeuten?

Das erste mal als ich davon hörte, daß Therapeuten so überfordert sein können, daß sie eine Therapiesitzung nicht sinnvoll fortsetzen können, handelte davon, wie im Option-Institut damit umgegangen wird.
"Im Option-Institut kann es durchaus vorkommen daß ein Mentor (=Therapeut) sich entschuldigt, bei ihm wäre ein eigenes Problem hochgekommen und er müßte erst einmal selbst einen Option-Dialog machen." erzählte mir meine Tante.
Ich dachte mir nur "Aha, interessant." mir war aber nicht bewußt, daß das Option-Institut damit etwas lehrte, das sehr wichtig ist und das die meisten Therapeuten nicht lernen. Auch die Ausbildung dort besteht im Wesentlichen darin, daß der Lehrer sich auf Band aufgenommene Option-Dialoge anhört und mit den Mentor in Ausbildung zu jedem Fehler im Dialog einen eigenen Option-Dialog macht, so daß alle während Option-Dialogen typischerweise bei diesem angehenden Mentor hochkommenden Probleme im Rahmen der Ausbildung aufgearbeitet werden.

Damit sind nätürlich längst nicht alle Probleme aufgearbeitet, die der angehende Mentor überhaupt hat.
VB95.8 Kersti: Gibt es Leute, die schon all ihre Probleme aufgearbeitet haben?
Es wird jedoch eingeübt, was man mit solchen Problemen macht und woran man sie erkennt: Man erkennt eigene psychische Probleme daran, daß man selbst eine strukturell einfache Therapiemethode nicht mehr richtig anwenden kann. Option ist nämlich so einfach, daß fast jeder Patient bei der dritten Sitzung schon so genau weiß, wie sie funktioniert, daß er die Fragen des Mentors meist vorhersehen kann. Schwierig ist es nur die richtige geistige Haltung einzuüben, um tatsächlich auch immer geistig entspannt, bei der Sache und bei dem Patienten zu bleiben.
VB95.2 Kersti: Zwei Methoden, die therapeutische Haltung zu lernen: Therapeutische Aufarbeitung der Fehler und Drills, um willentlich in der therapeutischen Haltung zu bleiben

 
Inhalt

2. Woran erkenne ich, daß mein Therapeut überfordert ist?

Da ein Therapeut überfordert ist, erkennt man daran, daß er gehäuft therapeutische Fehler macht.
  1. Er betont plötzlich ständig, daß er ja der Therapeut und der Patient krank sei (Auch wenn sich der Patient in der geschlossenen Psychiatrie befinden sollte, damit er sich nicht selbst in Gefahr bringt, sollte ein Therapeut ihn behandeln, als wäre er gesund, weil der Patient nur so gesundes gleichberechtigtes Verhalten einüben kann.)
    VA241.8 Kersti: Sich für Problemfrei erklären als Verdrängungsmechanismus
  2. Er verlangt, daß der Patient ihm jetzt vertrauen und glauben müsse (Vertrauen kommt von allein, wenn der Therapeut sich richtig verhält - auch wenn es lange dauert, wenn der Patient viel Schlimmes erlebt hat. Vertrauen zu fordern, unterdrückt die Fähigkeit des Patienten, Fehler von Autoritäten kritisch wahrzunehmen und eine gesunde Vorsicht beim Umgang mit ihnen walten zu lassen.)
  3. Er verletzt die Privatsphäre des Patienten und mischt sich in Entscheidungen ein, die der Patient selbst treffen sollte.
  4. Der Therapeut reagiert gekränkt, wenn Lösungsvorschläge für Probleme des Patienten abgelehnt werden. (Wenn man genau nachfragt, zeigt sich in so einem Fall normalerweise, daß der der den Ratschlag gegeben hatte, etwas nicht wußte, das bewirkt, daß der Ratschlag nicht umsetzbar ist oder daß der geringe Erfolg den Aufwand nicht rechtfertigen würde.)
  5. Der Therapeut unterstellt seinem Patienten, er wolle nicht gesund werden. (Tatsächlich kommt es vor, daß Patienten, so etwas über sich selbst sagen - doch wenn jemand beispielsweise sagt, daß er lieber sterben wolle als sich mit seinem psychischen Problem zu befassen, um gesund zu werden, ist das vor allem eine Aussage, darüber, wie sehr er sich vor diesem Problem fürchtet. Er braucht dann Ermutigung, nicht Vorwürfe, um den Mut zu finden, sich dem Problem zu stellen.)
    VA148.1.5 Kersti: Unangenehme Patienten - und die Schuldzuweisung an dem Patient
  6. Der Therapeut betont ständig daß er es doch gut meine. (Wie er es meint, ist in der Therapie irrelevant, wesentlich ist, ob es jetzt gerade weiterhilft.)
    Vergleiche hierzu auch:
    VA98. Kersti: Tonstufe Mitleid
Im Allgemeinen sind diese Fehler kränkend und verletzend. Wenn man sich ständig durch den eigenen Therapeuten gekränkt oder verletzt fühlt, gibt es dafür zwei mögliche Erklärungen: Übertragung oder therapeutische Fehler. Wenn es ein guter Therapeut ist, wird der Therapeut darauf reagieren, indem er das Gefühl der Verletztheit selbst zum Gegenstand eines therapeutischen Gesprächs macht und sich für Fehler - so er welche gemacht hat - entschuldigt.

Wenn ihn die Situation überfordert, wird er auf Übertragung mit einer sogenannten Gegenübertragung reagieren und wütend werden, wenn man ihn auf seine Fehler aufmerksam macht. Wenn das geschieht, macht es wenig Sinn, dieses Thema mit ihm zu besprechen. Wenn er bei vielen Themen so reagiert, ist er der falsche Therapeut.

Und was man nie vergessen sollte: Wenn Dir ein Therapeut erklärt, Du wärest unheilbar, such Dir einen anderen! Der Therapeut hat Dir damit nur mitgeteilt, daß er völlig überfordert ist. Und das kann ihm nur passieren, wenn er selber ähnliche Probleme hat wie Du, an die er sich nicht herantraut.

 
Inhalt

3. Gründe für Überforderung

Psychotherapeuten gleich welcher Couleur, Ärzte, Heilpraktiker und Geistheiler kommen alle immer wieder in Situationen, die schwierig sind. Die wichtigsten Gründe sind
  1. Der Therapeut macht Fehler in der Behandlung und hat deshalb ständig Mißerfolgserlebnisse, bis er selbst sich schließlich überfordert fühlt.

  2. Der Therapeut leidet sehr mit, da er einen Patienten hat, dem es sehr schlecht geht, und dem er nicht so sehr helfen kann, daß für diesen das Leben auch nur erträglich wird. Es kann dabei um körperliche Schmerzen gehen, gegen die kein Schmerzmittel austreichend hilft, um soziale Probleme, wie daß der Patient sieht wie ein Familienmitglied sich selbst zugrunderichtet und er nichts gegen tun kann, um unerträgliche Angstzustände. In jedem dieser Berufe sieht man viel Leid und kann nicht immer etwas dagegen tun. Er braucht deshalb etwas mehr Abstand vom Patienten und Supervision.

  3. Ein Patient fordert wesentlich mehr Zeit und Aufmerksamkeit, als der Therapeut ihm widmen kann und es ist kaum möglich, ihm klar zu machen, daß auch ein Therapeut Zeit für Essen, zum Schlafen und ein Privatleben braucht, um nicht selber krank zu werden. Der Therapeut muß also seine Grundbedürfnisse gegen Übergriffe des Patienten verteidigen

  4. Persönliche Probleme des Therapeuten drängen sich ständig in den Vordergrund, so daß der Therapeut sich nicht auf den Patienten konzentrieren kann. Der Therapeut ist deshalb nicht in der Lage seine Arbeit zu tun.

  5. Der Therapeut ist intellektuell überfordert

 
Inhalt

4. Ein überforderter Therapeut sollte ein Vorbild darin sein, wie man mit Überforderungssituationen und eigenen Fehlern richtig umgeht

Vorbildlich sein im Schwächen zugeben und Lösungen für den Umgang mit schwächen finden

In so einem Fall ist es die Aufgabe des Therapeuten sich vorbildlich zu verhalten. Aber nicht vorbildlich im Sinne von "ein Mensch ohne Schwächen und Fehler". Ein solches Wesen gibt es auf der Welt nicht. Sondern vorbildlich in dem Sinne, daß man etwas vormacht, das ein kranker Patient nachmachen und woraus er lernen kann, wie er seine Bedürfnisse verteidigen kann, ohne verletzend zu werden. Und wenn dem Therapeuten das gelingt, so lehrt er damit etwas, das die meisten seiner Patienten dringend brauchen werden, weil viele von ihnen von ihrer Familie überfordert, mißbraucht wurden und genau das deshalb nicht richtig lernen konnten.

Eine Therapie ist auch kein Wettbewerb, wer der klügste ist. Wenn der Patient mehr über seine Krankheit weiß als der Therapeut oder Arzt, dann verwendet man Techniken des aktiven zuhörens und läßt man sich von ihm erklären was er weiß. Man nutzt die Gelegenheit, auf diese Weise Dinge dazuzulernen, die vielleicht noch in keinem Fachbuch zu finden sind. Man sollte wirklich nicht auf den dummen Gedanken kommen zu behaupten, man wüßte alles besser als der Patient, denn damit macht man sich nur lächerlich.

Im Scherz sage ich manchmal: "Um den Satz 'Ich weiß nicht' zu erlernen, braucht es mindestens eine Professorentitel!", denn beim Studium fiel mir auf, daß ich dort diesen Satz weitaus häufiger zu hören bekam als früher in der Schule, und zwar am häufigsten von den Professoren, von deren Fachwissen ich am allermeisten gehalten habe. Das lag aber nicht daran, daß meine Grundschullehrer Antworten auf meine Fragen gewußt hätten, nein ich habe so viel gelesen, daß ich ihnen regelmäßig Fragen gestellt habe, auf die sie keine Antwort wissen mußten und auch kaum konnten, weil ich mich mal wieder zu einer Spezialfrage zu einem abgelegenen Bereich ihres Schulfaches verstiegen hatte, von der sie noch nichts gehört hatten.
V109.1 Kersti: Das haben Leute gesagt, die viel klüger sind als wir beiden...
Allerdings habe ich mir das Fragen stellen in der Schule bei den meisten Lehrern auch schnell wieder abgewöhnt, weil immer so unfreundliche und entmutigende Antworten kamen.
O3: Kersti: Ist in der Schule das Denken verboten?, OI3.

Grundregel: Wenn man das Gefühl hat, daß ein Patient zehn mal so viel Fachwissen über die eigene Krankheit hat wie man selbst, dann sagt man: "Sie wissen da mehr als ich selbst." Wenn man die Frage nicht beantworten kann, die man gestellt bekommt, sagt man "Das weiß ich auch nicht." Wenn einem das Problem des Patienten zu schwierig vorkommt, man das Gefühl hat, emotional überfordert zu sein, dann sagt man: "Das überfordert mich." Wenn während einer Therapiestunde ein Problem des Therapeuten hochkommt, sagt man als Therapeut: "Tut mir leid, daß ich abgelenkt bin, aber bei dem Thema kommt bei mir ein eigenes Problem hoch." Wenn der Therapeut in solchen Fällen seine eigenen Fehler und Schwächen nicht zugeben kann, richtet er großen Schaden an und verletzt gerade die Patienten immer wieder neu, die sowieso schon die schwierigsten Probleme haben.

Die hier beschriebene Technik wird "Ich Botschaft" genannt und so weit ich weiß hauptsächlich in der Pädagogischen Literatur beschrieben, nämlich in
Buch: B28. Gordon, Thomas / Familienkonferenz
und in dem Buch Lehrer-Schüler-Konferenz desselben Autors.

Kleinere Fehler des Therapeuten wirken sich nur dann schlimm aus, wenn der Patient schwere psychische Probleme hat. Man wird das therapeutische Gespräch meist trotz des kleinen Lapsus des Therapeuten weiterführen können, wenn auch manchmal der Erfolg verzögert wird. Wenn der Patient irritiert reagiert, sollte man den eigenen Fehler erklären. Es ist viel weniger irritierend wenn man beispielsweise sagt:
"Tut mir leid, daß ich plötzlich so reagiert habe, deine Worte haben mich daran erinnert, wie meine Eltern mich immer fertiggemacht haben." (natürlich mit mehr differenzierten Details) oder "Ich bin nicht wütend auf Dich, sondern auf den Täter." oder "Ich habe davon weniger Ahnung als Du." als wenn der Therapeut wütende und verunsicherte Reaktionen seinerseits einfach unerklärt stehen läßt.

Wenn jedoch eigene Probleme so massiv hochkommen, daß der Therapeut nicht mehr in der Lage ist, zu der entspannten und akzeptierenden Haltung zurückzukehren, die ein Therapeut haben sollte, bleibt nichts anderes übrig, als sich zu entschuldigen und den Dialog abzubrechen, um die eigenen Probleme in der Supervision aufzuarbeiten.
V26. Kersti: Die Option-Haltung
VB95.1 Kersti: Die therapeutische Haltung

Im Bezug auf ein spirituelles Weltbild, habe ich den richtigen Umgang mit irritierenden Patientenerfahrungen hier beschrieben:
VB158.3.3 Kersti: Umgang mit spirituellen Patienten-Erfahrungen für unspirituelle Therapeuten

 
Inhalt

3.1 Behandlungsfehler, ihre Diagnose und wie man daraus lernt

Behandlungsfehler, die zu Mißerfolgen und schließlich dazu, daß ein Therapeut sich überfordert fühlt, führen können, sind beispielsweise:
  1. Er überschätzt die Leistungsfähigkeit des Patienten, so daß der Patient vorübergehend willig mit macht, aber regelmäßig nach ein paar Wochen oder Monaten die Therapie innerlich vor Erschöpfung zusammenbricht und in alte Muster zurückfällt.
  2. Er überschätzt die Zeit, die der Patient bei der Erfolgsbewertung überblicken kann und verwendet Methoden die zu spät Erfolgserlebnisse bringen. Auch hier bricht der Patient regelmäßich ab, geschieht das eher aus Entmutigung als aus Erschöpfung. Hier hilft: Probleme in kleineren Häppchen bearbeiten
  3. Die Methoden, die er als Hilfe anbietet, helfen dem Patienten nicht weiter. Dies findet man heraus, indem man regelmäßig fragt, welche Erfolge er womit hat.
  4. Der Therapeut geht in seiner Behandlung von einer Fehldiagnose aus. Da er dies tut, behandelt er falsch.
  5. Der Therapeut versucht seinen Patienten Ziele aufzudrängen, die dieser als erstrebenswerte Ziele nicht nachvollziehen kann.
Daneben ist natürlich nicht auszuschließen, daß die Behandlung deshabl so entmutigend langsam verläuft, weil der Patient ein Problem hat, was wirklich so viel Arbeit erfordert, ehe es gelöst ist.

All diese Möglichkeiten führen dazu, daß kein Behandlungserfolg eintritt und deshalb Patient und Therapeut irgendwann entmutigt sind. Während verletzende und abwertende Worte gegenüber einem Patienten immer ein Behandlungsfehler sind, ist bei den hier aufgezählten Beispielen ohne in den Patienten hineinschauen zu können nur erkennbar, daß irgendetwas falsch läuft, nicht aber, was falsch läuft und warum. Daher bleibt nur eines was man tun kann um das Problem zu diagnostizieren: Man fragt den einzigen der es wissen kann, nämlich den Patienten, was sein Problem ist.

 
Inhalt

5. Was mache ich, wenn mein Therapeut überfordert ist?

Wenn ein Therapeut sich von einem Thema überfordert fühlt, sich deshalb entschuldigt, erst einmal selber eine Sitzung zum Thema bei einem anderen Therapeuten macht und danach wieder als Therapeut zum Thema taugt, erfordert das natürlich keine Maßnahme von Seiten des Patienten, weil dieser dann beim nächsten Gespräch wieder mit demselben Thema kommen kann und diesmal kommt man damit weiter als beim ersten Versuch.

Wenn ein Therapeut in so einer Situation aber verletzende Dinge sagt und sich beim nächsten mal noch schlimmer benimmt, dann ist er keine Hilfe beim Aufarbeiten dieses Themas und man braucht für dieses Thema einen anderen Therapeuten. Er ist für dieses Thema nur ein Hindernis beim Aufarbeiten, keine Hilfe.
VB155. Kersti: Menschen, die beim Aufarbeiten helfen und Menschen, die es behindern
Hier kann man sich überlegen ob das Thema so zentral ist, daß man endgültig einen anderen Therapeuten suchen muß oder ob man genug andere Themen hat, die man mit diesem Therapeuten noch sinnvoll bearbeiten kann.

Wenn sich aber eine Situation entwickelt, in der man einem Therapeuten alle zentral wichtigen Themen, die zum Aufarbeiten anständen, nicht erzählen mag, dann sollte man sich wirklich einen anderen Therapeuten suchen.
O11.3.3.3 Kersti: "Nein, meinem Therapeuten erzähle ich das nicht!"

Wenn dir ein Therapeut mitteilt, du wärest unheilbar, dann such dir einen anderen. Darüber ob dein Problem heilbar ist oder nicht, kann er dir nichts sicheres sagen. Schließlich ist niemad allwissend und daher kann niemand alle denkbaren Probleme samt ihrer Lösung kennen. Tatsächlich hat er dir aber sehr eindeutig gesagt, daß ihn dieses Problem überfordert und er deshalb keine Hilfe ist.

 
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Warum reagieren Therapeuten so unangemessen, wenn sie überfordert sind?

Leute, die Diplompsychologen sind oder den auf Psychotherapie eingeschränkten Heilpraktikerschein haben, machen laut den Erzählungen meiner Patienten, wenn sie in die Situation kommen, daß das Problem ihres Patienten sie persönlich überfordert, ungefähr genauso häufig Fehler, mit denen sie ihren Patienten psychisch Schaden zufügen, wie Ärzte, Heilpraktiker und Geistheiler in vergleichbaren Situationen.

Psychotherapeuten verhalten sich also in solchen Situationen in etwa so kompetent oder inkompetend wie nicht psychologisch ausgebildete Personen. Das zeigt: Psychotherapeutische Ausbildungen, die Leute gezielt darin ausbilden, auch in diesen für sie entmutigenden Situationen angemessen und nicht verletzend zu kommunizieren, sind seltene Ausnahmen. Das zu lernen wäre aber sehr wesentlich, damit Psychotherapeuten nicht zur Quelle vieler neuer Traumata werden.

Kersti

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Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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