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erste Version zwischen: 16.5.01 und 29.08.01

V310.

Gibt es einen Krebserreger?

Vor kurzem bekam ich das Buch "Krebserreger entdeckt!" (B82.) zu lesen, das belegt, daß Krebs, Aids, Arteriosklerose und die meisten anderen Zivilisationskrankheiten durch ein und denselben Erreger verursacht werden, der zudem ein Einzeller ist - also ziemlich groß, verglichen mit Viren und Bakterien: Die Trichomonade. Außerdem weist sie nach, daß praktisch alle Menschen Träger der Trichomonade sind.

Tatsächlich wird schon länger vermutet, daß nahezu alle Zivilisationskrankheiten dieselbe Ursache haben. Das älteste Werk, daß ich zu diesem Thema gelesen habe, stammt von Hahnemann den Erfinder der Homöopathie. Wobei allerdings die "Psora" Hahnemanns nicht mit der Krätzmilbe zu tun hat. Krätze scheint Hahnemann als Sammelbegriff für Krankheiten mit juckendem Hautausschlag benutzt zu haben.

Hahnemann beschreibt seine Psora (B84) mit nahezu denselben Worten, wie Lebedewa all die Krankheiten, die von der Trichomonade hervorgerufen werden. Beide vermuten, daß man sich an dieser Krankheit anstecken MÜSSE, um sie zu bekommen. Das allerdings bezweifle ich.

Tatsächlich gibt es einige Versuche, die beweisen, daß man sich an Krebs im Mutterleib durch die Plazenta, über die Muttermilch und durch Blutübertragung anstecken KANN. Hinzu kommt laut Lebedewa noch die Ansteckung durch Geschlechtsverkehr und den Austausch von Körperflüssigkeiten.

Merkwürdigerweise gelang es Franz Gerlach (B83) Krebs mit Flüssigkeiten zu übertragen, die durch einen so feinen Filter filtriert wurden, daß weder Bakterien noch Körperzellen ihn durchdringen können - also ganz bestimmt keine Trichomonaden. Abgesehen von Aids, das damals noch nicht bekannt war, macht er aber nahezu dieselben Aussagen über die dadurch hervorgerufenen Krankheiten wie Lebedewa und Hahnemann.

Die Lösung des Rätsels findet sich bei Enderlein, der zuerst in seiner Bakteriencyklogenie (B31.) nachweist, daß Bakterien, die selbst heute noch wegen ihrer unterschiedlichen Größe und Formen für verschiedene Arten gehalten werden, verschiedene Stadien eines Entwicklungscyklus derselben Art darstellen können. Danach wird nachgewiesen, daß solche Bakterien auch Pilzformen sowie lebende Kolloide in ihrem Entwicklungcyklus haben können.

Im weiteren Verlauf stellt er fest, daß das menschliche Blut nicht steril ist, sondern winzige Mikroorganismen enthält, die Endobionten, zu deren Entwicklungscyklus die Blutplättchen gehören. Diese Mikroorganismen wurden beispielsweise auch von Frau Lebedewa beobachtet. Die Blutplättchen bilden sich laut Schulmedizin aus zerfallenden Megakariocyten, die nach Tamara Lebedewa in Wirklichkeit Trichomonaden sind. Damit ist festgestellt, daß Lebedewas Trichomonaden zum Entwicklungscyklus von Enderleins Endobionten zählen.

Krebs kann jedoch auch ohne Ansteckung entstehen, denn jeder Mensch trägt die nicht krankmachenden Vorstadien des Erregers im Blut, wo sie die Blutplättchen erzeugen und wichtig für die Blutgerinnung sind.

Kersti

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Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.