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3/2015

VB169.

Besessenheit innerhalb der Familie und durch Menschen aus dem persönlichen Umfeld

Inhalt

Übergeordneter Artikel:
VB203. Kersti: Besessenheit

Inhalt dieses Artikels:
VB169.1 Kersti: Wie zeigt sich intrafamiliäre Besessenheit?
VB169.2 Kersti: Was ist das, was einen anderen Menschen besetzt?
VB169.3 Kersti: Warum kommt des zu Besessenheiten durch Familienmitglieder?
VB169. Kersti: Quellen

 
Inhalt

1. Wie zeigt sich intrafamiliäre Besessenheit?

In dem Bericht, den Autor: George G. Ritchie über seine sehr lange Nahtoderfahrung schrieb, fand ich folgende Beobachtung:
"Diesmal wanderten wir durch die Vororte der Stadt und ich konnte einen jungen Mann sehen, der den Gehweg entlang ging. Neben ihm lief ein Wesen, das beständig versuchte, ihm einzureden, wie er sich kleiden sollte und was er aus seinem Leben machen sollte, obschon er das Wesen weder sehen noch hören konnte. Ich schloß daraus, daß das Wesen als Erdenmensch seine Mutter gewesen sein könnte." 1. S.42

Autor: Adam Crabtree beschreibt in seinem Buch "Buch: Multiple Man." diverse Fälle von Besessenheit, in denen sich Familienmitglieder seiner Patienten nach derem Tod oder schon während des Lebens der Familienmitglieder während einer Hypnosesitzung melden und sich als Ursache der Probleme des Patienten herausstellen.2. S.206ff

Neben der Hypothese, daß es sich hier tatsächlich um Persönlichkeitsanteile der Familienmitglieder handele, gibt es auch die These, daß das Kind selber einen Persönlichkeitsanteil abspaltet und diesen dann als Über-Ich die Kritik und Forderungen der Eltern wiederholen läßt. Wenn allerdings auch die körperlich nicht bei der Therapie anwesenden Familienmitglieder sich in Folge einer Therapie verändern, spricht das aber eher für Besessenheit:

Die Einmischung der Mutter

Nachdem seine erste Ehe geschieden wurde und die Verlobung mit einer anderen Frau nicht mehr so richtig läuft, wendet sich ein Geschichtsprofessor an einen Therapeuten. In den Hypnosesitzungen meldet sich ein Persönlichkeitsanteil der sich als seine Mutter vorstellt und erklärt, sie habe ihrem Sohn Zweifel an der Ehe eingeredet, da er sonst glauben könne das Leben sei Vegnügen und so wäre das Leben nicht. Auf ähnliche Weise hatte sie sich in das ganze Leben des Sohnes eingemischt. Der Therapeut arbeitet mit ihr und dem Sohn, in dessen Körper sie sich befindet, bis sie zu dem Schluß kommt, es sei besser zu ihrem Hauptanteil zurückzukehren und sich in ihrem eigenen Körper mit ihrem eigenen Leben zu beschäftigen. Nach Abschluß der Therapie änderte sich nicht nur das Leben des Patienten sondern auch seine Mutter lebte ein aktiveres Leben, als sie es je zuvor gemacht hatte.2. S.222ff
Ich beurteile die Zugehörigkeit eines Seelenanteiles normalerweise anhand von dessen Persönlicher Signatur - genauer gesagt überlasse ich diese Beurteilung meinen eigenen feinstofflichen Anteilen - und danach findet man bei vielen Menschen Persönlichkeitsanteile von Menschen aus deren persönlichen Umfeld.

Crabtree ist der Ansicht, daß innerfamiliäre Fälle die häufigste Form der Besessenheit sei2. S.296. Auch in den beiden anderen Büchern über Besessenheit, die ich habe, wird Besessenheit durch Familienmitglieder mehrfach erwähnt3.; 4. und ich selber haben ebenfalls oft Anteile von Familienmitgliedern bei meinen Patienten entdeckt.

 
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2. Was ist das, was einen anderen Menschen besetzt?

Autor: Samuel Sagan schreibt in "Buch: Entity Posession.":
"Entitäten sind keine vollständigen Menschen, die sich verirrt und an einen lebenden Menschen gebunden haben. Wenn du dir vier Wochen nach dem Tod deiner Tante eine Entität einfängst, die sich nach ihr anfühlt, ist das nur ein Splitter ihres Astralkörpers, nicht ihre unsterbliche Seele, die in dir gefangen ist."4.1
Ich stimme ihm insoweit zu, daß die meisten solchen Besetzer tatsächlich nur sehr klein und wenig selbstständig sind. Daher ist die Aussage, sie wären nur Splitter des Astralkörpers nicht völlig falsch. Sie ist aber auch nicht richtig, denn jedes feinstoffliche Staubkorn hat einen eigenen Zugang zum Inneren Licht, ein eigenes Bewußtsein und ist damit genauso eine unsterbliche Seele mit dem ganzen göttlichen Potential, das auch in einem Menschen wohnt. Es gibt kein wie auch immer geartetes Stück Astralmaterie, das nicht mindestens einen Anteil mindestens einer Seele enthält!
VA305.7 Kersti: Gegenstände der geistigen Welt
VA305.5 Kersti: Das Material der Geistigen Welt
Und es gibt keine irdische Materie ohne Astralmaterie. Alles ohne Ausnahme ist beseelt.

Während wir leben spalten wir ständig Anteile ab und integrieren Anteile wieder, die wir früher abgespalten haben.
VB156. Kersti: 6.4 Die Wandelbarkeit der Zusammensetzung einer Seele
Der Hauptanteil der inkarnierten Seele kehrt zwischen zwei Leben normalerweise zu dem nächstgrößeren Ich oder seiner Gruppenseele auf eine höhere Ebene zurück, wertet sein erlebtes Leben aus und plant ein neues Leben.
VA39. Kersti: Wie funktioniert Reinkarnation?
Dabei bleiben oft abgespaltene Persönlichkeitsanteile auf der Erde zurück und halten sich als Erdgebundene Seelen weiterhin auf der Erdebene auf. Diese können sehr unterschiedlich auf die Situation reagieren. Große Persönlichkeitsanteile suchen sich oft den Körper eines Babys in schwangeren Frau in der Nähe und inkarnieren sich dort als erdgebundene Inkarnation neu.
Wie ich in dem Artikel
VB138. Kersti: Gibt es Menschen ohne Seele?
schrieb, gibt es zwei unterschiedliche Formen der Inkarnation. Bei der einen gehört der Astralkörper oder Körper der Geistigen Welt zu derselben Seele wie das steuernde Bewußtsein. Bei der anderen Form der Inkarnation gibt es ein Bewußtsein, das den Körper der Geistigen Welt erschafft und aufrechterhält und zudem für die Instinkte zuständig ist und ein anderes Bewußtsein das weitestgehend entscheidet, wie dieses Wesen sich verhält und was es mit seinem Leben macht.
VA39.6 Kersti: Körper und höhere Körper
Bei diesen Doppelinkarnationen kann es sein, daß die Seele die weitgehend entscheidet, was der Mensch mit seinem Leben macht, auf eine höhere Ebene zurückkehrt, während diejenige Seele, die sich um die Aufrechterhaltung des feinstofflichen Körpers kümmert auf erdnahen Ebenen zurückbleibt und dort herumgeistert. Ich nehme an, daß das das ist, was Sagan mit "Splitter des Astralkörpers" meinte.

Es kann bei solchen Doppelinkarnationen aber auch sein, daß sich ein Anteil der Seele, die weitgehend darüber entscheidet, was der Mensch mit seinem Leben macht, zu einem Familienmitglied überspringt und einen anderen Menschen über dessen eigenen Körper der Geistigen Welt zu lenken versucht, wie er vorher über die andere Seele den eigenen Körper zu lenken versuchte. Für viele Geistheiler ist diese Art der Besessenheit aber nicht wahnehmbar, da sie die Ebene über dem inneren Licht oder Fluchebene, die in anderen Traditionen als Welt des Geistes bezeichnet wird, nicht sehen können und es deshalb nicht merken, wenn ein Geist einen fremden Astralkörper besetzt. In dem Fall wird es für den Geistheiler, der nur die materielle Welt und die Geistige Welt wahrnimmt, so erscheinen, als hätte der Patient selbst einen Anteil abgespalten, der sich wie die Mutter oder der Vater verhält, während tatsächlich auf der noch feinstofflicheren Fluchebene eine Besessenheit vorliegt.

Als drittes kann es natürlich sein, daß bei einer Doppelinkarnation beide beteiligten Seelen gemeinsam einen Anteil abspalten, so daß der Besetzer von beidem einen Anteil enthält.

Als viertes ist es möglich, daß der oder die Verwandte gar keine solche Doppelinkarnation ist, sondern den Körper der Geistigen Welt selbst projiziert. In diesem Falle ist der abgespaltene Seelenanteil samt dem zugehörigen Körper der Geistigen Welt natürlich immer ein Teil dieser einen Seele.

Daneben ist es natürlich auch möglich daß sich jemand anders als Seelenanteil eines Familiengehörigen ausgibt.
VA203. Kersti: Aussendungen, Dunkle Anteile und Doubles

 
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3. Warum kommt des zu Besessenheiten durch Familienmitglieder?

Ein Grund, warum ein Familienmitglied ein anderes besetzen könnte, ist, daß sie verletzte Anteil bei sich aufnehmen, um sie zu heilen, zu unterstützen oder zu schützen. Umgekehrt kann eine tote Mutter bei ihrem Kind bleiben, um es zu trösten oder zu beraten. In den meisten Fällen wirken sich solche Besessenheiten negativ für alle Beteiligten aus, egal wie positiv die damit verbundenen Absichten sind.

Viele Menschen spalten bei traumatischen Erlebnissen Anteile ab, die gerade groß genug sind, um die traumatische Erfahrung zu tragen.
VA116. Kersti: Abgespaltene Anteile: Das Leben ist ungerecht
Ein sinnvoller Umgang mit solchen Anteilen wäre es, daß man sie in seinem Inneren in Sicherheit bringt, bis man Zeit hat, sich mit ihnen zu befassen, das Problem dann aufarbeitet und die abgespaltenen Anteil wieder integriert. Schließlich braucht man ihre Qualitäten, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten, um vernünftig mit seinem eigenen Leben zurechtzukommen.
VB67. Kersti: Wozu wir unsere verdrängten Anteile brauchen
Besonders in Familien in denen Mißhandlungen, emotionaler oder sexueller Mißbrauch die Regel sind, kommt es jedoch häufig vor, daß Eltern ihre verletzten Anteile an ihre Kinder abschieben und stattdessen dort diejenigen Anteile der Kinder klauen, die ihnen selbst für ihr Funktionieren fehlen. Besonders Kinder, die zum Therapeuten ihrer Famile erzogen werden, werden oft auch gezwungen, den verletzten Anteilen ihrer Familienmitglieder Unterschlupf zu gewähren.
O11.3.3.1 Kersti: Das zum Familientherapeuten erzogene Kind

Anteile, die bei traumatischen Erlebnissen abgespalten wurden, finden oft auch nach dem Tod nicht zurück zu der Heimatebene des Hauptanteils, sondern bleiben als Erdgebundene Anteile auf den feinstofflichen Ebenen zurück, die zur materiellen Erde gehören.
VA142.3.2.2 Kersti: Erdgebundene Seelen
Wenn ich Krankenhäuser oder Altenheime besuche, finde ich deshalb oft viele abgespaltene Anteile von Menschen. Meist reicht es, ein wenig ihre Energie zu reinigen und ihnen ihren Schutzengel zu zeigen, damit sie heimkehren.
VA171. Kersti: Energiereinigungstechniken und Energieheiltechniken
Bei manchen Wesen, die mir dort gezeigt wurden, war aber wesentlich mehr Heilung nötig. Erdgebundene Seelen können sich an lebende Menschen klammern und versuchen deren Körper zu übernehmen, weil sie meinen einen Körper zu benötigen.

Kersti

 
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Quellen


Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im Voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.
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