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erste Version: 2/2005
letzte Bearbeitung: 12/2014

VA210.

Wann wird telepathische Beeinflussung unmoralisch?

Wenn ein Mensch sich seiner selbst und seiner früher unbewußten Ängste und Antriebe bewußt wird und diese therapeutisch aufarbeitet, stellt sich dadurch häufig die Fähigkeit ein, durch einen bloßen Wunsch die Dinge herbeizuziehen, die er für sein Leben gerne hätte.
V145. Kersti: ... eine in den Raum gesprochene Bitte
Das führt dann oft zu Mails mit Aussagen wie:
"Es macht mir nur Angst, daß ich sogar Menschen nach meinen Gutdünken manipulieren kann und das finde ich moralisch nicht in Ordnung!!"

Tatsächlich sind wir aber nicht ganz so mächstig, wie es zunächst erscheint. Dadurch daß Du Dir vieler Dinge bewußt bist, die andere nur unbewußt wahrnehmen oder verdrängt haben, sendest Du in sich logische und dadurch eindeutige und unmißverständliche telepathische Botschaften.

Die meisten Menschen senden dagegen eher widersprüchliche telepathische Botschaften aus:

Wenn z.B. eine Frau, deren Vater Alkoholiker war und Frau und Kind öfter geschlagen hat beispielsweise unbewußt glaubt:

  • Männer sind Alkoholiker
  • Männer sind gewalttätig

und sich bewußt wünscht
  • Ich will einen Mann
  • Ich will keinen gewalttätigen Alkoholiker

Dann baut man automatisch unbewußt beides zusammen.

"Ich will einen Mann - das ist ein Alkoholsüchtiges, gewalttätiges männliches Wesen"
und
"Ich will keinen gewalttätigen Alkoholiker - da Männer gewalttätige Alkoholiker sind, heißt das also, ich will keinen Mann".

Auf jeden dieser beiden einander widersprechenden Sätze geht ein Teil der Energie, die sie ihrem Wunsch mitgibt, einen Mann zu finden, der kein gewalttätiger Alkoholiker ist.

Bei zwei einander so widersprechenden "Wünschen" ist es klar, daß es schwierig wird, überhaupt einen Mann zu finden - und falls doch ist die Gefahr groß, daß es ein gewalttätiger Alkoholiker ist.

Aufbrechen kann man diesen Teufelskreis wenn man sich die unbewußten Glaubenssätze bewußt macht und dadurch merkt, was man sich für einen Unsinn zusammengeglaubt hat.

Welche Arten von telepathischer Beeinflussung unmoralisch sind, kann man sich an folgender Analogie klar machen:

Nehmen wir einmal an, Du wolltest mit jemandem Essen gehen.

Es gäbe dann mehrere Möglichkeiten ihn dazu zu bewegen, daß er das tut.

  1. Man fragt ihn, ob er auch will und akzeptiert sein Ja oder sein Nein, wie er eben antwortet.
  2. Man verspricht ihm eine Belohnung, wenn er mitkommt.
  3. Man nervt ihn so lange, bis er zustimmt, nur damit Du Ruhe gibst.
  4. Man droht ihm Foltern an, falls er nicht mitkommt.
  5. Man nimmt eine Pistole und erschießt ihn falls er nicht gehorcht.
  6. Fall er nicht mitkommt, schikaniert man ihn so lange, bis er Selbstmord begeht.
Wenn Du Dir z.B. Deine ideale Arbeitsstelle vorstellst entspricht das in etwa einer Zeitungsanzeige - die Energie die du dem Wunsch mitgibst, ist über so viele Menschen verteilt, daß nur derjenige sich die "Anzeige" in den telepathischen Stellengesuchen anschaut, der auch eine Arbeitskraft sucht.

Für meinen Traumchef, den ich auf diese Weise gefunden habe, war die Belohnung gleich inbegriffen: Nicht nur ich war sehr zufrieden mit ihm, auch er mit mir. Wenn die Stellensuche über das Feinstoffliche immer so gut funktionieren würde, wären die Fälle seltener, in denen der Chef nur mit dem Kollegen 100m weiter eine Angestellte tauschen müßte, damit alle vier zufriedener wären.

Wenn Du Dir intensiv immer wieder vorstellst, daß eine bestimmte Person etwas bestimmtes tut oder denkt, artet das dagegen leicht in Belästigung aus, bei der der andere schließlich, tut was Du sagst, nur damit du Ruhe gibst. Das ist moralisch schon zweifelhaft, aber noch kein wirkliches Verbrechen. Man sollte es sich nur nicht zur Gewohnheit machen, sonst macht man sich echt unbeliebt.

Wenn man sich bei "Ungehorsam" des Opfers bildlich vorstellt, wie man es foltert, schafft man mit seiner Gedankenkraft in feinstofflicher Form seine Folterwerkzeuge und verletzt und foltert damit tatsächlich die feinstofflichen Körper des Opfers. Tut man das nicht in seinem eigenen Geist sondern richtet die Energie tatsächlich auf den Anderen aus, ist das ein Verbrechen, mit dem man den Anderen im Extremfall sogar umbringen könnte.

Und natürlich ist es ebenfalls ein Verbrechen, wenn man jemanden auf feinstofflicher Ebene so lange schikaniert, bis der Selbstmord begeht oder im Irrenhaus landet.

In der telepathischen Verständigung ist es wie im materiellen Leben:
Wo der andere "Nein." sagen kann, ohne sich bedrängt zu fühlen, ist die Grenze zum Unmoralischen nicht überschritten.

Kersti

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Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.