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erste Version: 2/2013
letzte Bearbeitung: 6/2015

VB146.

Was ist Meditation?

Inhalt

VB146.1 Kersti: Meditationen sind Therapie
VB146.2 Kersti: Meditationen im nahen und fernen Osten
VB146.3 Kersti: Meditationen im Christentum
VB146.3.b1 Kersti: Stilles Gebet
VB146.4 Kersti: Meditationen der Magie
VB146.5 Kersti: Alltagsmeditationen
VB146. Kersti: Quellen

 
Inhalt

1. Meditationen sind Therapie

Meditationen werden normalerweise der Religion zugeordnet, es handelt sich aber tatsächlich um eine Therapiemethode, mit der man nach und nach seine psychischen Probleme aufarbeitet. Während man das macht, bekommt man nach und nach einen besseren Zugang zu geistigen Bildern, zur Intuition und zu komplexeren Denkweisen1., 2., 3.
VA250. Kersti: Meditation als Werkzeug von Therapie und Aufstieg

Daneben können wie bei jeder Therapie auch die verschiedensten anderen Bilder und Erinnerungen hochkommen:
VB62. Kersti: Der typische Verlauf einer Therapie

2. Meditationen im nahen und fernen Osten

In der heutigen Vorstellung sind Meditationen hauptsächlich mit den östlichen Religionen verbunden.
  • So ist es beispielsweise im Zen-Buddhismus üblich sich auf einen unlogischen Satz, den sogenannten Koan zu konzentrieren, bis das sprachliche Denken zur Ruhe kommt und man Zugang zu Denkweisen bekommt, die komplexere Sichtweisen ermöglichen und für diesen unlogischen Satz Lösungen denkbar erscheinen lassen.1.
  • die transzendentale Meditation wurde durch den indischen Yogi Maharishi Mahesh Yogi in den Westen gebracht.2.
  • Das Buch
    Buch: B67. Satprem / Sri Aurobindo oder das Abenteuer des Bewußtseins
    beschäftigt sich mit diversen Bewußtseinszuständen, die sich über Meditation erreichen lassen. Sri Aurobindo, der diese Methoden gelehrt hatte ist ebenfalls indischer Yogi.

3. Meditationen im Christentum

Jedoch kennt auch das Christentum Meditation.
Beispielgeschichte, Kersti:

Stilles Gebet

So wanderte ich einmal am Bodensee entlang und fragte nach dem Weg zu einer Kleinstadt, da ich für einige Kilometer der Strecke keine Karte hatte. Die andere Person empfahl mir dringend eine Strecke zu wandern, an der die Kirche einer "Sekte - äh nein, so darf man das nicht nennen, ist ja katholisch" lag, weil dieser Weg sehr schön sei. Ich hatte nicht die Absicht, dort reinzuschauen, doch als ich an der Klosterkirche vorbeikam lief ich zufälligerweise neben einer Familie her, die dort klingelte, weil sie dort Andenken kaufen wollten.

Die Andenken interessierten mich weniger, was das für eine Gemeinschaft war, machte mich jedoch neugierig. Ich blieb also nicht in den Raum, wo die Andenken verkauft wurden, sondern schaute mir interessiert die Bilder und Beschreibungen der Gemeinschaft auf dem Gang davor an. Es handelte sich um eine relativ neu gegründete katholische Gemeinschaft, die dieses Kloster, einen Bauernhof und eine Mission in Südamerika hatte. Aus Südamerika stammten die hier verkauften Andenken, mit denen sie den dortigen Indios die Gelegenheit geben wollten, etwas Geld dazuzuverdienen.

Einer der Nonnen fiel auf, daß ich nicht mit den anderen gegangen war und sie fragte mich, ob ich nicht zu denen gehören würde. Ich erklärte ihr, daß ich nur zufälligerweise bei ihnen gewesen war, als sie am Kloster klingelten und daß ich die Klostergemeinschaft weitaus interessanter fand als die Andenken. Daraufhin zeigte sie mir die Kapelle des Klosters. Dort entdeckte ich die etwas was mich faszinierte. In der Mitte der Kapelle war eine Energiesäule, die gut einen Meter Durchmesser hatte. Ich stellte mich also mitten in diese Energiesäule und duschte - oder wie man das nennen soll.

Ich weiß nicht, ob ich das eine halbe oder mehrere Stunden so machte, denn wenn mean etwas so genießt, verliert man irgendwie das Zeitgefühl. Jedenfalls sprach mich dieselbe Nonne nach einer Weile an:
"Wenn Du so einen Spaß am stillen Gebet hast, könntest du ja runter in unsere private Kapelle kommen."
Ich erklärte, daß es mir um die Energie der Kapelle ging und daß ich deshalb nicht wußte, ob es mir in der privaten Kapelle genauso gefallen würde. Ich ging jedoch mit runter und stellte fest, daß die private direkt unter der öffentlichen Kapelle lag und dort war dieselbe Energiesäule zu spüren. Ich setzte mich also mitten in die Energiesäule und duschte weiter.

Den Eintragungen in einem Buch, das neben der Kapellentür lag, zeigten, daß in dieser Kapelle 24 Stunden pro Tag immer jemand betete. Fünf mal am Tag war allgemeine Gebetszeit, in der sich die gesamte Klostergemeinschaft in der Kapelle versammelte.

Hier wurde also eine Meditation als "stilles Gebet" bezeichnet.

Ein anderer christlicher Begriff für Meditation ist Kontemplation.

4. Meditationen der Magie

Auch viele der magischen "Übungen" sind tatsächlich eine Meditation. Typische Beispiele dafür sind es, wenn man in einen Kristall, ein Glas mit Wasser oder eine Glaskugel schaut.
VB52. Kersti: Das "üben" magischer Praktiken ist kein üben sondern eine Therapie

5. Alltagsmeditationen

Formen der Meditation, die meist nicht so genannt werden sind:
  • spazierengehen, während man seine Gedanken wandern läßt
  • am Lagerfeuer sitzen und schweigend in die Flammen schauen
  • Wenn man gedankenlos auf eine Rauhfasertapete oder ein ähnliches regelloses Muster starrt und dabei Fratzen oder andere Formen sieht.
  • still einen Sonnenuntergang betrachten
  • Wenn man abends oder morgends eine Weile im Bett liegt und seine Gedanken wandern läßt, ehe man einschläft oder aufsteht.

Kersti

Quellen

Dieser Artikel beruht auf dem Wissen meiner eigenen feinstofflichen Anteile.
VA299. Kersti: Fragen beantworten: Das Wissen der eigenen feinstofflichen Anteile
Weitere Quellen:
VB16. Kersti: Die Bedeutung der Optionhaltung
VB19. Kersti: Tachyonprodukte oder Reiki-Teekanne
VB48. Kersti: Das Therapiesitzungs-High
VB55. Kersti: Psychologisches Wissen durch Reinkarnationserinnerungen
VB58. Kersti: Drei Arten der Disziplin
VB61. Kersti: Alltagstelepathie
VB64. Kersti: Entwicklung des Seelengewissens
VB65. Kersti: Viele Menschen verwechseln Einsamkeit mit ihren Ursachen oder Folgen
VB67. Kersti: Wozu wir unsere verdrängten Anteile brauchen
VB70. Kersti: Weitere gesprächs- therapeutische Kniffe
VB72. Kersti: Was Vergebung nicht ist
VB75. Kersti: Karmische Gewohnheiten
VB76. Kersti: Unser Gesamt-Ich steht zu unserem Alltags-Ich in demselben Verhältnis wie ein Rollenspieler zu seiner Spielfigur
VB84. Kersti: Die alten Abschirmungsmethoden funktionieren nicht mehr...
VB85. Kersti: 1. ADHS - Die Suche nach Nervenkitzel
VB91. Kersti: Untote entstehen durch Flüche - Wer keine Erinnerungen hat, war oft vor kurzem untot
VB95. Kersti: Die therapeutische Haltung und ihre Macht
VB100. Kersti: Wie deutlich und detailliert muß die feinstoffliche Wahrnehmung bei der magischen Arbeit mit der Vorstellungskraft sein?
VB101. Kersti: Wenn Bestellungen beim Universum plötzlich nicht mehr funktionieren
VB102. Kersti: Wann und wie erinnern sich Menschen an frühere Leben
VB104. Kersti: "Es ist, als wäre da ein Teufelchen" - Besessenheit oder eigener Persönlichkeitsanteil?
VB105. Kersti: Dunkel heißt nicht böse
VB110. Kersti: Feinstofflicher Anhang
VB117. Kersti: Ist Reiki universelle Lebensenergie?
VB121. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Channelings und anderen Methoden, Wissen aus der geistigen Welt und höheren feinstofflichen Welten zu erhalten
VB123. Kersti: Warum ich keinen Teil von mir "Niederes Selbst" nenne
VB129. Kersti: "Wenn es einen Gott gibt, dann ist er eine Multiple Persönlichkeit!"
VB130. Kersti: Warum die Esoteriker immer noch an Auras glauben
VB132. Kersti: Cold Reading? - Was an der diesbezüglichen Argumentation der Skeptikervereine daneben ist
VB133. Kersti: Jugendbewegtes erziehen
VB135. Kersti: Die Persönliche Signatur
V4. Kersti: Merkwürdige Erfahrungen
V15. Kersti: Was ist Toleranz?
V26. Kersti: Option-Fragen
V44. Kersti: Dimensionen der Wirklichkeit
V67. Kersti: Entdecke Deine früheren Leben
V77. Kersti: Buddhistische Begriffe
V79. Kersti: Ehre und Treue
V89. Kersti: Nicht alles ist käuflich
V92. Kersti: ...als hätte ihnen jemand das Denken verboten!
V93. Kersti: Fantasyersatz und die Scheißwahrheit...
V94. Kersti: Eine Sammlung sämtlicher denkbarer Verrücktheiten
V140. Kersti: Die zerstörerische Arroganz der herrschenden Meinung
V141. Kersti: Eine andere Gewaltenteilung: Krieger und Heiler
V142. Kersti: Das Böse ist von Angst erfüllt
V143. Kersti: Der Zweck heiligt die Mittel?
V145. Kersti: ... eine in den Raum gesprochene Bitte
V146. Kersti: Wahre Weisheit klingt naiv
V172. Kersti: Ein echt guter Rat
V221. Kersti: Abschirmen - das wichtigste, was jeder lernen muß, der auf die höheren Sinne zurückgreift
V235. Kersti: Was heißt "clear"?
V236. Kersti: Der Gedankenkristall und die Zeitenwende
V237. Kersti: Was ist ein Gedankenkristall
V238. Kersti: Welche Vorteile haben Gedankenkristalle
V239. Kersti: Sprachliches Denken
V240. Kersti: Intuition
V241. Kersti: Vernetztes Denken wird nur bei inaktiver Gehirnrinde bewußt
V256. Kersti: Warum hat ein Gedankenkristall mindestens sechs Dimensionen?
V257. Kersti: Leben in zwei getrennten Welten
V261. Kersti: Liebe und ihre Bedeutung
V264. Kersti: Telepathie ist nichtsprachlich
V285. Kersti: Keine Liebe ohne "Nein"
V295. Kersti: Magie ist so natürlich wie atmen
V298. Kersti: Was ist ein Ritual?
V299. Kersti: Der Unterschied zwischen Elitebewußtsein und Standesdünkel
V305. Kersti: Verdrängung
V306. Kersti: Eine rein körperliche Unfähigkeit, mit Streß umzugehen
V318. Kersti: Option: "Und ich hatte doch recht gehabt!"
V319. Kersti: Was heißt "Ichlosigkeit"?
V320. Kersti: Im oberen Teil der Brücke wird man verrückt!

Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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