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erste Version vor: 2/2010
letzte Bearbeitung: 7/2010

VB100.

Wie deutlich und detailliert muß die feinstoffliche Wahrnehmung bei der magischen Arbeit mit der Vorstellungskraft sein?

Einige Menschen sind der Ansicht, es wäre um so besser, je mehr die feinstofflichen Wahrnehmungen der geistigen Welt den irdischen Wahrnehmungen ähnlich sind und je deutlicher man sich das vorstellen kann, was man in der geistigen Welt erschafft, desto fester sei der so geschaffene feinstoffliche Gegenstand dort.

Faktoren für die gilt, je deutlicher die feinstoffliche Wahrnehmung desto mehr magische Macht

Diese Idee ist gleichzeitig falsch und richtig, denn es gibt mehrere Faktoren, die eine Rolle bei der Frage spielen, wie deutlich man etwas in der Geistigen Welt sieht. Dabei sind diejenigen Faktoren, wo eine deutlichere Wahrnehmung mit größerer Macht einhergeht durchweg von Versuch zu Versuch unterschiedlich.
  • Die Festigkeit des Gegenstandes, den man erschafft wird manchmal vom Gehirn so übersetzt, daß feste Gegenstände deutlicher dargestellt werden als weniger feste.
  • Die Stärke der Verbindung zu dem Anteil in der Geistigen Welt, wird manchmal vom Gehirn durch eine unterschiedliche Deutlichkeit der Wahrnehmung dargestellt
  • Wenn ein Mensch körperlich krank ist, kann das seine feinstoffliche Wahrnehmung verschlechtern - und da körperliche Krankheiten mit psychischen Konflikten zusammenhängen, man also wenn man krank ist, oft mit sich selbst im Kampf liegt, hat man gelegentlich aber nicht immer weniger magische Macht wenn man krank ist.
  • Verdrängung unterdrückt die feinstoffliche Wahrnehmung, führt aber auch zu inneren Widersprüchen, so daß man oft selbst seine eigenen magischen Handlungen sabotiert. Je weniger die Feinstoffliche Wahrnehmung verdrängt ist, desto wirkungsvoller kann man magisch handeln.

Faktoren, bei denen die Deutlichkeit der feinstofflichen Wahrnehmung unabhängig von der magischen Macht ist

Diejenigen Faktoren, wo geistige Macht nicht in Zusammenhang mit der Klarheit der feinstofflichen Wahrnehmung stehen, sind oft Unterschiede zwischen verschiedenen Menschen.
  • Die Macht unserer in der geistigen Welt vorhandenen Anteile ist ein wesentlicher Faktor bei der Wirkung der Magie. Sie ist völlig unabhängig von unserer Fähigkeit, uns unsere magischen Handlungen bewußt zu machen.
  • Daneben hängt die Darstellung der Wahrnehmung aus der geistigen Welt mit der körperlichen Veranlagung, und der körperlichen Tagesform ab, die auch von der Ernährung beeinflußt wird.
Dadurch erlebt ein Mensch, der feinstoffliche Wahrnehmungen hat, nicht, daß weniger deutliche Wahrnehmung nicht immer mit weniger magischer Macht verknüpft ist.

Wieviel Ähnlichkeit zur körperlichen Wahrnehmung ist wünschenswert?

Insgesamt kann man also sagen, wenn zwei verschiedene Menschen unterschiedlich klare Wahrnehmungen von ihren eigenen Handlungen in der geistigen Welt haben, sagt das nichts darüber aus, wessen magische Handlung die wirkungsvollere ist. Tatsächlich gibt es völlig unbewußte Magie.

Wenn der eine die Geister exakt so wahrnimmt wie materielle Gegenstände und der andere zwar einen Eindruck bekommt, wie sie aussehen, aber sie nicht im eigentlichen Sinne sieht, dann spiegelt das individuelle Unterschiede in der Art, wie die beiden Gehirne Wahrnehmungen aus der geistigen Welt verarbeiten, wider. Für die Arbeit mit der geistigen Welt ist beides gleich gut - jedoch für den Umgang mit dieser Welt kann es durchaus störend sein, wenn man feinstoffliche Wahrnehmungen problemlos mit Wahrnehmungen der irdischen Augen verwechseln kann. Also ist ein offensichtlicher Unterschied zwischen feinstofflicher Wahrnehmung und irdischem Sehen durchaus wünschenswert.

Umgekehrt kann man mit Wahrnehmungen von der geistigen Welt, die sehr undeutlich sind oder zu wenig Informationen rüberbringen, ebenfalls nicht viel anfangen. Wer also mit feinstofflichen Wahrnehmungen arbeitet, möchte genug Details, um etwas damit anfangen zu können und damit man weiß, was man tut und die Möglichkeit im Zweifelsfall weitere Informationen abzufragen.

Daneben ist es noch wichtig, feinstoffliche Wahrnehmungen klar von eigenen Gedanken, Vorstellungsbildern und eigenen Ideen unterscheiden zu können. Außerdem führt es zu Kopfschmerzen, wenn man zu viele Informationen aus der geistigen Welt herunterläd. Das ist natürlich ebenfalls nicht wünschenswert.

Kersti

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Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
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