erste Version auf Magie und Parawissenschaften: 05:43, 28. Jul. 2012
Übertragung hierher: 6/2015
letzte Bearbeitung: 2/2019
InhaltÜbergeordneter Artikel:VA306. Spirituelle Erfahrungen: Was sich nicht im Rahmen eines materialistischen Weltbildes erklären läßt Dieser Artikel: 1. Die Fantasy-Prone Personality: Keine Unterscheidung zwischen spirituellen Erfahrungen und Fantasieprodukten1.1 Die Fantasy-Prone PersonalityAls Fantasy-Prone Personality wird ein Persönlicheitstyp bezeichnet, der sich besonders stark in Fantasiewelten hineinfühlen können soll. Die betroffenen Personen sind sehr leicht hypnotisierbar.1.Um zu bestimmen, wer eine Fantasy-Prone Personality ist, werden mehtere veriseden Fragebögen verwendet, nämlich "Memory, Imagining and Creativity Schedule" (MICS), "Inventory of Childhood Memories and Imaginings" (ICMI) oder "Creative Experiences Questionnaires" (CEQ). 1., 14., 17. Als Beispiele für "Fantasien" werden in diesem Fragebogen unterschiedslos spirituelle Erfahrungen und der Umgang mit Fantasieprodukten wie Märchen, Science-Fiction und Fantasyromanen oder -filmen herangezogen.1.; 14.; 17. Daher erlaubt dieser Fragebogen keine Unterscheidung zwischen Menschen mit stark ausgeprägter Fantasie und Vorstellungsvermögen und solchen mit vielen spirituellen Erfahrungen.
1.2 Spirituelle Erfahrungen in den Fragebögen zur Fantasy-Prone Personality1.2.11.2.2 Präkognition
1.2.3 out of body
1.2.4
1.3
O7.A7 Entwicklungspsychologische Trennung zwischen materieller Realität, Fantasie und Geistigen Welten (=feinstoffliche Welten) Daß im unten beschriebenen Omega Project, wo spirituelle Erfahrungen getrennt vom Umgang mit Fantasieprodukten erfaßt wurden, vier statistisch deutlich trennbare Gruppen vorliegen, bestätigt deutlich, daß der "Memory, Imagining and Creativity Schedule" (MICS) tatsächlich zwei völlig verschiedene Phänomene miteinander vermischt.
2. UFOs, Nahtoderfahrungen, die Fantasy-Prone Personality und der Unterschied zwischen spirituellen Erfahrungen und FantasieproduktenDer Begriff der Fantasy-Prone Personality wurde sowohl im Zusammenhang mit der Nahtodforschung1. als auch im Zusammenhang mit UFO-Sichtungen2. herangezogen, um diese Phänomene als mögliche Fantasieprodukte zu erklären, ohne die betreffenden Personen als psychisch krank zu klassifizieren.3. S. 126, S. 113VB199.4.5 Fantasy-prone Personality - hat sich da jemand in eine Fantasieerfahrung über UFOs hineingesteigert Um zu untersuchen, ob leicht hypnotisierbare Menschen - sogenannte "fantasy-prone personalities" - häufiger Nahtodeserfahrungen machen als andere, verglichen James Raymond Council und Bruce Greyson Personen, die typische Nahtodeserfahrungen berichteten, Personen die schon in Lebensgefahr gewesen waren und keine Nahtodeserfahrung gehabt hatten und Personen, die nie dem Tode nahe gewesen waren. Personen, die eine Nahtodeserfahrung hatten, sind danach fantasievoller, haben ein lebhafteres Vorstellungsvermögen, bringen Fantasie und Vorstellungen mehr Interesse entgegen, können leichter in ungewöhnliche Bewusstseinszustände geraten, machen öfter ungewöhnliche subjektive Erfahrungen und glauben eher an paranormale Phänomene, als die Durchschnittbevölkerung. Dies ist aber nicht so ausgeprägt wie bei der sogenannten Fantasy-Prone Personality. Der transzententale Teil der Nahtodeserfahrung, also Jenseitserfahrungen, Mystische Gestalten, sichtbare Geister oder die Wahrnehmung einer Grenze, scheint bei Menschen die in Richtung Fantasy-Prone Personality tendieren, nicht häufiger aufgetreten zu sein als bei anderen Menschen. Da der hier verwendete Fragebogen MICS nicht zwischen spirituellen Erfahrungen und Fantasieprodukten unterscheidet, ist das Ergebnis nicht aussagekräftig.1. Bruce Greyson stellte bei einer Studie an Patienten mit Herzstillstand fest, daß diejenigen, die sich an ein Nahtodeserlebnis erinnern konnten, häufiger auch schon andere paranormale Erfahrungen gehabt, als Menschen, die sich nicht an ein solches Erlebnis erinnern konnten. Das legt einen körperlichen Unterschied zwischen beiden Gruppen nahe, der sowohl Nahtodeserlebnisse als auch andere paranormale Erfahrungen begünstigt.13. In seinem Buch " The Omega Project" stellt Kenneth Ring Ergebnisse einer Fragebogenuntersuchung dar, die sorgfältig zwischen spirituellen Erfahrungen und der Neigung, in Fantasieprodukten zu schwelgen, differenziert. Er nahm Leute, die eine Nahtoderfahrung hatten, Leute die dem Tode nahe gewesen waren und keine Nahtoderfahrung erlebt hatten, Mitglieder von UFO-Vereinen mit und ohne UFO-Sichtungen und befragte sie zu spirituellen Erfahrungen und zu ihrer Neigung in Fantasien zu schwelgen. Das Ergebnis war, daß beide Versuchsgruppen (die mit UFO-Sichtung und die mit Nahtoderfahrung) schon vor der Erfahrung mehr spirituelle Erfahrungen gemacht hatten als die beiden Kontrollgruppen (die mit UFO-Interesse und ohne Sichtung, sowie die mit lebensbedrohlicher Krankheit und ohne Nahtoderfahrung). Die beiden UFO-Gruppen hatten mehr Interesse für Fantasy und Science Fiction als die beiden Nahtoderfahrungsgruppen.3. Damit ist klar, daß nicht die Neigung sich in Fantasieprodukte hineinzusteigern die Ursache für diese Erfahrungstypen ist. Das Ergebnis dieser Untersuchung legt aber nahe, daß die Neigung sich mit bestimmten Fantasievorstellungen zu beschäftigen, Einfluß auf die konkrete Gestalt der Erinnerungen an spirituelle Erfahrungen haben könnte, daß also je nach bisher bekannten geistigen Konzepten und Vorstellungsbildern dieselbe ursprüngliche spirituelle Erfahrung möglicherweise in unterschiedliche Bilder übersetzt werden könnte. Dieselbe Schlußfolgerung läßt sich auch aus den Unterschieden in der Bilderwelt zwischen den Nahtoderfahrungen von Angehörigen unterschiedlicher Kulturen ableiten4., 5., 6., 7., 8..
3. Kinder die sich an frühere Leben erinnern und Kinder mit imanginären SpielkameradenIan Stevenson hält es für möglich daß einige der meist wenige Details enthaltenden ungelösten amerikanischen Reinkarnationsfälle auf Fantasien zurückgehen könnten, er stellt in seinem Artikel "American children who claim to remember previous lives" die Behauptung auf, daß weder ein Wunscherfüllungsmotiv noch ein persönlicher Gewinn des Kindes erkennbar ist und daß diese Fälle in ihrer Form nicht den Fantasien von imanginären Spielgefährten entsprechen würden.10.Eine Untersuchung, die mit diesem Thema zu tun hat, ist Antonia Mills Vergleich von Kindern mit imanginären Spielkameraden mit Kindern die sich an eine frühere Inkarnation erinnern, wobei jeweils in Indien und Charlotteville, Virginia, Kinder beider Gruppen miteinander verglichen werden. In keiner der beiden Kulturen unterscheiden sich die psychologischen Charakteristiken der Kinder mit Reinkarnationserinnerung signifikant von denen mit imanginären Spielkamerad.11. Dieses Untersuchungsergebnis könnte entweder darauf hindeuten, daß beides Fantasieprodukte sind oder daß beides spirituelle Phänomene sind. Problematisch ist das Fehlen einer Kontrollgruppe, die zu keiner der beiden Kategorien zählt, so daß unklar sind, ob das Durschnittskind sich von diesen beiden Gruppen überhaupt in den gemessenen Persönlichkeitseigenschaften unterscheidet. Sogenannte imanginäre Spielkameraden sind gegenüber dem Alltagsbewußtsein des Kindes zumindest so selbstständig, daß sie mit diesem Meinungsverschiedenheiten haben können12.. Daher könnte es sich bei ihnen um zum Zweck des Spiels abgespaltene Persönlichkeitsanteile des Kindes oder aber auch um feinstoffliche Wesenheiten wie Schutzengel oder Schutztiere handeln. Sie als Fantasien zu bezeichnen, greift zu kurz und erklärt ihre Eigenarten nicht ausreichend.
VB178.
Erfundene Freunde sind eigene Persönlichkeitsanteile 4. Der Schaf-Ziege- oder Schaf-Bock-Effekt und der Einfluß unserer Verdrängungen auf spirituelle ErfahrungenAls Schaf-und-Ziege-Effekt oder Schaf-Bock-Effekt (SBE) bezeichnet man den Einfluß der Überzeugungen von Teilnehmern, Experimentatoren und Zuschauern auf Ergebnisse von PSI-Experimenten. Er ist auch in sorgfältig kontrollierten Experimenten sehr groß. Das beschränkt sich nicht auf die Tatsache, daß Gläubige oft uneindeutige Beobachtungen als PSI interpretieren und Ungläubige Beobachtungen, die eindeutig auf PSI-Fähigkeiten hinweisen, mißachten, sondern geht so weit, daß Gläubige, unabhängig davon, ob sie Versuchsleiter, Teilnehmer oder Beobachter eines Experiments sind, ungewöhnlich oft statistisch signifikante positive Ergebnisse in sorgfältig kontrollierten Experimenten erhalten, während Ungläubige bei denselben oder sehr ähnlichen Experimenten ungewöhnlich oft Ergebnisse erhalten, die von Zufallsergebnissen bis zu Ergebnissen die statistisch signifikant schlechter sind, als durch Zufall zu erwarten wäre, reichen.16.VB164.1 Der Schaf-und-Ziege-Effekt oder Schaf-Bock-Effekt - Du erlebst was du glaubst!
Wenn Beschreibungen ich zum Schaf-Bock-Effekt gelesen und mit meinen eigenen Erfahrungen verglichen habe, kam ich immer zu dem Schluß, daß nicht unsere bewußten Überzeugungen, sondern unbewußte Anteile unserer Persönlichkeit und unsere Verdrängungen das sind, was beenflußt, wer spirituelle Erfahrungen macht.
Walter von Lucadou und Frauke Zahradnik kamen bei der Auswertung der Briefe, die an die Parapsychologische Beratungsstelle in Freiburg geschickt wurden, offensichtlich zu ähnlichen Schlüssen15..
Quellen
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VB3.
Das darfst du nicht sagen, du mußt wissen, daß es
falsch ist! VB5. Spiel macht unser Lernen realitätsbezogen VB7. Danke für Kritik VB31. Medizin - Religion oder Wissenschaft? VB35. Wozu sind Wissen über feinstoffliche Welten und Erinnerungen an frühere Leben gut? VB38. Die Erde: Eine Wirklichkeit der Verführung VB44. Hohe Geistige Wesen, die von nichts eine Ahnung haben! VB50. Entwicklungspsychologie: Weltbild-Stufen VB51. Verdrängung - oder warum der Teufel verteufelt wurde VB52. Das "üben" magischer Praktiken ist kein üben sondern eine Therapie VB53. Ockhams Skalpell dient nicht dazu die richtigste Theorie auszuwählen, sondern dazu, die nützlichste Theorie zu finden VB62. Der typische Verlauf einer Therapie VB63. Zu wissen, was nicht erforscht und noch nicht erforschbar ist, ist wichtig VB66. Warum es keine Skeptikervereine gibt, die meinen Ansprüchen genügen VB77. Waren materielle Inkarnationen gewollt? VB87. 3. ADHS und Kreativität: Erfolg ist nicht einfach Zufall VB108. Esowatch - ungenaues Formulieren, unsaubere Recherche und Verleumdung in anonym VB119. Haben Wicklands Geister recht, wenn sie glauben, es gäbe keine Reinkarnation? VB121. Hauptfehlerquellen bei Channelings und anderen Methoden, Wissen aus der geistigen Welt und höheren feinstofflichen Welten zu erhalten VB129. "Wenn es einen Gott gibt, dann ist er eine Multiple Persönlichkeit!" VB132. Cold Reading? - Was an der diesbezüglichen Argumentation der Skeptikervereine daneben ist VB151. Psychosen und feinstoffliche Wahrnehmung VB152. Sprüche, die fassungslos machen: "Mißbrauchsbeschuldigungen: Wahrheit oder Rache?" VB153. Geistlesungen VB154. Wenn eine Welt die Dualität verläßt VB155. Menschen, die beim Aufarbeiten helfen und Menschen, die es behindern VB156. Die Organisation des Ichs VB157. Planung aufgrund einer Übersicht über die bisher bekannten Zukunftsmöglichkeiten und ihre Tücken VB158. Therapie von Multiplen Persönlichkeiten und die Angst des Therapeuten vor seinem multiplen Patienten VB159. Wissenschaftliche Forschungsergebnisse zur Außerkörperlichen Erfahrung mit Beobachtung der materiellen Erde VB160. Blindes sehen VB161. Wissenschaftliche Experimente zur telepathischen Bildübertragung VB162. Spiegelungen in den Augen und auf anderen spiegelnden Oberflächen als eine mögliche Quelle des Betrugs oder unbewußten Selbstbetrugs in der Parapsychologie VB163. Wie ich meine feinstofflichen Wahrnehmungen erlebe VB164. Einfluß der Überzeugungen auf Ergebnisse von PSI-Experimenten VB165. Muskellesen VB166. Die Bedeutung der Kryptomnesie für die parapsychologische Wissenschaftliche Forschung VB167. False Memories - falsche Erinnerungen und wie sie entstehen VB168. Gefühle VB169. Besessenheit innerhalb der Familie und durch Menschen aus dem persönlichen Umfeld VB170. Sexuelle Übergriffe und was sie verhindert VB171. Seelenalter VB172. Statistische Daten zur Häufigkeit spiritueller Überzeugungen VB173. Mütterliche Impression VB174. Körper und Seele VB175. Prinz Galitzins Homburger Prostituierte, die unter Hypnose auf französisch von einem Mord aus einem Leben als Adelige in der Bretangne erzählte VB177. Geschichte der Entdeckung und Nutzung von LSD VB191. Unterstützte Kommunikation bei Menschen, die nicht sprechen können: wer ist der Urheber der Worte? V4. Merkwürdige Erfahrungen V10. Bilde ich mir meine übersinnlichen Fähigkeiten nur ein? V12. Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben. V92. ...als hätte ihnen jemand das Denken verboten! V93. Fantasyersatz und die Scheißwahrheit... V94. Eine Sammlung sämtlicher denkbarer Verrücktheiten V112. Telepatie: Jemand, der mich versteht V113. Aura: Wenn niemand eine Antwort weiß V115. Fantasy: Was mich an Darkover am Meisten faszinierte V140. Die zerstörerische Arroganz der herrschenden Meinung V145. ... eine in den Raum gesprochene Bitte V146. Wahre Weisheit klingt naiv V164. Nicht Meinungsfreiheit - Freie Wahrheitssuche! V165. Meinungsfreiheit - ein Luxus? V212. Was ist Freiheit? V213. Was unterscheidet eine Ideologie von einem gesunden Weltbild? V229. Sind die Bibelcodes mehr als eine nutzlose Zahlenspielerei? V230. Kriterien zum Bau eines realistischen Weltbildes: Repräsentative Ergebnisse und Ausnahmen V231. Frühere Leben von mir, thematisch sortiert V234. Fantasy und Wahrheit V235. Was heißt "clear"? V236. Der Gedankenkristall und die Zeitenwende V237. Der Gedankenkristall V238. Welche Vorteile haben Gedankenkristalle V239. Sprachliches Denken V240. Intuition V246. Esoterik und Exoterik V247. Was hat Reiki mit Tachionen und Nullpunktenergie zu tun? V253. Manchmal frage ich mich: "Leben wir überhaupt in derselben Welt?" V264. Telepathie ist nichtsprachlich V311. Warum ich glaube, daß es stimmt, daß ich Jesus kannte V312. Manchmal wünschte ich mir, ich hätte wenigstens in irgendeinem Bereich eine durchschnittliche Begabung V313. Einserzeugnis als Gefahrenzeichen V314. Es gibt viele Menschen, die irrtümlicherweise meinen, Jesus gekannt zu haben V315. Meine Überzeugungen, die ich schon als Kleinkind hatte, passen dazu, daß ich Jesus kannte V316. Mißbrauch von Jesu Lehre für üble Zwecke V317. Meine Reaktion auf die Bibel V318. Option: "Und ich hatte doch recht gehabt!" V319. Was heißt "Ichlosigkeit"? V320. Im oberen Teil der Brücke wird man verrückt! |
Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5,
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Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal
im Voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von
Lesern immer bekomme.
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