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erste Version: 12/2006
letzte vollständige Überarbeitung: 2/2018
letzte Bearbeitung: 2/2018

VA306.

Spirituelle Erfahrungen: Was sich nicht im Rahmen eines materialistischen Weltbildes erklären läßt

Inhalt

VA306. Kersti: Text
VA306. Kersti: Quellen

 
Inhalt

Einleitung: Verdienste und Grenzen des materialistischen Weltbildes

Materialistische Vorstellungen in der Wissenschaft

Ein ganz zentraler Unterschied zwischen Religion und Wissenschaft ist, daß die traditionellen Religionen gewöhnlich ein festes Lehrgebäude hatten, während die Wissenschaft das Weltbild ständig prüft und ändert.
VA136. Kersti: Was ist eine Wissenschaft?
VB136. Kersti: Der Unterschied zwischen Religion und Wissenschaft
Daher vermuten viele Menschen das Weltbild der Wissenschaftler wäre grundsätzlich rational.

Wissenschaftler und darunter grade diejenigen Wissenschaftler, die am bedeutensten sind, sind in unserer Gesellschaft diejenigen Menschen, die statistisch betrachtet am materialistischten eingestellt sind1. S.187; 2. S.373.
VB172.1.2 Kersti: Statistische Daten zur Häufigkeit spiritueller und religiöser Überzeugungen bei Wissenschaftlern
Mit dieser meist materialistischen Einstellung wurden viele Dinge erforscht und untersucht und das mit so beeindruckenden Ergebnissen, daß die Wissenschaft heute das ist, was weitgehend unser Weltbild bestimmt.

Ich habe in sehr viele wissenschaftliche Bereiche reingeschnuppert, so daß ich einen Vergleich habe, wie gut oder schlecht Wissenschaft in verschiedenen Bereichen funktioniert. Meiner Erfahrung nach entspricht Wissenschaft in Bereichen die weder besonders emotional aufgeladen sind noch besonders wichtig sind, wie beispielsweise flugunfähige Vögel auf abgelegenen Inseln und Fellfarben von Tieren3. weitgehend dem wissenschaftlichen Ideal.
O5.8 Flugunfähige Inselvögel
Je wichtiger und emotional belaster ein Thema ist, desto unzuverlässiger und auch falscher ist das, was jeweils als Stand der Wissenschaft gilt. So ist die Medizin im Alltag wirklich für jeden einzelnen Menschen wichtig. Man kann an ihr genau deshalb sehr viel Geld verdienen. Die Nutznießer der Leistungen in Industriestaaten sind zur Hälfte unterdurchschnittlich gebildet, zur Hälfte deshalb, weil der Durchschnitt natürlich bei der 50%-Marke liegt. Andererseits lohnt sich aber Betrug durchaus sehr, da es um enorme Summen geht. In jedem wissenschaftlichen Bereich habe ich Irrtümer gefunden, da Forscher natürlich nicht unfehlbar sind und auch nicht auf jeden Gedanken kommen, der vielleicht wichtig sein könnte. Aber nur in der Medizin finde ich so regelmäßig in wissenschaftlichen Fachzeitschriften Dinge, die mit Wissenschaft so gar nicht zu vereinbaren sind, daß die medizinische Forschung insgesamt nicht zu den Ergebnissen kommt, die, wenn man sich alle Forschungsarbeiten ansieht, belegbar richtigen wären. Bei diversen Autoren erntet die Medizin massive Betrugsvorwürfe4.; 5.; 6.; 7..
VA21. Kersti: Beispiel für die Argumentation der Impfbefürworter
VA294. Kersti: Inwieweit ist Homöopathie bewiesen und beweisbar?
Auch in anderen Bereichen gibt es Fälschungen und frisierte Forschungsergebisse, aber die falschen Ergebnisse werden häufiger als falsch erkannt. Das läuft in vielen Fällen so, daß nicht die Fälschung an sich als Fälschung erkannt wird, aber die Mehrheit der Forscher zu einem anderen Bild kommt, daher gehen die Fälschungen letztlich unter, selbst wenn sie nicht als solche erkannt werden, da die Rate des Wissenschaftsbetrugs gering genug ist, daß die jeweilige Wissenschaft als Ganzes noch funktioniert8.; 9.. Hier findet die Verfälschung der Gesamterghebnisse der Forschung gewöhnlich zum größten Teil außerhalb der jeweiligen Wissenschaft statt. Die Dinge, die außerhalb des Fachgebiets als wissenschaftlich erwiesen gelten, sind dann oft nicht die, die innerhalb dieses Bereiches als erwiesen gelten. Wikipedia ist, als Versuch gemeinschaftlich eine Enzyklopädie zu schreiben, die die gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnisse weitgehend anhand von zusammenfassender Sekundärliteratur darstellt, noch weit anfälliger für dieses Phänomen als wissenschaftliche Fachzeitschriften anderer Fachbereiche. Doch auch in wissenschaftlichen Fachzeitschriften werden oft Aussagen zu den Ergebnissen anderer Fächer gemacht, die weit vom Stand der Forschung entfernt sind.

Eine weitere Fehlerquelle der Wissenschaft hat damit zu tun, daß viele Wissenschaftler sich zwar formal an die Anforderungen der Wissenschaft halten, aber die Grundprinzipien der Wissenschaft nicht tiefgreifend genug verstanden haben12..
VB136.3.2 Kersti: Wissenschaft: Weltbildstufe fünf wäre angemessen, tatsächlich ist's jedoch oft nur vier

In der Parapsychologie war es eher so, daß in den jeweiligen Fachzeitschriften die Forscher über Jahre hinweg zu einem vernünftigen Forschungsergebnis kamen, während die Verfälschungen außerhalb der zum Fach gehörenden wissenschaftlichen Zeitschriften verbreitet wurden. In parapsychologischen Fachzeitschriften sind die meisten Autoren der Ansicht, daß Nahtoderfahrungen eine realen spirituellen Hintergrund haben, daß die Realität von Reinkarnation erwiesen ist und Ähnliches. Gezeigt habe ich das am Beispiel der Nahtoderfahrungen.
O7.A8 Kersti: Wer Ahnung von Reinkarnationserinnerungen, Nahtodeserfahrungen und Ähnlichen Erfahrungen hat, hat meist irgendein spirituelles Weltbild
In den medizinischen und psychologischen Fachzeitschriften wurden die Ergebnisse der parapsychologischen Forschung insofern in tendenziöser Weise veröffentlicht, daß parapsychologisch unerfahrene Mediziner und diejenigen in der Parapsychologie arbeitenden Fachleute, die kein sofort erkennbares spirituelles Weltbild haben, denen vorgezogen wurden, die eine erkennbar spirituelle Meinung vertreten und die mit handfesten Beweisen belegen können. Dabei ist es so, daß betreffende Wissenschaftler innerhalb der Parapsychologie den Advokatus Diaboli spielen, der die vorhandene Forschungsergebnisse auf Schwachstellen prüft, außerhalb werden sie aber fälschlicherweise als die Fachleute wahrgenommen, die den Stand der parapsychologischen Wisssenschaft ausgewogen darstellen würden.

 
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Skeptikervereine: Wenn Wissenschaftler Unwissenschaftlichkeit zum Prinzip erheben

Offensichtlich vermuten die meisten Menschen, die wissenschaftlich gebildet sind, daß der Unglaube der Wissenschaftler eine wissenschaftliche Grundlage hätte und lassen sich vom Beweis des Gegenteils nicht überzeugen, daß diese Aussage falsch ist.
Beispielgeschichte, Kersti:

Was bringt einen halbwegs vernunftbegabten Menschen dazu einen solchen Mist zu glauben?

Diese Frage stellte mir jemand auf Wikipedia, der mich aus den Diskussionen zu biologischen Artikeln kannte, nachdem ich am 20. März 2007 einen Artikel eingestellt hatte, wie das Feinstoffliche in traditionellen Esoterischen Texten gesehen wird10.. Ich war fassungslos, denn das war definitiv nicht meine persönliche Meinung zu spirituellen Themen. Die war nämlich noch weit unkonventioneller. Dagegen hatte ich mich ganz klar an die Regeln von Wikipedia gehalten und genau die Standpunkte der bedeutensten Vertreter dieser Richtung zusammenfassend dargestellt.

Ich dachte mir, daß ich dann vielleicht auf wissenschaftliche Quellen zurückgreifen sollte.

Eine Steigerung erfuhr das, nachdem ich meine Version des Artikels zu Nahtoderfahrungen ins Netz gestellt hatte11.. Ich hatte mit über 140 Quellen, bei denen es sich fast ausschließlich um wissenschaftliche Artikel und Bücher von Wissenschaftlern handelte, von denen viele an Universitäten angestellt waren, um genau diese Dinge zu erforschen. Und nur ein Idiot, so dachte ich, kann das übersehen.

Offensichtlich lag ich falsch darin, was normale Intelligenz ist, denn Wikipediaautoren sind unzweifelhaft überdurchschnittlich gebildet und auch keine Idioten, aber offensichtlich erkennen sie beim Anblick von Quellenangaben nicht sofort, ob es sich bei den meisten Quellen um wissenschaftliche Literatur handelt.

Ich diskutierte zwei Monate lang mehrere Leute in die Ecke - das heißt: Ich habe mit ausführlichen wissenschaftlichen Quellenangaben belegt, daß meine Aussagen der Stand der Wissenschaft sind, während meine Diskussionspartner im Vergleich dazu fast keine Belege brachten aber trotzdem der Ansicht waren, sie hätten grundsätzlich mehr recht als ich.

Das hieß aber nicht, daß ich niemanden überzeugt hatte, nur nachdem sich herausgestellt hatte, daß ich mit meiner Meinung recht hatte und daß es genug Leute gab, die ich überzeugt hatte, daß der Artikel so stehen hätte bleiben können, meinten sie, der Artikel wäre zu lang und zu schwierig und hätte zu viele Quellenangaben, um ihn stehen zu lassen, was alle außer mir richtig fanden. Ich dachte mir, wenn es eine zweimonatige intensive Diskussion braucht, um irgendjemandem klar zu machen, daß der Artikel den Stand der Wissenschaft widerspiegelt, darf man weder eine Quelle löschen noch den Artikel kürzen. Im Gegenteil hätte man für jeden einzelnen Abschnitt noch einen ausführlichen Kommentar schreiben müssen, der begründet, warum das denn nun genau so ist, damit irgendeine Chance besteht, daß der Artikel nicht mit jedem Tag schlechter wird, den er auf Wikipedia verbringt.

Das nächste Esoterikthema hatte mit Esowatch zu tun, das heute Psiram heißt. Es wurde nämlich ein Artikel darüber ins Netz gesetzt, in dem so getan wurde, als würde Esowatch die Wissenschaft vertreten.
VB127. Kersti: Esowatch (heute Psiram) - Wikipediadiskussion mit Mobbing als Folge
Esowatch oder Psiram ist eine Organisation, die Menschen die durch unkonventionelle Meinungen irgendwem unbequem geworden sind, gezielt verleumdet werden.
VB108. Kersti: Esowatch (heute Psiram) - ungenaues Formulieren, unsaubere Recherche und Verleumdung in anonym

Ich war fassungslos, denn so etwas kannte ich bisher von Wikipedia nicht. Normalerweise setzt sich dort der durch, der die besseren - im Sinne von wissenschaftlicheren - Quellenangaben hat.

Ähnliches wie über Esowatch kann man über die GWUP berichten.
VB57. Kersti: Die Fehler der GWUP am Beispiel von Sitchin
VB132. Kersti: Cold Reading? - Was an der diesbezüglichen Argumentation der Skeptikervereine daneben ist
Auch eine Atheistenseite berichtet ähnlich tendenziös, diesmal über einen Wunderheiler.
VB41. Kersti: Eine Atheistenseite über Bruno Gröning
Esowatch (heute Psiram) ist eine Organisation aus der Gruppe der Skeptikervereine.

Skeptikervereine verhalten sich durchweg nicht entsprechend der philosophischen Richtung der Skepsis12., bei der es darum geht, daß Weltbilder generell unsicher sind und man deshalb sein eigenes Weltbild immer kritisch betrachten muß13..
VB50. Kersti: 3. Skeptizismus oder die generelle Unsicherheit von Weltbildern
Im Gegensatz dazu betrachten die Skeptikervereine Wissenschaft als wäre sie eine Art Religion, deren Gegner man lächerlich machen und bekämpfen darf, wie die Kirche im Rahme der Inquisition ihre Gegner - oder was sie damit verwechselt hat - bekämpft hat. Dies ist um so erstaunlicher, da Skeptikervereine tatsächlich einen hohen Anteil an in der Forschung arbeitenden Wissenschaftlern unter ihren Mitgliedern haben12..
VB66. Kersti: Warum es keine Skeptikervereine gibt, die meinen Ansprüchen genügen
VB136.3.4 Kersti: Skeptikervereine - oder - wenn man die Wissenschaft als Religion mißbraucht
Das heißt, daß das repressive Verhalten, das man einigen Sekten zu recht und anderen Minderheitenreligionen zu unrecht vorwirft, tatsächlich auch in der Wissenschaft weit verbreitet ist und daß diese den Ansprüchen, die eine Wissenschaft definieren, nur teilweise gerecht wird.
VA16. Kersti: Wissenschaft als Sekte
Insgesamt ist der typische Skeptikerverein ein Verein, der alle Prinzipien von Wissenschaft und Skepsis konzequent mißachtet, aber behauptet, genau diese beiden Richtungen zu vertreten12..

 
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Die Parapsychologie: Wissenschaftliche Forschung zu spirituellen Themen

Die wissenschaftliche Forschung zur Reinkarnation befaßt sich hauptsächlich mit der Frage ob Reinkarnation existiert oder ob die scheinbaren Reinkarnationserinnerungen sich besser anders erklären lassen.
O7.A4 Kersti: Wissenschaftliche Forschung zur Reinkarnation
Insgesamt ist das Ergebnis, daß es jede denkbare Art von Beweis gibt, daß Reinkarnation zumindest in einigen Fällen vorkommt, auch vorliegt. Es gibt Kinder, die sich spontan an ihr im allgemeinen direkt vorhergehendes Leben erinnern und dabei auch sehr private Details wissen, die sie nicht auf anderem Wege erfahren haben können15.; 16.; 17.; 18.. Geburtsmale und angeborene Behinderungen belegen in einigen dieser Fälle, daß die Verbindung schon bei der Geburt bestanden hat17.. Mehr als zweieinhalbtausend Fälle wurden durch diverse Forscher untersucht, von denen Autor: Ian Stevenson der bekannteste ist19.. Durch eine statistische und historische Untersuchung der Antworten aus hypnotischen Gruppenrückführungen stellte Autor: Helen Stewart Wambach fest, daß sich die Betroffenen an Details aus dem Alltagsleben (Kleidung, Aussehen, Alltagsgegenstände, Wohnungen, Lebensweise) errinnern, die korrekter sind, als es aufgrund ihres historischen Wissens möglich sein sollte und daß die Fallzahlen statistisch der Bevölkerungsstatistik sehr gut entsprechen20.. Es gibt einige Einzelfallstudien, in denen in jahrelanger Arbeit zunächst überprüfbare historische Details aus Rückführungen oder spontanen Erinnerungen gesammelt wurden und danach nachrecherchiert und bestätigt wurde, daß die betroffenen Personen aus den Rückführungen Dinge wußten, die nur durch eine intensive historische Recherche hätten erfahren können21., 22., 23.; 24..

Auch bei der Forschung zu Nahoderfahrungen liegt das Schwergewicht der Forschung auf der Frage, ob es sich hierbei um Erfahrungen mit einer realen spirituellen Welt oder um irgendeine Art von Halluzinationen oder Träumen handelt.
VB37. Kersti: Nahtoderfahrung bei Bewußtlosigkeit
Besonderes Interesse wurde in der wissenschaftlichen Forschung den außerkörperlichen Erfahrungen entgegengebracht, weil sich hier besonders gut prüfen läßt, ob sie real sind.
VB159.2.1.3 Kersti: Bestätigte Beobachtungen in Außerkörperlichen Erfahrungen im Rahmen von Nahtoderfahrungen
Wie bei der Reinkarnation zeigte sich, daß sich die Erfahrungen nicht als Halluzinationen oder Träume wegerklären lassen.

Auch zu Telepathie zwischen lebenden Menschen wurde vergleichsweise viel geforscht, da sich hier Original und übertragene Information vergleichen lassen.
VA129.1 Kersti: Wissenschaftliche Forschung zur Telepathie
Auch hier wurde erwiesen, daß mehr Information richtig übertragen wurde als sich durch materialistische Erklärungen erklären läßt.

 
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Esoterik ist keine Wissenschaft

Wer als Reinkarnationstherapeut, Geistheiler, Hellseher, Magier, Schamane oder ähnliches viel Zeit damit verbringt, spirituelle Erfahrungen zu machen und mit anderen darüber zu reden, braucht niemanden, der erforscht, ob diese Dinge real sind, denn das beweist ihm schon seine Alltagerfahrung im ausreichenden Maße. Er legt die von der Parapsychologie erforschten Dinge vielleicht Leuten vor, die ihn mit einer allzu materialistischen Haltung nerven, weiß aber schon aus eigener Erfahrung, daß es keine Einbildung sein kann.

Es gibt die Mode, esoterische Texte als "Geheimwissenschaft" zu bezeichnen. Jedoch genügt die typische Esoterik diesen Ansprüchen keineswegs. Esoterik ist im Allgemeinen eher Selbsterfahrung von gelangweilten Hausfrauen als Wissenschaft und viel esoterische Literatur ist eher auf Brigitte-Niveau anzusiedeln.

Allerdings ist das nur eine Beschreibung der Mehrheit der Menschen, die sich mit Esoterik beschäftigen. Sowohl im Bereich der spirituell ausgerichteten Therapien als auch im Bereich der Channeling gibt es auch tiefergreifende Werke. In einigen Fällen handelt es sich um Texte zu Reinkarnationstherapie oder anderen spirituell ausgerichteten therapeutischen Techniken. In anderen Fällen handelt es sich um besonders gute Channelings oder um eine Kombination aus wissenschaftlichem Arbeiten und Channelings.
VA298. Kersti: Wissenschaftliche und esoterische Erforschung des Feinstofflichen
In Einzelfällen gibt es auch Bücher, die ähnlich wie Tagungsbände von wissenschaftlichen Kongressen wirken.

Aber es gibt keine Wissenschaft, im Sinne einer größeren Zahl von Forschern, die wissenschaftliche Fachzeitschriften herausgeben, und sich nicht mit den Randgebieten der Esoterik sondern mit ihrem Kern beschäftigen.
VA137. Kersti: Geheimwissenschaft? Esoterik ist keine Wissenschaft

 
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Persönliche Erfahrung: Wenn spirituelle Erfahrungen Alltag sind

In einer Mail schrieb ein Leser meiner Internetseite:
Du schreibst hunderte von Seiten über alle möglichen Phänomene die du dir mit deinem Bildungshintergrund vorstellen kannst
Das ist eine komische Behauptung, denn mein Problem war lange Zeit, daß ich Dinge erlebt habe, die ich mir mit meinem Bildungshintergrund NICHT vorstellen konnte.
V112. Kersti: Telepatie: Jemand, der mich versteht
V113. Kersti: Aura: Wenn niemand eine Antwort weiß
Also habe ich mich bemüht sie zu verdrängen oder für Fantasie zu erklären, weil ich nicht wußte, wie ich mit etwas umgehen soll, für das mein Weltbild nur eine Erklärung lieferte: "Kersti ist verrückt." - und wo ich zudem noch sehen konnte, daß diese Erklärung offensichtlich falsch ist.
V68. Kersti: Ich erinnere mich an Jesus - Bin ich jetzt verrückt?
V320. Kersti: Im oberen Teil der Brücke wird man verrückt!
Zwar habe ich oft unerwartet reagiert: beispielsweise Lügen dann durchschaut, wenn ein normaler Mensch meinen würde, sie wären undurchschaubar - und andere Lügen aber nicht bemerkt, wenn jeder sie bemerken würde - aber ganz offensichtlich war ich in der konkreten Lebensbewältigung genauso vernünftig und erfolgreich wie andere, bin aber dabei anders vorgegangen.

Da das aus meiner Sicht ein unerträglicher Zustand war, habe ich mir den Bildungshintergrund verschafft, der es mir ermöglicht, meine Alltagserfahrungen vollständig in mein Weltbild zu integrieren.

Und die Dinge, die ich mir da angeblich "vorstelle" sind in dem Sinne keine Vorstellungen.

Mit feinstofflichen Wahrnehmungen ist es wie mit irdischen Wahrnehmungen: Ich kann zwar meine Aufmerksamkeit darauf oder auf etwas anderes richten, so wie ich materielle Dinge ansehen oder wegschauen kann, oder wie ich mich auf ein irdisches Gespräch konzentrieren oder mich mit etwas anderen beschäftigen kann. Doch wenn ich an nichts Bestimmtes denke oder eine Tätigkeit durchführe, die wenig Konzentration erfordert, kommen diese feinstofflichen Wahrnehmungen von alleine. Feinstoffliche Wahrnehmungen beziehen sich auf aktuelle Ereignisse, von denen ich in einigen Fällen nicht einmal auf normale Weise hätte erfahren haben können. Wenn ich mit anderen Hellsichtigen über diese erfahrungen redet, ist offensichtlicgh, daß wir das selbe ansehen, wenn wir miteinander arbeiten.
VA227.2.2 Kersti: Die weichgespülten Tobias-Channelings

Sich etwas vorstellen funktioniert anders: wenn ich mir Geschichten ausdenke, erschaffe ich aktiv eine Vorstellung und lenke sie willentlich, es passiert nicht einfach so von alleine. Ein Fantasieprodukt entsteht außerdem gewöhnlich aus Dingen, die ich mindestens ein halbes Jahr vorher erlebt habe.

Allerdings gibt es eine Gemeinsamkeit zwischen Gegenständen aus der Geistigen Welt und eigenen Vorstellungen: Beides kann man erschaffen, einfach indem man es sich vorstellt. Bei den Dingen und Körpern der Wesen der geistigen Welt handelt es sich um Vorstellungen, die mit Gefühlen aufgeladen sind und dadurch dort sichtbar werden. Man kann dort Gegenstände erschaffen, indem man sie sich vorstellt und sie dann Stück für Stück mit der passenden farbigen Gefühlsenergie aufläd. Die Dinge die in der geistigen Welt zu sehen sind, sind jedoch nicht nur meine eigenen Vorstellungen, sondern alle Vorstellungen die bisher von allen Wesen erschaffen und inzwischen nicht wieder aufgelöst wurden. Diese Vorstellungen sind dabei so komplex und wurden über so viele Jahrtausende hinweg immer mehr miteinander verbunden, daß sie sich zu einer Welt zusammengefügt haben, die vielfach größer ist als unsere materielle Welt. Es handelt sich also hierbei um das, was Jung als kollektives Unbewußtes bezeichnet hat. Es ist natürlich nur von der Erde aus betrachtet unbewußt und das nicht einmal für alle Menschen.

Ein andere typische Fehleinschätzung zu meiner Seite ist, daß viele Leute offensichtlich glauben, ich würde etwas glauben, wenn ich lediglich eine Beschreibung einer Wahrnehmung liefere.

Ich glaube nicht an Erdgebundene Seelen, Naturgeister, Dämonen und Engel, ich kann sie wahrnehmen. Ich kann mit ihnen telepathisch reden. Wer seinen eigenen Wahrnehmungen nicht traut ist psychisch krank.

VA290. Kersti: Magische Hochbegabung
V40. Kersti: Als käme ich von einem anderen Stern
V4. Kersti: Erfahrungsberichte über die Merkwürdigkeiten in meinem Leben
FI. Kersti: Frühere Leben von mir
V12. Kersti: Hauptfehlerquellen bei Erinnerungen an frühere Leben.

 
Inhalt

Unterricht durch feinstoffliche Anteile

 
Inhalt

Das Weltbild meiner feinstofflichen Anteile

Kersti

 
Inhalt

Quellen


Ein Text von Kersti Nebelsiek, Alte Wilhelmshäuser Str. 5, 34376 Immenhausen - Holzhausen, Tel.: 05673/1615, http://www.kersti.de/, Kersti_@gmx.de
Da ich es leider nie schaffe, alle Mails zu beantworten, schon mal im Voraus vielen Dank für all die netten Mails, die ich von Lesern immer bekomme.
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